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Archiv für die Kategorie 'Plätze'

Neue Haltestelle Staatsgalerie und die Bullaugen über dem neuen Tiefbahnhof

Sonntag, 20. September 2020

Mit großen Aufwand entsteht über dem neuen Tiefbahnhof ein Platz über den Gleisen, der überhaupt keine Aufenthaltsqualität hat. Der Platz mit den monumentalen Bullaugen soll vielleicht ein Pendant zur offenen Haltestelle Staatsgalerie sein: viel Beton, ein feiner Beton-Bogen, der die Kunst der Betonbauer unter Beweis stellt, in sich als Bauwerk bemerkenswert, funktional gesehen fragwürdig würde > Roland Ostertag (1931-2018) sagen, noch viel mehr Beton, man kann auf die Gleise einer offenen U-Bahn sehen, wodurch manifest wird, dass Architekt und Bau- und Städteplaner mit den Räumen über den Gleisen, > erst Straßburger Platz und dann Manfred-Rommel-Platz (Wikipedia) hier Bullaugen, dort Beton, nichts anzufangen wussten. Unten viel Tageslicht und viel, viel Beton, kunstvoll verarbeitet.

> S21 auf unserem Blog

U-Bahnen müssen nach oben nicht offen sein, es sei denn, sie würden oben fahren…. so ist es verschenkter Stadtraum und ein Mahnmal – so wie die Bullaugen quer zum Tal gegen jede Vernunft gelegt werden- für die Zerstörung des Schlossgartens,

> Noch zwei letzte Blicke in den Schlossgarten – 16. April 2009

eines der schönsten Vorzeigeorte Stuttgarts: Morgens durch den ganzen Schlossgarten zu radeln bis in die Innenstadt, was war das für ein besonderes Vergnügen, und jetzt gibt es nur Chaos rund um den Bahnhof – schon bald 10 Jahre – und es gibt keine Perspektiven, wie dieses Bauwerk in die Umgebung eingefügt werden soll. Immerhin, die offene Haltestelle und ihr schüchterner Dialog mit der Baustelle und dann eines Tages mit den Bullaugen ist ein erster Anfang. Ein Dialog zwischen Bauwerken, und man vergisst die Bürger, die dazwischen umherirren. Unter den Bullaugen können die Durchreisenden die schicken Kelche bewundern, oder mal kurz in den Blick nehmen, sie brausen gleich weiter. Und das alles lassen sich die Stuttgarter gefallen. Reisende müssen nicht mehr ankommen, sondern können unter der Stadt durchfahren auf dem Weg von Paris nach Bratislava. Oben bleibt man dann unter sich.

Bürgerbeteiligung in Stuttgart: Samstag, 21. Juli 2018
Neuer Stadtraum B14

Freitag, 20. Juli 2018

Stuttgart startet einen städtebaulichen Wettbewerb “Neuer Stadtraum B14”. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen bei einer Bürgerbeteiligung Ideen und Vorschläge für den Auslobungstext einzubringen, vom 13. Juli – 6. August 2018 online > ww.stuttgart-meine-stadt.de/ und bei einer Veranstaltung am 21. Juli von 10 bis 15 Uhr im Rathaus, Großer Sitzungssaal sowie Foyers im 3. und 4. Stock.

Grundsätzliches: > Ein Tunnel unter der Kulturmeile? Unter der B14 ?

> Soviel Platz! – 27. Mai 2007 von H. Wittmann

Auf der Website der Stadt Stuttgart steht. “Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte zum geplanten Wettbewerb: “Die Zukunft der B14 als Teil des Cityrings wird von den Stuttgarterinnen und Stuttgartern intensiv diskutiert. Dabei geht es um eine urbane Aufwertung des Stadtraums. Diese Diskussion wollen wir für den beginnenden Planungsprozess zur Umgestaltung der B14 aufgreifen und die Bürger aktiv in das weitere Vorgehen einbinden.” > Neuer Stadtraum B14: Bürgerbeteiligung zum städtebaulichen Wettbewerb

