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Archiv für die Kategorie 'Web 2.0'

Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I-IV)

Montag, 9. Januar 2017

Aus gegebenem Anlass errinnern wir an eine Artikelserie aus den Anfangstagen dieses Blogs:

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I)

Links der > Wilhelmsplatz in Stuttgart-Bad-Cannstatt und rechts die > Place Homme de Fer in Straßburg.


Freunde des InNstitut français

Die neue Website des > Vereins der Freunde des Institut français de Stuttgart / Les amis de l’Institut e.V.

Literaturhaus Stuttgart
Die neue digitale Welt und die Verlage

Dienstag, 11. Februar 2014

Waren Sie schon mal im > Stuttgarter Literaturhaus?

Am Dienstag, 11.2., 20 Uhr, findet im Literaturhaus Stuttgart die Veranstaltung
»Druck auf allen Seiten? Autoren und die Zukunft der Verlage« statt.
Mit Michael Klett, Christian Rotta und Wolfgang Schorlau.

Veranstaltungsreihe: Wirtschaft – Vortrag und Gespräch

Self-Publishing und Amazon, sinkende Auflagen und Ausfransungen des Urheberrechts, Ausdünnung des Buchhandels und fortschreitende Verlagskonzentration: Nichts hat den Literatur- und wissenschaftlichen Publikationsbetrieb im letzten Jahrzehnt so stark aufgewirbelt wie der Hype um das digitale Publizieren. Brauchen wir heute überhaupt noch Verlage oder sind sie das Relikt einer untergehenden Buchkultur? Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen auf die Tätigkeit von Autoren und dem Verhältnis zu ihren Verlagen? Darüber diskutieren die beiden Verleger Michael Klett (Ernst Klett AG) und Christian Rotta (DAV Verlagsgruppe) mit dem Schriftsteller und Autor Wolfgang Schorlau.

In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsclub im Literaturhaus Stuttgart e.V.
Eintritt: Euro 9,-/7,-/4,50

MERKUR-Podiumsdiskussion: Hat Qualität eine Zukunft? Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum

Sonntag, 3. November 2013

Hat Qualität eine Zukunft? Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum
Es diskutieren: Lothar Müller, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, > Ralph Bollmann, Wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und Thomas E. Schmidt, Kulturkorrespondent der Zeit.
Das Gespräch wird moderiert von Christian Demand, dem Herausgeber der Zeitschrift MERKUR.

Dienstag, 5. November 2013, 20 Uhr
Akademie Schloss Solitude, Solitude 3,70197 Stuttgart
Eintritt frei

KlettCotta_Merkureinladung

Aus dem Text der Einladung von Jean-Baptiste Joly, Vorstand der Stiftung Akademie Schloss Solitude, und Michael Klett, Vorstand der Ernst H. Klett Stiftung Merkur:

Zeitungen und Zeitschriften haben bei der Formierung der modernen Demokratien in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle gespielt und sie sind nach wie vor zentrale Instrumente der gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildung. Sie moderieren, generieren, animieren, kanalisieren und gewichten das öffentliche Gespräch über alle nur denkbaren Themenfelder und bieten so einen Reflexionsraum für eine vielstimmige politische, kulturelle und weltanschauliche Selbstverständigung der Gesellschaft. Die bürgerliche Presse war aber von Beginn an auch, und vielfach sogar in erster Linie, ein Geschäftsmodell. Eine über Generationen bewährte Faustregel für Verleger besagte, dass Zeitungen und Zeitschriften rentabel arbeiten, solange sie zu zwei Dritteln werbefinanziert sind. Diese Kalkulation geht in Zeiten des Internets immer seltener auf. Das Internet bringt die konventionelle Presse aber nicht nur wirtschaftlich in Bedrängnis.

Die Themen der Diskussion:

• Welche Bedeutung bleibt Zeitungen und Zeitschriften angesichts der Konkurrenz durch die digitalen Medien – oder gewinnen sie neue Funktionen?
• Welche Folgen hat diese Konkurrenzsituation für den Qualitätsjournalismus?
• Schrumpft der Raum für ambitionierte Reflexion und muss man über neue Modelle der Finanzierung nachdenken?
• Welchen konkreten Einfluss hat der wirtschaftliche Druck, dem die Verlage ausgesetzt sind, auf die Arbeit der Redaktionen?
• Gibt es nur äußere Gründe für den Auflagenrückgang – oder schreiben Zeitungen und Zeitschriften an den Interessen ihrer potentiellen Leser vorbei?
• Ist vielleicht insbesondere das klassische Feuilleton ein Auslaufmodell?

