Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße?

„Bis vor kurzem wollte niemand dieses vielfach aufgegriffene und wieder fallengelassene Thema aufgreifen,“ steht auf der Website > www.aufbruch-stuttgart.com (aufgerufen am 16.4.2017). Das ist nicht richtig. In der Satzung des neuen Vereins heißt es in §3 Abs. 2: „Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Entwicklung und Beförderung von Ideen und Konzepten in gemeinsamem bürgerschaftlichem Engagement mit dem Ziel, Kunst und Kultur im Erscheinungsbild der Stadt besser zu verankern und dadurch ihre Strahlkraft nach innen und außen zu erhöhen. Dies soll beispielsweise dadurch geschehen, dass die trennende Wirkung der Verkehrsschneise Konrad-Adenauer-Straße überwunden, dadurch ein attraktives Kulturviertel geschaffen und im Rahmen der Sanierung des Opernhauses die Perspektive für die Errichtung eines Konzerthauses befördert wird. …“

Auch wenn hier nur „beispielsweise“ steht, bezieht sich der Vereinszweck nur auf den Rückbau der Konrad-Adenauer-Straße oder wäre es nicht endlich an der Zeit die zuweilen 20- spurige Stadtautobahnschneise einschließlich der Hauptstätterstraße vollständig zurückzubauen? Doch der Reihe nach:

Jörg Nauke berichtete in Ihrer Zeitung über die „City-Verschönerung mit weniger Autos“ (SZ, 22. März 2017). Am besten hat er die in dieser Stadt vorherrschende Ratlosigkeit und fehlende Phantasie angesichts der täglich über die Hauptstätter Straße und vor dem Hauptbahnhof meist nur vorbeischleichenden Autokolonnen dokumentiert, ohne auf die Stadt und ihre Bewohner einzugehen; immer nur die Autos, als wenn die Bürgerinnen und Bürger darin keine Räume mit Aufenthaltsqualität bräuchten. Immerhin, eine Zeichnung des Architekten Roland Ostertags illustriert, wie die Schillerstraße vor dem Hauptbahnhof neu gestaltet werden könnte. Ostertag hat schon 2006 zusammen mit Gunter Kölz eine Studie unter dem Namen „Der Stadtboden gehört allen“, vorgelegt, die mit vielen Plänen den damals bereits lange überfälligen Rückbau der Stadtautobahn vorgeschlagen, ja angemahnt hat. Wer das Modell der Stadt Stuttgart in seinem Büro am Gäkopf 3 genau angesehen hat, weiß das der von ihm erdachte Umbau der Schnellstraße dort schon seit zehn Jahren realisiert ist.

Erstellt von Professor R. Ostertag und Professor G. Kölz 2002, überarbeitet 2007 und 2017.

Es geht beiden nicht darum, wie Jörg Nauke, den Verkehr auf der B14 zwischen Bad Cannstatt und dem Marienplatz um 30 % zu reduzieren, ein solches Ansinnen würde nur zu städtebaulich unsinnigen Maßnahmen führen, Ostertag wollte viel Grundsätzliches und so darf er interpretiert werden, er wollte die verkehrliche Saugwirkung des die Stadtteile trennenden Bollwerks Hauptstätter Straße beseitigen. 20 Spuren sind zu viel, man kommt von einem Stadtteil in den anderen nur durch Hin- und Herfahren und U-Turns, da haben wir schon die 30 %, die Nauke einsparen will. Statt direkt sich zum Ziel zu begeben, am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder einer Tram, bevorzugen viele Stuttgarter das Auto, auch wenn sie nicht gerade zu ihrem Ziel kommen, sondern nur auf Umwegen, weil die Hauptstätter Straße ihnen im Weg ist und weil es sie gibt, so verrückt ist die Straßensituation in Stuttgart. Wieder haben wir vielleicht 20 %, die die Schnellstraße nur nutzen, weil sie da ist. Das tun diejenigen, die diese Bahn in ihrer ganzen Länge durchfahren, auch wenn sie außen herum reisen könnten. Also dürfen wir nochmal 20 % addieren. Und schon bleiben nur noch 30 %, die diese Straße aber nicht als Schnellschneise wirklich echt brauchen. Und wenn die sich wirklich vom Marienplatz bis nach Bad Cannstatt bewegen wollen, schenken wir Ihnen doch eine feine Tram, die auf dieser Strecke alle 8 Minuten fährt. Viele Spuren ziehen viele Autos an. Verschwinden die Spuren, fahren die Autos woanders oder gar nicht mehr, wenn der ÖPNV verlockend gestaltet wird. Welche eine Lust wäre es, wenn auf dem neuen Boulevard die Radler jeden Tag Fahrfreude durch Stuttgart hätten.

Auf unserem Blog:

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel – 28.1.2017

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

Der Verein Aufbruch Stuttgart hat interessante Ideen, aber er sollte sich am besten in Ostertags Büro um das Stuttgarter Modell herum gründen, wenn dessen Mitglieder dazu noch Ostertags Denkschrift in der Hand halten würden. In jeder wissenschaftlichen Arbeit muss man die Quellen nennen oder zumindest anmerken, wer schon einmal zum Thema der Arbeit oder des Vorhabens Wichtiges gesagt hat.

Rezension: Cord Beintmann, Reclams Städteführer Stuttgart. Architektur und Kunst

Rechtzeitig zu den anstehenden Lockerungen erscheint Anfang Mai bei Reclam der Führer durch Stuttgart: Cord Beintmann, > Reclams Städteführer Stuttgart. Architektur und Kunst.

Dieser Stadtführer präsentiert eine ganz klassische Form. Eine Einleitung  „Stuttgart – Wirtschaftszentrum und Kulturmetropole“ gefolgt von der „Stadtgeschichte in Daten“ und dem “ Kulturkalender“ und der Beschreibung ausgewählter Stadtteile: „Das Zentrum rund um Königstraße, Schlossplatz und Schlossgarten, „Vom Rathaus in den Westen und Süden“, „Der Westen“, „Der Süden“, „Der Norden: vom Europaviertel über die Weißenhofsiedlung nach Zuffenhausen“, „Zuffenhausen und Rot“, „Vom Osten an den Neckar“, „Von Bad Cannstatt in die weitere Umgebung“ einschließlich mit Ausflügen nach Ludwigsburg und Marbach am Neckar. Eine Liste mit Museen und eine Übersichtskarte ergänzen den Band.