Warum geht es? Ein Blick auf eine Karte.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn spricht hier von der B14 als Teil des Cityrings… im Portal für die Bügerbeteiligung > www.stuttgart-meine-stadt.de/content/bbv/details/293/ steht: “Die B14 zwischen Österreichischem Platz und Gebhard-Müller-Platz soll umgestaltet und städtebaulich aufgewertet werden. Entlang dieses Teilstücks der B14 liegen zahlreiche kulturelle Einrichtungen, weshalb der nördliche Abschnitt auch als “Kulturmeile” bekannt ist. Die Sanierung der Stuttgarter Oper ist nicht Bestandteil dieses städtebaulichen Wettbewerbsverfahrens und wird als eigenständiges Vorhaben bzw. städtebauliches Projekt behandelt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, bei diesem Vorhaben mitzudiskutieren.”

Und auf dieser Website steht auch: “Durch die Beteiligung soll ein breiter Konsens über die planerischen Rahmenbedingungen erreicht werden. Dazu zählt auch das Wettbewerbsgebiet. Die gesellschaftliche Akzeptanz des künftigen Wettbewerbsergebnisses kann dadurch befördert werden. Außerdem dient Veranstaltung dazu, Kenntnisse über den Planungsraum zu sammeln und für das Verfahren festzuhalten. Die Wettbewerbsteilnehmer können später davon enorm profitieren und daher nachhaltiger planen. Aus den Ergebnissen der Beteiligung wird ein Auslobungstext mit einer Aufgabenbeschreibung erarbeitet, der als Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb zur B14 dient. Über die Auslobung entscheidet dann der Gemeinderat.” Das geht in die richtige Richtung

Grundsätzliches: > Ein Tunnel unter der Kulturmeile? Unter der B14 ?


Berichte über die > Neue Mitte Ulm auf unserem Blog


Grundsätzlich. Eine Teilreparatur der Stadtautobahn vom Marienplatz bis zum Neckartor wäre schon mal ein Anfang und die Absicht, einen Teil “städtebaulich aufzuwerten” ermöglicht gute Perspektiven. Und es wird eine Bürgerbeteiligung gestartet, am 21. 7. im Rathaus und online nur vom 13. Juli – 6. August 2018. Das ist alles, gemessen an dem Problem der B14 als Boll- und Trennwerk zwischen mehreren Stadtquartieren in Stuttgart viel zu kurz und zu knapp. Viele Stuttgarter sitzen auf gepackten Ferienkoffer, es sieht so aus, als wenn man hinterher sagen möchte, die Bürger/innen waren beteiligt. Stuttgart muss sich ein Jahr Zeit nehmen, um eine Grundlage dafür zu schaffen, das Elend der B14 durch Stuttgart neu im SInne einer echten Stadtreparatur zu planen. Hier oder dort einen Deckel draufzumachen ist Unsinn und löst kein Verkehrsproblem.
Roland Ostertag (1931-2018) war seiner Zeit oft voraus. Sein Fachwissen und seine Hartnäckigkeit fehlen uns heute. Aber besonders sein letztes Buch > Stuttgart ohne Geschichte. Stadtplanung im kritischen Rückblick, Stuttgart 2018, enthält eine Übersicht seiner stadtplanerischen Grundgedanken. In seinem vorletzten Buch Das Wunder der Topographie und das Elend der Stadtplanung beklagte er mit Nachdruck die Insellösungen – zu denen aus der Sicht eines Stuttgarter Stadtplaners und nicht des Durchreisenden von Paris nach Bratislava #S21 zählt: “Die Stadt zerbrach, zerbricht an sich selbst, an ihrer Modernität, weil die Stadtplaner nach dem Krieg nur Insellösungen geplant und gebaut haben. Stuttgart 21 ist eine solche katastrophale Insellösung im Geist tiefsten 19.Jahrhunderts, die in jedem ihrer Bauteile, Baugebiete und Bauabschnitte die Anbindung, die Ableitung an ein Gesamtkonzept vernachlässigt.” Eine bloße Aufhübschung der Kulturmeile – das riecht nach Tunnellösung > > Kulturmeilentunnel als Verkehrsansaugrohr – 27. Juni 2018 – ist keine Hilfe, keine Perspektive, nur ein noch größeres Unglück für die B14 mit ihren 12-16 Fahrspuren durch die Stadt.

