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Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

Buchvorstellung in Stuttgart: Jean-Christophe Rufin, Der Gehängte von Conakry

Freitag, 9. September 2022

Am 13. September 2022 wird der Prix Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin im Institut français Stuttgart seinen Kriminalroman »Der Gehängte von Conakry« vorstellen.

Aurel Timescu liebt Weißwein und lange Tweedmäntel. Mit seinem Job ist er aber unzufrieden Job. Er ist französischer Konsul in Guinea, und ein schlechter noch dazu. Viel lieber wäre er Kriminalkommissar. Da taucht in der Stadt plötzlich eine Leiche auf. Jetzt sieht Timescu seine Chance gekommen. Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin hat wohl einen der liebenswertesten Ermittler der Kriminalgeschichte geschaffen, herrlich schräg und ganz und gar nicht stilsicher. Er soll nur die Identität des Toten feststellen. Für die Polizei scheint der Fall klar zu sein. Es gibt schon eine Festnahme, aber Timescu sieht das alles ganz anders und ermittelt auf eigene Fazst.

Jean-Christophe Rufin, geboren 1952, ist Arzt und Schriftsteller, Mitbegründer und ehemaliger Vizepräsident von »Ärzte ohne Grenzen«. Er war Staatssekretär im französischen Verteidigungsministerium und beim Roten Kreuz. Er ist einer der erfolgreichsten und renommiertesten Autoren Frankreichs. 2001 gewann er den Prix Goncourt. Er ist das jüngste Mitglied der Académie française.

Beginn: 13. September, 19.30 Uhr

Moderation: Susanne Weber-Mosdorf

Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart

Bitte melden Sie sich an: info.stuttgart@institutfrancais.de

Buchpremiere des neuen Stuttgarter Manifests: Florian Werners »Der Stuttgart-Komplex«

Freitag, 9. September 2022

Am Montag, dem 26.09. um 19:30 Uhr findet im Literaturhaus Stuttgart die Buchpremiere des neuen Stuttgarter Manifests statt: Florian Werners »Der Stuttgart-Komplex«.

Florian Werner geht der Frage nach, warum wir alle ein bisschen Stuttgart sind.
Stichwort Stuttgart 21 und Wutbürger, aber auch die ökologische Transformation und dann erschienen während der Pandemie die „Querdenker“, aber es gibt auch eine „Willkommenskultur“. Florian Werner ordnet dies alles ein und auf dem Cover steht „So wie Athen der Inbegriff der antiken Demokratie war und Manchester die Schlüsselmetropole des modernen Industriekapitalismus, ist Stuttgart jene Stadt, die emblematisch für Deutschland am Beginn des dritten Jahrtausends steht. Der Regierungssitz mag sich noch in Berlin befinden: Wir leben schon längst in der Stuttgarter Republik.“

Eigentlich dokumentiert die Riesenbaustelle im Zentrum der Stadt ökologischen Aufbruchswillen, soll doch der neue unterirdische Durchgangsbahnhof die Mobilität im Südwesten, von Paris bis Bratislava dokumentieren und es gab auch 21 Gründe für das Jahrhundertbauwerk, das vor der Volksbefragung für 4.8 Mrd. Euro versprochen wurde, damit das Nein zum Einstellungsgesetz den Bürgern abgerungen werden konnte. Hat die S21-Diskussion das vertrauen in die Demokratie erschüttert? Auf dem Buchcover steht auch: „Man könnte meinen, der berühmte Stuttgarter Talkessel sei in Wirklichkeit eine riesige Petrischale: Was hier keimt, wird demnächst auch im Rest der Republik virulent werden. In DER STUTTGART KOMPLEX stürzt sich Florian Werner in diesen Kessel und geht ihm in fünf Streifzügen auf den Grund.“

Bald wird unsere Redaktion den Lesebericht zu diesem Buch auf dem Blog von Klett-Cotta schreiben.

Florian Werner
, geboren 1971 in Berlin, ist Schriftsteller. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und wurde 2007 mit einer Arbeit über Rap und Apokalypse promoviert. Er schreibt Sachbücher und Prosa und arbeitet für den Hörfunk. Seine Sachbücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Er ist mit Svenja Flaßpöhler verheiratet und lebt, gemeinsam mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern, in Berlin

Florian Werner
> Der Stuttgart-Komplex
Streifzüge durch die deutsche Gegenwart
1. Auflage 2022, 192 Seiten, Gebunden. Abbildung vom Cover in s/w
ISBN: 978-3-608-96584-1

Gedenkveranstaltung „Deportation in den Tod“ am Sonntag 21. August 2022 um 16 Uhr

Dienstag, 16. August 2022

Nun liegen die Gedenkveranstaltungen am 21.08.2022 – 80 Jahre Deportation nach Theresienstadt am 22.08.1942 – schon fast 4 Wochen zurück und jetzt lädt Andreas Keller, die > Dokumentation der Veranstaltung um 16 Uhr am „Zeichen der Erinnerung“ auf der Website „Zeichen der Erinnerung“ anzuschauen (Video auf YouTube), die Beiträge nachzulesen.

