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Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

Lesung in Stuttgart: Daniel Illger, Skargat. Der Pfad des schwarzen Lichts

Freitag, 5. Juni 2015

Lesung in Stuttgart am Donnerstag, 11. Juni 2015, 18 h 30

Atelier im Hauptgebäude der > Akademie für Kommunikation, Kölner Str. 7, 70376 Stuttgart

Durch die schwarze Nacht Ahekriens reitet die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers. Rudrick bedroht das Dorf wo die die Freunde Mykar und Cay aufwachsen. . Nach einigen grausamen Verbrechen wird Mykar beschuldigt. Die Bauern üben Lynchjustiz, halten ihn für tot und verscharren ihn im Wald. Als Cay einige Jahre später des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen, zurückzukehren und Gerechtigkeit zu üben.

Auf der Buchmesse in Leipzig 2015 haben wir Daniel Illger getroffen. Wenn Sie das Interview mit > Daniel Illger gesehen haben, werden Sie bestimmt zu der Lesung am Donnerstag, 11. Juni 2015, 18 h 30, in die Akademie für Kommunikation kommen.

> Nachgefragt: Daniel Illger, Skargat. Der Pfad des schwarzen Lichts

Daniel Illger,
> Skargat. Der Pfad des schwarzen Lichts
1. Aufl. 2015, 568 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-94642-0


Noch ein Blog über Stuttgart:

zeilentiger

> Unsere Städte von Morgen – 10. Juni 2015

Jón Gnarr auf Lesereise nach Stuttgart

Freitag, 5. Juni 2015

Auf seiner > Lesereise nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz kommt Jón Gnarr nach Stuttgart:

Mittwoch, 10.6.2015, 20 Uhr
Kulturzentrum Merlin Stuttgart
Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart
Moderation: Oliver Maria Schmitt
Deutsche Lesung: Frank Streichfuss
> www.merlinstuttgart.de

gnarr-indianer-pirat

Der kleine Jón hasst die Schule. Denn er hasst es, sich irgendwo einordnen zu müssen. Schließlich ist er Anarchist und Punk. Dafür sticht er sich sogar eine Sicherheitsnadel durchs Ohr und gründet die erste Punkband Islands. Der große Jón ist Bürgermeister der Hauptstadt Islands und setzt eine Schulreform durch …

gnarr-buergermeister

So beginnt unser > Lesebericht: Jón Gnarr, Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!!!: „Der Titel dieses bei TROPEN ist einer der Sätze, die der Bürgermeister von Reykjavík Jón Gnarr von seinem Deutschunterricht übrigbehalten hat. Sein Untertitel Wie ich einmal Bürgermeister wurde und die Welt veränderte beschreibt seine Amtszeit als Bürgermeister, die er nach dem überraschenden Sieg der Besten Partei 2010 antrat. Bis 2014 hatte er dieses Amt inne und einen neuen für die Isländer ganz ungewohnten Politikstil geprägt.

Auf der Homepage der Besten Partei hatte er 2010 im Wahlkampf sein politisches Credo vorgestellt: “Die Autoritäten haben versäumt, in puncto Zukunftsplanung einen klaren Kurs einzuschlagen, mit dem alle leben können. Im Grunde genommen scheren sie sich keinen Deut um die Zukunft, weil sie sie nämlich für völlig irrelevant halten.” (S. 8 f) “ > Weiterlesen.

Jón Gnarr
> Indianer und Pirat
Kindheit eines begabten Störenfrieds
Aus dem Isländischen
von Tina Flecken
und Betty Wahl (Orig.: Indjáninn)
1. Aufl. 2015, ca. 220 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-50141-4

Jón Gnarr
> Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!!! > Lesebericht
Wie ich einmal Bürgermeister wurde und die Welt veränderte
Aus dem Isländischen von Betty Wahl
6. Aufl. 2015, 175 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-50322-7

Deutscher Evangelischer Kirchentag: Bundespräsident Joachim Gauck diskutierte mit Professor Hartmut Rosa

