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Archiv für die Kategorie 'Kultur'

PREMIERE Literarischer Abend bei Klett-Cotta – 24. Februar 2021: „Mittwoch um 19 Uhr“:

Dienstag, 23. Februar 2021

„Mittwoch um 19 Uhr“:
Literarischer Abend – 24. Februar 202

 

 

Jörg  Magenau Die kanadische Nacht. Roman.  Bisher gab es auf unserem Blog bei Klett-Cotta Leseberichte über Neuerscheinungen bei Klett-Cotta und Tropen, die gemäß unseres Blogprinzips oft mit einem Beitrag „Nachgefragt…“ ergänzt werden. So auch für dieses Buch: > Lesebericht: Jörg Magenau, Die kanadische Nacht. Roman und > Nachgefragt: Jörg Magenau, Die kanadische Nacht. Roman. Ab nächsten Mittwoch wird gibt es ein weiteres Format auf diesem Blog geben, das am Mittwoch, 24. Februar 2021, Premiere haben wird, zu dem unsere unsere Blog-Redaktion Sie einlädt:

Unser Gast an diesem ersten Literarischen Abend wird Jörg Magenau sein.
Wir werden mit ihm über seinen gerade bei Klett-Cotta erschienenen Roman Die kanadische Nacht sprechen und im Anschluss haben Sie als Gäste und Zuhörer des Abends die Gelegenheit, Fragen an den Autor zu stellen.

Eintritt frei | Zur Anmeldung

Jörg Magenau
> Die kanadische Nacht
Roman
1. Aufl. 2021, 200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98403-3

Großes Narrentreffen am 19. Januar 2020 in Bad-Cannstatt

Montag, 20. Januar 2020

Der Kübelesmarkt Bad Cannstatt e.V. war dieses Jahr Ausrichter des Großen Narrentreffens der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte. Nach 1968 und 1992 fand das Treffen nun zum dritten Mal in Bad Cannstatt statt. Am Sonntagnachmittag fand der Umzug mit über 10.000 Hästrägern statt. Unsere Redaktion war drei Stunden lang dabei, der Zug dauerte noch viel länger, hier eine Auswahl unserer Fotos:

Bitte öffnen Sie das Album erst, wenn diese Seite ganz geladen ist.

> www.grossesnarrentreffen.de/

Hotel Silber. Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung während der NS-Zeit in Stuttgart

Freitag, 3. Januar 2020

In Stuttgart gibt es das frühere Hotel Silber, das seit einem Jahr in ein Museum mit eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung während der Naziherrschaft umgewandelt worden ist: > www.geschichtsort-hotel-silber.de. Zu Zeiten des Dritten Reichs machten die Verwandten von > Roland Ostertag (1931-2018) mit dem Jungen immer einen weiten Biogen um dieses Haus: “Da passieren schlimme Sachen,” sagten sie ihm. Als das Stadtquartier am Karlsplatz umgebaut wurde, sollte auch das ehemalige Hotel Silber abgerissen werden. Mit Erfolg – wie auch beim beabsichtigten Abbruch des Bosch-Areals hat sich Roland Ostertag mit seiner ganzen Energie dagegen gewandt. So war er eben. Wenn die Stuttgart ihre Geschichte vergessen wollten, schrieb er viele Briefe, gründete einen Verein, bat mich um viele Fotos, machte in seinem Büro am Gähkopf den ganzen Tag lang Pressearbeit, schrieb Artikel, hielt Vorträge, solange bis sich die Stuttgarter wieder ihrer Geschichte besannen und der Abbruch oder der Verfall gestoppt war:

> Ruine des Lusthauses

> Zeichen der Erinnerung: Die Gedenkstunde am 1. Dezember 2011 – 2. Dezember 2011

> Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft – 21. März 2009 von H. Wittmann

Wäre es nicht angemessen, wenn auf der Website des > Museums Hotel Silber inbesondere bei der Beschreibung, wie es zu diesem Lernort kam  > virtuell.geschichtsort-hotel-silber.de das Engagement von Roland Ostertag zugunsten dieses Gedenkortes gewürdigt ausdrücklich werden würde?