Einladung zur Gedenkveranstaltung „Deportation in den Tod“ am Sonntag 21. August 2022 um 16 Uhr für die im August 1942 von Stuttgart ins KZ Theresienstadt deportierten und ermordeten Jüdinnen und Juden

(Quelle: Redaktion des „bloch-akademie-newsletters“) Am 22. August 1942 wurden über 1.000 Jüdinnen und Juden aus Württemberg, Hohenzollern und anderen Landesteilen vom Sammellager auf dem Stuttgarter Killesberg zum Inneren Nordbahnhof verbracht. Von dort aus wurden sie nach Theresienstadt deportiert. Der Verein Zeichen der Erinnerung e. V. in Kooperation mit zahlreichen weiteren Partnern lädt anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation zur Gedenkveranstaltung ein.

Deportation: Zur letzten großen Deportation aus Stuttgart wurden – wie zuvor Ende November 1941 und im April 1942 – Jüdinnen und Juden aus ganz Württemberg, Hohenzollern und anderen Landesteilen auf Anordnung der Gestapo auf den Killesberg verbracht. Viele von ihnen waren zuvor in jüdische Landgemeinden oder in Zwangsaltenheime umgesiedelt worden.


Auf unserem Blog:

> Zeichen der Erinnerung: Die Gedenkstunde am 1. Dezember 2011

> Zeichen der Erinnerung – 28. Januar 2009

> Gedenken an die Deportation vor 75 Jahren von Sinti und Roma aus Stuttgart, aus Baden-Württemberg – 7. März 2018


Sammellager Killesberg: Das Reichssicherheitshauptamt und die regionalen Gestapobehörden agierten mit drakonischer Härte für ein „judenfreies“ Deutschland. Der Stuttgarter Gestapochef Friedrich Mußgay hatte in seinem Erlass angeordnet, dass alle kranken und gebrechlichen Menschen ohne jede Ausnahme deportiert werden müssten und die lokalen Behörden rechtzeitig Krankentransporte nach Stuttgart zu organisieren hätten. In den Tagen vor der Deportation flohen Menschen, die zur Deportation bestimmt waren, in den Tod. Auf dem Killesberg mussten die Deportierten sich strikten Kontrollen unterziehen, wurden all ihrer Besitztümer beraubt und unter unmenschlichen Bedingungen in der „Ehrenhalle des Reichsnährstandes“ (1938 für die Reichsgartenschau errichtet) interniert. Acht Menschen starben im Sammellager, zwölf wurden sterbend zurückgelassen.

Am Morgen des 22. August 1942: mussten die Jüdinnen und Juden vom Killesberg an der Brenzkirche vorbei, durch den Eckartshaldenweg, an der katholischen Kirche St. Georg vorbei, durch den Pragfriedhof zum Inneren Nordbahnhof bei der Evangelischen Martinskirche gehen. Kranke, nicht mehr gehfähige Menschen und Familien mit kleinen Kindern wurden mit LKWs bzw. Bussen vom Killesberg zum Inneren Nordbahnhof verbracht. Von dort wurden alle mit der Reichsbahn in Begleitung von Gestapobeamten und Schutzpolizei nach Theresienstadt deportiert. Die Zugreise dauerte zwei Tage. Viele überlebten die ersten Tage und Wochen in Theresienstadt nicht. Fast alle anderen wurden in den Folgemonaten dort oder in Treblinka, Maly Trostinez und Auschwitz ermordet. Nur 48 der 1078 deportierten Jüdinnen und Juden überlebten.

Am 21. August 2022 – 80 Jahre danach wollen wir mit vielen Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Land an alle Deportierten erinnern. Seinerzeit wurden die Menschen aus 58 Orten nach Stuttgart verbracht. Vor der Hauptveranstaltung am „Zeichen der Erinnerung“ laden wir zu einem stillen Gedenken auf dem Killesberg (Gedenkstein) ein.

Forschungen der letzten Jahre
haben ergeben, dass auf der „Wand der Namen“ in der 2006 eingeweihten Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ etwa 440 Namen fehlen. Sie werden im Frühsommer 2022 aufgetragen und sollen dann am 21. August 2022 der Öffentlichkeit übergeben werden.

