Impulse für das Experimentieren im Bereich der Architekur und Stadtplanung
Workshop : Stuttgart Informell. Laboratorium der Stadtentwicklung

Akademie Schloss Solitude, Solitudestraße 3, 70197 Stuttgart
Vom 28.11.2012 bis 3.12.2012

Workshop: Stuttgart infomrmell
Laboratorium der Stadtentwicklung
Impulse für das Experimentieren im Bereich Architektur und Stadtplanung

Architektur und Stadtplanung sind zentrale Themen für die Landeshauptstadt Stuttgart. Das Projekt „Stuttgart informell“ will dieses Thema in Form von internationalen und fachübergreifenden Treffen in Stuttgart, die in einer Sommeruniversität mit einem begleitenden Architekturfestival im Sommer 2013 einen Abschluss finden werden, präsentieren.

Drei Hochschulen bilden in Stuttgart Architekten und Stadtplaner aus. Die Debatten um das Projekt Stuttgart 21 und die Gestaltung der frei werdenden Räume in den Vierteln Nordbahnhof und Rosenstein Park beschäftigen die Einwohner und deren Vertreter seit mehreren Jahren. Sie sind beispielhaft für die zentrale Frage der Weiterentwicklung der historisch gewachsenen Städte in Europa und der Umnutzung von Brachland nach dem Rückzug der Industrie. Sie stellen gleichzeitig Fragen der Partizipation und Einbeziehung von Einwohnern bei der Umwandlung von Stadtgebieten, aber auch Fragen von Wiederverwertung und Ökologie im Kontext von immer knapper werdenden Ressourcen.

„Stuttgart informell“ ist ein internationales Projekt. Stuttgarter Institutionen werden mit Spezialisten aus Frankreich, Deutschland und Ägypten in Dialog treten.

Die Zielgruppen sind Studenten der Fächer Architektur, Städtebau, Kunst,Soziologie, Politikwissenschaft und Geographie in der Region Stuttgart sowie Künstler, Soziologen, Architekten und politische Repräsentanten aus der Region.

Erstes Ziel ist die Entwicklung eines Dialogs über das Thema Architektur und Stadtplanung zwischen Stuttgarter Studenten, Künstlern, Architekten und deutschen, französischen und ägyptischen Spezialisten.

Workshop vom 28. November bis 3. Dezember 2012: 4-tägiger Workshop an der Akademie Schloss Solitude mit abschliessendem Minisymposium auf dem Parkdeck des Züblin-Parkhauses (als möglichem Interventionsort im Sommer 2013).

Kooperationen: Festival Bellastock (Paris), Kunstverein Wagenhalle (Stuttgart), Württembergischer Kunstverein (Stuttgart), Universität Stuttgart (Kairo / Stuttgart), Kunstakademie Stuttgart (Stuttgart), Akademie Schloss Solitude (Stuttgart), Institut français Stuttgart

“Stadtentwicklung und Integration Jugendlicher”
Podiumsdiskussion in Ludwigsburg am 16. 12. 2011

Das Deutsch-französische Institut in DFI in Ludwigsburg lädt zu einer Podiumsdiskussion am 16. 12. 2011:
„Stadtentwicklung und Integration Jugendlicher“ –

Die kulturelle und wirtschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und in Frankreich ist eine zentrale Aufgaben. Beide Länder sind zur Sicherung ihrer langfristigen Zukunftschancen darauf angewiesen, eine bessere Teilhabe vor allem der jungen Generationen aus Zuwandererfamilien zu sichernn. Der kommunalen Ebene kommt dabei in beiden Ländern eine herausragende Bedeutung zu. Sie muss die jeweilige Integrationspolitik umgesetzen

Aus Anlass der Veröffentlichung einer vergleichenden Untersuchung des Deutsch-Französischen Instituts und der Wüstenrot Stiftung diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Praxis.

Datum: 16. Dezember 2011
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: > Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg, Asperger Straße 34, 71634 Ludwigsburg

> Einladung.pdf

Klimatische Aspekte bei der Stadtentwicklung von Stuttgart

Fährt man über die Heilbronnerstraße nach Stuttgart hinein, sieht man links den Neubau der Stadtbibliothek. Gleich daneben, etwas weiter Richtung Stadt kommt das Hochhaus der Landesbank Baden-Württemberg in den Blick. Schon wenn man noch an der roten Ampel wartet und von da aus dieses Haus sieht, könnte man den Eindruck gewinnen, irgendetwas stimmt damit nicht.

Sicher, es ist ein beeindruckender Bau, ohne Zweifel gelungen. Es steht vielleicht nicht ganz richtig, müsste es aus Klimagründen und des Luftaustauschs nicht endlich um 90 Grad gedreht werden? Nun, mehr zu dieser Frage und Prinzipielles zum Klima in Stuttgart am am Freitagabend, 15.10.2010, 20 Uhr im > Stuttgarter Literaturhaus? Wir sehen uns?