Steht man vor dem Reisebücherregal in der Buchhandlung ist das Angebot oft unübersehbar. Aber dieses Buch erweist sich als eine gute Wahl.

Alles kann man nicht mehr in Stuttgart sehen: Steht man vor dem Hauptbahnhof, liest man auf S. 33: „Seit der Zerstörung der Dreiflügelanlage ist das Erscheinungsbild des Bahnhofs erheblich beeinträchtigt.“ Das gilt auch für den so in einer Stadt einmaligen Schlossgarten: „2010 und 2012 wurden für den Umbau des Hauptbahnhofs im Mittleren Schlossgarten trotz vehementer Proteste rund 200 Bäume gefällt oder versetzt, womit die Kontinuität der langgestreckten Anlage des Schlossgartens empfindlich gestört wurde.“ (S. 35) Von der Oper bis zum Rosensteingarten mit dem Fahrrad radeln, das ist es (oder morgens von Cannstatt bis in die Innenstadt radeln), die Zerstörung des Schlossgartens im Bereich des Hauptbahnhofs hat viel vom Zauber dieser Reise genommen. Dennoch ist es eine wunderbare Tour, hat man den Bahnhof, erst einmal hinter sich gelassen. Viele Einzelheiten im Schlossgarten werden genannt: z. B. die > Ruine des Neuen Lusthauses. In die andere Richtung geht es zur Oper, dem Staatstheater und dem Landtag, ein beeindruckendes Ensemble am Eingang zur Stadt, das hier zu Recht gewürdigt wird. Das gilt auch für die Alte und neue Staatsgalerie, wie die neue John-Cranko-Schule, die ausführlich beschrieben werden. Das Alte Waisenhaus und der Karlsplatz führen wieder in die City zu Markthalle und zur Stiftskirche und zum Alten Schloss mit Fruchtkasten und Prinzenbau. Das Kunstmuseum gehört zu den Prachtbauten am Schlossplatz mit dem Neuen Schloss und dem Gebäude des Kunstvereins.

Weiter geht es zum Hotel Silber, zum Rathaus und dem Marktplatz, weiter zum Dorotheenviertel. Überwindet oder unterquert man die Hauptstätterstraße kommt man zur Leonhardtskirche, die auch darauf wartet, dass einst die Schnellstraße mit ihren bis zu 10 Spuren oder sind es noch mehr?  auf der man nur noch 40 fahren darf, verschwindet und die getrennten Stadtquartiere wieder vereinigt werden. Von hier aus mit diesem Führer in der Hand erst durch das Heusteigviertel, dann wieder Richtung Hegel-Haus bis zur Hospitalkirche, da lernen auch ortsansäßige Schwaben viel über ihre Stadt.

Weiter zum Haus der Wirtschaft zur Liederhalle und zum Boschareal, das die „Architekten Roland Ostertag und Johannes Vornholt 1998–2001 saniert und ergänzt“ haben, und zur Universität mit dem Stadtgarten.

Die drei folgenden Kapitel der Westen, der Süden und der Norden präsentieren ebenfalls  gelungene Architekturführungen durch die schwäbische Landeshauptstadt. Mit exzellentem Fachwissen begleitet  Cord Beintmann Sie zu den architektonischen Höhepunkten Stuttgarts und vermittelt nebenbei interessante Baugeschichten besonders auf beiden Seiten der Heilbronner Straße, deren Bauten, unserer Meinung nach, wegen falscher Platzierung auf unserem Blog nicht allzugut wegkamen: Besonders das > Einmauern des Glanzstücks der  Stadtbücherei ist eine städtebauliche Sünde. Darum geht es aber hier nicht, wenn die Bauten für sich betrachtet werden und von Beintmann so wunderbar erläutert werden. Der Architekt der sich ansieht, wie die Gebäude zueinandersprechen – oder sich gar nichts zu sagen haben – wird unsere eben geäußerte Klagen wieder aufnehmen.

Beintheim führt den Leser auch zur > Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung, die nicht viele Besucher Stuttgarts aufsuchen und doch ist sie unter dem Einfluss des Architekten Roland Ostertag ein so würdiger und und immens trauriger Ort geworden.

Ganz zu Recht erhält die > Weißenhofsiedlung in diesem Führer mehrere Seiten: S. 126-132.

In Zuffenhausen gehts zum Porsche-Museum. Und u. a. Ludwigsburg und Marbach am Neckar warten noch auf den den Leser dieses Führers.

Die schönste und lehrreichste Aussicht gibt es vom Fernsehturm, S.18, 25, 109 f.: auf unserem Blog > TV-Turm-Wetter.

Den fehlenden Index der genannten Personen verschmerzt man, es geht hier vornehmlich um die Bauten und Stadtquartiere der Stadt, aber das Fehlen der Bücher von Roland Ostertag (1) in der Bibliographie ist bedauerlich. Sein Name wird nur einmal im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bosch-Areals genannt, aber die von vorgenommene Restaurierung des Alten Schauspielhauses fehlt, sein Einsatz für die Lusthausruine, für das Hotel Silber und für die > Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung wird hier nicht genannt.

Erinnern wir uns, dass wir gesagt haben, dass es hier nicht um Personen geht, dann ist dieser Band ein sehr gelungener Wegbegleiter durch Stuttgart für Einheimische, Zugereiste, und Durchreisende.

Cord Beintmann
> Reclams Städteführer Stuttgart. Architektur und Kunst
Ditzungen: Reclam, 2021
Originalausgabe
Klappenbroschur
200 S. 21 Farbabb. 6 Karten
Erscheint Anfang Mai 2021
ISBN: 978-3-15-014158-8

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1. Heiko Stachel hat einen virtuellen Rundgang durch das Büro von Roland Ostertag aufgezeichnet, bevor es aufgelöst wurde.

Stuttgarter Stadtreparatur: Der Umbau der Hauptstätter Straße

| Roland Ostertag | Die Denkschrift von Roland Ostertag und Günter Kölz zur Hauptstätter Straße | Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag | Linkliste: Die Hauptstätter Straße auf unserem Blog |

@Nun ist es also so weit, man denkt offen darüber nach, die Hauptstätter Straße umzubauen, zurückzubauen, so dass ihre 12-16 Spuren die Stadtquartiere nicht mehr trennt, sondern eine vierspurige Straße, auf der es keine Hin- und Herfahrer bis zum nächsten U-Turn mehr gibt, die Hauptstätter Straße bloß queren wollen, herzustellen.

