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Archiv für Oktober 2008

Bücher- und Lesefest im Institut français

Sonntag, 12. Oktober 2008

Bücher- und Lesefest

Das war literarisches Auftanken. Heute morgen hatte das > Institut français in Stuttgart zu einem Bücher- und Lesefest geladen. Reihum werden Bücher vorgestellt, mal wird der eine oder andere Abschnitt gelesen. Dazu gab es Kaffee, Croissants et Pains au chocolat. Und hier ist das > Fotoalbum mit der Bücherliste.

Kann man ein neues Stadtviertel aus sich heraus beleben?

Sonntag, 12. Oktober 2008

Die > Stadtbibliothek soll das neue Europaviertel beleben schreibt die Stuttgarter Zeitung und berichtet, der Gemeinderat habe am letzten Donnerstag den Bau der > Bibliothek beschlossen. Sie ist ein Werk des aus Korea stammenden Architekten Eun Young Yi, der in Köln wohnt. 1999 hatte er mit seinem Entwurf den Wettbewerb gewonnen. Steht man jetzt am vorläufigen Ende der Bebauung des neuen > Europaviertels auf dem > Pariser Platz am Maschendrahtzaun darf man wohl gespannt sein, was da in den nächsten Monaten aus der Erde wachsen wird. Und das neue Gebäude soll das Europaviertel beleben. Betrachtet man die Lage des neuen Viertels, sieht man, dass es von zwei Seiten durch eine Straßen begrenzt sind, auf einer Seite durch die Schienen des Bahnhofs und an seiner Südseite befindet sich der Eingang zum Europaviertel. Der frühere Güterbahnhof, der sich auf diesem Gelände befand, brauchte naturgemäß keine Anbindung an sein unmittelbares Umfeld, versorgt wurde er über die Schiene und bedient wurde er von den LKWs, die meist an der Nordseite das Gelände verließen.

Wird das neue Europaviertel sich selbst beleben? Wie bei der Planung rund um den Bahnhof wird hier von einem Gesamtkonzept nur wenig gesprochen. Das erste Hochhaus auf dem Gelände wurde quer zum Tal gebaut, so als ob man das Grundgesetz Stuttgarts verbiegen wollte. Wird die Bibliothek einst auf einer > Enklave stehen, ein Gebiet, das mit den umliegenden Stadtvierteln keine Beziehung hat?

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (IV) sind mit einander vergleichbar.

S 21 oder ein modernisierter Kopfbahnhof ?

Samstag, 11. Oktober 2008

Damit der Abbruch der Seitengebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs

und eine Verwüstung des Schloßgartens vermieden wird, die Reisenden nach Stuttgart auch künftig mit dem Zug an die Innenstadt heranfahren können, um dort in einem renovierten Kopfbahnhof empfangen zu werden, anstatt im Dunkeln unter und an der Stadt vorbeizubrausen, ließen heute rund 2-3000 Demonstranten grüne Luftballons rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof zugunsten des von ihnen favorisierten > Kopfbahnhofs steigen.

Unter den Rednern der Kundgebung mahnte Professor Ostertag, die Planer von S21 sollten sich auf die Vernunft besinnen und an das Grundgesetz der Stadt Stuttgart denken, das durch die Neubaupläne in vielfacher Hinsicht beschädigt werde:


Zum Erhalt und zur Renovierung des Stuttgarter Hauptbahnhofs gehört auch eine Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Auf einer Reise nach > Metz kann man viel über eine Neuauflage des Empfangszenario für Bahnreisende in einer Stadt lernen. Auch in > Straßburg wurde der Bahnhofsplatz umegbaut und den Reisenden zurückgegeben. Der Arnulf-Klett-Platz verdient eine gründliche Renovierung, entweder eine Namensänderung in Arnulf-Klett-Boulevard, weil er eben kein Platz ist, sondern eine Schnellstraße mit 4 Spuren, die dort gar nicht hingehören, oder eine > richtige Inszenierung, damit man gerne in der Stadt ankommt. Am Bahnhof begrüßt die Stadt ihre Gäste und der Arnulf-Klett-Platz ist zur Zeit kein besonders schönes Empfangskomitee. Im Verlauf der Planungen zu S21 werden die Vorteile für den Fernverkehr immer wieder unterstrichen aber die Eingliederung in die Stadtlandschaft, die von einer durch das Tal bis zum Neckar gehende Linie geprägt wird, und die das Grundgesetz der Stadt genannt wird, wird von den Befürwortern nur selten genannt. Die Zerstörung des Schloßgartens ist ein Skandal, der auch mit dem Hinweis darauf, dass die Planung schon 10 Jahre alt ist, nicht kleiner. Statt die > Schillerstraße als Fremdkörper im Schloßgarten verschwinden zu lassen, wird ein weiteres Bollwerk zwischen Innenstadt und dem wunderbaren Schloßgarten gebaut. Heimlich begann damals im Morgengrauen der Abriß der Häuser an der > Willy-Brandt-Straße. Auf dem schmalen Streifen zwischen der Straße und dem Schlo´ßgarten sollen ein Ministerium entstehen. Und das Lusthaus hinter dem Zaun? Auch wenn sich jetzt Dank des Engagements des Vereins von Professor Ostertag villeicht doch eine Verbesserung in Sicht ist, so zeigt gerade sein Engagement um die Ruine des > Lusthauses, dass dei Stuttgarter Bürger in ihrer Stadt viel wachsamer sein müssen, denn Geschichte und Tradition gehören in dieser Stadt bald nicht mehr zu den wesentlichen Baustoffen.

Alle Fotos und Collagen: © Heiner Wittmann, 2008. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

Auftaktveranstaltung der Französischen Woche in Stuttgart

Freitag, 10. Oktober 2008

Die Auftaktveranstaltung der Französischen Woche am 9. Oktober 2008 im Stuttgarter Theaterhaus war ein Riesenerfolg:

Französische Woche

Der Hip Hop als Tanzform der gleichnamigen Musikrichtung stammt aus den amerikanischen Ghettos. Auch Frankreichs Vororte, die „banlieues“, haben herausragende Tänzer hervorgebracht, wie die „Pockemon Crew“, von einige Videos auf youtube kursieren. Sie kamen aus der Vorstadt von Lyon und trainierten ab 1996 unter den Arkaden der Nationaloper. Die Gruppe wurde im offiziellen Wettkampf Weltmeister (Hannover 2003) und Europameister (London 2004). Inzwischen tanzen sie auf den großen Bühnen der Welt und entwickeln die Tanzsprache des Hip Hop weiter in einer Synthese aus Kunst und Straße, kollektiver Energie und Individualität. Der Zuschauer wird in eine Welt der Bewegung und Rhythmen mitgerissen. (Aus der Ankündigung des Institut français)

Literaturhaus Stuttgart
Paul Auster im Hegelsaal

Freitag, 3. Oktober 2008

Gestern war Paul Auster zu Gast im > Literaturhaus Stuttgart und stellte sein Buch Mann im Dunkel vor. Und weil so viele Zuhörer kamen, fand die Veranstaltung, die Denis Scheck moderierte, im benachbarten Hegelsaal statt.

Alle Fotos der Lesung mit > Paul Auster.

Paul Auster

Paul Auster

Paul Auster

Paul Auster

Fotos: Heiner Wittmann, 2008

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