In der Veranstaltungsreihe: Architektur hat Roland Ostertag Prof. Dr. Jürgen Baumüller (Landeshaupstadt Stuttgart
Amt für Umweltschutz, Abteilung Stadtklimatologie) eingeladen.

Aus der Programmankündigung des Literaturhauses:

„Mögliche Auswirkungen des Klimawandels (Hitze, Hochwasser) konnte man dieses Jahr weltweit beobachten. Stuttgart, die Stadt zwischen Wald und Reben (auch verspottet als Stadt zwischen Hängen und Würgen), hatte aufgrund seiner Lage in dem engen Tal des Nesenbachs und später auch dem des Neckartals schon frühzeitig Probleme mit dem Klima und der Wasserversorgung. Schon im Mittelalter legten die Stuttgarter Wert auf die Luftqualität im »Kessel« und äußerten ihre Sorgen bei Stadterweiterungen. Noch bei der Stadterweiterung 1900 war das Klima war ein großes Thema und hat bis heute die Stadtentwicklung beeinflusst (Rahmenplan »Hanglagen Stuttgart«). Auch in der Zukunft wird es in der Stadtentwicklung einen wichtigen Raum einnehmen und dies nicht nur bei den Planungen zu Stuttgart 21.“

Der Vortrag zum Download: > Das Klima in Stuttgart *.pdf 1 MB

Veranstalter: Architekturforum Baden-Württemberg
Eintritt frei

Stuttgart – Die Innenstadt bei Nacht

Nachtspaziergänge so gegen 22/23 h in Stuttgart? Ein Eis? Ein Straßencafé? Nur Betonwüste. Städtisches Flair? Fehlanzeige. Ein leeres Café, das draußen Stühle und Tische hingestellt hat, die aber unbesetzt sind. Statt mit Millionen und Platten den Rathausplatz neu zu belegen, bräuchte Stuttgart ein feines Konzept, um die Innenstadt wieder attraktiv zu machen. Nachts sind die Geschäfte geschlossen… aber die Verödung der Innenstadt ist aber auch ein Folge der beiden > Einkaufstempel. Für die Stadtentwicklung sind diese > Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger. Die Innenstadt verödet. Nicht anders erging es der Kronprinzenstraße > Ortsbesichtigung: Kronprinzenstraße und Kienestraße – 28. September 2018.

 

Nach dem Umbau kommen wir wieder gucken.

Klimastreik am 20.9.2019 in Stuttgart

Unsere Redaktion war heute mit unserem Foto- und TV-Team unterwegs und hat bei der Demo gegen den Klimawandel Impressionen eingefangen. Hier folgt unser Fotoalbum:

Luisa Neubauer, Alexander Repenning
Vom Ende der Klimakrise. Eine Geschichte unserer Zukunft
Erscheinungstermin 16.10.2019
Tropen Verlag, 1. Aufl. 2019, ca. 208 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-50455-2

Am Rotebühlplatz
war gerade der erste Demonstrationszug losgegangen, dann kamen die beiden anderen dazu, nachdem unsere Redaktion auf dem Schloßplatz Fotos gemacht hat, gingen wir zurück und der Zug am Rotebühlplatz war immer noch nicht zu Ende: So konnte man einen Eindruck von der außergewöhnlichen Mobilisierung gewinnen:

Mit einem Klick auf ein Foto öffnen Sie das Fotoalbum: 50 Fotos. Unser Techniker hat repariert gerade die Anzeige auf mobilen Geräten repariert.

Fotos: © Heiner Wittmann

Grundsätzliches zum Klimawandel auf dem Frankreich-Blog,:

> Der #Klimawandel kommt – 9. August 2019

> Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’ – 19. Juni 2019

> Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium, Düsseldorf: Kunst- und Tanzperformance zur Eröffnung der Klimakonferenz in Paris (COP21) – 1. Dezember 2015

> Was ist Fortschritt? Krise und Klimawandel – 16. November 2009

> Klimapolitik: Bernard Kouchner fordert einen Paradigmenwechsel – 11. September 2009

Und auf www.stuttgart-fotos.de:

> Klimatische Aspekte bei der Stadtentwicklung von Stuttgart – 15. Oktober 2010

> Die Abriegelung der Stuttgarter Talmulde – 30. März 2016

> Stuttgarter Riegelbebauung und Nachverdichtung – 31. Januar 2013

> Die Luftzirkulation im Stuttgarter Talkessel – 28. Oktober 2012

Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag

Dietrich Heißenbüttel, „Erst hier versteht man Stuttgart“, Stuttgarter Zeitung, 25. März 2019: „Was wird aus dem Stadtmodell des vor einem Jahr verstorbenen Architekten Roland Ostertag? Ein virtueller Rundgang beweist nun allen Neugierigen, was es hier zu bewahren gilt.“
Heiko Stachels Rundgänge: > www.zitronenwolf.com

Heiko Stachel: Virtueller Rundgang: > Die Ausstellung am Gähkopf von Roland Ostertag.

