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Fußgänger und Straßenbahn

19. September 2006 von H. Wittmann

In unserer Partnerstadt Straßburg, beispielsweise auf dem Place de l’Homme de fer wird das Nebeneinander von Fußgängern und Straßenbahn einvernehmlich gelöst. Der Verkehrsraum gehört den Fußgängern, sie bleiben stehen, wenn die Tram freie Fahrt bekommt. Die Bahnsteige sind durch eine minimale Stufe markiert, dies wird durch die sehr niedrigen Einstiegstüren der Bahnen begünstigt.

Wie schon beim (versuchten) Gang über den Wilhelmsplatz gesagt in Stuttgart bestimmen die hohen Einstiegstüren der Straßenbahnen die Anordnung und die Trennung der Verkehrsräume. Die Folgen sind fatal. Es wird nie auf Plätzen, wo solche Straßenbahnen fahren, eine Platzkultur der Begegnung entstehen können. Fußgänger müssen vor diesen gefährlichen Bahnen immer durch allerlei Mobilar in sicherer Distanz gehalten werden.

Oder sie müssen erst vor dem Einsteigen erst auf den Bahnsteig hinaufsteigen. Die Neugestaltung des Daimlerplatzes erforderte wegen der aufwendigen Einsteigestation die Steuerung des Straßenverkehrs um den Platz mittels vier ampelgesteuerten Überwegen.

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