Professor Roland Osterrtag> Professor Roland Ostertag (1931-2018) würde sich über diese Nachricht wirklich sehr freuen, weil man in Stuttgart sich so endlich seiner Denkschrift erinnern könnte, in der er zusammen mit Gunter Kölz, den Rückbau, die Reparatur und damit verbunden den Rückbau der Hauptstätter Straße mit vielen Plänen und noch mehr guten Argumenten vorgeschlagen. hat. Also ich Prof. Ostertag kennenlernte, – das war 2001 anlässlich der Gründung des Stuttgarter Literaturhauses, das im Bosch-Areal unterkam, dessen Abriss Ostertag erfolgreich verhindert hatte – war er gerade mit diesem Projekt beschäftigt. Heute würde er allerdings doch sehr enttäuscht sein, weil sein Name in Bezug auf die Umgestaltung der Hauptstätter Straße gar nicht mehr genannt wird? Oder haben wir da etwas übersehen?


| Roland Ostertag | Die Denkschrift von Roland Ostertag und Günter Kölz zur Hauptstätter Straße | Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag | Linkliste: Die Hauptstätter Straße auf unserem Blog |

Eine gute Gelegenheit an die Denkschrift zu erinnern, mit der Roland Ostertag und Gunter Kölz die Renovierung der Haupstätter Straße vorgeschlagen haben: > Literaturhaus Stuttgart, 15. Juni 2007: schade, da fehlen jetzt die Fotos: > Literaturhaus Stuttgart, 15. Juni 2007 – Archiv. Ihre Vorschläge habe ich auch auf diesem Blog im Artikel > Die neue Stadtplanung am 16. April 2007 dokumentiert:

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept mit Übersichtsplan
> Die Bebauung der Hauptstätter Straße
> Von der Leonhardskirche zum Charlottenplatz
> Gehen wir weiter zum Gebhard-Müller-Platz

| Roland Ostertag | Die Denkschrift von Roland Ostertag und Günter Kölz zur Hauptstätter Straße | Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag | Linkliste: Die Hauptstätter Straße auf unserem Blog |


Erinnern wir hier an das großartige Modell der Stadt Stuttgart das Roland Ostertag entwerfen und bauen ließ und in seiner Ausstellung am Gäkopf zeigte. Dank Heiko Stachel > Zitronenwolf.de können Sie die Ausstellung von Roland Ostertag auch heute noch besuchen und vor allem sein Modell entdecken. Gehen Sie virtuell dorthin und lassen Sich von Professor Ostertag zeigen, wie er sich die Gestaltung der Hauptstätter Straße vorstellte:

Heiko Stachel: Virtueller Rundgang: > Die Ausstellung am Gähkopf von Roland Ostertag.

Sie gehen(virtuell) ins Büro hinein, hinten rechts durch die Türe und dann stehen Sie vor dem Modell, das Sie mit Hilfe der genialen Aufnahmetechnik von Heiko Stachel in allen Einzelheiten betrachten können.:

> Die Ausstellung von Roland Ostertag

| Roland Ostertag | Die Denkschrift von Roland Ostertag und Günter Kölz zur Hauptstätter Straße | Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag | Linkliste: Die Hauptstätter Straße auf unserem Blog |


Um das Engagement von Roland Ostertag zugunsten der Neugestaltung der Hauptstätter Straße noch mal in Erinnerung zu rufen, haben wir in diesem nochmal alle Artikel notiert, die aufgrund seiner Inspiration auf diesem Blog entstanden sind:

> Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag – 14. März 2019

> Bürgerbeteiligung in Stuttgart: Samstag, 21. Juli 2018. Neuer Stadtraum B14 – 20. Juli 2018

> Ein Tunnel unter der Kulturmeile? Unter der B14 ? – 20. Juli 2018

> Kulturmeilentunnel als Verkehrsansaugrohr – 27. Juni 2018

> Roland Ostertag: Stadtplanung ist ein Gesamtprojekt und kein Stückwerk – 2. Januar 2018

> “Aufbruch Stuttgart”: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung?– 11. September 2017

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 8. April 2017:

Erstellt von Professor R. Ostertag und Professor G. Kölz 2002, überarbeitet 2007 und 2017.

> Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger – 8. April 2017

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel– 28. Januar 2017

> Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon – 14. Juni 2016


> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

> Nachverdichtung in der Innenstadt IV. Das Dorotheen-Quartier in Stuttgart – 28. Februar 2016

> Wie viele Spuren hat die Hauptstätter Straße? – 25. Juli 2014

> Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart – 28. August 2012

> Die Barriere Hauptstätter Straße – 16. April 2012

> Alles für das Auto: Die Paulinenbrücke – 14. Mai 2012

> Stuttgart 1:1000 – 14. Januar 2012

> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz – 13. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (III): Die Hauptstätter Strasse – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur (IV): Die Paulinenbrücke: Eine Brücke als Parkhausdach? – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße– 6. Juni 2011

> Die autogerechte Stadt IV – 14. September 2010

> Die autogerechte Stadt (III): Der Österreichische Platz – 24. August 2010

> Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm – 4. Januar 2010

> Ein neues Museum für die Bürger. Eine Lehrschau für die Stadtplaner – 4. Juli 2009

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> 14 Spuren sind zuviel – 28. November 2008

> Vorrang für die Autos auf 10 Spuren – 2. Juli 2008

> Ein Ausflug zur Neuen Mitte Ulm – 12. November 2007

> Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart?– 7. November 2007

> Von der Leonhardskirche zum Charlottenplatz – 13. Juni 2007

> Soviel Platz! – 27. Mai 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> So breit! – 1. Mai 2007

> In der Unterwelt am Österreichischen Platz – 15. September 2006

| Roland Ostertag | Die Denkschrift von Roland Ostertag und Günter Kölz zur Hauptstätter Straße | Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag | Linkliste: Die Hauptstätter Straße auf unserem Blog |

Das Modell der Stadt Stuttgart von Roland Ostertag

Dietrich Heißenbüttel, „Erst hier versteht man Stuttgart“, Stuttgarter Zeitung, 25. März 2019: „Was wird aus dem Stadtmodell des vor einem Jahr verstorbenen Architekten Roland Ostertag? Ein virtueller Rundgang beweist nun allen Neugierigen, was es hier zu bewahren gilt.“
Heiko Stachels Rundgänge: > www.zitronenwolf.com

Heiko Stachel: Virtueller Rundgang: > Die Ausstellung am Gähkopf von Roland Ostertag.