Virtueller Rundgang: > Die Ausstellung am Gähkopf von Roland Ostertag.

Zur Erinnerung auf unserem Blog:

> Der Fall Silber. Ein Skandal – 22. Februar 2011

> Soll das Hotel Silber wirklich abgerissen werden? oder Wie geht die Stadt Stuttgart mit ihrer Geschichte um? – 30. Januar 2010

> Hotel Silber: Erst verstecken – dann abreißen?  – 6. April 2011

> Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber – 19. Juli 2012

> „Man soll die Hoffnung nie aufgeben wie einen Brief ohne Adresse“. Gedenkveranstaltung Prof. Roland Ostertag – 19. September 2018

> NEU: Roland Ostertag, Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung – 18. Juli 2016

> Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof (I)  –  5. Oktober 2014

> Stuttgart und seine Geschichte (I). 30 April 2004: Die Bagger in der Willy-Brandt-Straße – 25. Juli 2014

Deutsch-Französisches Freundschaftsfest am 15.9. im Residenzschloss Ludwigsburg

Donnerstag, 12. September 2019

Theater und Tanz, Führungen und Vorträge, Aktionen für Kinder, kreative Angebote – und jede Menge gastronomische Erlebnisse mit französischem Akzent: Am Sonntag laden die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ins Schloss zum Deutsch-Französischen Freundschaftsfest. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg haben das ganze Jahr unter das Thema „Ziemlich gute Freunde. Frankreich und der deutsche Südwesten” gestellt. Am 15. September ist der Eintritt zum Deutsch-Französischen Freundschaftsfest für Familien und Kinder frei – und das gilt an diesem Tag auch für die Museen im Schloss. Alle Programmpunkte finden sich im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten unter > www.schloss-ludwigsburg.de.

Von links Frank Krawczyk, Leiter des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, in der Mitte Stephan Hurst, den Leiter der Schlossverwaltung Ludwigsburg, sowie drei Schauspielerinnen von “Dein Theater”. Foto: Martin Kalb

Am 15. September kann man den Kulturaustausch bei typischen Speisen und Getränken aus Frankreich genießen. Ein französischer Spezialitätenmarkt im Ehrenhof des Residenzschlosses ist einer der Höhepunkte des Freundschaftsfestes. Ein Dutzend Marktstände bieten Delikatessen wie Macarons, Pasteten, Käse aus Savoyen, Nougat, Oliven und Tapenaden, Crêpes und Flammkuchen. Der Markt öffnet bereits am Freitag, den 13. September seine Stände. Verkauf ist täglich bis zum Sonntag von 11–19 Uhr.

„Das Residenzschloss Ludwigsburg haben wir auch deshalb gewählt, weil es einen solchen Reichtum an historischen Bezügen bietet“, erläutert Frank Krawczyk, Leiter des Bereichs Kommunikation der Staatlichen Schlösser und Gärten, beim Pressegespräch am Dienstag im Schloss „Von der engen Beziehung im 18. Jahrhundert mit den vielen Künstlern aus Paris über den Besuch Napoleons am Beginn des 19. Jahrhunderts bis zu den historischen Momenten der jüngeren Zeitgeschichte: Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle hat hier 1962 die deutsch-französische Freundschaft begründet – und > Bundeskanzlerin Angela Merkel und François Hollande haben 50 Jahre später im Residenzschloss daran angeknüpft.“

Das Fest richtet sich an alle Altersgruppen, mit Musik, Spiel- und Aktionsangeboten, mit Lesungen und einem Theaterstück zur deutsch-französischen Geschichte, entwickelt vom Stuttgarter Ensemble „Dein Theater“. Die Bühne für die Aufführungen ist historisch: „Dein Theater“ bespielt das Schlosstheater. Auf der Bühne des herzoglichen Theaters traten im 18. Jahrhundert die Top-Stars aus Paris auf, Tänzer, Sängerinnen und Musiker. Besondere Führungen zum Themenjahr –auch in Französisch – präsentieren deutsch-französische Aspekte aus der Geschichte des Schlosses und aus der gemeinsamen Geschichte von Mode und Geschmack. Dazu kommen Vorträge – etwa mit Dr. Susanne Dieterich, die kurzweilige Episoden vom württembergischen und französischen Hof für Groß und Klein erzählt. Das Institut Français und das Deutsch-Französische Institut begleiten das Freundschaftsfest mit Aktions- und Informationsständen. Verschiedene Ensembles machen Musik – und auch die klingt Französisch.

