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Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Stuttgarter Nachverdichtung: Zu groß, zu hoch

Freitag, 24. Februar 2017

Was ist denn da passiert?

> Nachverdichtung in der Innenstadt IV. Das Dorotheen-Quartier in Stuttgart – 28. Februar 2016

> Immer enger: Nachverdichtung in der Innenstadt (III) – 27. September 2015

16./17. Juli 2016: 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte in Stuttgart

Sonntag, 17. Juli 2016

Zum 10. Mal organisierte der > Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart e.V. mit dem > Sportkreis Stuttgart den 24. Lauf.

Nachdem der Chip am Schuh befestigt war, konnte es losgehen. Dank den Sponsoren für die Bananen.

Mit den erlaufenen Spendengelder werden Kinderprojekte unterstützt. Alle Läuferinnen, Läufer und Lauf-Teams suchen sich ihre Sponsoren selbst. Die Spender legen sich auf einen Betrag für jede gelaufene Runde fest.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn gabe am Samstag den 16. Juli auf der Bezirkssportanlage Degerloch (Waldau) um 14.00 Uhr den Startschuss. Dann ging es los. 24 h – für einige mit Unterbrechungen – lang: Für den Ernst Klett Verlag lief Vasja Popov als Einzelläuferin 51 Kilometer.

Von 1600 Läufern und Laufteams die 10 Erst-Platzierten:

Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf eines der Fotos die beiden folgenden Fotoalben erst, wenn diese Setie vollständig geladen ist:

Die Fotos vom 16. Juli:

Die Fotos vom 17. Juli:

Neue Fahrbahnspuren

Sonntag, 24. April 2016

Ja wo denn nun?

Geplant, gemalt und doch Chaos wie S21 – oder glaubt man wirklich, dass die Stuttgarter Raser die Kurventechnik für die Spuren parat halten? > Die Verlegung der Fahrbahnen in der Willy-Brandt-Straße.

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Als ob der ADAC sein Sicherheitstraining künftig in der Stadtmitte durchführen dürfte. Ob die Stuttgarter auch künftig her rasen?

Die Abriegelung der Stuttgarter Talmulde

Mittwoch, 30. März 2016

Unser neues Titelfoto für unseren Blog wurde vom Kappelberg aus aufgenommen. Es zeigt eine interessante Stadtlandschaft, in der der Blick auf die Höhen allmählich zugebaut, und die Öffnung der Talmulde hin zum Neckar geschickt durch großzügige Gebäuderiegel versperrt wird. Ob die neuen Hochhäuser auf der > Fläche A1 und drumherum > klimatische Auswirkungen auf die Stuttgarter Stadtluft haben, spielt für die Planer wahrscheinlich keine Rolle.

Diese Bautätigkeiten führt dazu, dass in dieser Stadt immer mehr Quartiere > nachverdichtet werden:

Sehen Sie den Karlsplatz?

Man kann sich vorstellen, dass dies alles nur der Anfang der Architekturideen für die > Stuttgarter Stadplanung im 21. Jahrhundert ist. Nachdem die alten Platanen im > Oberen Schlossgarten einer jahrelangen Baustelle weichen mussten, warten wir nun alle gespannt auf die Betondecke des neuen unterirdischen Bahnhofs, der dort zum schnellen unterirdischen Verlassen der Stadt einladen wird.

> Immer enger: Nachverdichtung in der Innenstadt (III)

> Nachverdichtung in der Innenstadt IV. Das Dorotheen-Quartier in Stuttgart

Buchpremiere:
Anna Katharina Hahn, Das Kleid meiner Mutter

Mittwoch, 9. März 2016

Dienstag 08.03.16 20.00 Uhr im > Literaturhaus Stuttgart
Moderation: Denis Scheck

„Siedelte sie „Am schwarzen Berg“ in einem dörflichen Stuttgarter Vorort an, so entführt sie uns in ihrem neuen Roman zu erst einmal nach Spanien: „An einem Samstagmorgen im August machten meine Eltern einen Spaziergang durch den Jardín Botánico. Als sie nach Hause zurückkehrten, legten sie sich krank ins Bett.“ So beginnt der neue Text in Madrid im Sommer 2012: In der Hauptstadt zeigen sich die Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrise. Die junge Ana María, Anita genannt, gehört zur „verlorenen Generation“, der jede Möglichkeit einer selbstbestimmten Existenz genommen wurde. Ihr Bruder, ein promovierter Germanist, hat sich bereits nach Berlin abgesetzt, um dort auf dem Bau sein Geld zu verdienen. Anita ist aus Not in ihr altes Kinderzimmer zurückgezogen.“ Bitte weiterlesen.