> Die Ausstellung von Roland Ostertag

Ehren wir in Stuttgart das Andenken von > Roland Ostertag – 1931-2018 und finden wir in dieser Stadt einen neuen Ort für das Modell, das fast 20 Jahre lang das Glanzstück seiner Ausstellung am Gähkopf war:

Kontakt über unsere Redaktion: > redaktion@stuttgart-fotos.de

Die Entwicklung der Stadt Stuttgart und die damit verbundenen Problemen und Fragen, mit Vorschlägen zur weiteren Stadtentwicklung hat der Architekt Roland Ostertag in seiner Ausstellung am Gähkopf von 2001-bis 2018 präsentiert. In seiner Ausstellung, die noch Samstags bis Ende April von 11 bis 15 h geöffnet ist – befindet ein Modell der Stadt Stuttgart im Maßstab 1:1000. Es hat eine Größe von 5,25×5,25m. Vom Kräherwald/Feuerbacher Tal im Westen bis Gablenberg im Osten, vom Killesberg/Augustinum im Norden bis Degerloch/Fernsehturm im Süden. Das Modell ist in acht Teile geteilt. Die Teile sind mit Rädern versehen, um die Teile auseinander zu rücken und aus den Zwischenräumen die Teile zu bearbeiten, zu ergänzen, zu reinigen. Das Modell wurde von einer Modell-Werkstatt in Dresden hergestellt, finanziert von einer Dresdner Firma, durch Spenden und intensiver ehrenamtlicher Tätigkeit seit 1992.

> Ein neues Museum für die Bürger Eine Lehrschau für die Stadtplaner – 4. Juli 2009 von H. Wittmann

Die Stadt Stuttgart verdannkt Roland Ostertag die  Renovierung des u.a. Alten Schauspielhauses, die Erhaltung des Bosch-Areals, der Ruine des Lusthauses (> Das Lusthaus und die schnelle Einsatztruppe der Stuttgarter Oper – 18. Juli 2009  – > Stuttgart und seine Geschichte. Die Ruine des ehemaligen Lusthauses – 31. August 2008) und die Rettung des >  Hotel Silbers  und außerdem auch die stete Präsenz als Mahner, sowie der Abriß-Furor wieder aktiv wurde > Soll das Hotel Silber wirklich abgerissen werden? oder Wie geht die Stadt Stuttgart mit ihrer Geschichte um? – 30. Januar 2010. Sein Modell enthält an einigen Orten seine Vorstellungen für eine moderne Stadtplanung.  In diesem Sinne ist sein Modell Mahnung und Anregung zum Weiterdenken, ganz in seinem Sinne.

Das gilt auch für das, was er eine überfällige Stadtreparatur nannte: Sie ist auch auf diesem Modell zu erkennen. Seiner Denkschrift Der Stadtboden gehört allen, die 2006 zusammen mit Gunter Kölz vorgelegt hat, enthält detaillierte Planungen zum Rückbau der Verkehrssünde > Hauptstätterstraße: dieses Projekt von beiden hat unsere Redaktion mit über 20 Artikeln auf unserem Blog begleitet und dokumentiert:

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> Die Neue Stadtplanung – 16. April 2008

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart  – 12. April 2009

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

>  Die autogerechte Stadt IV – 14. September 2010


Aus gutem Grund heißt es „Made in Germany“ und nicht „Made by Germans“, denn täglich geben Mitarbeiter/innen aus aller Welt bei uns ihr Bestes. Damit das so bleibt, stehen wir auch weiterhin für ein weltoffenes Deutschland. Eine Initiative deutscher Familienunternehmen.

Klett ist Teil der Kampagne „Made in Germany – Made by Vielfalt“. Weitere Informationen: www.klett-gruppe.de/ueber-die-klett-gruppe/verantwortung: „Familienunternehmen setzen gemeinsam ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit: Insgesamt 50 Unternehmen sprechen sich unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Die gemeinsame Kommunikationsmaßnahme wird im März 2019 umgesetzt. Sie umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands. Das Bildungsunternehmen Klett beteiligt sich an der Initiative.“

Auf unserem Blog: > La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Prévenir la radicalisation des jeunes / Der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugen – 26. September 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016


Roland Ostertag – 1931-2018

Der Architekt Professor Roland Ostertag ist am 11. Mai 2018 in Stuttgart im Alter von 87 Jahren gestorben.

Das Foto wurde im Januar 2015 aufgenommen > Ortsbesichtigung: S-21 – Bauabschnitt A 1 mit Video.

