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Der Kreisverkehr auf dem Wilhelmsplatz

1. Mai 2007 von H. Wittmann

Auf dem Wihelmsplatz soll für 1,2 Millionen Euro ein Kreisverkehr entstehen.

Ist die Einrichtung von Kreisverkehren in Stadtzentren wirklich sinnvoll? Ihre runden Plätze können von den Autos umfahren werden, die nicht mehr wegen der roten Ampeln vor dem Kreisverkehrbereich warten müssen, sondern fast kreuzungsfrei sich in die neue Spur beim Abbiegen einfädeln können. Wenn da nicht die Fußgänger wären, die wegen ihrer Überwege Signalanlagen benötigen. Also müssen die Autofahrer doch wieder vor roten Ampeln stehenbleiben. Im übrigen kann ein Kreisverkehr von Füßgängern nicht überquert werden. Weil die Autos außen herumfahren, werden die Wege der Füßgänger von ihren Fahrbahnen noch mehr beschnitten werden. Aber die Stadtplaner haben bestimmt richtig ausgemessen und ihre guten Gründe.

2 Kommentare zu “Der Kreisverkehr auf dem Wilhelmsplatz”

  1. TF
    24. Mai 2007 22:31
    1

    So ein Kreisel bietet doch endlich mal richtig tolle Gestaltungs- und Vermarktungsmöglichkeiten (siehe Köln. Als Namen schlage ich “Felix-Wankel-Platz” vor.

  2. H. Wittmann
    24. Mai 2007 23:50
    2

    Ihr Tip mit Köln ist prima: Da kann man sich ans Grünflächenamt wenden, wenn man einen der 24 Kreisel in Köln pflegen möchte:
    “Wenn Sie Interesse haben einen Kreisel zu gestalten oder die Pflege zu übernehmen, wenden Sie sich bitte an:
    Telefon 0221/ 221- 26294
    Telefax 0221/ 221- 26916
    E-Mail gruenflaechenamt@stadt-koeln.de” w.

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