Es muss noch mehr passieren. Heute am 19.7. gibt es schon > zwei Tweets mit Neuer Stadtraum B14.


> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011 von H. Wittmann

Also nochmal:

40 Prozent sind Hin-und Herfahrer *
30 Prozent nutzen die Stadtautobahn, weil es sie gibt, ohne sie
würden sie den Zielort ihrer Fahrt direkt ansteuern
30 Prozent sausen wirklich von der Filderstraße bis zum Neckartor auf der Stadtautobahn
und gehören eigentlich nicht in die City
20 Prozent machen ohnehin Fahrten unter 3 oder 4 Km

120 % – das sind nur Schätzungen, aber diese Größe legt nahe, dass wir diese Stadtautobahn nicht brauchen und schon gar nicht den Tunnel, denn Tunnel brauchen Ein- und Ausfahrten, die für den Stadtboden gestaltungsmäßig verloren sind.

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017 von H. Wittmann


2007 hat > Roland Ostertag zusammen mit Dipl.-Ing. Gunter Kölz unter Überschrift Der Stadtboden gehört allen. Gedanken zu einer städtebaulichen Entwicklung der Stadt in einer umfangreichen Broschüre, die alle Pläne enthält, ihre Vorschläge zu einer grundlegenden Sanierung der Hauptstätter Straße und damit zu einer Reparatur des durch die Stadtautobahn entstandenen Schadens in der Stadtmitte Stuttgarts vorgelegt: > Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007 von H. Wittmann.

Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

Ist “Aufbruch Stuttgart” ein Signal für eine neue umfassende Stadtplanung?

Donnerstag, 14. September 2017

Unter der Überschrift “„Aktivisten und Artisten“ auf der B14” kommentiert Nikolai Forstbauer in seinem Artikel > Stadtautobahn als Bürgerbühne, Suttgarter Nachrichten, 14. September 2017, über die für Sonntag den 17. September geplante Aktion des Vereins > Aufbruch Stuttgart. Die Aktion zieht die Aufmerksamkeit der Stuttgarter auf einen Teil der Stadtautobahn.

Unter der Überschrift “Die Stadtschneise” berichtet N. Forstbauer am 15. September 20017 über die Aktion von > Aufbruch Stuttgart am 7. September 2017.

Das Gebot der Stunde wäre aber ein Symposium, eine Konferenz über die Neue Stadtplanung in Stuttgart oder wie wird die gesamte Hauptstätter Straße zurückgebaut? >

Dazu erinnern wir an unsere Artikel auf diesem Blog: Das > Elend der Hauptstätter Straße in Stuttgart.

Alle Fotos auf diesem, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet: © Heiner Wittmann

A propos Interimsoper: > Der Eckensee: Vom Zubauen und Verdichten – 17. August 2017

Aber die Aktion nimmt nur einen Teil des Problems in den Blick. Marschiert werden soll – so die Stuttgarter Zeitung vom 15. September 2015 – vom Wilhelmsplatz bis zum Gebhard-Müler-Platz. 1,2 km. Natürlich wünschen wir dem “Aufbruch Stuttgart” und der Stadt einen Erfolg. Vielleicht geht ja auf diesem Teilstück dann nichts mehr: Kein Marsch, alles steht, weil so viele kommen.

