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Archiv für März 2011

Facebook und die Steuerung unserer sozialen Kontakte

Dienstag, 29. März 2011

Vor zwei, drei Jahren habe ich mir mal vorgestellt, dass Blogs und Websites mal stärker eine Art Verbindung, Vernetzung eingehen werden. Mittlerweile gibt es eine Tendenz zu stärkerer Vernetzung, die Z. B. > Leander Wattig immer genau beobachtet. Das sind interessante Ansätze für Verlage. Sicher, ich habe immer schon Vorbehalte gegenüber die Art und Weise gehabt, wie Facebook unser Sozialleben steuern will, erst dies erst jüngst die Funktion „Umgehende Personalisierung“ versucht. Auf der dazu gehörigen Seite in Facebook kann man schon heute lesen: „Wir haben uns mit einigen Seiten zusammengetan, um dir großartige, personalisierte Erfahrungen zu ermöglichen, sobald du dorthin gelangst, wie zum Beispiel das sofortige Abspielen von Musik, die dir gefällt oder das Anzeigen von Bewertungen von Freunden. Um deine Erfahrung anzupassen, greifen diese Partner nur auf öffentliche Informationen zu (wie dein Name und dein Profilbild) und auf Informationen, die du mit Allen geteilt hast.“ Allerdings mit dem Zusatz: „Hinweis: Die umgehende Personalisierung steht dir noch nicht zur Verfügung.“

Das kann doch nicht wahr sein! Wiederum versucht Facebook zu steuern, wie wir unsere Identität im Netz preisgeben!

Als darf man weiterhin fragen: > Wie sozial sind soziale Netzwerke?

Wie werden Großprojekte gebaut?

Dienstag, 22. März 2011

Der Hamburger Literaturreferent Wolfgang Schömel hat sich in seiner Stadt und auch in Bremen umgesehen und darüber nachgedacht, wie Großprojekte angeschoben werden. Dabei ist er auf den Bremer grünen Finanzsenator Dr. Georg Glabrecht gestoßen, der mit dem Projekt der Maritimen Oper betraut ist, die mit Hilfe eines norwegischen Investors in Bremen errichtet werden soll. Was da alles zusammenkommt. Natürlich ist Glabrecht eine Kunstfigur, ein kleines Rädchen, wie er von sich selber sagt, nein, er sagt das viel drastischer. Und Politik und Privates kann er gar nicht trennen. Manchmal muss er Dinge sagen, hinter denen er nun wirklich nicht steht, aber mit so manchem Medikamentenmix kriegt er das dann doch irgendwie hin. Er leidet fruchtbar und kann sich nur mit einem Seitensprung beruhigen, der aber auch wieder aufregend wird, weil seine Reisen mehr ihm als dem Großprojekt gelten, das irgendwie mitläuft, sich aber doch in die Zielrichtung entwickelt.

Auf der Buchmesse in Leipzig hat Wolfgang Schömel auf meine Fragen geantwortet:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

ca. 12 Minuten

Und hier als > Podcast zum Download.

Wolfgang Schömel
>
Die Große Verschwendung
Roman
Klett-Cotta, Stuttgart, 1. Aufl. 2011, 239 Seiten
ISBN: 978-3-608-93903-3

Mond gucken

Sonntag, 20. März 2011

Wikipedia nennt 363.300 km als die erdnächste Entfernung des Mondes von der Erde und seinens erdfernsten Abstand 405.500 km. Laut > CNN war der Monde letzte Nacht 356.577 km von der Erde entfernt. Diese Konstellation soll erst 2029 wieder vorkommen.

Aufgenommen mit einer Panasonic FZ 50.

Ein neues Internet-Portal: Nachhilfe zuhause und online

Mittwoch, 16. März 2011

Die nächste Klassenarbeit kommt unweigerlich, der Stoff sitzt noch nicht so richtig, die Versetzung kündigt sich an, der erste blaue Brief ist auch schon da wer kann helfen? Ein neues Internet-Portal von Nachsitzen24 GmbH aus Baden und der Klett Gruppe aus Stuttgart verschafft schnell und sicher qualifizierte Hilfe. Web 2.0, Das Internet zum Mitmachen. D. h. man kann auf der Seite mitmachen: sich als Nachhilfelehrer anmelden, seine Fächer angeben und dann geht es los.

Nachgefragt: Nachgefragt: Nachhilfe zuhause und online Ein Gespräch mit Alan Frei

Ein > Blog bietet Antworten auf drängende Alltags fragen: > So kriegen Sie Ihr Kind morgens aus dem Bett oder > Packesel Schulkind.

> www.nachhilfeportal.de vermittelt Nachhilfelehrer, die zum Schüler nach Hause kommen oder den Kindern auch über das Internet sofort Nachhilfe geben. Probieren Sie das doch mal aus: gewünschtes Fach und Ihre Postleitzahl eingeben! Das neue Portal bietet auch viele > Lern- und Prüfungshilfen an.

Die Betreiber des neuen Portals: „Das Nachhilfeportal ist weltweit die erste ganzheitliche Nachhilfe-Plattform. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, qualitativ hochstehende Nachhilfe für jedes Budget anzubieten, damit auch in Zukunft Bildung für alle Lernwilligen zugänglich bleibt. Wir von Nachhilfeportal.de sehen uns nicht nur als Wegbereiter für den persönlichen Erfolg der Schüler und Schülerinnen, sondern auch als bildungspolitischer Think-Tank, der neue Impulse für den Fortschritt im Bildungsbereich geben kann.“

Facebook-Fanseite > www.facebook.com/nachhilfeportal
Blog > www.nachhilfeportal.de/blog
Twitter www.twitter.com/nachhilfeportal

Darf Facebook sich anmaßen, über unsere Freunde zu bestimmen?

Freitag, 11. März 2011

In der letzten Zeit habe ich mich gewundert, dass der ein oder andere Korrespondenzpartner in Facebook sich in Schweigen hüllt. Und dann habe ich wieder an diese Frage gedacht. > Wie sozial sind soziale Netzwerke? lautete die Frage auf dem Barcamp 2006 in Mannheim und schon 2006 stand der dort gehaltene Vortrag auf diesem Blog. Eben hat einer meiner Freunde auf Faceboook das Geheimnis gelüftet.

Nun haben die Betreiber von Facebook ganz klammheimlich als Kriterium für das Anzeigen von Freunden, die dem Netzwerk vorliegenden Informationen, wie häufig oder wieviel mit den Freunden kommuniziert wird, eingerichtet. Nun, man kann das Feature wieder abschalten:. Ganz einfach, aber völlig versteckt: > Neueste Meldungen anklicken, und dann auf das kleine blaue Dreieck daneben klicken, > Optionen bearbeiten… und hoffen die Freunde, die wenig von uns hören, machen stellen auch diese Gängelung durch Facebook ab.

Am 7.3. schrieb test.de dazu > Facebook schaltet unbemerkt Freunde ab.

Na prima. Facebook wacht über unsere Freundschaften. Ein bisschen Bevormundung, die wir auch gar nicht so schnell merken, wird uns schon nicht schaden. Wie gesagt, man darf sich gleich wieder fragen, ob Netzwerke wirklich sozial sind. Solange sie für uns die Gestaltung der Kontakte übernehmen oder übernehmen wollen, werden Gewohnheiten geschaffen, die mit dem wirklichen Leben nichts zu tun haben.