Roland Ostertag wurde am 19. Februar 1931 in Ludwigsburg geboren. Er studierte von 1951-1956 Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart und machte sich 1957 als Architekt selbständig. 1958-1966 war er Dozent am Lehrstuhl von Professor Gutbrod für Entwerfen. 1970-1997 lehrte er als Professor am Institut für Gebäudelehre, Entwerfen, Entwicklung der modernen Architektur an der Technischen Universität Braunschweig. Ab 1983 hatte eine Bürogemeinschaft mit Johannes Vornholt. Er war Präsident der Bundesarchitektenkammer von 1993-1996. 1990 gründete er das Architekturforum Dresden und war ab 1995 Mitglied des Präsidiums der Baufachmesse Leipzig und danach bis 2000 Mitglied des Kuratoriums der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park. Nach seiner Emeritierung 1996 kam er in den Vorstand der Stiftung Architekturforum Baden-Württemberg.

Ostertag hat seit 1956 über 120 Preise gewonnen und viele Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und für Gutachten erhalten. 1987 erhielt er den Deutschen Architekturpreis. Am 14. September 2015 hat Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid ihm im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse verliehen: > Bundesverdienstkreuz für Professor Roland Ostertag:

Roland Ostertag habe ich zum ersten Mal um 2000 in den neuen Räumen des künftigen Literaturhauses in Stuttgart getroffen. Ihm war es vor 1999 gelungen, das zum Abbruch vorgesehene Bosch-Areal zu retten und einer neuen Bestimmung zuzuführen. Wir trafen uns bald immer öfters in seinem Büro in der Alexanderstraße und später am Gähkopf, wo er bis Dezember 2017 jeden Tag an seinen Manuskripten und seiner Korrespondenz gearbeitet hat. Im seinem Büro gab es auch eine Ausstellung zur Stadtgeschichte und Stadtplanung in Stuttgart > Ein neues Museum für die Bürger. Eine Lehrschau für die Stadtplaner, die er in den letzten 30 Jahren zusammentragen hatte, und jeden Samstagmorgen interessierten Besuchern öffnete: > Stuttgart 1:1000 – 14. Januar 2012 von H. Wittmann:

Heiko Stachel hat einen > virtuellen Rundgang durch das Büro von Roland Ostertag aufgenommen.

> Roland Ostertag gestorben. Einmischer aus Verantwortung Von Amber Sayah, Stuttgarter Nachrichten 14. Mai 2018 Amberr Sayah hat einen beeindruckende Nachruf verfasst und regt en Nachdenken über die Zukunft seiner Ausstellung an: „Jeder, der mit ihm zu tun hatte, wurde über kurz oder lang in die baugeschicht­liche Stuttgart-Ausstellung beordert, die der Architekt am Gähkopf in der ehemaligen Privatgalerie des Kunstsammlers Hugo Borst eingerichtet hatte. Dieses beeindruckende Archiv mit seinen historischen Stadtplänen und -ansichten, mit dem riesigen Stadtmodell und seiner Bibliothek zu bewahren und für Forschung und Öffentlichkeit weiterhin zugänglich zu machen, sollte der Stadt ein Anliegen sein.“

Sanierungen und Umbauten wie das Alte Schauspielhaus, das Steuerberaterhaus und die Rettung des Bosch-Areals gehören neben vielen anderen Bauwerken, wie das Rathaus in Kaiserslautern, zu seinem beeindruckenden Vermächtnis. Dazu zählte auch sein Engagement seit 2004 als Vorsitzender des Vereins > Zeichen der Erinnerung. Nach über 60 Jahren erreichte er es, dass die noch vorhandenen Spuren (Schienen, Prellböcke, Schotter) im Nordbahnhof, zu der Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung umgestaltet wurden: > Zeichen der Erinnerung: Die Gedenkstunde am 1. Dezember 2011 – 2. Dezember 2011. Von dort waren etwa 2500 Juden aus ganz Württemberg und Hohenzollern, sowie Sinti und Roma, 1941 bis 1945 in die KZs, den sicheren Tod deportiert wurden,

Als Vorstand der Stiftung Architekturforum Baden-Württemberg setzte er sich mit seinen Beiträgen für eine behutsame, geschichtsbewusste, nachhaltige, menschenfreundliche Stadtplanung ein und inszenierte viele Veranstaltungen, hauptsächlich im Stuttgarter Literaturhaus.

Mit Plänen und Fotos begleitete er seine eigenen Veröffentlichungen. 2016 erschien sein Band > Roland Ostertag, > Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung (Stuttgart: Verlag-Peter-Grohmann). “Stuttgart ist eine von der Natur und der Topographie bevorzugte schöne Stadt. … Aber Stuttgart verändert sich. Jetzt rächt sich das Fehlen eines Gesamtkonzepts für die Stadtentwicklung,” heißt es auf der vierten Umschlagsseite.