Internet: www.zeichen-der-erinnerung.org

Programm der Gedenkveranstaltung

Zur Gedenkveranstaltung wird Garry Fabian, der als Kind in Theresienstadt war, von Australien nach Stuttgart kommen. Das Gespräch mit ihm und jungen Menschen steht im Zentrum. Um dieses gruppieren sich biografische Texte von deportierten Jüdinnen und Juden – gelesen von Jugendguides des Gedenkstättenverbundes Gäu Neckar Alb Ansprachen und Grußworte von Michael Kashi, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Vertretern der christlichen Kirchen und aus der Politik. Text von Eberhard Jäckel „Die einen und die anderen“ (Rudolf Guckelsberger), Musik von J. S. Bach und Mieczyslaw Weinberg für Violine allein (Linus Roth), Begrüßung, Einführung und Moderation Andreas Keller, Zeichen der Erinnerung e.V., Kantor Nathan Goldman von der Jüdischen Gemeinde Stuttgart beschließt das Gedenken mit einem Gebet, danach Gang durch die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“.

Unterstützerinnen und Unterstützer: Die Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Landesbischof der Evang. Landeskirche in Württemberg, der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg.

Kooperationspartner:
Zeichen der Erinnerung e.V. mit Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V. (ACK) , Die AnStifter, Evangelische Kirchengemeinde Stuttgart-Nord, Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V., Geschichtswerkstatt Stuttgart Nord, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ), Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Gedenkort Killesberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V., Internationale Christliche Botschaft Jerusalem – ICEJ Dt. Zweig e.V., Katholische Kirche Stuttgart Mitte, Kulturgemeinschaft Stuttgart, Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg (LAGG), Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Lernort Geschichte, sjr Stadtjugendring Stuttgart, SKS Russ Stuttgart, Stiftung Geißstraße 7, Stuttgarter Stolperstein-Initiativen, Türkische Gemeinde Baden-Württemberg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN BdA), Organisation, Zeichen der Erinnerung e.V.

Ort der Gedenkveranstaltung

Gedenkstätte »Zeichen der Erinnerung« Stuttgart / Innerer Nordbahnhof / Otto-Umfrid-Straße. Am Inneren Nordbahnhof (Otto Umfrid-Straße) gibt es keine Parkmöglichkeiten. Wir empfehlen dringend die Anreise mit der U12 Haltestelle Mittnachtstraße (möglich auch U 5, 6, 7, 15 H Pragfriedhof, S-Bahn H Nordbahnhof.) (Aus der Ankündigung des Veranstaltungsnetzwerkes)

Wir haben nachgefragt: Das Stuttgarter Kammerorchester zu einem immersiven Resonanz-Projekt im öffentlichen Raum ein

Freitag, 24. Juni 2022

So begann unser Bericht > Stuttgarter Kammerorchester lädt mit immersivem Resonanz-Projekt im öffentlichen Raum zum Spielen ein: „Zum 6o-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft der Landeshauptstadt Stuttgart mit der Europastadt Straßburg hat das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) ein neues Projekt entwickelt. Das Projekt „Resonanz“ ist eine einzigartige Installation mit Musik, Kunst und Animation in einer Augmented Reality und stellt einen Ort der Begegnung und interaktiven Erfahrung für alle Menschen dar.

Jetzt hat unser Kollege vom Frankreich-Blog Gelegenheit gehabt die Konzeptorin dieses Projekts, Jana Günther, die Resonanz zusammen mit Tobias Scherer entwickelt hat, nach diesem Projekt zu fragen:

Das Projekt „Resonanz“ ist eine interaktive Installation, bei der die Zuschauer dem Projekt Leben verleihen? Sieben Streicherstimmen von „Shaker Loops” von John Adams, wieso haben sie diese Musik ausgesucht, eignet sie sich für das interaktive Spiel? Jana Günther bezieht sich mit dem Begriff Resonanz auf ein Buch des Soziologen und Politikwissenschaftlers Hartmut, und stellt Resonanz unserer täglichen Beschleunigung entgegen. Innehalten, in sich hineinlauschen.

Ein immersives Resonanz-Projekt im öffentlichen Raum. Das Stuttgarter Kammerorchester lädt zum Spielen ein

Freitag, 17. Juni 2022

Zum 6o-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft der Landeshauptstadt Stuttgart mit der Europastadt Straßburg hat das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) ein neues Projekt entwickelt. Das Projekt „Resonanz“ ist eine einzigartige Installation mit Musik, Kunst und Animation in einer Augmented Reality und stellt einen Ort der Begegnung und interaktiven Erfahrung für alle Menschen dar.

Die Eröffnungs-veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten zur Städtpartnerschaft Stuttgart-Straßburg findet am Donnerstag, den 7. Juli 2022, um 17:3o Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Das SKO spielt aus dem Werk „Shaker Loope von John Adams live auf dem Floor!

