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Archiv für Januar 2020

Vortrag: Zicke Zacke Zahnradbahn

Mittwoch, 15. Januar 2020

Mal ehrlich, wann sind Sie zum letzten Mal mit der Zahnradbahn nach Degerloch gereist?

Donnerstag, 30. Januar, um 19 Uhr in der Alten Schune Degerloch, Agnes-Kneher-Platz.

Die “3 Trittbrettfahrer” Klaus Käppler, Uli Luipold und Hannes Münch werde sie wieder an die Zacke erinnern: All drei erzählen die Geschichte der Zacke mit vielen Fotos und amüsanten Anekdoten.

Eintritt 10 €: der Reinerlös geht an den Förderverein Degerloch. Die Bewirtung sichern Eberhard und Mara Gohl.

> Die Stuttgarter Zahnradbahn  – SSB

14. Januar 2020

Dienstag, 14. Januar 2020

Hotel Silber. Eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung während der NS-Zeit in Stuttgart

Freitag, 3. Januar 2020

In Stuttgart gibt es das frühere Hotel Silber, das seit einem Jahr in ein Museum mit eine Ausstellung zu Polizei, Gestapo und Verfolgung während der Naziherrschaft umgewandelt worden ist: > www.geschichtsort-hotel-silber.de. Zu Zeiten des Dritten Reichs machten die Verwandten von > Roland Ostertag (1931-2018) mit dem Jungen immer einen weiten Biogen um dieses Haus: “Da passieren schlimme Sachen,” sagten sie ihm. Als das Stadtquartier am Karlsplatz umgebaut wurde, sollte auch das ehemalige Hotel Silber abgerissen werden. Mit Erfolg – wie auch beim beabsichtigten Abbruch des Bosch-Areals hat sich Roland Ostertag mit seiner ganzen Energie dagegen gewandt. So war er eben. Wenn die Stuttgart ihre Geschichte vergessen wollten, schrieb er viele Briefe, gründete einen Verein, bat mich um viele Fotos, machte in seinem Büro am Gähkopf den ganzen Tag lang Pressearbeit, schrieb Artikel, hielt Vorträge, solange bis sich die Stuttgarter wieder ihrer Geschichte besannen und der Abbruch oder der Verfall gestoppt war:

> Ruine des Lusthauses

> Zeichen der Erinnerung: Die Gedenkstunde am 1. Dezember 2011 – 2. Dezember 2011

> Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft – 21. März 2009 von H. Wittmann

Wäre es nicht angemessen, wenn auf der Website des > Museums Hotel Silber inbesondere bei der Beschreibung, wie es zu diesem Lernort kam  > virtuell.geschichtsort-hotel-silber.de das Engagement von Roland Ostertag zugunsten dieses Gedenkortes gewürdigt ausdrücklich werden würde?

Zur Erinnerung auf unserem Blog:

> Der Fall Silber. Ein Skandal – 22. Februar 2011

> Soll das Hotel Silber wirklich abgerissen werden? oder Wie geht die Stadt Stuttgart mit ihrer Geschichte um? – 30. Januar 2010

> Hotel Silber: Erst verstecken – dann abreißen?  – 6. April 2011

> Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber – 19. Juli 2012

> „Man soll die Hoffnung nie aufgeben wie einen Brief ohne Adresse“. Gedenkveranstaltung Prof. Roland Ostertag – 19. September 2018

> NEU: Roland Ostertag, Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung – 18. Juli 2016

> Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof (I)  –  5. Oktober 2014

> Stuttgart und seine Geschichte (I). 30 April 2004: Die Bagger in der Willy-Brandt-Straße – 25. Juli 2014

Antiquariatsmesse Stuttgart 24. –26. Januar 2020

Freitag, 3. Januar 2020

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Fritz Kuhn präsentieren deutsche und internationale Antiquariate und Galerien jedes Jahr im Januar wertvolle Bücher, Druckgraphik, Autographen, Landkarten und illustrierte Werke. Bereits seit 1962 bildet die Messe einen Rahmen für den Antiquariatsbuchhandel und dkumentieren so Deutschlands lange Geschichte der Druckkunst und des Verlags-und Buchwesens.