Immer wieder haben wir uns im seinem Büro am Gähkopf getroffen. Sei es, dass er einen besonderen Fotowunsch hatte, eine ganz bestimmte Perspektive, das richtige Licht, die richtige Jahreszeit. Aber unsere fast zwanzigjährige Freundschaft war viel mehr als nur ein bloßer Austausch von Fotos und Manuskripten, sie wurde zu einer Art Studium moderner Stadtplanung. Mit seinem ungeheuren Wissen und Erfahrungen als Architekt verband er die Ergebnisse seiner Beobachtungen der Stadtentwicklung Stuttgarts von heute. Nein, nachsichtig war er selten, zu groß erschienen ihm die Versäumnisse in dieser Stadt. Ihre Geschichte hatten die Stadtplaner vergessen und ein von ihm geführter > Spaziergang durch A1 wurde zur Ortsbesichtigung und war ein großer Höhepunkt. Oder der > Spaziergang rund ums Rathaus, den ein Video auf unserem Blog zeigt.

Viele unserer Treffen waren eigentlich Hauptseminarsitzungen oder Doktorandenkolloquien. Er kommentierte kritisch meine Fotos, die ich in Stuttgart aufgenommen hatte, dafür bekam ich seine Texte zur Lektüre. Und die vielen Vorträge, die er zu zahlreichen Themen der Stadtplanung gehalten hat: Türme in der Stadt, Stadtzerstörung, das Hotel Silber, die Zerstörung des Schlossgartens, die Zerstörungen rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof. Er freute sich, wenn ich mit meinen Festplatten zu ihm kam. Dann zeigte er mir das Manuskript seines Vortrags und hatte oft schon eine Liste der Fotos angefertigt, die meistens aus dem Fotoarchiv zusammengestellt werden konnte. Nach der Lektüre seines Manuskripts, trafen wir uns wieder am Gähkopf, er nahm meine Änderungswünsche auf, erklärte Grundsätzliches, verteidigte Passagen und erläuterte Zusammenhänge mit Begründungen aus der Stadtgeschichte. Das war ein Geben und Nehmen in Sachen spannender Stadtplanung.

Das jetzt gerade erschienene Buch Roland Ostertag u.a., > Stuttgart ohne Geschichte. Stadtplanung im kritischen Rückblick (Stuttgart: Verlag-Peter-Grohmann 2018) dokumentiert vielleicht am besten von all seinen Büchern, mit welcher Leidenschaft Roland Ostertag sich für unsere Stadt engagierte. Das Lusthausdenkmal im Mittleren Schlossgarten fiel allmählich der Verwitterung anheim. Ostertag gründete einen Verein und heute können sich die Bürgerinnen und Bürger an diesem Zeugnis aus der Stuttgarter Stadtgeschichte wieder erfreuen. Oder das > Hotel Silber in der Dorotheenstraße, um das Roland Ostertag in den 40er Jahren als kleiner Junge immer einen großen Bogen machen musste. Da passieren schlimme Sachen, sagte man ihm damals. Als vor wenigen Jahren der Abbruch des Gebäudes geplant wurde, setzte Ostertag alles in Bewegung: Das alte Hotel Silber blieb: das neue viel zu große Einkaufszentrum musste an dieser Stelle etwas abspecken: > Stuttgarter Nachverdichtung: Zu groß, zu hoch – 24. Februar 2017.

Und immer wieder diskutierten wir über S21, für das Roland Ostertag so gar kein Verständnis aufbringen konnte > Zerstörung der Stadt mit Milliarden. Kosten und Termine Stuttgart 21 (4. März 2016). Er zeigt sich schockiert, dass S21 das von ihm immer wieder beschriebene Grundgesetz der Stadt so nachhaltig verletzte: dabei ging es ihm u.a. um den Erhalt des Schlossgartens und die Öffnung der Stadt zum Neckar hin. Außerdem konnte er der seiner Meinung nach grundfalsche Querorientierung des mit Kuppeln versehenen Dachs des neuen unterirdischen Bahnhofs ohne jede Anbindung an die existierende Stadtquartiere rund um den Bahnhof geschweige denn an den Stadtgarten, nichts abgewinnen. Natürlich hatte er die Kostenexplosion schon zu Beginn des Projekts, noch bevor der erste Prellbock gelupft wurde, fest im Blick und immer wieder beklagt. Aber ihm ging es um die Qualität des Neuen Bahnhofs, die bei der Volksbefragung am 27. November 2011 überhaupt keine Rolle spielte. Gefragt wurde nur, ob die Bürger für das Ausstiegsgesetz stimmen würden. Die Ablehnung des Ausstiegsgesetzes wurde von der Politik als Zustimmung zu S21 interpretiert, was Ostertag immer wieder sehr heftig kritisierte. > François Hollande: Zum Stuttgarter Bahnhof gab es eine Volksbefragung… – 14. Juni 2016.

