Französische Woche in Stuttgart

Französische Woche 2008Es ist wieder soweit. Die > Programm-broschüre für die französische Woche ist erschienen. Vom 9.-19.10.2008 werden über 100 Veranstaltungen die enge Beziehungen zwischen der Landeshauptstadt und Frankreich unterstreichen.Französische Woche 2008



„Wir sind ein harmonisches Paar“, stellte der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy kürzlich über sich und Bundeskanzlerin Angela Merkel fest. Was für die zwei Staatsoberhäupter gilt, lässt sich auch über die Beziehungen zwischen Stuttgart und Frankreich sagen. Die neunte Französische Woche zeigt einmal mehr die Vielfalt der deutsch-französischen Aktivitäten im Großraum Stuttgart: Rund hundert Veranstaltungen locken ins Museum, Theater, Kino… oder ins Freie und bereichern den Stuttgarter Kulturherbst an zehn Tagen mit Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen, Tanzdarbietungen, Filmen, Lesungen, Workshops, Führungen, Kinder und Jugendangeboten sowie Kulinarischem. Auch Projekte im Rahmen der Städtepartnerschaften sind ein fester Bestandteil des Programms. …“ aus dem Grußwort, das Dr. Wolfgang Schuster Oberbürgermeister vonr Stuttgart, Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung und Christian Dumon, Französischer Generalkonsul, zusammen unterzeichnet haben.

Illustrationen von Isabel Klett im UNO ART SPACE – Ute Noll

Isabel Klett Isabel Klett zeigt ihre Illustrationen in einer Ausstellung in Stuttgart vom vom 18. September bis 4. November.

Die Vernissage findet am 18. September von 19 bis 22 Uhr im UNO ART SPACE – Ute Noll in der Liststrasse 27 in Stuttgart statt.

Isabel Klett (Stuttgart + Barcelona) arbeitet seit 10 Jahren als freie Illustratorin. Ihr Studium hat sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart absolviert und bei Prof. Edelmann 1998 abgeschlossen. Von 1998 bis 2001 lebte sie in Paris, dann zog sie nach Barcelona. Ihre Illustrationen haben u.a. die New York Times abgedruckt, Madame Figaro das SZ-Magazin, das Frankfurter Rundschau Magazin, die FAZ am Sonntag und die Financial Times Germany. Bücher illustrierte sie u.a. für die Verlage > Klett-Cotta (u.a. Cotta?s Kulinarischer Almanach), Heyne, Ullstein und Fischer. Illustrationen finden Sie auf ihrer Internetseite unter > www.isabelklett.de

Öffnungszeiten: jeweils Dienstags von 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung. Während der Veranstaltung „Sterne des Südens“ im Lehenviertel am Samstag, den 20. September ist die Galerie von >> 10 bis 18 Uhr geöffnet. Um 12.00 und 16.30 Uhr singt Maria Lux Arien von Wagner. Die Ausstellung von Isabel Klett endet am 4. November.

UNO ART SPACE – UTE NOLL
ON-PHOTOGRAPHY & ILLUSTRATION
LISTSTRASSE 27
70180 STUTTGART
0049 (0) 711 . 66 48 72 85
UNO@ON-PHOTOGRAPHY.COM
WWW.ON-PHOTOGRAPHY.COM

Stuttgart und seine Geschichte
Die Ruine des ehemaligen Lusthauses

Die Ruine des ehemaligen Lusthauses, das Georg von Beer von 1580-1593 am Schloßplatz errichtet hatte, steht heute im Mittleren Schloßgarten. Zu Recht galt es als ein Schmuckstück der deutschen Renaissance. 1902 wurde es durch einen Brand zerstört. Zwei Jahre später wurden die Reste am heutigen Standort wiederaufgebaut. Über die noch ! erhaltenen Treppen des Portals schritt die damalige Stuttgarter Gesellschaft. Vorsicht Baustelle steht am Zaun. Aber schon seit längerem ist die Ruine dem Verfall preisgegeben. Dichter Efeu hat die Treppen überwuchert, und an vielen anderen Stellen schädigt der Pflanzenwuchs langsam aber stetig immer mehr die Mauern. Guckt man genau hin, wird deutlich, was für ein Schmuckbau das Lusthaus einst gewesen sein muß. Und die jetzt noch vorhanden Substanz eines der ältesten Gebäude Stuttgarts ist es wert, sobald wie möglich gerettet zu werden.

Eva Funke > Rettungsaktion für Lusthaus-Ruine Kulturszene empört über Bauverwaltung, in: Stuttgarter Nachrichten, 4. Juli 2007

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Was geschieht mit der Lusthaus-Ruine?

Nachtrag:

Eva Funke > Rettungsaktion für Lusthaus-Ruine Kulturszene empört über Bauverwaltung, in: Stuttgarter Nachrichten, 4. Juli 2007

Ist das das letzte Wort? Das Amt für Vermögen und Bau Baden-Württemberg will der Lusthaus-Ruine im > Mittleren Schloßgarten einen neuen Zaun spendieren und mit Info-Tafeln den Bürgern erklären, wieso die Ruine auch künftig weiter verfallen soll.

