Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart

Was könnte/musste man aus dem > Österreichischen Platz machen? Man könnte ihn den Fußgängern zurückgeben und die Stadtteile um ihn herum wieder miteinander verbinden. Aber zur Zeit wird die > Paulinenbrücke als Auffahrt für diesen eigentlich nicht vorhandenen Platz einbetoniert. Betrachtet man die aktuelle Situation beiderseits der Brücke, so zeichnet sich ab, dass man oberirdisch die Fußgänger vergessen hat. Die dürfen wohl künftig nur im Dunkeln unter der Brücke zwischen den Stadtteilen hin-und hergehen. Hat man da in Stuttgart in punkto Stadtplanung etwas verpasst? – Was könnte man mit dem für die Stadt nicht genutzten Raum der Hauptstätter Straße nicht alles anfangen? Denkt man an > Ulm könnte man echt ins Schwärmen kommen. Ein Kurfürsten-, nein, nicht gleich nach den Sternen greifen, pardon, ein Hauptstätterdamm zum Flanieren, das wärs. Und da kommt gleich der erste Einwurf: „Wo sollen denn dann die Autos fahren?“ Die ganz einfache Antwort steht hier: > Die Barriere Hauptstätter Straße.

Die > Hausptstätter Straße – rund 20 Artikel auf diesem Blog – ist der der größte Sanierungsfall in dieser Stadt.

Rechts und links könnten Fußgänger flanieren, in der Mitte könnte eine Straßenbahn Neckartor und Marienplatz elegant miteinander verbinden.

Ach, so wird das alles nicht kommen. Auch künftig werden die > 14 Spuren die schnellen Autos ansaugen, die an beiden Enden dieser Stadtautobahn im Stau stehen. Die > Neue Mitte Ulm, pardon, die Neue Mitte Stuttgart, das wärs gewesen. Wir haben auf diesem Blog schon mal ein bisschen mit dem Buddeln und Bauen angefangen.

>Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße

> Die Neue Stadtplanung

Noch ein letzter Blick auf die Bahnsteige des Stuttgarter Hauptbahnhofs

Und was fällt hier auf? Das ist ein Archivfoto! Richtig, die Gläser zwischen den Bahnsteigen sind in den Ferien verschwunden. So viele Glasscheiben, – 4-5000? – die hätte man ein bisschen putzen und dann in das neue Glasbahnhofsdach über dem neu renovierten Stuttgarter Hauptbahnhof einbauen können. Stuttgarts schönste Halle wäre das geworden. Deutschlands schönster Bahnhof. Ein richtiges Empfangstheater für alle Gäste die hier ankommen, aussteigen und in die Stadt weitergehen. Nun kommt alles anders, und wir freuen uns auf den Tiefbahnhof.

Noch ein letzter Blick auf St. Maria

Das Foto ist knapp zwei Wochen alt, jetzt schießt das neue Gebäude links der > Paulinenbrücke in die Höhe, rechts von ihr wird dass > Gerber-Viertel auch bald über den Bauzaun gucken. Schade, statt abgerissen zu werden, wird die Paulinenbrücke für lange Zeit buchstäblich in einer Häuserschlucht einbetoniert werden. Hier haben die Stadtplaner die Chance zur Reparatur dieses Stadtquartiers verpasst.

Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber

Archivbild. Bis vor kurzem hing die Gedenktafel neben der Drehtür im Foyer, ganz versteckt, so dass nur jemand sie finden konnte, der mit dem Schicksal dieses Ortes vertraut war. Nun ist die Gedenktafel an die Außenwand des ehemaligen Gebäudes der Gestapo-Zentrale umgezogen. Das wurde auch Zeit. Schade, dass in dieser Stadt um jedes Stück Erinnerung offensichtlich immer wieder gerungen werden muss. Zur Identität einer Stadt gehört auch das Gedächtnis, die Erinnerung an die Geschichte. Und naturgemäß wird die Geschichte einer Stadt auch von ihren Gebäuden geprägt.

> Gedenktafel an Außenwand des Hotels Silber Website von Nils Schmid, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Minister für Finanzen und Wirtschaft

> Gedenktafel ist aus dem Inneren des ehemaligen Hotels Silber zur Außenfassade umgezogen – Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber

Noch ein letzter Blick auf die Stadtbibliothek

Noch ein letzter Blick auf die neue > Stadtbibliothek am Mailänder Platz, bevor das Einkaufszentrum aus dem Boden wächst, und den Blick auf das schöne Gebäude und überhaupt auf die Stuttgarter Berge ringsherum versperrt.

> Ein neues Stadtquartier entsteht

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur – 16. Mai 2009

> Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

Nicht mal der Denkmalschutz wird in Stuttgart geschützt.

Zur Lektüre empfohlen:

> Denkmalschutz. Vom Wert der alten Steine
von Thomas Faltin, Stuttgarter-Zeitung, 8.07.2012

Vielleicht hätte dieser Artikel eher geschrieben und gelesen werden müssen, bevor der Denkmalschutz in dieser Stadt umgangen und Schützenswertes abgerissen wird.

Auf diesem Blog: > Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft

Sommerfest mit Rose Babylone
14. Juli im Institut français de Stuttgart

14.07.2012, 19:30 Uhr – 22:30 Uhr

14. Juli: Am französischen Nationalfeiertags lädt das Institut français Stuttgart zu einem letzten Fest auf der Terrasse der Villa in der Diemershalde ein.