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Lesung: Jan Snela, Milchgesicht

Dienstag, 23. Februar 2016

snela-milchgesicht

Wollen Sie einen außergewöhnlichen Autor kennenlernen? Etwas über die Liebe erfahren?… Sie glauben, da gibt es nichts Neues mehr? Ein Bestiarium der Liebe… mit dem Titel > Milchgesicht. Dann sind Sie am Dienstag, 23.02. um 19.30 Uhr in der Café LesBar > Stuttgarter Stadtbliothek am Mailänder Platz genau richtig, wenn Jan Snela sein Buch vorstellt:

Buchpremiere | Moderation: Julia Schröder, STZ | Jan Snela erzählt von rauchenden Drittklässlern, Katzenfutter essenden Zimmermännern und in Milch badenden, gehörnten Wellnessmaniacs. Mit viel Liebe zum Detail, Sinn fürs Grobe und ohne Höhenangst spaziert er durch einen merkwürdig fremden Kosmos. Die Protagonisten in Milchgesicht sind moderne Nomaden in einem zur Wüste gewordenen Alltag. Völlig aus der Welt gefallen, schaffen sie sich ihre eigenen Mythen. Bastelnd und hinkend, stolpernd und stotternd kommen sie in triumphaler Selbstauflösung an den Rand dessen, was man eine ‚Existenz‘ nennt.

Jan Snela gewann 2010 den Open-Mike-Wettbewerb und war in 2012 bei der Mikrolesung bei uns zu Gast. Milchgesicht ist sein Debüt.
Eintritt: EUR 5 | Ermäßigt EUR 3 | In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus

> Lesebericht: Jan Snela, Milchgesicht: „Ein Bestiarium (kommt von bestia – wildes Tier) ist „eine mittelalterliche Tierdichtung, die moralisierend tatsächliche oder vermutete Eigenschaften von Tieren, auch Fabelwesen, allegorisch mit der christlichen Heilslehre verbindet. Bestiarien sind oft reich illustriert.“ Das steht so in Wikipedia. Und dessen meist anonyme Autoren wissen auch: „Mit Richard de Fournivals in Prosa verfasstem „Bestiaire d’amour“, das die Liebe Fournivals zu einer Dame allegorisch schildert, entstand das erste weltliche Bestiarium.“ > Richard de Fournivals (1201-1260) stammt aus Amiens. Er ist der Autor eines Liebesbestiarium (Le Bestiaire d’Amour) mit 60 Tierbeispielen, aus denen er ein Traktat über die Liebe herstellte, das ich Zugang bei einer Dame verschaffen sollte.

Guillaume Apollinaires „Le bestiaire ou le cortège d’Orphée“ (1911) Franz Bleis „Großes Bestiarium der modernen Literatur“ (1924) sind Beispiele aus dem 20. Jahrhundert.
Ob wir so auf dem richtigen Weg sind? …“ > Bitte weiterlesen

Jan Snela
> Milchgesicht
Ein Bestiarium der Liebe
ISBN: 978-3-608-98307-4
Erscheinungsdatum: 20.02.2016

Stuttgart fast von oben

Montag, 14. Dezember 2015

Stuttgart von oben betrachten, das ist immer wieder instruktiv, was da einem alles auffällt:

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Literaurhaus Stuttgart Sonntag 13.12.15 12.00 Uhr
Erkenne die Welt -Richard David Precht

Sonntag, 13. Dezember 2015

Sonntag 13.12.15 12.00 Uhr
Erkenne die Welt – Richard David Precht
Veranstaltungsreihe: Köpfe der Zeit
Lesung und Gespräch
Moderation: Wieland Backes
„Wir irren vorwärts!“ Robert Musil

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Ankündigung des Literaturhauses Suttgart: „Wie kaum ein anderer hat er philosophisches Denken auf verständliche Weise einem Millionenpublikum nahegebracht. Richard David Prechts Buch mit dem kuriosen Titel „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ war der Auftakt einer Abfolge von Bestsellern, die ihren Autor weit über die Feuilletons hinaus bekannt machten. Jetzt hat sich Precht ambitioniert einer „Geschichte der Philosophie“ gewidmet. Das Werk ist auf Zukunft angelegt: Drei Bände sollen es werden, der erste Teil ist just in diesem Herbst erschienen. Darin beschreibt Precht die Entwicklung des abendländischen Denkens von der Antike bis zum Mittelalter, verknüpft die Linien der großen Menschheitsfragen und verfolgt die Entfaltung der wichtigsten Ideen – von den Ursprungsgefilden der abendländischen Philosophie an der schönen Küste Kleinasiens bis in die Klöster und Studierstuben, die Kirchen und Machtzentren des Spätmittelalters. Im Gespräch mit Wieland Backes, Begründer des legendären Nachtcafés, rückt die neue Reihe des Literaturhauses, „Köpfe der Zeit“, in der zweiten Folge nun den Lichtkegel ins Offene: „Philosophieren ist das Schärfen unserer Instrumente des Denkens in der Hoffnung, die begrenzte Zeit unseres Daseins ein wenig bewusster zu erleben. Und sei es auch nur, um zu verstehen, was wir nicht verstehen“, so Precht in seiner Einführung.“

Unser Fotoalbum. Bitte

Bundesverdienstkreuz für Professor Roland Ostertag

Dienstag, 15. September 2015

Für seine herausragende Verdienste im Bereich der Architektur und für das Allgemeinwohl hat Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck am Dienstag, 15. September 2015 Professor Roland Ostertag aus Stuttgart den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – 1. Klasse verliehen.