Es war um 2007. Roland Ostertag hatte sich einen Schlüssel für das Dach des Bosch-Areals besorgt, um von dort oben Fotos zu machen. Zusammen standen wir auf dem Dach. Er stand mir gegenüber, breitete die Arme aus, klick, das Foto heißt, der Umbau ist fertig:

> Ortsbegehung (I) Das Bosch-Areal nach 10 Jahren – 3. März 2016 von H. Wittmann

Aufenthaltsqualität auf Plätzen, was sagt ein Gebäude zu dem anderen? Das Grundgesetz der Stadt Stuttgart, Denkmäler: denk mal nach, das sind nur einige seiner Fachausdrücke. Am meisten hat mich immer beeindruckt, wie er aus seiner Kenntnis der Stadt vor 1945, der Erfahrung des Wiederaufbaus der Stadt nach 1945 und seiner kritischen Begleitung der Stadtplanung und -entwicklung bis heute erzählen konnte. Darin steckte seine ganze Leidenschaft, besonders wenn er sich über den Abrissfuror in dieser Stadt aufregte, dem so viele wichtige Gebäude zum Opfer gefallen sind.

> Gastbeitrag von Roland Ostertag zur Kulturmeile. Einzelprojekte bedeuten Tod der Stadtplanung – Von Roland Ostertag 01. Januar 2018

Diese Stimme des Mahners mit seinen grundsätzlichen Überzeugungen, dass Stadtplanung die Entwicklung der Stadt und ihre Geschichte zu berücksichtigen habe, wird uns in Stuttgart sehr fehlen.

Die Trauerfeier wird am Freitag, den 18.05.2018 um 11 Uhr auf dem Pragfriedhof, Untere Feierhalle, stattfinden

Wohnorte². 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890-2017

Es gibt Bücher, die bleiben künftig bei mir. Der gerade erschienene Band > Wohnorte². 90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890-2017, den Christina Simon-Philipp herausgeben hat und für den Thomas Fütterer über zweitausend Fotos in Stuttgart aufgenommen hat, gehört dazu und bleibt künftig auf meinem Regal. Nach dem Fotografieren hat Fütterer auch das Layout dieses vorzüglichen Werkes, Standardwerkes n’est-ce pas ? – über die 90 Quartiere wo Stuttgarter wohnen besorgt. Akribisch von der ersten bis zur letzten Seite.

Stadtentwicklung in Stuttgart: S. 18-70 : Sieben Autoren beschreiben Entwicklung der Stadt unter dem Aspekt Wohnen von 1870 bis heute. Danach wird die Vorstellung des Wohnungsbau in diesen Epochen vom Werkswohnungsbau über die Weimarer Republik, über das Bauen in der NS-Zeit, über den Wiederaufbau „Aufgelockert und gegliedert (1946-1959) bis zu einer neue Phase der „Urbanität durch Dichte, Wohnexperimente 1960-1980 gefolgt von der Stadterneuerung in den Jahren nach 1970 und der Stadterweiterung nach 1980 eingeteilt. „Modellvorhaben und Stadtumbau“ prägten die Jahre 1990-2004, bevor wieder „Urbanes Wohnen“ seit 2005 zum Maß der Dinge wurde. Aktuelle Wohnungsbauprojekte und Projekte im Bau vervollständigen diesen Band. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Schlusskapitel „Blicke auf die Stadt“ wo besondere Wohnsituationen, die auch durch die besondere Suttgarter Topographie bestimmt sind, vorgestellt werden.

90 WohnOrte. Erläuterungen zu den Projetbeschreibungen, S. 59, erklräen den Aufbau der folgenden Doppelseiten, auf denen die Wohnquartiere detailliert vorgestellt werden. Oft, wie bei der Weißenhofsiedlung, P 15, ergänzen historische Aufnahmen das Bildmaterial. Reisach, Stuttgart-Weilimdorf, P 23, wurde von Thomas Hafner beschrieben. Fotos, Grundrisse und Luftaufnahmen, Pläne, eine Liste der Auszeichnungen und eine Literaturliste ergänzen bei jeder der 90 Projektbeschreibungen den Text. Die Hochhausgruppe Dannecker- / Stitzenburgstraße, P 30, wird auch mit Fotos gezeigt, die die Fernwirkung dieses Ensembles zeigen. Stuttgart-Mühlhausen, P 37, enthält zusätzlich eine Karte dieses Standortes und Lufttaufnahmen aus verschiedenen Jahren, einen Bebauungsplan und genügend Fotos, mit dem man sich ein Bild dieses Große-Ensembles machen kann. Unterbringung von geflüchteten „Wohnorte“ der Willkommenskultur, P77, kennzeichnen Stuttgart als eine „Stadt der Integration“. S. 296 Eine exemplarische Nennung einzelner Projekte wird dem Band nicht gerecht, wenn nicht ausdrücklich gesagt wird, dass jedes Kapitel hier eine faszinierende Lektüre für sich ist. S. 348 f: 90 Quartiere im Vergleich zeit einen Vergleich der Flächen im Maßstab 1:50.000: eine pfiffige Idee für ein Inhaltsverzeichnis!

