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Archiv für die Kategorie 'Theater'

Literaturhaus Stuttgart: Szenen machen

Donnerstag, 9. März 2017

Am kommenden Wochenende werden 30 Theaterautoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in Stuttgart erwartet, die gemeinsam mit über 100 Lehrern, Literatur- und Theaterpädagogen die erste Fachtagung „Szenen machen – Szenisches Schreiben in der Literatur- und Theaterpädagogik“ am Literaturhaus Stuttgart bestreiten. Neben Workshops und Arbeitsgruppen gibt es zwei spannende öffentliche Veranstaltungen im Rahmen von „Szenen machen“, die dazu einladen, sich mit dem Schreiben von Theaterstücken zu beschäftigen.

Am Freitagabend, 10.03.2017, 19.30 Uhr wird John von Düffel, Professor für Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin einen Vortrag halten mit dem Titel „Vom Originalgenie zur Genialität unter Bedingungen“, in dem er als Ausgangspunkt die Herausforderung beschreibt, die es darstellt, ein Theaterstück zu lesen, – und darüber zu den Geheimnissen kommt, die ein szenischer Text in sich birgt. Das anschließende Gespräch mit von Düffel wird von den beiden „Szenen machen“-Initiatoren Lorenz Hippe und Thomas Richhardt geführt.

Am Samstag, 11.03.2017 ab 18 Uhr wird das Literaturhaus Stuttgart zum „Markt der Möglichkeiten“, bei dem in allen Räumen des Hauses Präsentationen, Mitmachshows und Live-Stückentwicklungen stattfinden. Die Autorin Tina Müller wird das „Questioning“ vorstellen, bei dem das Gegenüber zu Theaterfigur wird, der Sprachkünstler Timo Brunke präsentiert „Mama Dada – eine Mini-Sprachspiel-Sause“, das Ensemble des Theaterhauses Stuttgart führt preisgekrönte Minidramen junger Autoren auf, im Großen Saal erfindet das Publikum mit dem „Theater Direkt“ gemeinsam ein Theaterstück, die Dramatiker Kristo Sagor und Andreas Sauter laden zur offenen Stückwerkstatt, und wer selbst ein Hörspiel erfinden möchte, wird in die Klangwerkstatt von Synchronsprecherin Barbara Schmidt eingeladen.

Aufführung in Stuttgart
Benjamin Britten 1913-1976 : War-Requiem op. 66 (1962)

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Liederhalle Stuttgart – Beethovensaal
WAR-REQUIEM
Sonntag, 09. 11. 2014, 19:00 Uhr
Schirmherr der Veranstaltung: Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Benjamin Britten 1913-1976
War-Requiem op. 66 (1962)

Catriona Smith Sopran
Matthias Klink Tenor
Ronan Collett Bariton
Kinderchor des Theaters Lodz
Bachchor Stuttgart
Bachchor Bad Homburg
Philharmonisches Orchester Brünn
Jörg-Hannes Hahn Leitung
Eintritt 10-48 €, > Tickets online bestellen

18 Uhr Einführung: Patrick Hahn


Weltkriegsgedenken mit „War Requiem“ – Musik am 13. sucht Namen von Kriegsopfern

In Auszügen erklingt das Werk bereits am Abend des 8.11.14 um 19 Uhr in der Lutherkirche, Waiblinger Straße 50, 70372 Stuttgart
> Evangelische Lutherkirchengemeinde Bad Cannstatt

Am 9.11. lädt das Kirchenkreiskantorat Stuttgart zu diesem außergewöhnlichen Friedenskonzert um 19 Uhr in der Liederhalle ein.

Die Ausführenden kommen aus Stuttgart und den Partnerstädten Brünn und Lodz. Es musizieren der Kinderchor des Teatr Wielski Lodz, der Bachchor Stuttgart und der Bachchor Bad Homburg sowie das Philharmonische Orchster Brünn unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Prof. Jörg-Hannes Hahn. Die Solisten: Catriona Smith (Sopran), Matthias Klink (Tenor) und Ronan Collett (Bariiton).

Eintritt frei

Schauspiel Stuttgart: David Graeber, Schulden. Die ersten 5000 Jahre

Mittwoch, 5. Februar 2014

Am Samstag, 7.2. war die Uraufführung. Freie Platzwahl. Eine gelungene Inszenierung eines Sachbuches. Viele wesentlichen Argumente David Graebers einschließlich der historischen Argumente wurden perfekt in Szenen gesetzt. Der Einlass war erst um 20 Uhr, dann ging es auch sofort los, und die Zuschauer waren mitten im Geschehen. Schulden sind ein nicht zu Ende geführter Tausch, die Geschichte der Schulden wurde aufgegriffen, genauso wie die Entwicklung des Geldes, mit dem zunächst der Tauschhandel verfeinert wurde. Und, wie gesagt, dabei entstanden die Schulden… Eine spannungsreiche Aufführung mit gelungenen Einfällen.