> Die Ausstellung von Roland Ostertag

Ehren wir in Stuttgart das Andenken von > Roland Ostertag – 1931-2018 und finden wir in dieser Stadt einen neuen Ort für das Modell, das fast 20 Jahre lang das Glanzstück seiner Ausstellung am Gähkopf war:

Kontakt über unsere Redaktion: > redaktion@stuttgart-fotos.de

Die Entwicklung der Stadt Stuttgart und die damit verbundenen Problemen und Fragen, mit Vorschlägen zur weiteren Stadtentwicklung hat der Architekt Roland Ostertag in seiner Ausstellung am Gähkopf von 2001-bis 2018 präsentiert. In seiner Ausstellung, die noch Samstags bis Ende April von 11 bis 15 h geöffnet ist – befindet ein Modell der Stadt Stuttgart im Maßstab 1:1000. Es hat eine Größe von 5,25×5,25m. Vom Kräherwald/Feuerbacher Tal im Westen bis Gablenberg im Osten, vom Killesberg/Augustinum im Norden bis Degerloch/Fernsehturm im Süden. Das Modell ist in acht Teile geteilt. Die Teile sind mit Rädern versehen, um die Teile auseinander zu rücken und aus den Zwischenräumen die Teile zu bearbeiten, zu ergänzen, zu reinigen. Das Modell wurde von einer Modell-Werkstatt in Dresden hergestellt, finanziert von einer Dresdner Firma, durch Spenden und intensiver ehrenamtlicher Tätigkeit seit 1992.

> Ein neues Museum für die Bürger Eine Lehrschau für die Stadtplaner – 4. Juli 2009 von H. Wittmann

Die Stadt Stuttgart verdannkt Roland Ostertag die  Renovierung des u.a. Alten Schauspielhauses, die Erhaltung des Bosch-Areals, der Ruine des Lusthauses (> Das Lusthaus und die schnelle Einsatztruppe der Stuttgarter Oper – 18. Juli 2009  – > Stuttgart und seine Geschichte. Die Ruine des ehemaligen Lusthauses – 31. August 2008) und die Rettung des >  Hotel Silbers  und außerdem auch die stete Präsenz als Mahner, sowie der Abriß-Furor wieder aktiv wurde > Soll das Hotel Silber wirklich abgerissen werden? oder Wie geht die Stadt Stuttgart mit ihrer Geschichte um? – 30. Januar 2010. Sein Modell enthält an einigen Orten seine Vorstellungen für eine moderne Stadtplanung.  In diesem Sinne ist sein Modell Mahnung und Anregung zum Weiterdenken, ganz in seinem Sinne.

Das gilt auch für das, was er eine überfällige Stadtreparatur nannte: Sie ist auch auf diesem Modell zu erkennen. Seiner Denkschrift Der Stadtboden gehört allen, die 2006 zusammen mit Gunter Kölz vorgelegt hat, enthält detaillierte Planungen zum Rückbau der Verkehrssünde > Hauptstätterstraße: dieses Projekt von beiden hat unsere Redaktion mit über 20 Artikeln auf unserem Blog begleitet und dokumentiert:

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> Die Neue Stadtplanung – 16. April 2008

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart  – 12. April 2009

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

Die autogerechte Stadt IV – 14. September 2010


Aus gutem Grund heißt es „Made in Germany“ und nicht „Made by Germans“, denn täglich geben Mitarbeiter/innen aus aller Welt bei uns ihr Bestes. Damit das so bleibt, stehen wir auch weiterhin für ein weltoffenes Deutschland. Eine Initiative deutscher Familienunternehmen.

Klett ist Teil der Kampagne „Made in Germany – Made by Vielfalt“. Weitere Informationen: www.klett-gruppe.de/ueber-die-klett-gruppe/verantwortung: „Familienunternehmen setzen gemeinsam ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit: Insgesamt 50 Unternehmen sprechen sich unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Die gemeinsame Kommunikationsmaßnahme wird im März 2019 umgesetzt. Sie umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands. Das Bildungsunternehmen Klett beteiligt sich an der Initiative.“

Auf unserem Blog: > La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Prévenir la radicalisation des jeunes / Der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugen – 26. September 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016


Bürgerbeteiligung in Stuttgart: Samstag, 21. Juli 2018
Neuer Stadtraum B14

Stuttgart startet einen städtebaulichen Wettbewerb „Neuer Stadtraum B14“. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen bei einer Bürgerbeteiligung Ideen und Vorschläge für den Auslobungstext einzubringen, vom 13. Juli – 6. August 2018 online > ww.stuttgart-meine-stadt.de/ und bei einer Veranstaltung am 21. Juli von 10 bis 15 Uhr im Rathaus, Großer Sitzungssaal sowie Foyers im 3. und 4. Stock.

Grundsätzliches: > Ein Tunnel unter der Kulturmeile? Unter der B14 ?

> Soviel Platz! – 27. Mai 2007 von H. Wittmann

Auf der Website der Stadt Stuttgart steht. „Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte zum geplanten Wettbewerb: „Die Zukunft der B14 als Teil des Cityrings wird von den Stuttgarterinnen und Stuttgartern intensiv diskutiert. Dabei geht es um eine urbane Aufwertung des Stadtraums. Diese Diskussion wollen wir für den beginnenden Planungsprozess zur Umgestaltung der B14 aufgreifen und die Bürger aktiv in das weitere Vorgehen einbinden.“ > Neuer Stadtraum B14: Bürgerbeteiligung zum städtebaulichen Wettbewerb

Warum geht es? Ein Blick auf eine Karte.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn spricht hier von der B14 als Teil des Cityrings… im Portal für die Bügerbeteiligung > www.stuttgart-meine-stadt.de/content/bbv/details/293/ steht: „Die B14 zwischen Österreichischem Platz und Gebhard-Müller-Platz soll umgestaltet und städtebaulich aufgewertet werden. Entlang dieses Teilstücks der B14 liegen zahlreiche kulturelle Einrichtungen, weshalb der nördliche Abschnitt auch als „Kulturmeile“ bekannt ist. Die Sanierung der Stuttgarter Oper ist nicht Bestandteil dieses städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens und wird als eigenständiges Vorhaben bzw. städtebauliches Projekt behandelt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, bei diesem Vorhaben mitzudiskutieren.“

Und auf dieser Website steht auch: „Durch die Beteiligung soll ein breiter Konsens über die planerischen Rahmenbedingungen erreicht werden. Dazu zählt auch das Wettbewerbsgebiet. Die gesellschaftliche Akzeptanz des künftigen Wettbewerbsergebnisses kann dadurch befördert werden. Außerdem dient Veranstaltung dazu, Kenntnisse über den Planungsraum zu sammeln und für das Verfahren festzuhalten. Die Wettbewerbsteilnehmer können später davon enorm profitieren und daher nachhaltiger planen. Aus den Ergebnissen der Beteiligung wird ein Auslobungstext mit einer Aufgabenbeschreibung erarbeitet, der als Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb zur B14 dient. Über die Auslobung entscheidet dann der Gemeinderat.“ Das geht in die richtige Richtung

Grundsätzliches: > Ein Tunnel unter der Kulturmeile? Unter der B14 ?