Das Projekt Resonanz erhält in Kürze eine eigene Website > www.sko-resonanz.com mit allen Terminen und Hintergrundinformationen.

Nach der Eröffnung in Stuttgart wandert das Projekt nach Straßburg und nach Saarbrücken und weitere Standorte in Europa schließen sich an. Außerdem wird es zahlreiche Formate der Begegnung und Musikvermittlung zum Thema „Resonanz“ geben.

Jana Günther, Konzepterin und Regisseurin von „Resonanz‘ und ihr Kollege Tobias Scherer hattten die Idee zu diesem Projekt. Das Musikkonzept hat der Geschäftsführende und Künstlerische Intendant des SKO, Markus Korselt, entwickelt. Ihre gemeinsame Absicht bringt Korselt lautet so: „Resonanz lädt die Menschen zum Spielen ein: Werde Teil des Orchesters auch ohne Instrument, staune über die Animationen und ver

Stuttgarter Kammerorchester lädt mit immersivem Resonanz-Projekt im öffentlichen Raum zum Spielen ein

Aufgrund der Interaktivität der Installation erfahren die Besucher/innen ganz neue Erlebnismöglichkeiten. Mit ihrem Zutun erwecken sie das Kunstwerk zum Leben und treten in Resonanz miteinander. Mitten in der Stadt entsteht eine Insel des Erlebens mit mehreren Sinnen und des spielerischen Entdeckens: Auf einem 14o qm großen begehbaren Floorgraphic – einem Kunstwerk des New Yorker Künstlers Marc Fornes, gebürtig aus Straßburg – kann man sich mittels einer kostenlosen App mit dem Kunstwerk verbinden.

Floorgraphic Stuttgarter Kammerorchester lädt mit immersivem Resonanz-Projekt im öffentlichen Raum zum Spielen ein

Hören Sie auf deIhrem Smartphone eine der sieben Streicherstimmen von „Shaker Loops“ von John Adams, eingespielt vom Stuttgarter Kammerorchester. Befinden sich mindestens sieben Personen auf dem Floor, hören sie die Musik in voller Besetzung. Dazu erscheint auf dem Handydisplay die Augmented Reality, eine sich in Farben und Formen individuell verändernde 313-Animation. Die Animationen stammen von Nadine Schwenk und Dina Saleem, beide Absolventinnen der Filmakademie Baden-Württemberg und selbstständig tätig im Bereich Motion Design und Animation in Deutschland.

Was bedeutet Resonanz? Hintergrund des Projekts

„Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung. Anstatt Lebensqualität in der Währung von Ressourcen, Optionen und Glücksmomenten zu messen, müssen wir unseren Blick auf die Beziehung zur Welt richten, die dieses Leben prägt“, so die Kernthese des Soziologen und Politikwissenschaftlers Hartmut Rosa in seinem viel beachteten und viel diskutierten Buch „Resonanz“ (2016).

„Das Buch hat mich inspiriert“, erklärt Jana Günther, Konzepterin und Regisseurin dieser Produktion. „Ich habe dieses Projekt konzipiert, um jeder Person kostenlos und barrierefrei das Erlebnis eines klassischen Konzerts zu ermöglichen. Zudem war das Projekt seit Beginn derart angelegt, dass die Installation ein Ort der Begegnung sein soll. Da ,Resonanz‘ länderübergreifende Freundschaft zum Thema hat (wie man anhand der aktuellen politischen Lage sieht, wichtiger denn je), ist es wie geschaffen dafür, einen Diskurs zum Thema Resonanz zu ermöglichen.“

„Resonanz“ im öffentlichen Raum

Das Projekt „Resonanz“ entsteht durch das gemeinsame Erleben mehrerer Besucher/innen in seiner Ganzheitlichkeit. Es verändert sich je nach Anzahl der Akteurinnen und ist somit eine Analogie auf unsere Gesellschaft: jede einzelne Stimme hat Auswirkung auf den Ton. Es lebt vom hohen künstlerischen Anspruch seiner drei Komponenten Musik, Kunst und Animation Zugleich ist die Installation spielerisch, sinnlich und überraschend variantenreich. Spiel ist das Programm. Die Teilnehmenden können sich jedes Mal wieder eine weitere der sieben Streicherstimmen des Musikstücks „Shaker Loops“ aussuchen, z. B. Violoncello, Kontrabass oder z. Violine — je nachdem, welchen der sieben Markierungspunkte auf dem Floor sie anwählen. Ihre Stimme können sie auf dem Smartphone lauter oder leiser stellen. Außerhalb des Floors wiederum lässt sich „Shaker Loops“ in Gänze hören. Die digitalen Animationen der Augmented Reality steigern das Musikerlebnis jedes Mal neu durch ihr unbegrenztes Farb- und Formenspiel. Erst in dem Moment, wo sich die Teilnehmenden auf diese Unvorhersehbarkeit einlassen, wird ihre Wahrnehmung der musikalischen und visuellen Feinheiten geschärft. Sie öffnen sich für die entstehende Resonanz zwischen ihnen, dem Kunstwerk und den anderen Menschen. Mit ihrer Stimme werden die Besucherinnen Teil des großen Ganzen.