Grundsätzliches zum Wohungsbau kann mit diesem Buch gelernt werden, topographische Besonderheiten und ihre Lösungen, der Erwerb der zugereister Cannstatter war mir das Friedel Areal P 65 kein Begriff. Gemäß der Devise, man sieht nur, was man kennt, ist dieser Band eine gelungene Aufforderung, Stuttgart und seine Wohnquartiere neu zu entdecken. Als wir nach Stuttgart zogen, hätte ich diesen Band als Stadtführer auch gerne schon gehabt. Unser Hadern mit der verkorksten Stadtplanung in dieser Stadt wird durch die Beschreibungen dieses Bandes gemildert. Die Projektbeschreibungen enthalten auch die Geschichte der Projekte, die aus diesem Band einen wichtigen Beitrag zu Stadtgeschichte dieser Stadt machen. Blättern Sie einmal ausführlich in diesem Band und sie gehen mit anderen Augen durch diese Stadt.

Christina Simon-Philipp (Hg.)
> WohnOrte²
90 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2017
Entwicklungen und Perspektiven
Karl Krämer Verlag Stuttgart
erhältlich im Buchhandel ab September 2017
38,– Euro
480 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Pläne
ISBN 978-3-7828-1325-9

Vortrag von Professor Roland Ostertag: „Stuttgart- ohne Visionen, ohne Ideen, ohne Utopien“.

So charakterisiert Professor Roland Ostertag in seinem neuen Buch „Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung“ das Stuttgarter Rathaus. In dem Buch stellt er seine Gedanken zur Stadtentwicklung vor. Der Maulwurf, der den Einband ziert, steht gleichsam als Symbol für die Abrissmentalität in der Stadt. Das Buch kann über die Anstifter oder direkt bei Professor Ostertag, Gähkopf 3, Stuttgart-Nord bezogen werden.

Vielleicht sollte man das Stadtwappen dynamisch gestalten, um der Länge der aktuell entstehenden Tunnelbauten zu würdigen.

Professor Ostertag hat schon viele Vorschläge zur Stadtentwicklung gemacht, zum Verkehr, zum Wasser in der Stadt, erst neulich mit der Idee, den Cannstatter Wasen in ein ganzjährig nutzbares Naherholungsgebiet umzuwandeln. Er mischt sich auch streitbar zu den Abrissplänen der SWSG in der eher profanen Zuffenhausener Keltersiedlung ein.

> www.stuttgart-wohin.de – Website von Prof. Ostertag

Freitag, 21. April 2017 – 19:30 Uhr
Naturfreundehaus Steinbergle am Killesberg, Stresemannstr. 6, 70191 Stuttgart

Der Rückbau der Hauptstätter Straße

Vor zwei Tagen schrieb Wieland Backes als Gastautor in der Stuttgarter Zeitung über Stadtentwicklung > Think big Stuttgart!, 14. Dezember 2016.

Unser Vorbild könnte Ulm sein. Dort wurde die mehrspurige Straße in die > Neue Mitte Ulm umgewandelt. Und Lyon wird die Stadtautobahn, die durch die Stadtmitte führt auch zurückbauen > Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon – 14. Juni 2016.

Den Kritikern, die gleich fragen, wo sollen dann die vielen Autos fahren? sei gesagt, woanders: „Um es nochmal zu wiederholen: 30 % de Autos auf der Hauptstädter Strasse sind nur Hin-und Herfahrer, die U-Turns umrunden müssen, um die Straße zu überqueren. 30 % biegen im rechten Winkel zum Ziel ab, anstatt es direkt anzufahren. 30 % nutzen eine der vielen Auffahrten und bald wieder ein Abfahrt, weils bequem ist, und auch gar nicht anders geht. 20 % nutzen die Straße vom Marienplatz bis zum Neckartor, sind also nur Durchreisende. Für wieviel % ist diese Stadtautobahn eigentlich wirklich nötig? Ob diese Zahlen stimmen? Würden sonst die Auf- und Abfahrten so intensiv genutzt werden? Der Verkehr auf dieser Straße wäre doch mal ein tolles Studienobjekt! Fragt jemand, wo sollen den die Autos fahren, wenn es die Stadtautobahn nicht mehr gibt? Die Antwort ist ganz leicht: Woanders,“ > > Die Barriere Hauptstätter Straße – 16. April 2012