> Antiquariatsmesse Stuttgart

Gemeinsame Auftaktveranstaltung der 59. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 54. Antiquaria Ludwigsburg. Am 20.1.2020 im Literaturhaus mit einem Vortrag von Saskia Limbach: Flugblätter und Fake News/ Über Einblattdrucke aus der Frühzeit des Buchdrucks. Beginn 19.30 Uhr.

Literarische Begegnungen in Stuttgart: Neues Veranstaltungsprogramm der Antiquariatsmesse Stuttgart:

Das Veranstaltungsprogramm der Antiquariatsmesse Stuttgart, ein Höhepunkt im regionalen und internationalen Kalender für Buchliebhaber, Sammler, Kunst-und Literaturinteressierte, wird facettenreicher. 75 deutsche und internationale Antiquariate und Galerien präsentieren vom 24. bis 26. Januar wieder wertvolle Bücher, Druckgraphik, Autographen, Landkarten und illustrierte Werke im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart.

Was bedeutet Provenienz? Wie verbindet sich Literatur mit den ausgestellten Werken und wer sind die Sammler? Um einigen dieser Fragen nachzugehen, führen die Organisatoren das neue Format „Das Rote Sofa –Buchgespräche auf der Messe“, ein. Sibylle Wieduwilt, Vorsitzende des veranstaltenden Verbands Deutscher Antiquare e.V.: „Wir Händler verbringen unseren Alltag auf der Suche nach und dem Finden von oft so interessanten Werken, Personen und Hintergründen. Dies ist ein nicht unerheblicher Grund, warum viele meiner Kollegen die immer wieder neuen Herausforderungen auf sich nehmen, die den Beruf zur Berufung machen. Einige dieser Geschichten wollen wir gern mit einem breiteren Publikum teilen. Es ist uns ein Anliegen, Menschen für die Schönheit des gedruckten Buches, Sprache und die Kunst auf Papier auch im multimedialen Zeitalter so zu begeistern, wie auch wir es sind.“

Ein weiteres Highlight ist die Ausstellung, die Einblicke in eine bedeutende und ungewöhnlich vielfältige Privatsammlung auf dem Gebiet der zeitgenössischen Buchkunst verschafft. Zum ersten Mal wird ein Preis für junge Sammler, dotiert mit 1000 Euro, an Sammler bis zu 35 Jahren verliehen. Eine ideale Flucht vor der Januarkälte, die Antiquariatsmesse Stuttgart lädt nun auch zu Diskussionen und Gesprächen und eröffnet damit Einblicke in die Welt der Literatur und Buchkunst.


»Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart« mit vielen Exponaten aus der Neuen Sammlung von Friedrich C. Heller
Vortrag zur Ausstellung -Samstag, den 25. Januar, 18.30Uhr

Friedrich C. Heller stellt Beispiele vor, die den buchkünstlerischen Charakter dieser einzigartigen Sammlung besonders herausstellen: Auflagendrucke, Pressendrucke oder Unikate: „Es ist mir ein Anliegen deutlich zu machen, dass gerade in unserer Zeit, in der stets gejammert wird, dass das Buch einen Tod stirbt, gerade das Bilderbuch einen regelrechten Boom erlebt. Innerhalb des großen Angebots gibt es Bücher, die einen hohen künstlerischen Anspruch erheben.“ (Friedrich C. Heller im Interview, November 2019)

Die Ausstellung ist an allen Tagen der Messe für Messebesucher zugänglich.


Neues Veranstaltungsformat »DAS ROTE SOFA « – Buchgespräche auf der Messe

Samstag, 25. Januar 2020, 12 Uhr, „Das rote Sofa“ Das Hölderlin-Jubiläum 2020 in Baden-Württemberg

»Poesie feiern –Hölderlin und Celan im Jubiläumsjahr 2020« Dr. Jan Bürger und Dr. Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv Marbach im Gespräch

2020 wird Friedrich Hölderlins 250. Geburtstag gefeiert. Wie kaum ein anderer Dichter hat er die deutsche Sprache bereichert. Die Hölderlin-Gesellschaft Tübingen, die Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart und das Deutsche Literaturarchiv Marbach pflegen das Vermächtnis des überragenden Sprachkünstlers.In Marbach wird im Jubiläumsjahr die Ausstellung »Hölderlin, Celan und die Sprachen der Poesie« gezeigt; auch Paul Celans Lyrik wäre ohne den Einfluss Hölderlins eine andere. Sein Geburtstag jährt sich 2020 zum 100. Mal. Die Antiquariatsmesse Stuttgart wird Hölderlin und Celan mit einer Vielzahl bibliophiler Kostbarkeiten feiern. Dr. Jan Bürger und Dr. Thomas Schmidt vom Deutschen Literaturarchiv Marbach im Gespräch über Hölderlins und Celans Drucke, ihre unverminderte Inspirationskraft und das Jubiläumsjahr 2020.