Freitag, 5. Juni 2015

Bundespräsident Joachim Gauck diskutierte am Donnerstag, 3. Juni 2015 um 11 Uhr in der Schleyer-Halle mit Professor Hartmut Rosa (Erfurt) über die Frage „Gutes Leben. Kluges Leben. Was kann die Politik für unser Zusammenleben tun?“:
Bundespräsident Joachim Gauck, Berlin
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Soziologe, Erfurt – Jena
Moderation: Dr. Christiane Florin, Redaktionsleiterin Christ und Welt in der ZEIT, Bonn
Anwältin und Anwalt des Publikums:
Christian Augustin, Hannover
Andrea Wagner-Pinggéra, München
Musik: Wasteland Green, Berlin
Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Arena, Mercedesstraße

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Alle Fotos auf dieser Website – soweit sie nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet sind: © Heiner Wittmann.

Deutscher Evangelischer Kirchentag
Stuttgart, 3-7. Juni 2015

Donnerstag, 4. Juni 2015

Stuttgart ist dieses Jahr der Gastgeber für den Deutschen Evangelischen Kirchentag.

Hier sind unsere Fotalben vom Eröffnungsabend auf dem Schlossplatz in Stuttgart (50 Fotos)

Bitte öffnen Sie die folgenden Fotoalben erst mit einem Kick auf eines der Fotos, wenn diese Website vollständig geladen ist:

und in der Innenstadt:

Musik am 13.

Dienstag, 26. Mai 2015

MUSIK AM 13.

In dieser Saison können Sie sich bei der > Musik am 13. auf vier Konzerte mit Musik der Jetztzeit freuen, darunter ein Komponistenportrait mit Martin Smolka und ein Video/Klangabend mit Ludger Brümmer vom ZKM:

Cembalo-Recital

Samstag, 13. Juni 2015 20 Uhr
Sonntag, 14. Juni 2015 20 Uhr
Spätgotische Stadtkirche Stuttgart-Bad Cannstatt

Johann Sebastian Bach
Das Wohltemperierte Klavier Teil I & II

Jörg-Hannes Hahn (Sa) und Wolfgang Zerer (So) Cembalo


Benefizkonzert

Montag, 13. Juli 2015, 20 Uhr
Lutherkirche Stuttgart-Bad Cannstatt

Felix Mendelssohn Bartholdy

Herr Gott, dich loben wir
Laß, oh Herr, mich Hilfe finden op. 96
Lauda Sion op. 73
Ouverture zum Schauspiel Ruy Blas op. 95 *
Sinfonie Nr. 5 (Reformationssinfonie) op. 107, Satz 2 & 3 *

Isabell Müller-Cant Sopran
Margret Hauser Alt
Johannes Kaleschke Tenor
Matthias Baur Bass

Bachchor Stuttgart – Daimler-Sinfonie-Orchester Stuttgart –
Matthias Baur Leitung * – Jörg-Hannes Hahn Leitung


Orgelsommer_2015_neu

Sommer! – Orgel 2015
Internationaler Orgelzyklus

„B-A-C-H“-Vertonungen

26. Juli – 6. September 2015
Jeweils 20:00 Uhr – Stadtkirche Bad Cannstatt

26. 07. 2015: Jörg-Hannes Hahn (Stuttgart)
02. 08. 2015: Fanxiu Shen (Peking)
09. 08. 2015: Roman Perucki (Danzig)
16. 08. 2015: Kurt Levorsen (Kopenhagen)
23. 08. 2015: Gunter Rost (Graz)
30. 08. 2015: Bathasar Baumgartner (Meppen)
06. 09. 2015: Preisträger des 3. Internationalen
Bach/Liszt-Orgelwettbewerbs 2015

Literaturhaus Stuttgart: Lesung.
Tom Drury, Das stille Land

Mittwoch, 25. März 2015

Wen Sie einfach mal wieder ein schönes Buch lesen wollen, dann kommt Tom Drury mit seinem Band > Das Stille Land gerade richtig.