Veranstaltungen zum Projekt „Resonanz“

Neben den Komponenten Musik, Kunst und Animation in der Augmented Reality sind auch die öffentliche Diskussion und die Musikvermittlung entscheidende Bestandteile des Kon- zepts. Denn es liegt in der Natur der Resonanz, dass sie so viele Bezüge, Diskurse und Interpretationsmöglichkeiten bietet, wie es Teilnehmende gibt.

Das Konzepter-Duo Jana Günther und Tobias Scherer hat gemeinsam mit dem Musikvermittlungsprogramm des SKO, für Stuttgart verschiedene interdisziplinäre Veranstaltungen als Startpunkt für weitere Begegnungen angesetzt. Damit sind Institutionen, Vereine und Bürgerinnen an den jeweiligen Standorten der wandernden Installation aufgefordert und eingeladen, sich in weiteren Debatten über Resonanz im Spannungsfeld zwischen. Individualität und Gemeinschaft auszutauschen und mit ihren Ideen und Aktionen einzubringen.

Das Projekt wird von mehreren großen Förderern unterstützt: Karl Schlecht Stiftung, Stadt Stuttgart, Bundeszentrale für politische Bildung, eitie Cloud, Wüstenrot Stiftung, Nouveaux Horizons – ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung und Institut Français Stuttgart. Kooperationspartner ist das Maison européenne de l’Architecture – Rhin supérieur.

Stuttgarter Kammerorchester > www.stuttgarter-kammerorchester.com

Über das Medien-Konzepter-Duo Jana Günther und Tobias Scherer: Mit ihren 15 Jahren Erfahrung in der Film-und Medienbranche konzipieren, produzieren und beraten Jana Günther und Tobias Scherer internationale Kulturbetriebe und Unternehmen im Bereich neue Medien für digitale Projekte. Sie arbeiten projektbezogen mit renommierten Künstler:/nnen und Spezialist/innen zusammen, um immersive Erlebnisse im Zeitalter der Digitalisierung zu kreieren.

Über Marc Fornes, den Künstler des Moors für das Projekt „Resonanz“: Marc Fornes ist ein Architekt DPLG, der sich auf Computational Design und Digital Fabrication spezialisiert hat. Er leitet MARC FORNES / THEVERYMANY, ein in Brooklyn ansässiges Studio, das eine prototypische Strategie entwickelt hat, um Oberfläche, Struktur und räumliche Erfahrung in einem einzigen tektonischen System zu vereinen: durch die Erfindung von Structural Stripes. In den letzten Jahren hat das Studio eine Reihe von dünnschaligen Pavillons und Installationen gebaut, die die Grenzen von Form, Struktur und Raum erweitern. Einige davon wurden vom Centre Pompidou (Paris), dem FRAC Centre (Orléans), der Art Basel Miami, dem Guggenheim (New York) und anderen erworben und ausgestellt und bei Philipps De Pury versteigert. Fornes‘ mit internationalen Preisen ausgezeichnetes Studio wurde 2012 vom American Institute of Architects als Teil von New Practices New York und von der Architectural League, deren Preis des Jahres 2os3 er gewann, anerkannt. Fornes hat seine Forschungsergebnisse als TED Fellow und in Graduate Design Studios an der Columbia GSAPP, in Harvard GSD, der University of California, der University of Michigan und bei Die Angewandte in Wien geteilt. Als Projektarchitekt bei Zaha Hadid Architects leitete er die Forschung für eine experimentelle Mediathek in Pau, Frankreich, und damit die bisher größte Schalenstruktur aus Carbonfasern.

Heiko Stachel: Salonausstellung 08.04.2022 bis 26.06.2022 – VRgangene Orte

Freitag, 1. April 2022

Noch 2 Wochen bis zum 26.6.2022. Räumliche Erinnerungen, das ist die Sache von Heiko Stachel. Er kann Orte so dokumentieren, dass man in ihnen herumgehen kann. Sicher, über manches geht die Zeit hinweg, aber Stachels Dokumentationen sind mehr als nur Erinnerungen an vergangene Zeiten. Seine Werke zeigen auch, wie nachlässig mit so manchen wichtigen Orten in dieser Stadt umgegangen wurde. So hat er zum Beispiel das > Büro am Gäkopf des Architekten Roland Ostertag (1931-2018) vor der Vergessenheit bewahrt und zugleich mit einer Dokumentation das Schaffen und das Engagement für unsere Stadt von > Roland Ostertag so eindrucksvoll gewürdigt.