Berichte über die > Neue Mitte Ulm auf unserem Blog


Grundsätzlich. Eine Teilreparatur der Stadtautobahn vom Marienplatz bis zum Neckartor wäre schon mal ein Anfang und die Absicht, einen Teil „städtebaulich aufzuwerten“ ermöglicht gute Perspektiven. Und es wird eine Bürgerbeteiligung gestartet, am 21. 7. im Rathaus und online nur vom 13. Juli – 6. August 2018. Das ist alles, gemessen an dem Problem der B14 als Boll- und Trennwerk zwischen mehreren Stadtquartieren in Stuttgart viel zu kurz und zu knapp. Viele Stuttgarter sitzen auf gepackten Ferienkoffer, es sieht so aus, als wenn man hinterher sagen möchte, die Bürger/innen waren beteiligt. Stuttgart muss sich ein Jahr Zeit nehmen, um eine Grundlage dafür zu schaffen, das Elend der B14 durch Stuttgart neu im SInne einer echten Stadtreparatur zu planen. Hier oder dort einen Deckel draufzumachen ist Unsinn und löst kein Verkehrsproblem.
Roland Ostertag (1931-2018) war seiner Zeit oft voraus. Sein Fachwissen und seine Hartnäckigkeit fehlen uns heute. Aber besonders sein letztes Buch > Stuttgart ohne Geschichte. Stadtplanung im kritischen Rückblick, Stuttgart 2018, enthält eine Übersicht seiner stadtplanerischen Grundgedanken. In seinem vorletzten Buch Das Wunder der Topographie und das Elend der Stadtplanung beklagte er mit Nachdruck die Insellösungen – zu denen aus der Sicht eines Stuttgarter Stadtplaners und nicht des Durchreisenden von Paris nach Bratislava #S21 zählt: „Die Stadt zerbrach, zerbricht an sich selbst, an ihrer Modernität, weil die Stadtplaner nach dem Krieg nur Insellösungen geplant und gebaut haben. Stuttgart 21 ist eine solche katastrophale Insellösung im Geist tiefsten 19.Jahrhunderts, die in jedem ihrer Bauteile, Baugebiete und Bauabschnitte die Anbindung, die Ableitung an ein Gesamtkonzept vernachlässigt.“ Eine bloße Aufhübschung der Kulturmeile – das riecht nach Tunnellösung > > Kulturmeilentunnel als Verkehrsansaugrohr – 27. Juni 2018 – ist keine Hilfe, keine Perspektive, nur ein noch größeres Unglück für die B14 mit ihren 12-16 Fahrspuren durch die Stadt.

Es muss noch mehr passieren. Heute am 19.7. gibt es schon > zwei Tweets mit Neuer Stadtraum B14.


> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011 von H. Wittmann

Also nochmal:

40 Prozent sind Hin-und Herfahrer *
30 Prozent nutzen die Stadtautobahn, weil es sie gibt, ohne sie
würden sie den Zielort ihrer Fahrt direkt ansteuern
30 Prozent sausen wirklich von der Filderstraße bis zum Neckartor auf der Stadtautobahn
und gehören eigentlich nicht in die City
20 Prozent machen ohnehin Fahrten unter 3 oder 4 Km

120 % – das sind nur Schätzungen, aber diese Größe legt nahe, dass wir diese Stadtautobahn nicht brauchen und schon gar nicht den Tunnel, denn Tunnel brauchen Ein- und Ausfahrten, die für den Stadtboden gestaltungsmäßig verloren sind.

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017 von H. Wittmann


2007 hat > Roland Ostertag zusammen mit Dipl.-Ing. Gunter Kölz unter Überschrift Der Stadtboden gehört allen. Gedanken zu einer städtebaulichen Entwicklung der Stadt in einer umfangreichen Broschüre, die alle Pläne enthält, ihre Vorschläge zu einer grundlegenden Sanierung der Hauptstätter Straße und damit zu einer Reparatur des durch die Stadtautobahn entstandenen Schadens in der Stadtmitte Stuttgarts vorgelegt: > Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007 von H. Wittmann.

Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

Kulturmeilentunnel als Verkehrsansaugrohr

Die Stuttgarter Zeitung (27. Juni 2018) berichtet, dass die Mehrheit der Fraktionen im Gemeinderat könne sich „einen Tunnel an der Kulturmeile“ (wahrscheinlich ist gemeint unter der Kulturmeile) Zwischen Charlottenplatz und Gebhard-Müller-Platz vorstellen. Und der Fraktionschef Alexander Kotz, hat so Thomas Braun in dem zitierten Artikel, auch ein Argument, nämlich die prall gefüllte Haushaltskasse. Ein Tunnel unter der Konrad-Adenauer-Straße wäre aber kaum mehr eine Insellösung, die zur Entschärfung der Verkehrsprobleme unserer Stadt nichts beitragen wird. Eine sachgerechte Lösung kann nur entstehen, wenn man das Übel der Stadtautobahn insgesamt in den Blick nimmt.

Die > Hauptstätterstraße – rund 18 Artikel auf diesem Blog – ist eines von Stuttgarts größten Verkehrsproblemen. Einst für eine autogerechte Stadt erdacht mit bis zu 16 Fahrspuren zieht sie auch heute viele Autos an, die dann an beiden Ende im Stau stehen. Immer wieder hat unsere Redaktion hier wiederholt, was für ein Übel diese Schnellstraße als Schneise und Trennung vieler Stadtquartiere für die Stadt bedeutet. 20-30 % der Fahrzeuge fahren auf ihr, weil sie sie nicht überqueren können und deshalb zu Hin- und Herfahrern bis zum nächsten U-Turn werden. > Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße. 30 % nutzen die Stadtautobahn und biegen irgendwann im rechten Winkel oder nach einen U-Turn zu ihrem Ziel ab, 30 % nutzen die Straße, um durch ganz Stuttgart durchzufahren. Fazit, man braucht diese Schnellverbindung nicht. 20-30 % machen ohnehin nur Fahrten von 3 Km. Sicher das sind geschätzte Zahlen, die aber nicht unrealistisch sind. Wer braucht die Hauptstätter mit ihren abschnittsweise > mehr als 16 Spuren? Eigentlich niemand.