Veranstalter:
Akademie Schloss Solitude, Solitude 3, 70197 Stuttgart, > www.akademie-solitude.de
Ernst H. Klett Stiftung MERKUR, Rotebühlstr. 77, 70178 Stuttgart
In Kooperation mit: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Kontakt: Friederike Kamann, > f.kamann@klett-cotta.de

Science Pub: Die Mathematik hinter Google

Donnerstag, 7. Februar 2013

Science Pub
Montag, 18. Februar, 19. Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr

Rosenau, Rotebühlstraße 109b, 70178 Stuttgart
Der Eintritt ist frei

Führende Wissenschaftler präsentieren, populärwissenschaftlich aufbereitet, spannende naturwissenschaftliche Themen und neueste Forschung in lockerer Atmosphäre. Bei einem Glas Bier, Wein oder Sprudel können Sie kurzweilig eintauchen in den Kosmos der Wissenschaft und sich inspirieren lassen von ganz besonderen Themen und ausgewählten Referenten.

Die Mathematik hinter Google

Prof. Dr. Michael Eisermann
Institut für Geometrie und Topologie, Universität Stuttgart

Seit ihrem Start 1998 ist die Suchmaschine Google phantastisch erfolgreich dank der intelligenten Sortierung ihrer Suchergebnisse. Das Unternehmen hütet natürlich seine Geschäftsgeheimnisse, aber das Grundprinzip ist öffentlich bekannt. Der Erfolg beruht auf einer mathematischen Idee, die Professor Eisermann anschaulich erklärt.

Festvortrag. Stefan Münker (Berlin): Wie kommt das Neue ins Netz?

Donnerstag, 29. November 2012

Do, 29. November 2012 20:00

> Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Das Internet, Resultat der Verschmelzung von Digitalisierung und Telekommunikation, ist zum avanciertesten Symbol der global vernetzten Welt, ihren vielfachen Öffentlichkeiten und ihren unterschiedlichen sozialen, politischen und ökonomischen Kulturen geworden. Die Erfolgsgeschichte dieser neuen Technik ist dabei selber nur zum Teil technisch bedingt. Gerade im letzten Jahrzehnt zeigte sich, wie sehr Innovationen innerhalb der digitalen Netze vor allem auch durch die neuartigen sozialen Praktiken hervorgerufen werden, die selber wiederum erst durch das Internet möglich wurden.

Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart, gefördert von der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung.

PD Dr. Stefan Münker ist Fellow der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung am > IZKT der Universität Stuttgart.


Dazu auf diesem Blog > Web 2.0 27 Artikel
Auf dem Frankreich-Blog > Web 2.0 177 Artikel
> Literatur und Internet oder la littérature numérique. Bibliographie et sitographie.


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„Unnützes Stuttgartwissen“

Donnerstag, 30. August 2012

so lautet der Titel einer Facebookseite von Patrick M., über die Georg Plavec auf der Internet-Seite der Stuttgarter-Zeitung > „Unnützes Stuttgartwissen“ Er steckt hinter dem Hype berichtet. So unnütz finde ich sein Wissen überhaupt nicht. P. berichtet interessante Details über einige Stadtquartiere dieser Stadt, wo bestimmt auch die Stuttgarter selbst nicht regelmäßig hinkommen oder die bei Stadtführungen bestimmt ausgelassen werden.

> de-de.facebook.com/UnnutzesStuttgartwissen

Facebook und die persönliche Identität seine Teilnehmer

Mittwoch, 4. Juli 2012

Wenn man sich eine E-Adresse einrichtet, dann ist das immer eine persönliche Angelegenheit. Man gibt sie weiter, damit andere mit Hilfe dieser Adresse unkompliziert Nachrichten übermitteln können. Manche haben mehrere Adressen, offizielle Adressen, ganz private Adressen und behalten so ihre persönliche Hoheit über die eigenen elektronischen Postkästen. Wie würden wir protestieren, wenn jemand einen Mailkasten mit unserem Namen einrichtet und sie dann auch nach seinen eigenen Vorstellungen organisiert. Und dann noch mit dieser neuen Adresse unsere alten Adressen unterordnet.

Facebook macht das einfach mal und richtet Postkästen für seine Teilnehmer ein: Username + @facebook.com. Und wundern tun sich nur sehr wenige.