> Literaturhaus, Stuttgart – Mittwoch 25.03.15 20.00 Uhr
Das Stille Land, Tom Drury, Clemens Meyer
Veranstaltungsreihe: head to head
Lesung und Gespräch Moderation: Pamela Rosenberg
Deutsche Lesung: Helmut Mooshammer
Übersetzung: Jürgen Stähle

Raus der Provinz. Pierre Hunter hatte genug von ihr. Als Barkeeper schlägt er sich durch. Als eine fast unheimliche Frau ihm nach einem Unfall das Leben rettet, wird alles anders für ihn. Sie verlieben sich ineinander. Solche Romananfänge kennt man. Aber hier kommt alles anders. Die Rettung war wohl alles andere als zufällig. Nun sind Sie in der Geschichte mittendrin. Und sie wird so spannend, dass dieses Buch wohl S-Bahn ungeeignet ist, wenn Sie nicht ab und zu über den Buchrand gucken, ob Ihre Haltestelle in Sicht kommt. Mit diesem Buch erleben Sie das Gefühl, dass Sie nach dem Zuklappen der letzten Seite, sich erst mal wieder orientieren müssen, wo Sie sich eigentlich gerade befinden.

Tom Drurys Roman »The Driftless Area« – kürzlich als “ target=“_blank“>»Das Stille Land« bei Klett-Cotta Verlag erschienen – wurde 2014 vom Jungregisseur Zachary Sluser mit den Schauspielern Anton Yelchin, Zooey Deschanel und John Hawkes verfilmt. Anhand von Beispielen aus dem Film werden Tom Drury und Clemens Meyer im Gespräch die Möglichkeiten und Herausforderungen von Literaturverfilmungen aus der Sicht des Autors erörtern.

Tom Drury, geboren 1956 in Iowa, zählt zu den wichtigsten amerikanischen Schriftstellern seiner Generation. Seine Romane wie »Das Ende des Vandalismus« und »Traumjäger« gelten als moderne Klassiker. Er veröffentlicht unter anderem im »New Yorker« und in »Harper’s Magazine«.

Clemens Meyer ist 1977 in Halle/Saale geborene und erhielt für seine Werke zahlreiche Preise. Sein Debütroman „Als wir träumten“ mit Starbesetzung in Regie (Andreas Dresen) und Drehbuch (Wolfgang Kohlhaase) feierte im Februar dieses Jahres auf der Berlinale Premiere und läuft derzeit in den deutschen Kinos. Clemens Meyer lebt in Leipzig

In Zusammenarbeit mit der American Academy Berlin.
Gefördert von: Berthold Leibinger Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH
Eintritt: Euro 9,-/7,-/4,50

9. März 2015. Lesung bei der Buchhandlung Wittwer
David Whitehouse, Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

Montag, 2. März 2015

Manchmal gehen die Geschichten der Romane, oder eigentlich immer in die Ereignisse und Erlebnisse unseres wirklichen Lebens über. Literatur schärft die Sinne, für das was wir erleben, und sie werden in der > Reise mit der gestohlenen Bibliothek eine ganze Literaturästhetik wiederfinden. Es geht in dem neuen Roman von David Whitehouse um > Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek, ein Buch, wofür wir schon an anderer Stelle einen Lesebericht veröffentlicht haben.

Es geht um Bobby Nusku, sein Freund Sunny, der allerhand verrückte Ideen im Kopf hat und sie auf Biegen und Brechen durchsetzt, Val und ihre Tochter Rosa, Joe und seinen Vater und um einen Bbibliotheksbuch, der geklaut wird. Ein erstaunliches Buch, haben wir in unserem > Lesebericht geschrieben, denn hier wird in einem Roman erklärt, wieso man lesen sollte. Wer diese Geschichte aufmerksam liest, fängt sich das Lesevirus ein.