Heiko Stachel bietet persönliche Führung an. Er schlägt folgende Termine vor, jedoch nur, wenn sich jemand über seine Mailadresse zu einem Termin anmeldet:
Sonntag, 12.6. um 13 oder 15 Uhr.
Sonntag, 26.6. um 13 oder 15 Uhr (letzter Ausstellungstag).

Zudem gibt es noch 2 offizielle Führungen:
Die sind an den Sonntagen jeweils um 14 Uhr.

Termin-Tipp für einen Besuch: Unter der Woche gibt es wenig Gedränge an den VR-Brillen.

Heiko Stachel fotografiert seit 10 Jahren Stuttgarter Gebäude, die verschwinden, als virtuellen Rundgang. In der Ausstellung kann man solche Gebäude in VR-Brillen, in einem Projektionsraum, auf Touch-Screens, mit Kunstdrucken, Großformatdrucken und mit Infotexten erleben. Gezeigt werden 56 Projekte, darunter das Bad Berg vor der Sanierung, die Villa Bolz, das Innenministerium, mehrere Industriebetriebe, Kirchen, Kneipen, etc.

Es gibt inzwischen einen virtuellen Rundgang, um einen groben Eindruck der Ausstellung zu erhalten:
www.zitronenwolf.com/rundgaenge/projekte/220516_VRgangeneOrte/index.php

Hier gibt es weitere Infos zur Ausstellung: www.zitronenwolf.com/rundgaenge/VRgangeneOrte_website.php

Und hier die Infoseite des Stadtpalais:
www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/vrgangene-orte

Büro am Gäkopf des Architekten Roland Ostertag (1931-2018)

Wie lässt sich aber eine Großstadt dokumentieren, die ständig im Wandel ist? Und welche Möglichkeiten bieten uns neue Technologien an Orte zu erinnern, die geschlossen, umgebaut und abgerissen wurden? Seit 2012 ist der Stuttgarter Fotograf und Künstler Heiko Stachel mit seiner Kamera unterwegs und fotografiert Stuttgarter Orte kurz bevor sie verschwinden. Mittels Virtual-Reality-Brillen sind die 360-Grad-Aufnahmen in der Ausstellung auf ganz neue Art begeh- und erlebbar.

Salonausstellung im Stadtpalais
08.04.2022 bis 26.06.2022
> VRgangene Orte

„Die eindrücklichen Fotografien vergangener Orte stellen eine neue Technik des Erinnerns dar und dokumentieren Stadtgeschichte als visuelles Erlebnis“, so Dr. Torben Giese, Direktor des StadtPalais – Museum für Stuttgart.

Die Ausstellung ermöglicht Zeitreisen durch abgerissene Stuttgarter Kirchen, durch alte Fabriken, durch aufgegebene und umgewandelte Clubs, sowie ehemalige Szenelokale. Besuche in vergangene Alltagswelten sowie Momentaufnahmen von Orten kurz vor dem Verfall werden somit wieder erfahrbar. Dabei entsteht eine neuartige virtuelle Erinnerungsdimension, die es gestattet Stuttgarter Stadtarchitektur im stetigen Wandel zu präsentieren.

„Es entsteht eine Mischung aus Nostalgie und Optimismus angesichts einer Stadt, die sich ununterbrochen verändert“, so Ausstellungsleiter Dr. Yannick Nordwald. „Die Ausstellung zeigt ein Stuttgart bei dem manches Alte vergeht aber auch vieles Neue entsteht“.

In der Ausstellung „VRgangene Orte“ werden an zahlreichen VR-Stationen mit neuester Medientechnik über 20 Stuttgarter Örtlichkeiten vorgestellt, die seit einiger Zeit schon aus dem Stuttgarter Stadtbild verschwunden sind. In aufwendigen Inszenierungen werden die vergangenen Orte Stuttgarts präsentiert und der Künstler selbst führt die Besucher*innen virtuell durch seine 360-Grad-Welten. Noch einmal können die alten Duschräume des Bad Bergs zum Leben erwachen, die Flure der ehemaligen Kinderklinik Olgäle durchschritten werden und die Party-Wagons des Club Zollamt bestaunt werden.

