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Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Die Reise des neuen Papst führt ihn nach Stuttgart

Montag, 1. April 2013

Das meldet am 1. Aril die > Stuttgarter Zeitung, und die Zeitung zitiert “Kirchenkreise”, in denen es hieß “dass die Schwaben dem neuen Papst als außerordentlich gottgefällige Menschen ins Auge gefallen seien. “Die Verbindung aus Bescheidenheit und beherztem Engagement, Sparsamkeit und sozialer Freigiebigkeit sind geradezu sprichtwörtlich und überaus lobenswert”, so hohe Kirchenkreise.”

Stuttgarter Kriminacht-Eröffnungslesung
Dominique Manotti, Das schwarze Korps

Dienstag, 5. März 2013

> Fotos von der Veranstaltung auf der Website der Freunde des Institut français

Die diesjährigen Stuttgarter Kriminächte, die der Verein Stuttgarter Kriminächte e.V. zum vierten Mal ausrichtet, werden mit einer Lesung im Wilhelmspalais eröffnet: Die französische Romanautorin und Historikerin Dominique Manotti liest aus ihrem spannenden Krimi “Das schwarze Korps”.

Das schwarze Korps – Paris, 6. Juni 1944. Noch herrschen deutsche SS und französische Gestapo über die Stadt. Aber man kann schon spüren, wie der Wind sich dreht. Besatzer und Kollaborateure setzen alles daran, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen. Im Salon der schönen Dora Belle trifft sich die Führung von SS und Wehrmacht mit Vertretern von Industrie, Finanzwelt und Kultur: Gemauschel, Delikatessen, Champagner, Sex. Inspecteur Domecq, Kommissar der Pariser Sittenpolizei, muss jetzt sehr geschickt lavieren. Denn nicht nur militärisch steht die entscheidende Schlacht bevor. Zehn Wochen liegen zwischen der Landung der Alliierten und der Befreiung von Paris. Manottis furioser historischer Thriller offenbart Monster und Helden, Verlierer, Davongekommene und jene, die unweigerlich immer zu den Gewinnern gehören.


Zur Einstimmung auf die Lesung sind um 19.30 eine Begrüßung sowie eine musikalische Einlage vorgesehen. Deutsche Stimme und deutsch-französische Moderation: Iris Konopik

Musik: > Ann-Sophie Klett (Gesang), Sergeji Riazanov (Akkordeon)

Die CDs von Ann Sophie Klett sind bei der > edition-fant erhältlich.


Gegen 20 Uhr beginnt dann die Lesung.

Dienstag, 5. März, Einlass 19 Uhr,
Wilhelmspalais, 1.Stock, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Eintritt: 18 Euro , Mitglieder 16 Euro inkl. VVK-Gebühren

Kartenreservierung: www.stuttgarter-kriminaechte.de oder über ReserviX unter Tel.01805/700733 (0,14 Eur./Min. aus dem dt. Festnetz)

Veranstalter: Verein Stuttgarter Kriminächte e.V. in Kooperation mit dem > Institut français Stuttgart sowie der Buchhandlung Under-Cover

Die Stuttgarter Nachverdichtung

Dienstag, 6. November 2012

Das Glück war nur von kurzer Dauer, jetzt wird die Sicht auf > die neue Bibliothek schon zugebaut

Ein bisschen Theorie für den täglichen Sprachkurs

Montag, 1. Oktober 2012

Beim Durchblättern der letzten Ausgaben der DUZ findet man einen Artikel von Benjamin Lahusen > “Hän Sie koi Luschd?” DUZ, 20. Juli 2012, der einige wichtige Erkenntnisse über das Schwäbische vermittelt.

“Schwäbisch fördert die Karriere an der Hochschule eher weniger. Bestenfalls noch als sogenannter Honoratiorenschwabe aus dem Raum Stuttgart kommt man gut durch. In der Wissenschaft wird eben nicht geschwäbelt und wenn, dann bitteschön mit schlechtem Gewissen,” so fängt Lahusen seinen Artikel an.

“Aber der Honoratiorenschwabe weiß, dass er mit seiner Mischsprache außerhalb der Heimat kaum als gesellschaftsfähig gilt. Was zuhause den feinen Ton der gehobenen Stadtbevölkerung mit gemütlicher Bodenständigkeit verbindet, klingt in der Fremde lediglich kleinbürgerlich und provinziell.” Stimmt das wirklich? Sieht und hört man bestimmte bodenständige Politik im TV, achtet man unweigerlich schnell mehr auf ihre Herkunft, als das was sie zu sagen haben. Lahusen kennt sich aus: “Ein kehliges R in gerne, ein breites Sch in Ballaschd, ein nasales A in Andere, und schon sitzt der Honoratiorenschwabe wieder in seinem Niemandsland zwischen Natur- und Kultursprache,…” Oft fehlt bei Verben ein “n”. Buchstaben werden weggelassen…


Johann Christoph von Schmid, > Schwäbisches Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen, Stuttgart 1831, S. VIII.