Warum spazieren wir eigentlich nicht zumindest an jedem 2. Sonntag vom Marienplatz bis mindesten zum Neckartor oder noch weiter auf einer autofreien Hauptstätter Straße. Wie bereits im letzten Artikel hier gefordert > „Aufbruch Stuttgart“: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung? muss die neue Aufmerksamkeit für die Stadtplanung in dieser Stadt für eine umfassende Neubewertung der Stadtplanung in unserer Stadt genutzt werden. Die Aufmerksamkeit, die dem > Aufbruch Stuttgart auch von Seiten der Politik zukommt, lässt vermuten, dass die Ablenkung von allen anderen Verkehrsproblemen in unserer Stadt gerne gesehen wird. Die Anbindung des Neuen Bahnhofs an die unmittelbar ihn umgebenden Stadtquartiere ist noch nicht mal in der Planung, solange dürfen die Autofahrer sich von den schnell brausenden meist schwarzen lebensgefährlichen SUVs in Slalomkurven bedrängen lassen. Der Umbau der Stuttgarter Stadtautobahn muss natürlich in einem Zusammenhang mit den angrenzenden Stadtquartieren gesehen werden. Sie sollen durch das Verschwinden der Stadtautobahn wiedervereint werden. Also kein Hin- und Herfahren mehr. Dazu s. hier unten. Wenn die Bürger den Stadtboden wieder erobern, ihre Parks wieder schützen und zurückbekommen dürfen, dann wird die Stadt und ihre Bürger der Bahn wohl doch sagen müssen, das wars mit S21. Zu teuer und unterirdische Konzepte sind von gestern. Da war eine Volksabstimmung? Das meinte auch > François Hollande: Zum Stuttgarter Bahnhof gab es eine Volksbefragung… , 14. Juni 2016.

Zur Erinnerung hier zwei Fotoserien mit Fotos der Stadtautobahnschneise durch Stuttgart auf unserem Blog zuerst aus den letzten Monaten…

dann aus den vergangenen Jahren:

Bevor Sie eines dieser beiden Fotoalben öffnen, muss diese Seite erst vollständig geladen sein. Das Fotoalbum öffnet sich sich per Klick auf ein Foto auf schwarzem Hintergrund, rechts erscheint ein Pfeil zum Weiterklicken. Schließen mit Klick auf CLOSE rechts unten. Tipp: F 11 vergrößert den Bildschirm.

Betrachten wir die gesamte Haupstätter Sraße, einschließlich der Willy-Brandt-Straße vom Neckartor bis zum Marienplatz und zitieren wir aus unserem Artikel vom 6. Juni 2011 > Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße:

“40 Prozent sind Hin-und Herfahrer die U-Turns umrunden müssen, um die Stadtautobahn zu überqueren.
30 Prozent nutzen die Stadtautobahn, weil es sie gibt, ohne sie würden sie den Zielort ihrer Fahrt direkt ansteuern
30 Prozent sausen wirklich von der Filderstraße bis zum Neckartor auf der Stadtautobahn und gehören eigentlich nicht in die City
20 Prozent machen ohnehin Fahrten unter 3 oder 4 Km

120 % – das sind nur Schätzungen, aber diese Größe legt nahe, dass wir diese Stadtautobahn nicht brauchen und schon gar nicht den Tunnel, denn Tunnel brauchen Ein- und Ausfahrten, die für den Stadtboden gestaltungsmäßig verloren sind.”

Haben Sie das > Modell der Stadt Stuttgart in der Ausstellung von Professor Ostertag am Gäkopf schon einmal ganz genau angesehen?

Ulm hat es Stuttgart vorgemacht: > Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm

Alles über die Hauptstätter Straße auf unserem Blog:

> „Aufbruch Stuttgart“: Das Ende der Hauptstätter Strasse: Stadtreparatur oder Stadtplanung? – 11. September 2017

> Warum braucht Stuttgart die Hauptstätterstraße? – 18. April 2017

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel – 28. Januar 2017

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

> Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon – 14. Juni 2016

> Wie viele Spuren hat die Hauptstätter Straße? – 25. Juli 2014

> Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart – 28. August 2012

> Die Barriere Hauptstätter Straße – 16. April 2012

> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz – 13. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (III): Die Hauptstätter Strasse – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz – 13. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011

> Stadtreparatur (IV): Die Paulinenbrücke: Eine Brücke als Parkhausdach? – 8. Juni 2011

> Die autogerechte Stadt (III): Der Österreichische Platz – 24. August 2010

> Warum (will) / wollte ! man die Kulturmeile untertunneln? – 25. Februar 2009

> Das Modell für Stuttgart: Die neue Mitte Ulm – 4. Januar 2010

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> Andrea Palladio, Die Vier Bücher zur Architektur und Stuttgart 21 – 27. Januar ´2009

