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Die Barriere Hauptstätter Straße

16. April 2012 von H. Wittmann

Warum wird in dieser Stadt nicht ein wenig mehr über die Hauptstätter Straße diskutiert? Sie trennt die Stadtquartiere links und rechts ihrer vielen Spuren.

Wie kommt man hier rüber – ohne die bereits eingebauten Überwege?

Um es nochmal zu wiederholen: 30 % de Autos auf der Hauptstätter Strasse sind nur Hin-und Herfahrer, die U-Turns umrunden müssen, um die Straße zu überqueren. 30 % biegen im rechten Winkel zum Ziel ab, anstatt es direkt anzufahren. 30 % nutzen eine der vielen Auffahrten und bald wieder ein Abfahrt, weil es bequem ist, und auch gar nicht anders geht. 20 % nutzen die Straße vom Marienplatz bis zum Neckartor, sind also nur Durchreisende. Für wieviel % ist diese Stadtautobahn eigentlich wirklich nötig? Ob diese Zahlen stimmen? Würden sonst die Auf- und Abfahrten so intensiv genutzt werden? Der Verkehr auf dieser Straße wäre doch mal ein tolles Studienobjekt! Fragt jemand, wo sollen den die Autos fahren, wenn es die Stadtautobahn nicht mehr gibt? Die Antwort ist ganz leicht: Woanders. Oder auch hier: auch noch hier, aber wirklich nur auf vier Spuren. Oder man baut auch noch eine Straßenbahnlinie in der Mitte vom Marienplatz bis Bad Cannstatt. Dann wäre auch das leidige Feinstaubproblem am Neckartor elegant gelöst. Das wäre richtig urban. Stattdessen entstehen mit dem Gerber und dem Caleido zwei > Insellösungen. Gucken wir doch mal nach Ulm: Die Neue Mitte Ulm (10 Beiträge auf diesem Blog).

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> 14 Spuren sind zuviel

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße
> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße

2 Kommentare zu “Die Barriere Hauptstätter Straße”

  1. Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart - www.stuttgart-fotos.de
    28. August 2012 14:08
    1

    […] Was könnte/musste man aus dem > Österreichischen Platz machen? Man könnte ihn den Fußgängern zurückgeben und die Stadtteile um ihn herum wieder miteinander verbinden. Aber zur Zeit wird die > Paulinenbrücke als Auffahrt für diesen eigentlich nicht vorhandenen Platz einbetoniert. Betrachtet man die aktuelle Situation beiderseits der Brücke, so zeichnet sich ab, dass man oberirdisch die Fußgänger vergessen hat. Die dürfen wohl künftig nur im Dunkeln unter der Brücke zwischen den Stadtteilen hin-und hergehen. Hat man da in Stuttgart in punkto Stadtplanung etwas verpasst? – Was könnte man mit dem für die Stadt nicht genutzten Raum der Hauptstätter Straße nicht alles anfangen? Denkt man an > Ulm könnte man echt ins Schwärmen kommen. Ein Kurfürsten-, nein, nicht gleich nach den Sternen greifen, pardon, einen Hauptstätterdamm zum Flanieren das wärs. Einwurf: “Wo sollen denn dann die Autos fahren?” Die ganz einfache Antwort steht hier: > Die Barriere Hauptstätter Straße. […]

  2. Stuttgart – Stadt ohne Stadtplanung? - www.stuttgart-fotos.de
    7. August 2014 08:25
    2

    […] angerichtet wird. Aufgaben gibt es genug: was ist z. B. mit der Hauptstätter Straße > Die Barriere Hauptstätter Straße. Alles zur > Hauptstätter Straße auf diesem […]

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