Am Montag, 9. März 2015, 20 Uhr, wird David Whitehouse in Stuttgart einem roten Doppeldeckerbus | Moderation: Thomas Klingenmaier | vor der Buchhandlung Wittwer Königstr. 30 – 70173 Stuttgart aus seinem Buch lesen.

David Whitehouse,
> Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
Roman, Aus dem Englischen von Dorothee Merkel (Orig.: Mobile Library)
1. Aufl. 2015, 315 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50148-3

Kann man Stadt als Text lesen?

Freitag, 13. Februar 2015

Welche Sprache haben wir, um eine Stadt und die Wege, auf denen wir uns täglich durch sie hindurch bewegen, zu beschreiben? Zwei Architektinnen, ein Wissenschaftler für Stadtfragen, ein Lyriker und drei Baubotaniker haben sich auf den Weg gemacht und ihre ganz eigenen Gänge durch Stuttgart für Sie als Tonspur aufgezeichnet. Nun ist die Reihe an Ihnen: Vier Stuttgarter Routen sind ab jetzt zu erkunden. Das Literaturhaus Stuttgart lädt Sie von Februar bis April 2015 ein, den aufgenommenen Wegbeschreibungen und Stadt-Lektüren zu folgen. Sie selbst werden dabei nicht nur zum direkten Leser der Stadt, sondern können der Route während des Spaziergangs ihre eigene Beschreibung hinzufügen. Lassen Sie sich auf ein Experiment ein, das erforschen möchte, wie sich die vielstimmige Textur einer Stadt lesbar machen lässt.

Begehungen für jeweils zwei Spaziergänger sind zweimal wöchentlich möglich. Genaue Einführung und Aushändigung von Mikrofon und Kopfhörer erfolgen bei Anmeldung unter 0711 2202173 oder landschaften@literaturhaus-stuttgart.de; die Teilnahme ist kostenlos. Spazierdauer pro Route ca. 1–2 Stunden.

Routenautoren: Ulf Stolterfoht, Karsten Michael Drohsel, m-a-u-s-e-r (Asli Serbest und Mona Mahall) Bureau Baubotanik (Hannes Schwertfeger, Oliver Storz und Sebastian Gabriel Becker).

17. / 18. April 2015:
Lesung der gesammelten Beschreibungen im > Literaturhaus. Stuttgart

Ein Projekt von Lea Letzel und Ivna Ziç.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung

Vom Weggehen und Ankommen
Ein internationales Projekt aus aktuellem Anlass
Literaturhaus Stuttgart
Donnerstag 29.01.15 bis Montag 02.02.15

Montag, 26. Januar 2015

fluechtlingsgespaeche

> www.literaturhaus-stuttgart.de/event/3039-1-vom-weggehen-und-ankommen-ein-internationales-projekt-aus-aktuellem-anlass/

29.01.15
bis
02.02.15
Vom Weggehen und Ankommen – Ein internationales Projekt aus aktuellem Anlass
Donnerstag
29.01.15
20.00 Uhr
Vom Weggehen und Ankommen – Die Eröffnungsgala
Josef Haslinger, Roger Willemsen

Freitag
30.01.15
19.00 Uhr
Brennpunkt Syrien
Larissa Bender, Rosa Yassin Hassan

Freitag
30.01.15
21.00 Uhr
Fremd sprechen – Eine Lese-Klang-Performance
Uljana Wolf, Liao Yiwu

Samstag
31.01.15
11.00 Uhr
Fragestunde – Asylpolitik

Ludger Pries, Giusi Nicolini
Samstag
31.01.15
15.00 Uhr
Wie berichten? Eine Kritik des Journalismus
Christoph Keller, Jörg Armbruster, Miriam Faßbender

Samstag
31.01.15
17.00 Uhr
Flüchtlingsgespräche – FiktivDorothee Elmiger, Abbas Khider, Senthuran Varatharajah

Samstag
31.01.15
19.00 Uhr
Zur Sache – Neue Weltliteratur?
Maaza Mengiste, Taiye Selasi, Ilija Trojanow

