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Archiv für Februar 2013

Science Pub: Die Mathematik hinter Google

Donnerstag, 7. Februar 2013

Science Pub
Montag, 18. Februar, 19. Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr

Rosenau, Rotebühlstraße 109b, 70178 Stuttgart
Der Eintritt ist frei

Führende Wissenschaftler präsentieren, populärwissenschaftlich aufbereitet, spannende naturwissenschaftliche Themen und neueste Forschung in lockerer Atmosphäre. Bei einem Glas Bier, Wein oder Sprudel können Sie kurzweilig eintauchen in den Kosmos der Wissenschaft und sich inspirieren lassen von ganz besonderen Themen und ausgewählten Referenten.

Die Mathematik hinter Google

Prof. Dr. Michael Eisermann
Institut für Geometrie und Topologie, Universität Stuttgart

Seit ihrem Start 1998 ist die Suchmaschine Google phantastisch erfolgreich dank der intelligenten Sortierung ihrer Suchergebnisse. Das Unternehmen hütet natürlich seine Geschäftsgeheimnisse, aber das Grundprinzip ist öffentlich bekannt. Der Erfolg beruht auf einer mathematischen Idee, die Professor Eisermann anschaulich erklärt.

Wo bleiben die Vorteile von S 21?

Dienstag, 5. Februar 2013

Im Bundesverkehrsministerium wird ein 15-seitiges Papier (DER SPIEGEL, 5.2.2013) verfasst, das bohrende Fragen zu Stuttgart 21 enthält, das aber gar nicht so recht die Meinung von Bundesminister Ramsauer darstellen soll? Erleben wir jetzt den Anfang vom Ende? Es scheint so, als wenn die Verantwortlichen schon Wege und Möglichkeiten suchen, um gesichtswahrend aus dem Projekt herauszukommen. Rückzugsgefechte scheinen das zu sein, ohne dass > “21 wirklich gute Gründe für S21” (Aufgerufen am 5. Februar 2013, 23 h) noch genügend Fakten pro S21 liefern können.

Heißt es doch in dem Faltblatt (Herausgeber: Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e. V. Kommunikationsbüro, Oktober 2011, 5. Auflage) > “21 wirklich gute Gründe für S21” (Aufgerufen am 5. Februar 2013, 23 h) : “Der Finanzierungsrahmen liegt bei 4,526 Mrd. Euro. Dieser umfasst Baukosten (3,216 Mrd. Euro), Planungskosten (550 Mio. Euro) und die Absicherung potentieller Risiken (760 Mio. Euro) über einen Nominalisierungsund Risikopuffer. Drei Wirtschaftsprüfer haben während der Faktenschlichtung im Herbst 2010 bestätigt, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die in den Finanzierungsverträgen angesetzte Gesamtfinanzierung nicht ausreichend bemessen ist.”

Und die Volksabstimmung am 27.Novmber 2012 (> Die Wutbürger und die Macht der Medien. Thymian Bussemer, Die erregte Republik) beantwortete den Gesetzesentwurf zum Ausstieg mit Nein, aber unter dem Eindruck des Versprechens, dass die Kosten und die Termine nicht überschritten werden, zumindest ist das immer wieder von den Befürwortern versprochen worden. Im übrigen war bei der Volksabstimmung nicht nach der Qualität des neuen unterirdischen Bahnhofs gefragt worden. Ein Überschreiten der Baukosten ist ja nichts Verwerfliches, das ist bei Großbauprojekten dieser Art überhaupt nicht ungewöhnlich. Aber wenn die Projektverantwortlichen dies in den letzten 10-20 Jahren ganz einfach offen ausgeprochen hätten, wäre doch alles ok? Warum haben Sie die Einhaltung der Kosten zum entscheidenden Faktor des Projekts gemacht? War das das beste aller Argumente?

Einladung zur Buchpremiere
Johann Dombois, Richard Klein,
Richard Wagner und seine Medien

Freitag, 1. Februar 2013

> Buchpremiere: Johanna Dombois und Richard Klein, Richard Wagner und seine Medien
Blog Klett-Cotta

Am Sonntag, 3. Februar 2013, 14 Uhr, wird das Buch > Richard Wagner und die Medien. Für eine kritische Praxis des Musiktheaters bei einer Buchpremiere in der Stuttgarter Oper, Foyer 1. Rang, Oberer Schlossgarten 6, vorgestellt. Der EIntritt ist frei.

Johanna Dombois und Richard Klein bringen die Dinge zusammen, die bei Wagner selbst zusammengehören, in der Interpretation aber meist getrennt werden: Schrift, Musik und Theater. In 23 Beiträgen wird Wagners Werk als Modell für ein Musiktheater von heute entfaltet, in dem alte Wahrheiten wie Neue Technologien ihren Platz finden. Die Bandbreite der sprachlichen Formen – philosophische Abhandlung und Künstlertext, Essay und Manual, Dramolett, Rezension und Gespräch – steht dabei für das »Experimentelle im Repertoire« und ein Theater der Medien, das einmal keinen ruinösen Widerspruch zur Tradition der Werke bildet. Überall werden Einblicke in den inszenatorischen Alltag mit ästhetisch-politischer Kritik verzahnt. So formiert sich auf der Grundlage von Wagners Musiktheater eine Neubestimmung der Oper.

Johanna Dombois ist Opernregisseurin; seit 1995 experimentelles Musiktheater und Medienkunst u.a. am Muziektheater Amsterdam, Akademie der Künste Berlin, Semperoper Dresden, ZKM Karlsruhe. 2001-05 Künstlerische Leiterin der »Bühne für Musikvisualisierung« des Beethoven-Hauses Bonn.

Richard Klein ist freier freier Autor, Musikphilosoph; Herausgeber der Zeitschrift »Musik & Ästhetik« (Klett-Cotta), 1998-2001 wiss. Beirat beim »Stuttgarter Ring«, Bücher u. a. zu Wagner, Adorno und Bob Dylan.

Johanna Dombois Richard Klein
> Richard Wagner und die Medien. Für eine kritische Praxis des Musiktheaters
1. Aufl. 2012, 531 Seiten, Klappenbroschur mit Fadenheftung und Goldprägung, 50 farbige und s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94740-3

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