Photo: (c) Rose

Musikalisches Highlight: die Band Rose Babylone aus Straßburg tritt auf. Stéphane Jordan (Gitarre und Gesang) Jean Raymond Gélis (Piano, Gambe, Gesang) und Michel Ludwiczak (Akkordeon) nehmen mit ihrem Caravan und ihren „Chansons Nomades“ im Gepäck ihre Zuhörer auf eine poetisch-musikalische Reise mit.

Eintritt frei

> Institut français, Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart

Facebook und die persönliche Identität seine Teilnehmer

Wenn man sich eine E-Adresse einrichtet, dann ist das immer eine persönliche Angelegenheit. Man gibt sie weiter, damit andere mit Hilfe dieser Adresse unkompliziert Nachrichten übermitteln können. Manche haben mehrere Adressen, offizielle Adressen, ganz private Adressen und behalten so ihre persönliche Hoheit über die eigenen elektronischen Postkästen. Wie würden wir protestieren, wenn jemand einen Mailkasten mit unserem Namen einrichtet und sie dann auch nach seinen eigenen Vorstellungen organisiert. Und dann noch mit dieser neuen Adresse unsere alten Adressen unterordnet.

Facebook macht das einfach mal und richtet Postkästen für seine Teilnehmer ein: Username + @facebook.com. Und wundern tun sich nur sehr wenige.

Jörg Schieb (WDR-digital) hat sich dieses Chaos genauer angesehen:

> Chaos bei Facebook-Mail-Umstellung

Auf diesem Blog:

> Wie sozial sind soziale Netzwerke?

> Über Facebook

Fantastikfestival
DRAGON DAYS im Literaturhaus Stuttgart

Die ersten Stuttgarter DRAGON DAYS im Literaturhaus Stuttgart beginnen am Donnerstag. Vom 5.-8. Juli verwandelt sich das Literaturhaus Stuttgart in eine Hochburg der > Fantasy-Literatur.

> Dragon-Days_Programmplan2012.pdf

Hier eine Auswahl von drei Veranstaltungen:

Donnerstag, 5. Juli 2012- 20 Uhr
DER HOBBIT – Michael Klett, Denis Scheck, Andreas Fröhlich Lesung und Gespräch

„In einem Loch im Boden, da lebt ein Hobbit…
Mit diesem Satz begann J.R.R. Tolkien nicht nur sein Roman DER HOBBIT, sondern auch ein ganz neues Feld der Literatur eine Welt des Fantastischen, Fantasievollen, heute bekannt unter der Genrebezeichnung Fantasy. Denis Scheck spricht mit Tolkiens deutschem Entdecker Michael Klett über Tolkiens Einfluss in der Literatur und über seine persönlichen Erinnerungen an den Autor. Der Gollum-Synchronsprecher Andreas Fröhlich liest aus dem HOBBIT.
Infos zum Buch: > www.klett-cotta.de/buecher/fantasy/tolkien/derhobbit

Freitag, 6. Juli 2012 / 20 Uhr
HYDDENWORLD
William Horwood, Denis Scheck, Kemane Bâ
Lesung, Gespräch, Speedpainting

Mit seinem Roman DER STEIN VON DUNCTON wurde William Horwood international bekannt. Im Gespräch mit Denis Scheck stellt der britische Autor den ersten Band seiner > HYDDENWORLD Tetralogie (auf deutsch bei Klett-Cotta) vor: Die Hydden sind ein winziges Völkchen und leben für Menschen unsichtbar unter der Erde. Jack, der Held der Geschichte, ist in der Welt der Hydden ein „Riesengeborener und dadurch in höchster Gefahr. Laut einer Prophezeiung soll er dabei helfen die Welt der Menschen und der Hydden wieder zusammenzuführen, in dem er die vier fehlenden Edelsteine einer sagenumwobenen Brosche wiederfindet. Das gefällt den über die Hydden herrschenden Fyrd nicht und Jack muss sich auf eine gefährliche Suche nach den Edelsteinen begeben, damit sich sein Schicksal erfüllt.
Vorprogramm: Figurenentwicklung in nur zwanzig Minuten. Der Speedpainter Kemane Bâ malt ein Bild zu HYDDENWORLD. Seine Arbeit am Computer wird direkt auf die Leinwand projiziert, und das Publikum kann durch Zurufe gestalterischen Einfluss auf den Schöpfungsprozess nehmen.

* Samstag, 7. Juli 2012 / 17 Uhr
DER LETZTE SCHATTENSCHNITZER – Christian von Aster

Für seinen Roman > > DER LETZTE SCHATTENSCHNITZER hat Christian von Aster auf der Leipziger Buchmesse den Phantastikpreis SERAPH bekommen. In seinem Roman wohnt jedem Schatten eine eigene Art von Leben inne. Menschen mit der Fähigkeit die Sprache der Schatten zu verstehen, haben auch Zugang zu dem Wissen der Schatten. Deshalb versuchen alle Magier die Sprache der Schatten zu erlernen. Der Held der Geschichte, Jonas Mandelbrot, hat eine Begabung diese Sprache zu verstehen und er wird damit die einzige Hoffnung, den Krieg zwischen Mensch und Schatten zu verhindern.

> Vorgefragt: Christian von Aster, der Schattenschnitzer mit einem Video-Interview

Der Kartenvorverkauf findet im > Literaturhaus Stuttgart statt.

Weitere Infos sowie alle Programmpunkte der DRAGON DAYS finden Sie hier: > http://www.dragondays.de.

> Dragon-Days_Programmplan2012.pdf

> http://www.hobbitpresse.de/

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