Samstag
31.01.15
21.00 Uhr
Die Nachtigall von Tibet – Ein Konzert mit Namgyl Lhamo

Namgyal Lhamo
Sonntag
01.02.15
11.00 Uhr
In weiter Ferne so nah – Deutsche Fluchtgeschichten
Ines Geipel, Birgit Keil, Nils Schmid

Sonntag
01.02.15
12.00 Uhr
Herzlich willkommen? Stuttgarter Asylbewerber erzählen Ihre Geschichte Präsentation einer Schreibwerkstatt

Sonntag
01.02.15
15.00 Uhr
Zwischen Terror und Hoffnung. Flüchtlinge im irakisch-syrisch-türkischen Grenzgebiet
Knut Krohn, Songül Tolan, Leyla Fermans

Veranstaltungsreihe: Flüchtlingsgespräche – Lesungen. Fragen. Gespräche. Musik

Das Literaturhaus Stuttgart veranstaltet eine lange Veranstaltungsreihe zum Thema > „>Weggehen und Ankommen mit hochkarätiger Besetzung.

Bertolt Brecht, schrieb in Flüchtlingsgespräche: „Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.“

„Wir leben in aufregenden Zeiten. Die Menschen rücken zusammen, und wir feiern die sogenannte „Neue Weltliteratur“. Diesen gewaltigen kulturellen Fortschritten liegen aber auch die Dramen zahlloser Einzelschicksale zugrunde: die Geschichten von Menschen aus China und Äthiopien, der Ukraine und Syrien, dem Irak und Tibet. Nicht immer sind es Geschichten, die hierzulande gehört werden. Während man 2014/15 zum 25. Mal den Fall der Mauer und die Vereinigung der beiden deutschen Länder feiert, werden neue Mauern an Europas Grenzen errichtet. Wie aber umgehen mit den Völkerwanderungen des 21. Jahrhunderts? Wie die offene, demokratische und humane Gesellschaft in etwas Reales verwandeln, wenn viele Menschen sich fürchten vor Überfremdung und dem Verlust der eigenen Identität, wenn sie mutlos sind angesichts wirtschaftlicher Probleme und rasanter sozialer Umbrüche? Wenn deutlich wird, wie wenig selbstverständlich der Wohlstand und die Sicherheit in Mitteleuropa sind?…“ Weiterlesen

U.a.:

> Ines Geipel (u. a. »Generation Mauer«) ist am Sonntag, den 1. Februar um 11 Uhr im Literaturhaus Stuttgart zu Gast. Thema wird sein: »In weiter Ferne so nah – Deutsche Fluchtgeschichten« anlässlich der Veranstaltungsreihe »Flüchtlingsgespräche«.

Sonntag 01.02.15 11.00 Uhr
> In weiter Ferne so nah – Deutsche Fluchtgeschichten
Ines Geipel, Birgit Keil, Nils Schmid
Veranstaltungsreihe: Flüchtlingsgespräche – Gespräch. Moderation: Tim Schleider

> Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Fon (0711) 22 02 17 – 3,
Kartentelefon für Literaturhausmitglieder:
(0711) 22 02 17 – 47
> info@literaturhaus-stuttgart.de

Nous sommes Charly – Gedenkveranstaltung

Donnerstag, 8. Januar 2015

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
8.01.2015, 18:00 Uhr – 19:00 Uhr

Der Generalkonsul Frankreichs in Stuttgart und Direktor des Institut français Stuttgart, Nicolas Eybalin, lädt alle, die ihre Solidarität gegenüber den Opfern des gestrigen Anschlags auf „Charlie Hebdo“ in Paris zeigen wollen, dazu ein, sich heute um 18.00 Uhr im Institut français Stuttgart/ Generalkonsulat Frankreichs einzufinden. Ein Kondolenzbuch wird ausgelegt.