„Ziemlich gute Freunde. Frankreich und der deutsche Südwesten”: Das Themenjahr der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg befasst sich mit der Geschichte der prägenden Nachbarschaft der zwei Länder rechts und links des Rheins über die Jahrhunderte. Dabei reichen die Themen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von den Kriegen bis zu den Liebesbeziehungen und Ehen und vom Staunen über die jeweils andere Kultur bis zum guten Essen. 14 Monumente in ganz Baden-Württemberg machen mit. Einen Überblick über die Themen und Veranstaltungen gibt die neue Themenwelt > www.ziemlich-gute-freunde.de im Internetportal der Staatlichen Schlösser und Gärten: Geschichte und Geschichten rund um die Beziehung zwischen Frankreich und dem Nachbarn Südwestdeutschland.

> www.schloesser-und-gaerten.de

Stadtarchiv Stuttgart: Die Reise nach America

Montag, 8. April 2019

ist es wirklich möglich, dass eine württembergische Kaufmannsfrau am Ende des 18. Jahrhunderts allein zu einer einjährigen Reise über die Kontinente hinweg aufbricht, ihre Kinder zurücklässt, sich tödlichen Gefahren aussetzt und am Ende unversehrt wieder zu Hause eintrifft? Wie sieht so eine Schiffspassage von Rotterdam nach Philadelphia und von dort nach Charleston in South Carolina eigentlich wirklich aus? Und was kann uns die transatlantische Auswanderung im 18. Jahrhundert über das zeitlose Phänomen der Migration und ihrer Folgen heute noch sagen? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefern wir bei unserem nächsten Vortragsabend, der am Mittwoch, den 10. April 2019, um 19 Uhr im Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart stattfindet und zugleich Band 112 der Reihe “Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart” der Öffentlichkeit vorstellt.

Am 15. Juni 1786
machte sich die in Stuttgart geborene Eberhardine Christiane Lotter (1749-1834) von ihrem damaligen Wohnort Herrenberg auf eine abenteuerliche Reise nach Charleston in South Carolina. Dort suchte sie ihren ein Jahr zuvor ausgewanderten Ehemann auf, um die familiären Verhältnisse zu klären. Nach vier Monaten Aufenthalt kehrte Frau Lotter ohne ihren Ehemann nach Herrenberg zurück, wo sie ihre Erlebnisse in der „Beschreibung meiner Reise nach Charlestown“ schriftlich niederlegte. Meine Kollegen Dr. Katharina Beiergrößlein und Dr. Jürgen Lotterer haben diesen Reisebericht ediert und kommentiert und daraus ein wunderschönes Buch gemacht, dass Sie an diesem Abend auch käuflich erwerben können.

Prof. Dr. Georg Fertig (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
wird den Reisebericht in die transatlantische Migrationsgeschichte des 18. Jahrhunderts einordnen. die Sprecherin und Sprechtrainerin Emily Dohna liest Passagen des Editionstextes, die die beiden Herausgeber kommentieren. Im Anschluss gibt es – wie im Text der Überfahrt nach “America” vermerkt – Rum, Schiffszwieback und grüne Erbsen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum (DAZ).

Vortrag und Buchvorstellung mit Dr. Christof Rieber
Albert Einstein und seine Cannstatter Wurzeln

Dienstag, 12. März 2019

Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart
Donnerstag, 14. März 2019, 19 Uhr

Albert Einstein, geboren 1879 in Ulm, war der wohl bekannteste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien zu Materie, Raum und Zeit revolutionierten die bisherigen Vorstellungen grundlegend. Weniger bekannt ist, dass der Physik-Nobelpreisträger Wurzeln in Bad Cannstatt hat und sehr stark durch die dort aufgewachsene Mutter Pauline Einstein (geb. Koch) und den Cannstatter Großvater Julius Koch geprägt wurde. Der Vortrag nimmt diese Cannstatter Bezüge des berühmten Wissenschaftlers in den Blick und ordnet sie in seine gesamte Biographie ein. Der Termin des Vortrags ist nicht zufällig gewählt – am 14. März 2019 ist nicht nur Albert Einsteins 140. Geburtstag, sondern zugleich auch der 123. Todestag des Cannstatter Fruchthändlers und königlichen Hoflieferanten Julius Koch, seines Großvaters. Er gab aus jüdischer Familiensolidarität dem Schwiegersohn Hermann Einstein in München Kredite für dessen unterkapitalisierte dortige „Elektrotechnische Fabrik“.