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

Stuttgarter, habt den Mut,
die > Hauptstätterstraße einschließlich der Konrad-Adenauer-Straße und Willy-Brandt-Straße bis zum Neckartor zurückzubauen, so wie > Roland Ostertag es vor 11 Jahren mit seinem Projekt > Der Stadtboden gehört allen vorgeschlagen hat: > Die >Neue Mitte Ulm ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie mit Bürgerbeteiligung ein solches Projekt realisiert worden ist. Nur der Rückbau der Stadtautobahn in Stuttgart wird die Schadstoffbelastung in den Griff bekommen, alle anderen Maßnahmen sind hilflose Kosmetik

> Ein neues Museum für die Bürger. Eine Lehrschau für die Stadtplaner – 4. Juli 2009

> Die Kulturmeile soll in den Tunnel – 8. September 2007

Der Kulturmeilentunnel wird als Ansaugrohr dem Verkehr dienen und an beiden Enden die Staus vergrößern. Wie kann eine Gemeinderat in einer Stadt mit Verkehrsproblemen wie Stuttgart auf die Idee kommen, sich Maßnahmen auszudenken, die Stadt autogerechter zu machen, noch mehr Verkehr anzuziehen, anstatt, die Hauptstätter Straße zurückzubauen. Wo sollen denn dann die ganzen Autos fahren? Woanders und weniger.

> Kommt die Kulturmeile wirklich in den Tunnel? – 30. Dezember 2007

> Warum (will) / wollte ! man die Kulturmeile untertunneln? – 25. Februar 2009

Roland Ostertag: Stadtplanung ist ein Gesamtprojekt und kein Stückwerk

Aus Anlass des Artikels von Roland Ostertag zur Kulturmeile
> Einzelprojekte bedeuten Tod der Stadtplanung – Stuttgarter-Zeitung 01. Januar 2018

erinnern wir an die Artikel die unsere Redaktion auf diesem BLog angezeigt hat:

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

Vor elf Jahren: > Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

Ist „Aufbruch Stuttgart“ ein Signal für eine neue umfassende Stadtplanung?

Unter der Überschrift „„Aktivisten und Artisten“ auf der B14“ kommentiert Nikolai Forstbauer in seinem Artikel > Stadtautobahn als Bürgerbühne, Suttgarter Nachrichten, 14. September 2017, über die für Sonntag den 17. September geplante Aktion des Vereins > Aufbruch Stuttgart. Die Aktion zieht die Aufmerksamkeit der Stuttgarter auf einen Teil der Stadtautobahn.

Unter der Überschrift „Die Stadtschneise“ berichtet N. Forstbauer am 15. September 20017 über die Aktion von > Aufbruch Stuttgart am 7. September 2017.

Das Gebot der Stunde wäre aber ein Symposium, eine Konferenz über die Neue Stadtplanung in Stuttgart oder wie wird die gesamte Hauptstätter Straße zurückgebaut? >

Dazu erinnern wir an unsere Artikel auf diesem Blog: Das > Elend der Hauptstätter Straße in Stuttgart.

Alle Fotos auf diesem, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet: © Heiner Wittmann

A propos Interimsoper: > Der Eckensee: Vom Zubauen und Verdichten – 17. August 2017

Aber die Aktion nimmt nur einen Teil des Problems in den Blick. Marschiert werden soll – so die Stuttgarter Zeitung vom 15. September 2015 – vom Wilhelmsplatz bis zum Gebhard-Müler-Platz. 1,2 km. Natürlich wünschen wir dem „Aufbruch Stuttgart“ und der Stadt einen Erfolg. Vielleicht geht ja auf diesem Teilstück dann nichts mehr: Kein Marsch, alles steht, weil so viele kommen.

Warum spazieren wir eigentlich nicht zumindest an jedem 2. Sonntag vom Marienplatz bis mindesten zum Neckartor oder noch weiter auf einer autofreien Hauptstätter Straße. Wie bereits im letzten Artikel hier gefordert > „Aufbruch Stuttgart“: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung? muss die neue Aufmerksamkeit für die Stadtplanung in dieser Stadt für eine umfassende Neubewertung der Stadtplanung in unserer Stadt genutzt werden. Die Aufmerksamkeit, die dem > Aufbruch Stuttgart auch von Seiten der Politik zukommt, lässt vermuten, dass die Ablenkung von allen anderen Verkehrsproblemen in unserer Stadt gerne gesehen wird. Die Anbindung des Neuen Bahnhofs an die unmittelbar ihn umgebenden Stadtquartiere ist noch nicht mal in der Planung, solange dürfen die Autofahrer sich von den schnell brausenden meist schwarzen lebensgefährlichen SUVs in Slalomkurven bedrängen lassen. Der Umbau der Stuttgarter Stadtautobahn muss natürlich in einem Zusammenhang mit den angrenzenden Stadtquartieren gesehen werden. Sie sollen durch das Verschwinden der Stadtautobahn wiedervereint werden. Also kein Hin- und Herfahren mehr. Dazu s. hier unten. Wenn die Bürger den Stadtboden wieder erobern, ihre Parks wieder schützen und zurückbekommen dürfen, dann wird die Stadt und ihre Bürger der Bahn wohl doch sagen müssen, das wars mit S21. Zu teuer und unterirdische Konzepte sind von gestern. Da war eine Volksabstimmung? Das meinte auch > François Hollande: Zum Stuttgarter Bahnhof gab es eine Volksbefragung… , 14. Juni 2016.

Zur Erinnerung hier zwei Fotoserien mit Fotos der Stadtautobahnschneise durch Stuttgart auf unserem Blog zuerst aus den letzten Monaten…

dann aus den vergangenen Jahren:

Bevor Sie eines dieser beiden Fotoalben öffnen, muss diese Seite erst vollständig geladen sein. Das Fotoalbum öffnet sich sich per Klick auf ein Foto auf schwarzem Hintergrund, rechts erscheint ein Pfeil zum Weiterklicken. Schließen mit Klick auf CLOSE rechts unten. Tipp: F 11 vergrößert den Bildschirm.