Deutsch-französische Städtepartnerschaften als Instrument der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Diplomatie von unten. Eine Bilanz

Montag, 14. März 2022

Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart
Donnerstag, 17. März 2022, 19 Uhr
Deutsch-französische Städtepartnerschaften als Instrument der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Diplomatie von unten. Eine Bilanz
Vortrag von Prof. Dr. Corinne Defrance (Paris)

Heute verbinden von den 20.000 Städtepartnerschaften in Europa etwa 2.300 deutsche und französische Städte. Diese Praxis hat sich seit den 1950er Jahren in den bilateralen Beziehungen entwickelt und war ein Symbol der Annäherung und sogar der „Versöhnung“. In den 1960er und 1970er Jahren erlebte diese Bewegung einen Aufschwung auf dem gesamten Kontinent. Städtepartnerschaften spiegeln eine „andere“ Geschichte der internationalen Beziehungen wider, in der lokale und regionale Akteure auf unterschiedliche Weise mit Staaten interagieren. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Straßburg und Stuttgart in diesem Jahr nimmt der Vortrag die Städtepartnerschaften als wichtige Instrumente der Zusammenarbeit in den Blick und widmet sich der Frage, wie diese soziokulturellen und wirtschaftlichen Formen des Austausches lebendig gehalten werden können.

Als lokale Intervention gibt Günter Riederer (Stadtarchiv Stuttgart) auf Basis der Bestände des Stadtarchivs einen kurzen Überblick über die Geschichte der Städtepartnerschaft Strasbourg – Stuttgart.

Corinne Defrance ist Professorin für Zeitgeschichte am Centre national de la recherche scientifique (SIRICE/Paris); zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen. Sie hat zahlreiche Bücher zur französischen und deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert veröffentlicht und ist Herausgeberin des Bandes Städtepartnerschaften in Europa im 20. Jahrhundert, Göttingen 2020.

Im Rahmen der 20. Französischen Wochen im Großraum Stuttgart
In Kooperation mit der Abteilung Außenbeziehungen der Landeshauptstadt Stuttgart

Die Arbeit an der Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ beginnt

Mittwoch, 7. Juli 2021

„Das Stadtarchiv Stuttgart hat die Werkverträge für die Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ vergeben. Beauftragt wurden die Kulturwissenschaftlerin Linda Addae (Universität Konstanz) und der Historiker Michael Rösser (FernUniversität in Hagen/Universität Erfurt), die beide die Vorstudie im Tandem erarbeiten.“ Bitte weiterlesen.

> Die Arbeit an der Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ beginnt  von Günter Riederer

19. Juli 2021 um 18 Uhr:
Online-Veranstaltung „DialogRaum #Decolonize – Kolonialismus und koloniales Denken in Stuttgart“ In diesem Rahmen werden die Ergebnisse der Vorstudie vorgestellt, die von dem multiperspektivischen Team Linda Addae (Kulturwissenschaftlerin) und Michael Rösser (Historiker) in Zusammenarbeit mit Stuttgarter Initiativen und Kultureinrichtungen erarbeitet wurden. Gemeinsam wollen wir an diesem Abend weitere Perspektiven für Stuttgart diskutieren: Wie kann die Kolonialgeschichte Stuttgarts dekolonial aufgearbeitet werden? Wie können wir als postkoloniale Stadtgesellschaft zukünftig agieren?

Die Veranstaltung wird im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Stadtarchivs übertragen. In Kürze wird das Programm veröffentlicht.

PREMIERE Literarischer Abend bei Klett-Cotta – 24. Februar 2021: „Mittwoch um 19 Uhr“:

Dienstag, 23. Februar 2021

„Mittwoch um 19 Uhr“:
Literarischer Abend – 24. Februar 202

 

 

Jörg  Magenau Die kanadische Nacht. Roman.  Bisher gab es auf unserem Blog bei Klett-Cotta Leseberichte über Neuerscheinungen bei Klett-Cotta und Tropen, die gemäß unseres Blogprinzips oft mit einem Beitrag „Nachgefragt…“ ergänzt werden. So auch für dieses Buch: > Lesebericht: Jörg Magenau, Die kanadische Nacht. Roman und > Nachgefragt: Jörg Magenau, Die kanadische Nacht. Roman. Ab nächsten Mittwoch wird gibt es ein weiteres Format auf diesem Blog geben, das am Mittwoch, 24. Februar 2021, Premiere haben wird, zu dem unsere unsere Blog-Redaktion Sie einlädt:

Unser Gast an diesem ersten Literarischen Abend wird Jörg Magenau sein.
Wir werden mit ihm über seinen gerade bei Klett-Cotta erschienenen Roman Die kanadische Nacht sprechen und im Anschluss haben Sie als Gäste und Zuhörer des Abends die Gelegenheit, Fragen an den Autor zu stellen.

