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Archiv für Juli 2021

Institut français : Aktionstag “La France à Stuttgart” am 17. Juli 2021

Montag, 12. Juli 2021

> Aktionstag des
Institut français
“La France à Stuttgart”

17. Juli 2021 – 12:00 – 18:30
Anmeldung mit Angabe der gewünschten Programmpunkte unter: info.stuttgart@institutfrancais.de bzw. 0711 239 25 13

Sa 17.07. | 12 bis 18:30 Uhr | rund um den Berliner Platz |
Anmeldung unter: info.stuttgart@institutfrancais.de

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten steht dieser Tag ganz unter dem Motto “La France à Stuttgart”. Wussten Sie z. B., dass auch der französische Dichter Arthur Rimbaud (1854-1891) einmal in Stuttgart gewohnt hat?

Mit einem bunten Rahmenprogramm bringt das IF Stuttgart mit Partnerinstitutionen ein Stück Frankreich nach Stuttgart. Ob Gesprächsrunden zum Thema “Dialog der Generationen”, Lesekreis, Gewinnspielen, Aktionen in französischen Geschäften und Cafés, musikalischen Einlagen, Theaterdarbietungen u.a. mit dem Kindertheater “Bla Bla Babel” und Milàn Moratti von “Le Talon Rouge” aus Straßburg – es warten für Groß und Klein jede Menge Aktivitäten. Natürlich kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz: Rund um den Berliner Platz bitten wir zu Tisch, bzw. Picknickdecken zum Verweilen. Einfach savoir vivre à la française.

Programm:

u.a. 13.30 Hasenbergstr. 10: > “Auf den Spuren von Arthur Rimbaud” (30 Min.)

> https://www.france-blog.info/arthur-rimbaud-in-stuttgart

Institut français: > Aktionstag “La France à Stuttgart”
17.07.2021 12:00 – 18:30

Stadtarchiv: Bloch & Guggenheimer. Ein jüdisches Architekturbüro in Stuttgart

Samstag, 10. Juli 2021

Stadtarchiv Stuttgart
Mittwoch, 21. Juli 2021, 19 Uhr
Buchvorstellung mit Dr. Dietrich W. Schmidt

Im Jahr 1909, unmittelbar nach ihrem Examen an der Technischen Hochschule Stuttgart, gründeten die Architekten Oscar Bloch (1881-1937) und Ernst Guggenheimer (1880-1973) ein gemeinsames Architekturbüro. Dieses entwickelte sich nach mehreren Veröffentlichungen ihrer Bauten in der Fachpresse zu einer bekannten Adresse für jüdische Bauherren in Württemberg. Auffassungen und Ausdruckswerte des flexiblen Büros orientierten sich seit 1927 deutlich am Funktionalismus der Neuen Sachlichkeit, der die Weißenhofsiedlung charakterisiert. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft wurde beiden Architekten die Berufsausübung in der NS-Diktatur stark erschwert. Bloch starb 1937 in Stuttgart, Guggenheimer musste sich als Bautagelöhner und Friedhofsgärtner durchschlagen und überlebte zuletzt in einem Versteck. Nach dem Ende der Verfolgung 1945 eröffnete er im Rentenalter ein neues Büro und errichtete zwischen 1949 und 1952 die neue Stuttgarter Synagoge auf den Grundmauern der alten. Der vorliegende Band liefert erstmals ein Werkverzeichnis der Bauten der beiden Architekten Bloch und Guggenheimer und ordnet deren Bauwerke in die Architekturgeschichte ein.

Dietrich W. Schmidt hat Architektur und Kunstgeschichte in München studiert. 1973 wurde er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Baugeschichte und Bauaufnahme der Universität Stuttgart, von 1994 bis zu seinem Ruhestand 2010 war er stellvertretender Direktor des Instituts für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart. Er ist Mitglied der internationalen do.co.mo.mo-Gesellschaft und im Deutschen Werkbund.

Stuttgarter Bauten und jüdisches Leben
Bloch & Guggenheimer
Stadtarchiv Stuttgart
10. Juni bis 14. November 2021
Mo-Fr 8-20 Uhr, bis Ende September auch So 11-17 Uhr, es gelten die jeweiligen Corona-Regel

Nähere Informationen zu Führungen und weiteren Veranstaltungen im Rahmen des Begleitprogramms finden Sie auf der Webseite des Stadtarchivs Stuttgart www.stuttgart.de/stadtarchiv bzw. im Blog https://archiv0711.hypotheses.org

Aufgrund der begrenzten Platzzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 16.7.2021 unter stadtarchiv@stuttgart.de

In Kooperation mit dem B D A Baden-Württemberg

Stuttgarter Bauten und jüdisches Leben

Bloch & Guggenheimer
10. Juni bis 14. November 2021
Mo-Fr 8-20 Uhr, bis Ende September auch So 11-17 Uhr, es gelten die jeweiligen Corona-Regeln

Die Arbeit an der Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ beginnt

Mittwoch, 7. Juli 2021

“Das Stadtarchiv Stuttgart hat die Werkverträge für die Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ vergeben. Beauftragt wurden die Kulturwissenschaftlerin Linda Addae (Universität Konstanz) und der Historiker Michael Rösser (FernUniversität in Hagen/Universität Erfurt), die beide die Vorstudie im Tandem erarbeiten.” Bitte weiterlesen.

> Die Arbeit an der Vorstudie „Kolonialistisches Denken und Kolonialkultur in Stuttgart“ beginnt  von Günter Riederer

19. Juli 2021 um 18 Uhr:
Online-Veranstaltung „DialogRaum #Decolonize – Kolonialismus und koloniales Denken in Stuttgart“ In diesem Rahmen werden die Ergebnisse der Vorstudie vorgestellt, die von dem multiperspektivischen Team Linda Addae (Kulturwissenschaftlerin) und Michael Rösser (Historiker) in Zusammenarbeit mit Stuttgarter Initiativen und Kultureinrichtungen erarbeitet wurden. Gemeinsam wollen wir an diesem Abend weitere Perspektiven für Stuttgart diskutieren: Wie kann die Kolonialgeschichte Stuttgarts dekolonial aufgearbeitet werden? Wie können wir als postkoloniale Stadtgesellschaft zukünftig agieren?

Die Veranstaltung wird im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Stadtarchivs übertragen. In Kürze wird das Programm veröffentlicht.