Christof Rieber ist Historiker in Ulm, zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Demokratiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts von der Revolution 1848/49 über das Kaiserreich bis 1933. Soeben erschien im Thorbecke Verlag sein Buch „Albert Einstein. Biografie eines Nonkonformisten“.

In Kooperation mit Pro Alt-Cannstatt e.V.

Landeshauptstadt Stuttgart
Kulturamt – Stadtarchiv
41-2
Bellingweg 21
70372 Stuttgart

Staatsoper Stuttgart: Offenbachs Les Contes d’Hoffmann
Fr. 8.3.’19: Gastvortrag von Danielle Cohen-Levinas

Dienstag, 12. Februar 2019

Köln, Deutschland und Frankreich feiern dieses Jahr den 200. Geburtstag von Jacques Offenbach (1819-1880). Aus diesem Anlass – und dem internationalen Frauentag – gibt es einen besondern Opernabend. Der Abend ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Stuttgart und dem Institut français Stuttgart.

Bühne Les contes d’Hoffmann / Nuit de femme
Fr 8.03. | ab 18:15 Uhr | Staatsoper Stuttgart | Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart I Karten unter: tickets@staatstheater-stuttgart.de

Der Abend beginnt um 18.15 Uhr mit einem Gastvortrag von Prof. Danielle Cohen-Levinas (Université de Sorbonne) – „Auf der Suche nach der Kreativität der Musen“ (Foyer, I. Rang).


> Staatsoper Stuttgart: Offenbachs Les Contes d’Hoffmann ab 30.1.12019


Danielle Cohen-Levinas studierte nach einer Ausbildung zur Pianistin am Pariser Konservatorium, Philosophie und Musikwissenschaften. Seit 1998 lehrt sie als Professorin für Musikästhetik und Musikphilosophie an der Sorbonne. Im selben Jahr gründete sie das « Centre d’esthétique, musique et philosophie contemporaine » sowie 2008 das « Collège des études juives et de philosophie contemporaine », das 2012 in « Centre Emmanuel Levinas » umbenannt wurde.
Der Vortrag findet auf frz./dt. statt.

Um 19 Uhr Aufführung der phantastischen Oper von Jacques Offenbach, „Les contes d’Hoffmann“. Libretto von Jules Barbier. Koproduktion der Oper Stuttgart mit dem Teatro Real Madrid.

Ab ca. 23 Uhr: Im Anschluss an die Vorstellung „Les contes d’Hoffmann“ findet im Rahmen des internationalen Frauentags eine Nacht der Musen statt. Mit DJane und kulinarischen Spezialitäten à la française. Eintritt frei.

Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus

Freitag, 11. Januar 2019

Mittwoch, 16. Januar 2019, 19 Uhr
Vortrag und Buchvorstellung mit Gregor Hofmann, M.A.

Fünf Meisterschaften und drei Pokalsiege – der VfB Stuttgart gehört zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands. Ihren ersten großen Coup landete die Mannschaft mit dem Brustring im Juni 1935: Als Überraschungsteam schnupperte der VfB an der Sensation und wurde Vizemeister. Auf der Tribüne beim Finale um die Trophäe aber saßen Ehrengäste in braunen Uniformen. Gegen die Vereinnahmung durch das NS-Regime wehrte sich der VfB nicht.

Sechs Jahre nach dem Endspiel entkam der ehemalige VfB-Sportarzt Richard Ney, als Jude längst aus dem Verein ausgeschlossen, in letzter Minute der drohenden Deportation und floh in die USA. Vortrag und Buch schildern erstmals ausführlich die Geschichte des VfB Stuttgart in der Zeit des Nationalsozialismus. Zahlreiche zeitgenössische Quellen, unter ihnen viele bisher unbekannte Archivdokumente, lassen die Verflechtungen zwischen Sport und Politik deutlich werden.