“Höckschdleischdungen” gibt es hier. Fleiß, Finten, Ordnungssinn und die Erfundung des Autos. Und die Kehrwoche, die hier schon ein lange Tradition hat:

Karl Pfaff, Geschichte der Stadt Stuttgart. Teil 2, Stuttgart 1846, S. 202.

“Neugier und Entdeckerlust, Disziplin und Strebsamkeit, dazu Umsicht und maßvolle Risikobereitschaft,” nennt Lahusen als günstig für das Schwabenland. Stimmt, damit bin ich bisher hier gut gefahren.

“… die Geischdeswissenschaften?” passen mit der hier üblichen Mundart nicht so recht zusammen: “Man stelle sich nur vor, Hegel, selbst ein Stuttgarter, hätte permanent einen Weltgeischd beschworen. Oder sein Zimmernachbar im Tübinger Stift, Friedrich Schelling, hätte den Lesern aufgegeben, dem Menschhen soi Wille als oi Band von lebendigen Kräfthen anzomsehen. Oder der dritte berühmte Wohnungsgenosse, Friedrich Hölderlin, hätte es für ôglaublich gehalten, dass der Mensch sich vor dem Schönschden fürchthen soll, aber zugleich bedauernd geseufzt: Aber es ischt so.” Gottseidank. Sie haben sich alle Schirftdeutsch geschrieben.

Und dann untersucht Lahusen, ob nicht doch im mündlichen Diskutrs ein wenig geschwäbelt wird: “Der Diskurs selbst findet in hochdeutscher Schrift statt, aber die Diskursbedingungen werden mündlich ausgetragen.”

Die Analyse wird richtig wissenschaftlich: “Also teilen sich die Forscherschwaben in drei Gruppen. Man könnte sie als Echtschwaben, Tarnschwaben und Weltschwaben bezeichnen (eine vierte Gruppe, die der Urschwaben, ist mangels intersubjektiver Verständlichkeit ohnehin von wissenschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen).” Man kennt und erkennt sich untereinander, und das hilft beim Networking.

Lahusens Schlußfolgerung: “Schwaben genießen kein Dialektprivileg.” Müssen sie wirlich “ihre linguistischen Besonderheiten besonders ängstlich” verbergen? “…Weil sie in vielen Nachbarländern als Synonym für alle schlechten Eigenschaften der Deutschen überhaupt verwendet werden. Oder weil Schwaben zwar als fleißig, aber auch als geizig und engstirnig gelten.”

Lahusen kann auch alles von oben betrachten: “Seit ein paar Semestern diene ich an der Universität Rostock und bin dort durch größtmögliche Distanz von meiner Heimat getrennt. Ein sonniges schwäbisches Gemüt trifft auf maulfaule und unterkühlte Norddeutsche.” Seiner Überzeugung: “Dialekt geht immer,” AUsdruck verleihend: “Hen Sie koi Luschd?, frage ich dann in die gelangweilte Stille hinein und kann mir sicher sein, dass für die nächsten zehn Minuten Aufmerksamkeit herrscht.”

Anton Birlinger, > Schwäbisch-augsburgisches Wörterbuch, München 1864

Johann Christoph von Schmid, > Schwäbisches Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen, Stuttgart 1831.

Der freie Blick auf Häuserzeilen

Mittwoch, 11. Juli 2012

Der Berliner Platz ist in Stuttgart vielleicht deshalb so einzigartig, weil er der einzige PLatz mit einer richtig großen Rasenfläche in der Stadt ist:

Blick auf das Bosch-Areal. Waren Sie schon mal im > Literaturhaus?

Hingehen, mitfiebern und anfeuern:
Roller-Derby am 23.6.2012 in der Scharrena in Stuttgart

Freitag, 15. Juni 2012

Am 23. Juni 2012 gibt es bei Stuttgart Valley Rollergirlz eine echte Premiere: Dieses Mal gibt es Bodychecks im Doppelpack. Die Rolling Rebels aus München und Österreichs erste Roller Derby Mannschaft, die Vienna Rollergirls kommen um sich mit den Stuttgarter Rollergirlz zu messen. Die Münchner und Östereicher sind sehr junge Teams, doch sind diese nicht minder ambitioniert.
Beim Double Header gibt es zwei Bouts hintereinander. Das heisst dann doppelten Spaß und blaue Flecken fürs gleiche Geld. Da der Abend beginnt um 19 Uhr Die zwei Bouts werden jeweils leicht verkürzt gespielt. Jedes Spiel dauert 40 statt 60 Minuten. Danach wird bei der After-Bout-Party wie gewohnt im Goldmark’s gefeiert.

> Website der Stuttgart Valley Rollergirlz

Archiv:

> Roller Derby: Schweden gewinnt mit 115 : 98 gegen Stuttgart

Albert Camus, die Gerechten: Premiere in Stuttgart

Freitag, 18. Mai 2012

2013 jährt sich der Geburtstag Albert Camus’ (1913-1960) zum hundersten Mal.