Jörg Schieb (WDR-digital) hat sich dieses Chaos genauer angesehen:

> Chaos bei Facebook-Mail-Umstellung

Auf diesem Blog:

> Wie sozial sind soziale Netzwerke?

> Über Facebook

Stuttgarter Medienkongress 2012

Samstag, 25. Februar 2012

14. Mai 2012 im Geno-Haus, Stuttgart

Was wissen wir über die Jugend? Wie schaffen es Marken die Lebenswelt der Jugend kennenzulernen und sie als Zielgruppe dauerhaft für ihre Produkte zu begeistern? Welche Musik hören die Jugendlichen und wie wird sie an ihre Adresse vermarktet? Wie nutzen Jugendliche die Medien? Wie ist ihr Kommunikationsverhalten? Der Stuttgarter Medienkongress liefert mit vielen Vorträgen ausgewiesener Experten praxisnahe Antworten auf diese und andere Fragen.

Stuttgarter Medienkongress 2012

Hat Facebook eine Zukunft?

Sonntag, 29. Januar 2012

Läutet Facebook mit der Timeline für alle Teilnehmer an diesem sozialen Netzwerk sein eigenes Ende ein? Die Vorgaben und die Zwänge, die Facebook seinen Teilnehmern auferlegt, werden immer vielfältiger und zwingender. Datenschutz entwickelt sich bei Facebook zum Datensammeln zugunsten von Facebook, dabei wird den Teilnehmern das Wissen um die Bedeutung und die Schutzwürdigkeit persönlicher Daten abgewöhnt. Jede Minute, die die Teilnehmer an diesem Netzwerk auf der Website von FB verbringen bezahlen sie in der harten Währung „Aufmerksamkeit“ an FB, die diese Summen zu seinen Gunsten „wäscht“. Sicher, ein kleiner Vorteil in Form von Kontakten bleibt für die Teilnehmer übrig, besonders, dannn sie auf FB mehr Kontakte und Freunde als im realen Leben haben, pardon verwalten. Aber auch dann hat der Inhalt der Bildschirmseite, die sie betrachten, immer mindesten einen Anteil von 60-80 % Informationen in Form subtiler Werbung, die als Infos getarnt daherkommt, aber der man unwillkürlich auch wieder Aufmerksamkeit schenkt.

> Was Facebook-Nutzer über die neue Timeline wissen müssen – Süddeutsche Zeitung

> Wie sozial sind soziale Netzwerke?

> Über Facebook

> Schwerpunkt: Soziale Netzwerke – WDR

Die Datenkrake Facebook

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Facebook beginnt sich selbst zu demontieren. Sicher, ich probiere das auch. Macht ja auch einen gewissen Sinn. Z.B. kenne ich junge Unternehmern, die geschickt ihre Werbung auf Facebook platzieren und ihre Geschäftsidee echt gut in Schwung bringen. Twitter kommt noch als eine Komponente dazu, vielleicht noch ein Blog, und das web-2.0 gestützte Geschäftsmodelle beginnt zu brummen. So laut und rund, wie kaum jemals ohne Internet und jeder Form elektronischer Partizipation. So weit nett und interessant. Wie Max Schrems finde ich auch die Grundidee von Facebook interessant, wenn aber Facebook die Arbeit von manchem Geheimdienst, auch wenn man glaubte , das geht gar nicht, durch eine krakenartige Sammel-und Archivierwut unbedingt toppen, ist Schluß mit Lustig. Nun, man kann ja sehen, was Facebook einen Teilnehmern alles abverlangt, man kann ja auch stundenlang das Backend von Facebook studieren, um herauszufinden, wie man seine Privatsphäre schützen kann. Am besten, niemals auch nur einmal an Facebook denken.

Neulich wollte ich jemandem persönlich 30 Fotos auf Facebook zeigen. Also in mein Album kopiert. Und flugs wurden 18 Gesichter von Google mit Namen gekennzeichnet. SO, dann wissen 18 Facebook-Teilnehmer und der Rest der Facebook-Welt, dass ich gerade Fotos veröffentlicht habe? Ob oder auch nicht, ist uninteressant. Die Technik gibt es sie funktioniert, sie wird angewandt.