Samstag, 25. Januar 2020, 16 Uhr, „DAS ROTE SOFA“: Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart

Die kreative Verbindung von Buch und Kunst: Friedrich C. Heller. Nur selten wird die Verbindung zwischen Buch und Kunst so deutlich wie in diesem Genre der Buchgestaltung. Die Betrachter, ob Kinder oder Erwachsene, werden mit vielseitigsten künstlerischen Mitteln in den Bann gezogen; ein idealer Kontrapunkt zum digitalen Zeitalter. Sabine Keune, seit vielen Jahren am Aufbau dieser einzigartigen Sammlung beteiligt, im Gespräch mit Friedrich C. Heller über die Faszination des Objekts »Buch«, herausragende Buchgestalter und die künstlerische Kreativität, die die Künstlerbilderbücher so unverwechselbar macht

Sonntag, 26. Januar 2020, 12 Uhr, „Das rote Sofa“ Deutsche literatur- und Buchhandelsgeschichte. »Au Pont de l’Europe«

Ein Ausstellungsstück aus Stuttgart schreibt Geschichte. Die »Librairie Au Pont de l’Europe« in der Pariser Rue Vignon17 war von 1933 bis 1940 ein Zufluchtsort für die aus Nazi-Deutschland emigrierten Künstler und Literaten. Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, André Gide, Heinrich und Klaus Mann, Anna Seghers, Robert Musil, Marlene Dietrich oder Gertrude Stein zeugen von der bewegten Geschichte einer Buchhandlung, die nicht nur in ihrem Namen eine Brücke zwischen den Nationen schlug. Nach ihrer Schließung im Jahr 1940 und der Flucht ihres Begründers Ferdinand Ostertag erinnerte nur noch das Gästebuch an »Au Pont de l’Europe«. Vor über 20 Jahren hat es Herbert Blank in Stuttgart erworben. Gemeinsam mit seiner Frau Inge Thöns (1940–2014) rekonstruierte er die Geschichte hinter dem Gästebuch, folgte den Spuren Ferdinand Ostertags und seiner Kunden ins Exil und schrieb so selbst ein Stück deutscher Literatur-und Buchhandelsgeschichte (erschienen 2018 im Wallstein Verlag).

Sonntag, 26. Januar 2020, 15 Uhr, „Das rote Sofa“: Erstmalig: Verleihung eines Preises für junge Sammler. »Bookstagram« und die Beständigkeit von Papier – Die Verleihung des jungen #sammlerpreis2020. In diesem Jahr verleiht der Verband Deutscher Antiquare in Kooperation mit der Maximilian-Gesellschaft für alte und neue Buchkunst und der Zeitschrift Aus dem Antiquariat einen mit 1000 € dotierten Preis für junge Sammlerinnen oder Sammler.Das gedruckte Buch, Graphik, Autographen,Arbeiten auf Papier haben auch im Zeitalter der sozialen Medien nicht an Reiz verloren. Im Gegenteil, insbesondere Instagram oder Pinterest schaffen neue Möglichkeiten, der Liebe zum Buch und zum Gedruckten Ausdruck zu verleihen und die eigenen Stücke oder Käufe zu präsentieren.Antiquarische Bücher und junge Menschen sind kein Widerspruch. Für eine jüngere Generation gehören soziale Medien zum Alltag. Dennoch schätzt die Generation der »Millenials« das Analoge und den Aspekt der Nachhaltigkeit; in diversen Branchen ist dies seit längerer Zeit sichtbar, auch im Kunst-und Antiquariatsbuchhandel.

Neujahrsspaziergang 2020

Mittwoch, 1. Januar 2020

Wie fühlt sich das Neue Jahr an? Auf, Richtung Rotenberg: