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Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus

11. Januar 2019 von H. Wittmann

Mittwoch, 16. Januar 2019, 19 Uhr
Vortrag und Buchvorstellung mit Gregor Hofmann, M.A.

Fünf Meisterschaften und drei Pokalsiege – der VfB Stuttgart gehört zu den erfolgreichsten Fußballvereinen Deutschlands. Ihren ersten großen Coup landete die Mannschaft mit dem Brustring im Juni 1935: Als Überraschungsteam schnupperte der VfB an der Sensation und wurde Vizemeister. Auf der Tribüne beim Finale um die Trophäe aber saßen Ehrengäste in braunen Uniformen. Gegen die Vereinnahmung durch das NS-Regime wehrte sich der VfB nicht.

Sechs Jahre nach dem Endspiel entkam der ehemalige VfB-Sportarzt Richard Ney, als Jude längst aus dem Verein ausgeschlossen, in letzter Minute der drohenden Deportation und floh in die USA. Vortrag und Buch schildern erstmals ausführlich die Geschichte des VfB Stuttgart in der Zeit des Nationalsozialismus. Zahlreiche zeitgenössische Quellen, unter ihnen viele bisher unbekannte Archivdokumente, lassen die Verflechtungen zwischen Sport und Politik deutlich werden.

Gregor Hofmann studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Freiburg. Während bzw. nach dem Studium hat er für die Historische Abteilung des VfB Stuttgart und das Archiv des Deutschen Fußball-Bundes gearbeitet. Derzeit ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München. Sein Buch „Der VfB Stuttgart und der Nationalsozialismus“ basiert auf seiner Masterarbeit und wurde in der Schriftenreihe des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. veröffentlicht.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem VfB Stuttgart

Landeshauptstadt Stuttgart
Kulturamt – Stadtarchiv
Bellingweg 21
70372 Stuttgart

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