Betrachten wir die gesamte Haupstätter Sraße, einschließlich der Willy-Brandt-Straße vom Neckartor bis zum Marienplatz und zitieren wir aus unserem Artikel vom 6. Juni 2011 > Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße:

„40 Prozent sind Hin-und Herfahrer die U-Turns umrunden müssen, um die Stadtautobahn zu überqueren.
30 Prozent nutzen die Stadtautobahn, weil es sie gibt, ohne sie würden sie den Zielort ihrer Fahrt direkt ansteuern
30 Prozent sausen wirklich von der Filderstraße bis zum Neckartor auf der Stadtautobahn und gehören eigentlich nicht in die City
20 Prozent machen ohnehin Fahrten unter 3 oder 4 Km

120 % – das sind nur Schätzungen, aber diese Größe legt nahe, dass wir diese Stadtautobahn nicht brauchen und schon gar nicht den Tunnel, denn Tunnel brauchen Ein- und Ausfahrten, die für den Stadtboden gestaltungsmäßig verloren sind.“

Haben Sie das > Modell der Stadt Stuttgart in der Ausstellung von Professor Ostertag am Gäkopf schon einmal ganz genau angesehen?

Ulm hat es Stuttgart vorgemacht: > Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm

Alles über die Hauptstätter Straße auf unserem Blog:

> „Aufbruch Stuttgart“: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung? – 11. September 2017

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel – 28. Januar 2017

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

> Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon – 14. Juni 2016

> Wie viele Spuren hat die Hauptstätter Straße? – 25. Juli 2014

> Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart – 28. August 2012

> Die Barriere Hauptstätter Straße – 16. April 2012

> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz – 13. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (III): Die Hauptstätter Strasse – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz – 13. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011

> Stadtreparatur (IV): Die Paulinenbrücke: Eine Brücke als Parkhausdach? – 8. Juni 2011

> Die autogerechte Stadt (III): Der Österreichische Platz – 24. August 2010

> Warum (will) / wollte ! man die Kulturmeile untertunneln? – 25. Februar 2009

> Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm – 4. Januar 2010

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> Andrea Palladio, Die Vier Bücher zur Architektur und Stuttgart 21 – 27. Januar ´2009

> 14 Spuren sind zuviel – 28. November 2008

> Vorrang für die Autos auf 10 Spuren – 2. Juli 2008

> Die Neue Stadtplanung – 16. April 2008

> Die Kulturmeile soll in den Tunnel – 8. September2007

> Der Knopfdruck – 12. September 2006

> Kommt die Kulturmeile wirklich in den Tunnel? – 30. Dezember 2007

> Von der Leonhardskirche zum Charlottenplatz – 13. Juni 2007

> Soviel Platz! – 27. Mai 2007

> So breit! – 1. Mai 2007

> Ein Ausflug zur Neuen Mitte Ulm – 12. November 2007

> Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart? – 7. November 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger – 8. April 2017

„Aufbruch Stuttgart“: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung?

Das > Quartier um den Stuttgarter Hauptbahnhof einschließlich des Mittleren Schlossgartens ist seit mehreren Jahren und auf noch mehrere Jahre hinaus eine Großbaustelle, ein städtischer zentraler Raum, der die Fußgänger fast zwei Jahrzehnte lang ausschließt. Allein diese Perspektive hätte das Aus für dieses Mammutprojekt bedeuten müssen. Jetzt ist die Stadtreparatur nur schwer möglich, zumal beim Beginn der Zerstörung des Mittleren Schlossgartens und dem Beginn der Buddelarbeiten für S21 noch niemand sich Gedanken machte, wie das neue Quartier die umliegenden Quartiere ansprechen sollte. Die Lage ist so desaströs und verfahren, so dass Bürger, die die Entwicklung der Stadt im Sinn haben > Stuttgart Aufbruch meinen, jetzt seien neue Insellösungen angesagt. Zuerst lud dieser Verein zu einer Art Gründungs-Veranstaltung in den Hospitalhof ein – während der Veranstaltung wurde seine Gründung angekündigt: bitte in die Listen eintragen – und stellte seine Vision eines neuen Kulturviertels vor, schon wurde von einem Frühstück auf der Stadtautobahn gesprochen, um die Aufmerksamkeit der Medien zu wecken.

Mittlerweile hat der > Verein Aufbruch Stuttgart nachgebessert und lädt zu einem autofreien Tag ein und nimmt die Stadtautobahn vom zwischen Neckartor bis zum Österreichischen Platz in den Blick: > Sonntag, 17.09.2017: Ein wichtiger Tag für Stuttgart auf dem Weg von der autogerechten zur menschengerechten Stadt!. Jetzt gerät doch die ganze Stadtautobahn in den Blick, statt sich auf eine Insellösung um die Oper zu konzentrieren: „Schluss mit der schier unüberwindbaren Verkehrsschneise zwischen Neckartor und Österreichischer Platz, als erster Schritt für den Wandel von der autogerechten zur menschengerechten Stadt und Schaffung eines lebendigen Kulturquartiers, das alle Bürger zum Verweilen und Flanieren einlädt.“

Insellösungen sind eine weitere Katastrophe für die Stadt und eine fatale Folge des Fehlens eines gesamtstädtischen Konzepts. Die Hauptstätter Strasse kann nicht in einzelnen Teilen oder Abschnitten repariert werden und wenn, nur dann falls ein Gesamtkonzept vorliegt, diese Wunde der Stadt geschickt zu schließen. Es ist bedauerlich, dass hier > Verein Aufbruch Stuttgart immer noch ein Hinweis auf oder eine Diskussion der Thesen von Professor Roland Ostertag fehlt: > Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017.

Jetzt wo sich so viele Personen des öffentlichen Lebens um das Wohlergehen der Stadt Stuttgart endlich kümmern: > Verein Aufbruch Stuttgart muss auch > S21 in die öffentliche Diskussion eingebunden werden. Es macht keinen Sinn, hier zu bauen ohne eine Perspektive, wie das neue HBF-Quartier an seien Umgebung angeschlossen werden soll, und dort kaum 1 km davon entfernt neue Verkehrswege zu planen. Das ist von beiden Seiten zu kurzsichtig gedacht.

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Unsere Artikel zur Hauptstätter Straße in Stuttgart

Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger

Das ist natürlich übertrieben: wir könnten ebenso eine Fotoserie machen, die wunderschöne Spazierwege in Stuttgart zeigt.