Das Buch > Schulden. Die ersten 5000 Jahre David Graeber wird in Stuttgart unter der Regie von Andreas Liebmann auf die Bühne gebracht.

Der Regisseur stellt das Stück vor: >> www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/schulden-die-ersten-5000-jahre/: „Von den vorantiken Gesellschaften über das Mittelalter bis hin zu den Bürgerprotesten der jüngeren Vergangenheit waren es Schuldenberge, die Menschen in die Unterdrückung und in die Revolte trieben. David Graeber, einer der Vordenker der Occupy-Bewegung, hat dieser wechselvollen Geschichte aus Überschuldung und Empörung ein Buch gewidmet, das radikal mit der Scheinmoral des Börsenkapitalismus bricht.

Foto: (c) Maurice Korbel

In einem weiten historischen Bogen sondiert es die Wurzeln und Schauplätze unseres Finanzsystems: die Silberminen der Antike, die Goldkeller der Federal Reserve, die Schlachtfelder der Rohstoffkriege und die Irrgärten der internationalen Währungsbürokratie. An all diesen Orten kommen Zeugen zu Wort: Banker, Kriegsherrn, Pharaonen, Historiker, Bürgerrechtler, Opfer, Täter, Profiteure. Sie alle berichten vom System einer Schuldenwirtschaft, das angesichts schwindender Ressourcen und wachsender Ungleichheit weltweit vor seinem Kollaps steht.

David Graebers Buch Schulden erschien 2011 in New York und stieß auch in Deutschland auf große Resonanz. In Stuttgart wird das „Sachbuch des Jahres“ zum Ausgangspunkt einer besonderen Koproduktion: der Regisseur, Performer und Autor Andreas Liebmann bringt den Stoff in einer mit Schauspielstudenten und dem Theater Freiburg gemeinsam realisierten Projektarbeit auf die Bühne.

Graeber zerlegt auf 400 Seiten unhinterfragte Vorstellungen von Schuld und Schulden und zeigt, was Schulden bedeuten könnten: der Kitt des Zusammenlebens. Was Schulden geschichtlich aber auch bedeuten, und das hätte mich nicht überraschen müssen: Gewalt, Entmenschlichung, Sklaverei. Als ich Graebers Buch las, ergriff mich unmittelbar seine Verbindung von akribischer Recherche mit großspuriger Behauptung. Der großangelegte Wurf hat epische Aspekte. Deswegen muss er auf die Bühne.

Andreas Liebmann“

Regie: Andreas Liebmann
Bühne und Kostüme: Mai Gogishvili
Dramaturgie: Bernd Isele, Tilman Neuffer
Besetzung: Yana Robin la Baume, Julius Forster, Daniel Friedl, Lilith Häßle, Alrun Herbing, Arlen Konietz, Marianne Helene Jordan, Andreas Ricci (Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

Termine:

Uraufführung. Fr., 07.02.2014 20:00 Uhr Nord – 24 € – > Karten
Sa., 08.02.2014 – 20:00 Uhr – Nord – 19 € – > Karten
So., 09.02.2014 – 20:00 Uhr – Nord – 19 € – > Karten
Zum letzten Mal
Mo., 10.02.2014 – 20:00 Uhr – Nord – 19 € – > Karten

David Graeber
> Schulden. Die ersten 5000 Jahre
Klett-Cotta Aus dem Englischen von Ursel Schäfer, Hans Freundl und Stephan Gebauer (Orig.: Debt)
1. Aufl. 2012, 536 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94767-0

Luciole und Nico K im Institut français de Stuttgart

Donnerstag, 30. Januar 2014

Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
30.01.2014, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr

Am 30. Januar bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Luciole und Nico K, zwei aufstrebende und vielversprechende Solokünstler aus der französischen Slam-Szene, bei ihrem gemeinsamen Konzert zu erleben.

Der Eintritt ist frei.
> Programm
> Die Neueröffnung des Institut français in Stuttgart

Premiere im Schauspielhaus: Eva Jelinek, Winterreise

Donnerstag, 14. Juni 2012

Eva Jelinek, Winterreise
Premiere am Freitag, 15. Juni 2012 im
> Stuttgarter Schauspielhaus