> 14 Spuren sind zuviel – 28. November 2008

> Vorrang für die Autos auf 10 Spuren – 2. Juli 2008

> Die Neue Stadtplanung – 16. April 2008

> Die Kulturmeile soll in den Tunnel – 8. September2007

> Der Knopfdruck – 12. September 2006

> Kommt die Kulturmeile wirklich in den Tunnel? – 30. Dezember 2007

> Von der Leonhardskirche zum Charlottenplatz – 13. Juni 2007

> Soviel Platz! – 27. Mai 2007

> So breit! – 1. Mai 2007

> Ein Ausflug zur Neuen Mitte Ulm – 12. November 2007

> Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart? – 7. November 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger – 8. April 2017

Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I-IV)

Montag, 9. Januar 2017

Aus gegebenem Anlass erinnern wir an eine Artikelserie aus den Anfangstagen dieses Blogs:

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I)

Links der > Wilhelmsplatz in Stuttgart-Bad-Cannstatt und rechts die > Place Homme de Fer in Straßburg.


Freunde des Institut français

Die neue Website des > Vereins der Freunde des Institut français de Stuttgart / Les amis de l’Institut e.V.

Nachverdichtung (V). Stadtbibliothek und das Elend von A1: In Stuttgart wird alles zugebaut

Samstag, 17. September 2016

Der Buchtitel des neuen Buches von Roland Ostertag lautet: > Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung. Und dieser Titel ist durch den Blick auf die Hänge, auf die Spitzenlage der Stadt und das Elend inspiriert, was die Stadtplaner dieser Stadt daraus machen.

Es gab mal eine Brache hinter dem Hauptbahnhof… bis die Stadtplaner kamen:

brache

in: > Stuttgart 21 – Ein neuer Stadtteil – 21. Juli 2007 von H. Wittmann: “Kann man einen Stadtteil auf dem Reißbrett entwerfen und auf diese Brache bauen?” Anscheinend können die Stuttgarter das nicht.

b-5

Ende 2011 jubelten wir in Stuttgart mit Recht über die neue Stadtbibliothek, > Die neue Stadtbibliothek am Mailänder Platz – 28. Oktober 2011 von H. Wittmann – der Kubus mit seinen nachts blau leuchtenden Augen, ein neuer Büchertempel,

der innen zwar hübsch aber unpraktisch ist, jedoch außen drumherum in sich eine ständig weithin sichtbare Einladung ist, nein war, einzutreten und zu lesen.

Und was haben die Stadtplaner mit / aus der Umgebung des Bücherkubus gemacht? Eingebaut zwischen anderen Bauten haben sie ihn, so als ob die Schwaben die Bücher und die Literatur verstecken wollten. Wenn man von den Hängen herunterfährt, sieht man noch eine Seite des Kubus, bevor sie dem Vernehmen nach auch demnächst zugebaut werden wird.

> Die neue Stadtbibliothek in Stuttgart wird zugebaut – 27. Mai 2013

> Die Abriegelung der Stuttgarter Talmulde – 30. März 2016

> Nachverdichtung in der Innenstadt IV. Das Dorotheen-Quartier in Stuttgart

> Ortsbesichtigung (II): Das Europaviertel – 22. April 2014

> Stuttgarter Riegelbebauung und Nachverdichtung – 31. Januar 2013, erstmals, 15. Oktober 2010

> Ortsbesichtigung: S-21 – Bauabschnitt A 1 – 25. Januar 2015

Die Kronprinzenstraße wird renoviert.

Montag, 1. August 2016

> Warum wird die Kronprinzenstraße keine echte Fußgängerzone? – 16. Juli 2011

Endlich. Die Kronprinzenstraße wird renoviert. Jetzt werden 5100 qm Stuttgarter Platte für 2,4 Mio Eur verlegt:

Kann man Stadt als Text lesen?