Das Stuttgarter Schuaspielhaus zeigt ab Samstagabend das Stück Die Gerechten von Albert Camus unter dem Titel Die Gerechten / Occupy
von Albert Camus unter der Regie von Volker Lösch.

Die Inhaltsangabe des Schauspielhauses: “1949 erschien Albert Camus’ DIE GERECHTEN nach einem realen Geschehen aus dem Jahr 1905: eine Gruppe russischer Sozialrevolutionäre hatte einen Anschlag auf den Onkel des Zaren verübt und diesen getötet. Camus fragt fast ein halbes Jahrhundert später nach den Möglichkeiten und den Grenzen politisch motivierter Gewalt. Fünfzig Jahre nach der Entstehung des Textes wiederum befragt die Inszenierung von Volker Lösch die aktuellen Versuche von Minderheiten, sich politisch zu artikulieren.”

Die Besprechung der Premierenaufführung steht auf dem Frankreich-Blog:
> Albert Camus: Die Gerechten / (+Lösch:) Occupy

Premiere: Samstag, 19.05.2012, 19:30 Uhr

> Schauspielhaus Stuttgart

> Die Gerechten / Occupy

Offensichtlich verbindet der Regisseur Volker Lösch die Aufführung des Stücks mit einer behutsamen Modernisierung des Stücks. Man darf gespannt sein. Es gibt noch Restkarten.

H. Wittmann, > Albert Camus. Kunst und Moral, Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002. EUR 19.90 ISBN: 3-632-39525-6

Der Schillerplatz in Stuttgart

Dienstag, 8. Mai 2012

Heute abend gehen wir aus:
Weinstube am Stadtgraben in Stuttgart-Bad-Cannstatt

Freitag, 16. März 2012

Sind Sie abends schon mal duch Stuttgart-Bad-Cannstatt gegangen? Haben Sie die > Weinstube am Stadtgraben gefunden? Nein? > hier gehts lang. Sebastian Ludwig wird Sie empfangen. Es ist ein vergnügen, dort zu speisen. Ambiente, Weine, Speisen. Alles bestens. Und der Chef kommt vorbei und passt auf, das alles stimmt. Beim Plaudern und Schwärmen mit dem Karamellisierter Kaiserschmarren mit Haselnüssen, Rosinen, Apfelmus und Vanilleeis habe ich vergessen, das Dessert als Foto zu verewigen.

> Weinstube am Stadtgraben
Am Stadtgraben 6
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Tel.: 0711 (für Stuttgart) 567 006
Fax: 0711-30 54 227
info@weinstube-stadtgraben.de

Öffnungszeiten ab 1.März:
Mittagstisch: Mo-Fr 12.00-14.00
Abends Mo-So ab 18.00
So 12.00-15.00
für besondere Anlässe zu jeder Tages- und Nachtzeit

HSO-Sinfonietta – Konzert

Montag, 16. Januar 2012

Anlässlich ihrer bevorstehenden Konzertreise nach Stockholm gibt die HSO-Sinfonietta gibt ein Konzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy (Die Hebriden-Ouvertüre b-Moll, op. 26), Wilhelm Stenhammar, Kurt Atterberg und Joseph Haydn unter der Leitung von Professor Per Borin.

Der Schwedische Honorarkonsul Philipp Haussmann lädt zu diesem Konzert ein.

> www.stuttgart-schweden.de

Stuttgart 1:1000

Samstag, 14. Januar 2012

Wie kann man die Chancen und Probleme der Stadt Stuttgart am besten verstehen? Aus der Vogelschau. Dann wird die Lage der Stadtteile zueinander deutlich, dann sieht man, wie die Hauptstätter Straße die Stadt teilt, oder nach einer > Reparatur nicht mehr teilt, dann versteht man, warum die Devise am neuen Gerber-Viertel “Stuttgart wächst zusammen” einfach falsch ist, weil die > Paulinenbrücke als Fremdkörper stehen bleibt und weiterhin einen Stadtteil zugunsten der Autos und nichts anderem trennen wird. Man kann innerhalb der Stadtviertel die Sichtachsen erkennen, und wie die Stadt auf ihre einzige echte Frischluftschneise hin topographisch geöffnet ist. Und wenn Professor Ostertag den Aufbau dieses Modells und damit der Stadt in ihren Grundstrukturen erklärt, vermittelt er einen beeindruckenden Einblick in Stadtplanung. Außerdem hat er in seiner Ausstellung am Gähkopf 3 seine Arbeiten zu Stadtplanung der letzten Jahrzehnte dokumentiert. So viele Anregungen zur Rückbesinnung auf verpasste großartige Chancen der Stadt Stuttgart gibt an keinem anderen Ort in Stuttgart. Und auf dem Büchertisch am Eingang seiner Ausstellung liegen die Bücher, mit der sein Engagement für die Stadt: > Zeichen der Erinnerung und die mittlerweile gerettete Lusthaus-Ruine dokumentiert.

> Stuttgart woher- wohin
Ausstellung zur Stadtentwicklung im > Gähkopf 3:
Sa. 11 bis 15 h u. n. Vb.: > Auskunft.