Eintritt frei | Zur Anmeldung

Jörg Magenau
> Die kanadische Nacht
Roman
1. Aufl. 2021, 200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98403-3

Buchvorstellung: Wolfram Eilenberger, Feuer der Freiheit

Dienstag, 29. September 2020

Wolfram Eilenberger, Feuer der FreiheitWolfram Eilenberger > Feuer der Freiheit

Auf Sendung

> Literaturhaus  Stuttgart – Mittwoch, 30.09.20 / 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch – Katharina Borchardt (Moderation) – Eintritt (Euro): 10,- / 8,- / 5,-

So begann unser > Lesebericht: „2018 erschien der Band > Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929. Jetzt liegt bei Klett-Cotta das nächste Buch von Wolfram Eilenberger > Feuer der Freiheit über Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten (1933–1943) vor. Es geht um vier Philosophinnen, Simone de Beauvoir (1908–1986), Ayn Rand (1905–1982), Hannah Arendt (1906–1975) und Simone Weil (1909–1943), mit deren Lebenswegen Eilenberger zeigt, wie sie sich mit ihren Werken der nahenden Katastrophe des Zweiten Weltkriegs entgegenstellten.

Ihre Lebens- und Philosophieentwürfe gegen die Totalitarismen ihrer Epoche, als Flüchtlinge, Widerstandskämpferinnen mit dem Wort aufrecht in der Haltung schufen sie mit ihren Werken die Grundlage für eine freie Gesellschaft. Mit Recht ist Eilenbergers Buch auch ein Plädoyer dafür, ihre Werke heute wieder zu lesen, denn auch in unserer Epoche können wir mit den vier Autorinnen sehr viel über die Entwicklung der europäischen Moderne lernen. In schwieriger Zeit überdachten sie das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Mann und Frau und traten unbeirrbar gegen alle Widrigkeiten für die Sache der Freiheit ein.

Neben den Biographien der vier Philosophinnen hat Eilenberger hier auch eine Einführung in die Philosophiegeschichte dieser Epoche verfasst, die mit der Kraft ihrer Gedanken, ihres Denkens zum Sieg über die Totalitarismen, Krieg und Zerstörungen maßgeblich beigetragen  haben. …“ Bitte weiterlesen.

In Zusammenarbeit mit dem SWR2, Sendetermin Dienstag, 13.10.20 / 22.03 Uhr

Das Literaturhaus bittet um Beachtung dieser Regeln:

Bitte beachten Sie im Literaturhaus gelten bis auf Weiteres Maskenpflicht, und Abstandsgebot.
Folgen Sie stets dem markierten Wegesystem und kommen Sie rechtzeitig zur Registrierung im EG.
Der 1. Stock und Saal werden 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte vermeiden Sie danach wiederholtes Rein- und Rausgehen.

Buchvorstellung: Iris Wolff, Die Unschärfe der Welt

Montag, 21. September 2020

Literaturhaus Stuttgart: Mittwoch, 23.09.20 / 19.30 Uhr
Buchvorstellung Iris Wolff, Die Unschärfe der Welt, Stuttgart: > Klett-Cotta 2020.
Denis Scheck (Moderation)

In unserem Lesebericht hieß es: „Im ihrem neuen Roman > Die Unschärfe der Welt erzählt Iris Wolff die Geschichte einer Familie vier Generationen lang aus dem Banat, deren Mitglieder trotz Trennungen über Grenzen eng zusammenhalten. Sie stellt ihre Protagonisten in Situationen, in denen alles auf dem Spiel oder auf Messers Schneide steht, in denen es um die Existenz geht, die Wahl entscheidet über das Leben, ja es sind die Werte, die Erinnerungen, die Wünsche, die die Existenz aller in dieser Familie prägen und aufgrund derer sie immer wieder neue Entscheidungen treffen müssen. Aber über Generationen hinweg ändern sich auch für die Einzelnen die Umstände, aber es gibt auch Kontinuitäten. Personen, die von außen in diesen Kreis dazu kommen, eine Zeitlang abwesend sind und später wieder auftauchen, ganz vertraut. Hinzukommt noch der wunderbare Stil von Iris Wolff, mit dem sie ihre Leser/innen so bedingungslos in die hier versammelten Geschichten hineinzieht.“ > Bitte weiterlesen.

Eintritt (Euro): Saalticket: 10,-/8,-/5,- oder Livestreamticket: 5,-
Das Livestreamticket kann bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden und steht Ihnen dann 48 Stunden zur Verfügung. Zum Stream bitte dann hier entlang: stream.reservix.io/1596802. Sie müssen nur noch Ihren persönlichen Zugangscode eingeben, den Sie mit Kauf des Tickets erhalten.
Für Saalbesucher/innen: Bitte beachten Sie im Literaturhaus gelten weiterhin Maskenpflicht und Abstandsgebot. Folgen Sie stets dem markierten Wegesystem und kommen Sie rechtzeitig zur Registrierung im EG. Der 1. Stock und Saal werden 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.