Freitag, 13. Februar 2015

Welche Sprache haben wir, um eine Stadt und die Wege, auf denen wir uns täglich durch sie hindurch bewegen, zu beschreiben? Zwei Architektinnen, ein Wissenschaftler für Stadtfragen, ein Lyriker und drei Baubotaniker haben sich auf den Weg gemacht und ihre ganz eigenen Gänge durch Stuttgart für Sie als Tonspur aufgezeichnet. Nun ist die Reihe an Ihnen: Vier Stuttgarter Routen sind ab jetzt zu erkunden. Das Literaturhaus Stuttgart lädt Sie von Februar bis April 2015 ein, den aufgenommenen Wegbeschreibungen und Stadt-Lektüren zu folgen. Sie selbst werden dabei nicht nur zum direkten Leser der Stadt, sondern können der Route während des Spaziergangs ihre eigene Beschreibung hinzufügen. Lassen Sie sich auf ein Experiment ein, das erforschen möchte, wie sich die vielstimmige Textur einer Stadt lesbar machen lässt.

Begehungen für jeweils zwei Spaziergänger sind zweimal wöchentlich möglich. Genaue Einführung und Aushändigung von Mikrofon und Kopfhörer erfolgen bei Anmeldung unter 0711 2202173 oder landschaften@literaturhaus-stuttgart.de; die Teilnahme ist kostenlos. Spazierdauer pro Route ca. 1–2 Stunden.

Routenautoren: Ulf Stolterfoht, Karsten Michael Drohsel, m-a-u-s-e-r (Asli Serbest und Mona Mahall) Bureau Baubotanik (Hannes Schwertfeger, Oliver Storz und Sebastian Gabriel Becker).

17. / 18. April 2015:
Lesung der gesammelten Beschreibungen im > Literaturhaus. Stuttgart

Ein Projekt von Lea Letzel und Ivna Ziç.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung

3. Oktober 2013
Der Tag der Deutschen Einheit in Stuttgart

Freitag, 4. Oktober 2013

…und abends gehen wir mal über den Schlossplatz.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Ein Gang über den > Schlossplatz:



Haben Sie schon mal etwas auf diesem Blog gelesen?

Ausstellung: ‘Ort / Identität / Transformation – Dokumentiert durch Fotografie’

Mittwoch, 28. November 2012

Cana Yilmaz richtet in ihren Bildern die Perspektive auf die Menschen, die sich auf Stuttgarts Straßen und öffentlichen Räumen bewegen und die unterschiedlichen Orte mit Leben füllen. Aber auch auf architektonische Details von Gebäuden, die die Atmosphäre Stuttgarts ausmachen und den Orten eine individuelle Identität geben. Die Fotos von Gründerzeitgebäuden im Kontrast zu Industriebrachen oder Großbaustellen zeugen so vom Wandel des urbanen Lebensraums, der zeitlos und ubiquitär oder ganz individuell gedeutet werden kann.

Ausstellungsort: Universitä Stuttgart – Keplerstr.11 – 70174 Stuttgart – Im Foyer des KI, der
Fakultaät für Architektur – 12.12. – 21.12.2012

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 12.12.2012, 19 Uhr

Veranstalter: Kunstkreis der Universität Stuttgart
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur und Stadtplanung

> www.canayilmaz.com
> www.cana-yilmaz.blogspot.com

Parken am Stuttgarter Hauptbahnhof

Freitag, 18. Mai 2012

Nur wenn am Hauptbahnhof nichts los ist, kann man auf dem Parkplatz an der Nordseite eventuell einen Parkplatz finden. Zu allen anderen Zeiten ist das auf diesem Parkplatz unmöglich. Auf keinem anderen Parkplatz der Republik gibt es so viele Halte- und Parkverbotsschilder. Und beim Herausfahren lässt die Ampel nur zwei oder drei Autos durch. Und wenn man wirklich einen Platz bekommen hat, merken besonders Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie lang der Weg in den Bahnhof geworden ist. Das Begleiten oder Abholen von Verwandten, Freunden und Geschäftspartnern am Bahnhof ist vielen sehr wichtig und gehört auch zum sozialen und urbanen Miteinander. Schade, das geht jetzt kaum noch. Die Parksituation am HBF muss dringend neu überdacht werden. Die aktuellen Zustände sind unzumutbar.