Gregor Hofmann studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Freiburg. Während bzw. nach dem Studium hat er für die Historische Abteilung des VfB Stuttgart und das Archiv des Deutschen Fußball-Bundes gearbeitet. Derzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München. Sein Buch „Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus“ basiert auf seiner Masterarbeit und wurde in der Schriftenreihe des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. veröffentlicht.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VfB Stuttgart

Landeshauptstadt Stuttgart
Kulturamt – Stadtarchiv
Bellingweg 21
70372 Stuttgart

Jahrmarkt auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Freitag, 28. September 2018

vom 26. September bis 3. Oktober 2018:

„Man soll die Hoffnung nie aufgeben wie einen Brief ohne Adresse“. Gedenkveranstaltung Prof. Roland Ostertag

Mittwoch, 19. September 2018

Gedenkveranstaltung Prof. Roland Ostertag – 19.02.1931 – 11.05.2018
20.09.2018, 19:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Alle Bilder © H.W., das letzte dieser Reihe © Thomas Fütterer.

Prof. Roland Ostertag hat in den letzten 20 Jahren die Diskussionen in Stuttgart über Stadtgeschichte und Stadtgestalt geprägt. Beharrlich und unermüdlich hat er uns an die Geschichte unserer Stadt erinnert und uns mit ihr konfrontiert. Zahlreiche Initiativen wurden von ihm gegründet und haben zum Erhalt wichtiger baulicher Zeitzeugen, dem Alten Schauspielhaus, der Lusthausruine, dem Bosch-Areal und dem Hotel Silber geführt. Ebenso ist ihm die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ am Nordbahnhof zu verdanken.

Das Architektur-Forum Baden-Württemberg, eine von ihm über Jahrzehnte geprägte Stiftung, widmet Prof. Roland Ostertag diese Veranstaltung. Bauherrn, Hochschullehrer, Mitstreiter und Weggefährten erinnern an das ausgefüllte Leben des Architekten, langjährigen Professors an der TU Braunschweig, Präsidenten der Bundesarchitektenkammer – und die zahlreichen von ihm mitgegründeten Initiativen. Bilder der zahlreichen Bauten von Prof. Ostertag, Berichte aus seiner Zeit als Professor in Braunschweig sowie ein Einblick in sein Engagement für „sein Stuttgart“ werden von zahlreichen Grußworten begleitet.

Zur Würdigung sprechen Prof. Dr. Erhard Eppler und Prof. Dr. Klaus Töpfer.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch Stiftung Architektur-Forum Baden-Württemberg
Vorstand: Dipl. Ing. Knut Göppert, Dipl.-Ing. Achim Söding, Freier Architekt BDA, Schwabstraße 43, 70197 Stuttgart

> www.architektur-forum-bw.de

Auf unserem Blog:

> Die Ausstellung zur Stadtplanung in Stuttgart von Roland Ostertag am Gähkopf

> Roland Ostertag – 1931-2018

> Roland Ostertag: Stadtplanung ist ein Gesamtprojekt und kein Stückwerk

> Stadtspaziergang mit Professor Roland Ostertag rund um den Stuttgarter Marktplatz – jetzt mit Video

> Das Lusthaus und die schnelle Einsatztruppe der Stuttgarter Oper

Lesung: David Graber, Bullshit-Jobs

Dienstag, 18. September 2018

Macht Ihnen Ihr Job keinen Spaß mehr? Was machen Sie eigentlich? Nützt das jemandem? Oder haben Sie gar einen Bullshit-Job?

Bullshit Jobs: Stuttgart | Lesung und Gespräch
Stadtbibliothek Stuttgart, DI 18.9.2018, 19:30
Max-Bense-Saal, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

David Graeber
> Bullshit – Jobs
Vom wahren Sinn der Arbeit
Aus dem Englischen von Sebastian Vogel
(Orig.: Bullshit Jobs, a Theory)
1. Aufl. 2018, 464 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98108-7