Aber es gibt auch den riesigen Baustellenbereich Gebhard-Müller-Platz bis zum zerstörten Schlossgarten, den Fußgänger weiträumig umlaufen müssen: Hier gibt es also einen ganzen Stadtteil, wo Fußgänger nicht geduldet werden und auch keine Chance haben, die vielen Spuren zu überqueren. Früher konnte man hier durch den Schlossgarten zum Hauptbahnhof flanieren. Anstatt die Willy-Brandt-Straße bis hin zur Hauptstätter Straße zurückzubauen und den Vorschlägen von Roland Ostertag Gehör zu schenken, ließen sich die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung der Riesenbaustelle gefallen, die 10-12 Jahre lang die Lebensqualität erheblich rund um den Hauptbahnhof ganz erheblich einschränkt.

Mit einem Klick auf ein Foto wird das Fotoalbum auf schwarzem Hintergrund geöffnet. Mit einem Klick auf den rechten Bildrand kann geblättert werden. Mit F 11 wird das Album auf dem ganzen Bildschirm angezeigt. 70 Fotos, falls der Pfeil rechts zum Blättern nicht erscheint, bitte diese Beitrag mit einem Klick auf den Titel dieses Beitrags ein erneutes Mal aufrufen:

> Baustellenslalom fahren auf der Willy-Brandt-Straße

Kennen Sie das > Modell der Stadt Stuttgart, das im Büro von Professor Roland Ostertag steht? Haben Sie gesehen, dass dort die renovierte, restaurierte > Die Hauptstätter Straße schon dargestellt wird? Dort sind seine Pläne für die Stadtautobahn vom Österreichischen Platz bis zum Neckartor schon seit bald 10 Jahren zu bewundern.

https://twitter.com/stuttgartfotos/status/789923326852468736

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

Kaum jemand anders in dieser Stadt hat sich mit einer ähnlichen Energie dafür eingesetzt, diese Stadt immer wieder an eine bürgerfreundliche Stadtplanung zu erinnern. Niemand hat in ähnlicher Form seine Wissen und seine Erfahrung immer wieder in neuen Veröffentlichungen präsentiert: > NEU: Stuttgart. Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung – 28. Juli 2016 von Roland Ostertag.

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel

Nachdem die Willy-Brandt-Straße bis zur Hauptstätterstraße immer fußgängerfeindlicher wird, gibt es nun (endlich) den Verein > Aufbruch Stuttgart.

Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon

Richard Schittly bringt die gute Nachricht > Lyon ne sera plus balafrée par l’autoroute A7, LE MONDE, 11.06.2016. In den 60er Jahren wurde die Uferstraße zur Autobahn ausgebaut. Anfang der 90er Jahre wurde schon einmal darüber nachdeacht, aber damals konnte man sich zu einem Rückbau der Autobahn noch nicht durchringen. Gérard Collomb, Bürgermeister von Lyon und Senator hat das Projekt jetzt aber doch auf den Weg gebracht. Alain Vidalies, Staatssekretär für das Transportwesen, unterstützt ihn. Die Autobahn soll in den nächsten 15 Jahren einem Boulevard mit Bäumen weichen. Die täglichen 16000 Autos müssen eine Umgehungsstraße bekommen.

Auch in deutschen Städten haben Autofreaks die Gunst des Wiederaufbaus noch bis in die sechziger Jahre genutzt und kreuzungsfreie Stadtautobahnen über und unter der Erde gebaut. Ulm ist ein Beispiel dafür, wie solche Schäden erfolgreich repariert werden können: das Projekt hieß > Neue Mitte Ulm und damit wurde in der Mitte der Schnellstraße durch die Stadt der Geschwister-Scholl-Platz errichtet, der das Quartier um das Münster mit der Altstadt so erfolgreich wiederverbindet. Stadtreparatur nennt man ein solches Vorhaben, das viele andere Städte auch dringend würden, würde sich die Verkehrsvernunft erst einmal durchsetzen. Je mehr Straßen, um so mehr Autos werden angesaugt. Überall gibt es große Straßen, an deren Enden sich alles staut.

Stuttgart könnte vom Lyoner Projekt sehr viel lernen:

Hier gibt es > eine bis zu 14-spurige Schneise durch die Stadt, auf der Durchfahrer und Hin-und Herfahrer, weil man die Schneise nicht einfach so queren kann, sich begegnen.

Zitieren wir aus unserem Beitrag vom Juni 2011 > Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße:

„Also nochmal:

40 Prozent sind Hin-und Herfahrer *
30 Prozent nutzen die Stadtautobahn, weil es sie gibt, ohne sie
würden sie den Zielort ihrer Fahrt direkt ansteuern
30 Prozent sausen wirklich von der Filderstraße bis zum Neckartor auf der Stadtautobahn
und gehören eigentlich nicht in die City
20 Prozent machen ohnehin Fahrten unter 3 oder 4 Km

120 % – das sind nur Schätzungen, aber diese Größe legt nahe, dass wir diese Stadtautobahn nicht brauchen und schon gar nicht den Tunnel, denn Tunnel brauchen Ein- und Ausfahrten, die für den Stadtboden gestaltungsmäßig verloren sind.

Ulm hat es Stuttgart vorgemacht: > Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm

* Die Hin-und Herfahrer: „Wieso brauchen wir mitten in der Stadt so viele Spuren? Unsere Blogleser kennen schon die Rechnung: 35 % Hinundherfahrer, die nur den nächsten U-Turn suchen, 35 % fahren hier, weil es bequemer ist, als direkt den Zielpunkt anzusteuern, 20 % könnten auch eine Parallelstrasse nutzen, 10 % brausen nur mal eben vom Marienplatz biz zum Neckartor durch, könnten auch woanders fahren. Wer braucht die Hauptstätter Strasse eigentlich?“ Dies steht hier: > Die autogerechte Stadt (III): Der Österreichische Platz.“

Die beiden > getrennten Stadtteile würden wieder miteinander verbunden, die Wunden der Nachkriegszeit würden endlich geheilt werden. Einfach einen Teil der Fläche der Hauptstätterstraße bebauen und vielleicht eine Straßenbahnlinie oberirdisch vom Marienplatz zum Neckartor einrichten, wie der > Architekt Roland Ostertag dies schon 2010 vorgeschlagen hat. > Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße.

Frankreich macht es mit der Stadtplanung vor – man muss nur genauer hinsehen:

> Nachgefragt: François Grether, architecte et urbaniste

Siehe auch:

> projets-architecte-urbanisme.fr

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