28. Stuttgarter Filmwinter 15.-18.1.2015

Donnerstag, 8. Januar 2015

Welcome to the New Age
28. Stuttgarter Filmwinter – Festival for Expanded Media – Der Internationale Kurzfilmwettbewerb

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> Festivalguide


Einladung per Facebook:

Von 15. Januar um 19:00 bis 18. Januar um 23:00 – Theater Rampe / Kunstraum 34 / Kunstbezirk


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Siebenmal heißt es im Theater Rampe: Vorhang auf für den Internationalen Kurzfilmwettbewerb! 70 Filme sind insgesamt zu sehen: eine handverlesene Auswahl aus 1400 eingereichten Arbeiten. Die Juroren sind der finnische Filmemacher Mika Taanila, der Brite John Smith, die Regisseurin und Kuratorin der Berlinale Shorts Maike Mia Höhne sowie Sergio Fant, unter anderem Berater des Filmfestivals von Locarno. Alle vier sind auch mit eigenen Programmen am Filmwinter beteiligt: Taanila und Smith präsentieren ihre eigenen Arbeiten, Höhne und Fant jeweils ein Kurzfilmprogramm.
Preisstifter: Landeshauptstadt Stuttgart, Ritter Sport und die Klett Gruppe

Den Hauptpreis Norman stiftet die Landeshauptstadt Stuttgart. Der Team-Work-Award, gestiftet von Ritter Sport, wird für eine Film- oder Videoproduktion vergeben, die von einem Team realisiert wurde.

In der Kürze liegt die Würze: Mit einem zweiminütigen Werk bewerben sich Filmemacher unter 30 um den von der Klett Gruppe gestifteten 2 Minutes Short Film Award. Die Jury besteht aus Katharina Duve, Franz Wanner und Johan Rijpma. Duve und Rijpma liefern sich am Samstagnachmittag eine Short Film Battle. Wanner, 2005 Träger des Team-Work-Award, ist mit einem Kurzfilmprogramm und einem Video-Vortrag zum Projekt Gift – Gegengift, Krankheitsbilder einer Stadt über seine Heimatstadt Bad Tölz vertreten, zu dem parallel eine Fotoausstellung in der Gedok zu sehen ist. Die Jodkuren, die Tölz früher Auftrieb gegeben haben, ziehen heute nicht mehr. Wanner vermischt seine scharfsichtigen Beobachtungen aus der oberbayrischen Provinzstadt auch mit fiktiven Elementen.

Ausstellung Expanded Media

Arbeiten aus den Wettbewerben Medien im Raum und Network Culture sind im Kunstbezirk ausgestellt. Ein schönes Beispiel für Medien im Raum ist die Arbeit Simulacra von Karina Smigla-Bobinsky. Vier LCD-Monitore, zum Carrée montiert, hängen auf Augenhöhe strahlend weiß von der Decke herab. Erst beim Blick durch die Lupe werden Bilder erkennbar. Eine Augentäuschung? Ein technischer Trick? Zum Bereich Network Culture gehört die Arbeit Pic-me von Marc Lee. Sie bringt einen im Handumdrehen an Orte, von denen aus Benutzer der Handy-App Instagram Nachrichten senden. Was aber bedeutet es, wenn sich der Aufenthaltsort jederzeit lokalisieren lässt, wenn Unternehmen, Forschungsinstitute und Regierungen diese Daten sammeln?
Um den Begriff der Performance kreisen die Präsentationen der Juroren Pawel Janicki, Bojana Kunst und Daniel Kötter. Janicki, der in Breslau das WRO Laboratory leitet, stellt im Kunstraum 34 die interaktive Videoinstallation und Performance Silver Moon, Blue Planet, Blue Note vor, die mit Echtzeit-Einspeisungen von der International Space Station (ISS) arbeitet. In einem Vortrag in englischer Sprache beschäftigt sich Bojana Kunst, Professorin am Institut für angewandte Theaterwissenschaften in Gießen, mit aktuellen Aspekten der Performance. Daniel Kötter und Hannes Seidl haben für KREDIT Frankfurter Banker bei ihrer Arbeit und in ihrer Freizeit beobachtet. Bei der Vorführung des Films auf dem Festival Steirischer Herbst 2013 in Graz trat allerdings an die Stelle der Tonspur eine Komposition aus Sprechstimmen, Geräuschen und Chören. Im Theater Rampe zeigt Kötter den Film ohne Ton parallel mit einem Video der Aufführung in Graz. KREDIT ist der erste Teil der gemeinsamen Musiktheater-Trilogie Ökonomien des Handelns – KREDIT, RECHT, LIEBE, deren zweiter Teil RECHT am 23.1.2015 in Frankfurt uraufgeführt wird.