Gehe ich morgen in einen Laden, werde ich wahrscheinlich gefilmt, das Foto läuft über den Facebook Scanner und irgendwann bekomme ich Mails mit Werbung über die tollen Produkte, deren Regale ich aus irgendwelchen nachlässigen Gründen in dem Laden nicht gemustert habe. Die Technik ist ja da. Was tut man dagegen? Die Forderung nach der totalen Offenheit von Informationen ist eine Begleiterscheinung dieses Technikwahns, der die Abschaffung der Privatsphäre als Ziel hat. Und wenn sie digital aufgelöst ist, was kommt dann? Facebook will helfen die Privatsphäre zu organisieren, las ich neulich bei Facebook, so der ähnlich. Timeline, Registrieren meiner sämtlichen Lebenstätigkeiten, wann wo was gekauft, wann wen, wo, wie lange, getroffen?

Alle rennen zu Facebook, weil so viel schon da sind. Viele Doppel- und Mehrfachexistenzen. Wie viele Facebook-Teilnehmer existieren wirklich im realen Leben? Wie viele richten ihr Konto ein, lassen es nach einigem Rumstöbern verkümmer? Vielleicht ist es nur eine Minderheit, die versucht, uns die große Masse vorzugaukeln. Ein Werbetrick? Wenn Facebook seine interne Statistik (wie viel 1 x, 2 x etc. zu Facebook kommen und was sie dort machen, offenlegen würde, also ein bisschen von dem zurückgeben würde, was es kostenlos einsammelt… Ach das kommt ja doch nicht.

Zum Thema: Max Schrems, > Auf Facebook kannst du nichts löschen, FAZ, 26.10.2011

Dazu: > Wie sozial sind soziale Netzwerke?

Facebook überall und allumfassend – die digitale Kontrolle kann eine Bedrohung werden

Freitag, 23. September 2011

Die Pläne des Facebook-Gründers Marc Zuckerberg sind sehr ehrgeizig. Facebook will künftig alle digitalen Aktivitäten seiner Teilnehmer umfassend aufzeichnen und sofort ihren Bekannten zur Verfügung stellen (dürfen?). „Timeline“ heißt das neue Feature, mit dem die Teilnehmer ihr digitales Leben dokumentieren und ordnen sollen. Immer offener und unverhohlener legt Facebook seine Ansprüche vor, unser Privatleben organisieren zu wollen. Die von Google + abgekupferte Einteilung der Freunde in Bekannte, enge Freunde, etc. ist kein bloßes Gadget. Das ist der Versuch, noch mehr über die Gewohnheiten der Teilnehmer zu erfahren, immer mit dem Hintergedanken, die Werbeerlöse zu optimieren. Alle Daten, die irgendwo liegen, können immer mal missbraucht werden, oder Zwecken zugeführt werden, die ihr Eigentümer nicht wünscht. Die Verführung für Facebook und eines Tages auch für andere, mit diesen Daten Unfug anzustellen ist riesengroß.
Die grenzenlose Exposition individueller Vorlieben, Gewohnheiten, Aktivitäten oder Präferenzen auf einem öffentlichen Platz hat einen allumfassenden Anspruch, der nicht nur Freude bereitet, sondern Angst vor Missbrauch macht.

> Wie sozial sind soziale Netzwerke?

1983 wurde Richard Sennetts Buch The Fall of Public Man übersetzt und erhielt einen deutschen Titel der Sennetts Thesen akzentuierte: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, (Frankfurt/M. 1983). Man kann seine Thesen sehr wohl auf die heutigen sogenannten social networks anwenden: Die sozialen Netzwerke sind keinesfalls sozial, sondern sei tragen zum Niedergang der Öffentlichkeit gerade durch die Vorspiegelung der Öffentlichkeit erheblich und entscheidend bei. Je mehr gemeinsame Identität festgestellt oder entwickelt wird, je gleicher alle werden, so möchte man hinzufügen, so unmöglicher wird die Verfolgung gemeinsamer Interessen, erklärt Sennett (S. 295). Das ist nicht unbedingt so paradox, wie es klingt. Nur Unterschiede lassen Neugier entstehen und führen zum Entdecken von Neuem.

Befürworter von Facebook sagen vielleicht, Facebook bietet so viel interessantes neues, so dass man sich das erstmal angucken sollte.

Verberkennung? Damit Facebook unserer Nachrichten besser verstehen und einordnen kann? O je, was kommt da auf uns zu? Irgendwann gibt es einen Kaufgutschein, wenn wir die richtigen Texte schreiben… > Facebook: Größte Semantikmaschine der Welt