Hier folgt eine Liste der Beiträge zum Rückbau der Hauptstätter Straße auf diesem Blog:

> Wie viele Spuren hat die Hauptstätter Straße? – 25. Juli 2014

> Stadtreparatur in Stuttgart (III): Die Hauptstätter Strasse – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> Warum (will) / wollte ! man die Kulturmeile untertunneln? – 25. Februar 2009

> Vorrang für die Autos auf 10 Spuren – 2. Juli 2008

Professor Roland Ostertag und Dipl.-Ing. Gunter Kölz haben 2007 ein detailliertes Konzept zum Rückbau der Hauptstätter Straße vorgelegt:

> Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart? – 7. November 2007

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

NEU: Roland Ostertag, Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung

Ostertag-Stuttgart-Zauber-der-Topogaphie-und-Elend-der-Stadtplanung

Das jüngste Buch von > Professor Roland Ostertag ist erschienen:
> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung. „Stuttgart ist eine von der Natur und der Topographie bevorzugte schöne Stadt. … Aber Stuttgart verändert sich. Jetzt rächt sich das Fehlen eines Gesamtkonzepts für die Stadtentwicklung,“ heißt es in der Verlagsbeschreibung In diesem Band hat Roland Ostertag seine Aufsätze, Interventionen, Vorträge und Artikel zur Stadtplanung zusammengetragen.

> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung

ro-4-250

Inhalt
1. Vorwort, zur Einführung 5
2. Zur Einstimmung: Hansmartin Decker-Hauff und Otto Borst 9

Das Grundgesetz der Stadt
3. Grundgesetz der Stadt. Fundamentalien, Konstanten 45
4. Die Stadt als Lesebuch 49
5. Die Europäische Stadt 55
6. Was zeichnet eine lebenswerte Stadt aus? 63
7. Wem gehört die Stadt? Hat Stuttgart eine Seele? 73
8. Welchen Fortschritt? Welche Stadt wollen wir? 83
9. Es geht vorwärts. Sinnbild statt Abbild. 91

> Stuttgart woher- wohin – Ausstellung zur Stadtentwicklung im > Gähkopf 3:
Sa. 11 bis 15 h u. n. Vb.: > Auskunft

Zum Thema Stadt
10. Hat das Bürgertum abgedankt? 97
11. Hat die Politik abgedankt? 105
12. Die halbierte, die entzauberte Welt/Stadt 109
13. Wo bleibt die Baukunst, die Baukultur? 115
14. Stadt-Maschine oder Lebensraum? Die entzauberte Stadt 121
15. Alternativlos – Unumkehrbar 129

Und Stuttgart…?
16. Stuttgart – Quo vadis? 133
17. Stuttgart. Eine Stadt ohne Visionen 145
18. Stuttgarts Schichten der Geschichte. 151
19. Stuttgart – Landschaft – Ankünfte und Abschiede 157
20. Stuttgart – Deine Parks. 171
21. Vom Dach, den Dächern 181
22. Die Königstraße, meine Wonne 187

Denkmal… nach
23. Das Neue Lusthaus im Schlossgarten Stuttgart 193
24. Denkmalpflege – Verschiebemasse? 201
25. Vom Umgang mit Denkmälern. Du kommst auch noch dran. 207
26. Präventive Archäologie 215

Zerstörung
27. Brache: Verlust – Gewinn – Chance? 219
28. Tabula rasa 227
29. Stuttgart 21: Die vierte Zerstörung der Stadt 233
30. Stuttgart 21, Anzeige 241
31. Protest: Gegen die Verstümmelung des Stuttgarter Hauptbahnhofs 243
32. Stuttgart – Die Röhrenstadt 247
33. Protest gegen Stuttgart 21 – Stuttgarter wehrt Euch! 251
34. Vom Schwinden des Ortes. Was ist uns Stuttgart? 255

Parklandschaft
35. Wachsen, Pflegen, Schonen 263
36. Die Platane, der heilige Baum. 269
37. Bäume sind Lebewesen 273
38. Park und Villa Berg. Ein Elend. 277
39. Der Rosenstein ist im Gespräch 285
40. Neckar, Bundeswasserstraße oder Heimatfluss? 293

Einzelthemen
41. Weißenhof-Siedlung 299
42. Sei wahrhaftig gegenüber der Vergangenheit. 307
43. Über den Umgang mit der NS-Zeit, Erinnerungsorte in Stuttgart. 317
44. Trauer um die alte Tante SPD 323
45. Stellungnahme zum „Verkehrsentwicklungskonzept 2030“ 329
46. Wie werden wir regiert? Wie geht es weiter? 337

Ostertag-Stuttgart-Zauber-der-Topogaphie-und-Elend-der-Stadtplanung

Roland Ostertag
> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung
350 Seiten Hardcover, 148 x 210 mm
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-1

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