„Durch Ihr vielfältiges Wirken haben Sie Zeichen gesetzt, Spuren hinterlassen und neue Wege geöffnet. Die Wechselbeziehung zwischen Architektur, Mensch und Stadt als Lebensort stand für Sie in Ihrer Arbeit immer im Vordergrund“, sagte Schmid anlässlich der Übergabe des Bundesverdienstordens im Neuen Schloss in Stuttgart. „Sie haben sich um die Landeshauptstadt Stuttgart und die Architektur in Deutschland insgesamt verdient gemacht“, so Schmid weiter.

> Bundesverdienstkreuz für Professor Roland Ostertag

> Die Rede von Professor Roland Ostertag

Unser Photograph war dabei:

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ostertag

Der Blog von Prof. Ostertag: > www.stuttgart-wohin.de

Muttersprachler für Tonaufnahmen gesucht

Donnerstag, 10. September 2015

Die Automobilindustrie werden mehrere Muttersprachler (m/w) in Stuttgart und Umgebung für Sprachaufnahmen gesucht:

+++ Español +++ Nederlands +++ Svenska +++ Français +++ English +++ Italiano +++ Português +++ Türkçe +++

Es geht um die Sprachsteuerung im Fahrzeug und deren Optimierung zu optimieren. Dafürr sollen Sprachaufnahmen vorgegebener Texte durchgeführt werden:

WER? 40 Personen pro Sprache; m/w; 18 – 70 Jahre
WANN? September bis Dezember 2015
AUFWAND? 1-1,5 Stunden pro Aufnahme
WO? Mönchstraße 11 in Stuttgart
AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG? 35 €
P3 systems
Mönchstr. 11, 70191 Stuttgart
> www.p3-group.com/systems
Kontakt: Speech@p3-group.com
0711/252 74 265

Einkaufen in Stuttgart

Dienstag, 1. September 2015

e-1

Man könnte glauben, das Gerber sei immer noch nicht eröffnet. Auch am 1. September 2015 sind die Fensterhöhlen immer noch zu und blind. Noch oder noch immer darf niemand hineingucken. Es soll schon eröffnet sein? Dann darf wohl auch niemand hinausgucken. Der Einkaufstempel schottet sich vom gegenüberliegenden Quartier ab, das ihn durch der > Paulinenbrücke von den westlichen Stadtteilen trennt, hermetisch ab. Drei dünne senkrechte Reklametafeln, wie an Bushaltestellen, nur dafür überdimensioniert, kündigen von einer Warenwelt, die man nicht unbedingt hinter diesen Blindfenstern vermuten darf. Und wenn das Zentrum wirklich schon eröffnet sein sollte, ist es an einem Kontakt zu den umliegenden Stadtteilen gar nicht interessiert. Allenfalls in Sachen Kundenfang. Aber bitteschön, die sollen dann möglichst lange im Zentrum kreisen, ohne hinauszugucken. Für die Stadtentwicklung sind diese > Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Gehen wir heute in die City oder in ein Einkaufszentrum? fragen sich die Stuttgarter und weil die Zentren fast alle Kettenläden unter einem Dach bieten, weil es da drinnen nicht regnet und man mit dem Auto bis fast in die Ladentheke fahren kann, schätzen sie dieses Einkaufen, so als ob es irgendwo in der Republik wäre, in Passau…

… oder in Gelsenkirchen, Hannover oder Hamburg.

Woher kommt der Drang zum Einkaufen in Ladenzentren? Kurze trockene Wege für Auto und Kunde? Dynamik für die Drehständer? Kauft der Kunde hier erst einmal ein, dann sitzt das Geld lockerer, als wenn er erst zum nächsten Laden gehen müsste. Trickreich sind die Wege, wie in diesem > Ladenzentrum, wo Kunden, wenn sie auf die Idee kommen, eine der oberen Etagen besuchen zu wollen, zuerst an möglichst vielen Geschäften vorbeilaufen müssen, weil die Rolltreppe, natürlich auf der anderen Seite nach oben führt. Nur diese Dynamik macht die Waren wirklich zu Regaldrehern.

Ohne Zweifel, war es ein immenser städtebaulicher Kardinal-Fehler diese beiden großen Ladenzentren an beiden Seiten der Stuttgarter Innenstadt zu bauen. Man hat sich die Stadtplanung aus der Hand nehmen lassen. Das sei übertrieben, dies so zu behaupten? Nun, die Stadt lässt ihre Innenstadt verwahrlosen und hat offensichtlich kein großes Interesse dran, z. B. die > Kronprinzenstraße endlich mal zu renovieren.