Welcome to the New Age! Das Rahmenprogramm

Welcome to the New Age! lautet das Motto des Rahmenprogramms. Ist die Zukunft noch, was sie einmal war? Der 28. Stuttgarter Filmwinter fragt nach den Auswirkungen der neuen Zeit auf Leben und künstlerische Praxis. Wohin führt die digitale Revolution? Lernen wir in Zukunft besser zu scheitern? Schon Karl Valentin hat prophezeit: „Heute ist die gute alte Zeit von morgen.“ Grenzüberschreitend bewegen wir uns durch den Irrgarten der Zeit und garantieren nur eines: Bewusstseinserweiterung.

Das Rahmenprogramm verteilt sich auf Theater Rampe und Kunstraum 34, wo unter anderem die Werkschauen der Juroren sowie kuratierte Filmprogramme zu sehen sind. Nach Wahn und Wirklichkeitsverzerrungen, hervorgerufen durch Sehnsüchte und digitale Bilder, fragt das von Nicole Rebmann vorgestellte Kurzfilmprogramm Beyond Your Mind. In der Film-Live-Performance Primaries appliziert Sami van Ingen Farben direkt auf das Filmmaterial. Zwei 35-Millimeter-Projektoren werfen das flackernde Bild an die Wand, zur Begleitung von Live-Musik von Petri Kuljuntausta und Henri Lindström.
In Jesus – der Film von Michael Brynntrup, 1986 entstanden, setzen sich 22 Künstler und Filmemacherinnen aus Ost und West in 35 Episoden mit der Passionsgeschichte auseinander. Getreu dem Motto: „Super 8 ist kein Format, sondern eine Lebensauffassung.“ Auf den Filmfestspielen von Venedig feierte außer Konkurrenz das Flüchtlingsdrama Io sto con la sposa (Auf der Seite der Braut) Premiere, das größte Crowdfunding-Projekt der italienischen Filmgeschichte. Auf dem Filmwinter ist der Film nun erstmals auch in Deutschland zu sehen. Ein syrisch-libanesischer Poet und ein italienischer Journalist treffen in Mailand fünf Flüchtlinge, die in Lampedusa an Land gegangen sind, und helfen ihnen, getarnt als Hochzeitsgesellschaft nach Stockholm zu gelangen. Einer der drei Regisseure, Daniele del Grande, der auch einen Blog zum Thema der Mittelmeer-Flüchtlinge herausgibt, wird zur Vorführung anwesend sein.
Unter dem Titel Emerging Artists präsentieren die AG Kurzfilm und german films ein Experimentalfilm- und Videokunst-Programm. Abends geht in der Rakete die Post ab, unter anderem mit dem Hamburger Elektronik-Duo Incite sowie der Amsterdamerin DJ Marcelle/ Another Nice Mess. Tanzrhythmen auf hohem Niveau.
Das Kinder- und Jugendprogramm

Für die jüngste Generation ist mit Vorführungen – erstmals auch für Schulklassen, Familienführungen durch die Ausstellung und spektakulären Workshops ebenfalls gesorgt. Wer würde gern einen eigenen Kurzfilm drehen? Milos Tomic und Vera Schöpfer können helfen. Oder gleich Super 8 und den Film mit Kaffee und Bier umweltfreundlich entwickeln? Dagie Brundert zeigt wie es geht. Krach-o-mat und Süßlicht kann man bei Jördis Drawe und Uwe Schüler zusammenlöten und –kleben.

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