Lusthaus

Eva Funke > Rettungsaktion für Lusthaus-Ruine (Stuttgarter Nachrichten 4. Juli 2008): „Kulturszene empört über Bauverwaltung. Die Absicht der Landesbauverwaltung, die Lusthaus-Ruine im Mittleren Schlossgarten verfallen zu lassen, stößt bei Bauexperten und Kulturschaffenden auf scharfe Kritik. Zur Rettung der Ruine wollen sie noch im Juli einen Förderverein gründen.“

Der Verein soll am 31. Juli gegründet werden.

Professor Ostertag wird am Donnerstag 31. Juli um 16 Uhr im Stuttgarter Literaturhaus einen Vortrag über die Ruine des Lusthauses halten.

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Fotos: Roland Ostertag

Vorrang für die Autos auf 10 Spuren

Hauptstätter Straße

Ein Blick vom Charlottenplatz aus Richtung > Hauptstätter Straße. Wieviele Spuren kann man dort zählen? 11? Was für einen Sinn machen die Verzögerungs-, Beschleunigungs- und Einfädelungsspuren, wenn man doch eigentlich nur 50 km/h fahren darf? Die ganze Stadtautobahn ist eine einzige Bausünde.

Außerdem, will man mit dem Auto von der > Marktstrasse zum Leonhardsplatz gelangen, kann man sich mit wenig Phantasie vorstellen, wieviele zusätzliche Kilometer zu fahren sind, um die Hauptstätterstraße zu überwinden, indem man auf ihr hin-und herfahren muß, um zu den Wendestellen zu gelangen. Wahrscheinlich ist das auch in Stuttgart so, daß ein bestimmter Prozentsatz der Autofahrten Kurzfahrten sind. Also wieviel Prozent der zurückgelegten Kilometer auf der Stadtautobahn werden von denjenigen gefahren, die sie nur von West nach Ost überwinden wollen, was deren Erbauer nicht vorgesehen haben?

Zur Erinnerung: Ingmar Höhmann berichtete am 16. April 2008 in der FAZ unter der Überschrift über das längst fällige – wenn auch erst langsam einsetzende Umdenken hinsichtlich der Verkehrsplanung in Köln, auch in Düsseldorf und Freiburg: > Ein Ärgernis namens Verkehr.

Die Ulmer haben es geschafft, ihre Neue Straße zurückzubauen, bzw. zu überbauen und den freigewordenen Stadtraum den Bürgern zurückzugeben: > Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart?. Das geschah aber erst, nachdem die Ulmer Bürger sich erfolgreich gegen die Untertunnelung gewehrt haben. Also nochmal an Ulm erinnern: > Ulm 1990: Tunnelbau abgelehnt. Es nützt nichts, ca. 40 % der Autos unter der Kulturmeile zu verstecken, man braucht zur Tunnelnutzung Rampen, und außerdem zieht ein Tunnel wegen des vermeintlich schnelleren Vorankommens noch mehr Autos an, die den Stau an beiden Ende der Stadtautobahn vergrößern werden.

Wissenschaft und Politik im Gespräch

Freitag, 27.06.2008, 20.00 Uhr > Fotos folgen am Sonntag!
im Literaturhaus Stuttgart
Erhard Eppler, Tanja Gönner, Jörg Schlaich
Veranstaltungsreihe Architektur
Impulsreferate und Gespräc
Moderation: Roland Ostertag

Um der Politik Erkenntnisse der Wissenschaft zu übermitteln, gibt es viele verschiedene Foren, zum Beispiel die jüngst gegründete nationale Akademie für Politikberatung, die der Politik alljährlich einen 500-seitigen Wissenschaftsbericht übergibt. Einfach ist der Wissenstransfer indes nicht, die Probleme werden größer, die Zusammenhänge komplexer, unlösbarer…. Darüber diskutieren Personen mit Kompetenz und Wissen aus Wissenschaft und Politik: Jörg Schlaich, Ingenieur, Erfinder, Forscher, Entdecker im großen Bereich des menschlichen Zusammenlebens, Tanja Gönner, verantwortlich als Ministerin für Politik des Landes Baden-Württemberg in Sachen Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit, Verbraucherschutz sowie Erhard Eppler, seit über fünfzig Jahren im politischen und kirchlichen Raum tätig, immer auf der Suche nach den Grundwerten unserer Gesellschaft.
In Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Baden-Württemberg
Eintritt frei

Literaturhaus Stuttgart

Am Mittwoch, 7. Mai 2008, stellten Martin Mosebach, Hans Hollmann, Andrea Reuter mit einer Szenischen Lesung > ROTKÄPPCHEN UND DER WOLF vor. – Martin Mosebach, dem letztes Jahr der Georg-Büchner-Preis verliehen wurde, hat aus einem Märchen voll alter Mythen ein eindrucksvolles modernes Versdrama gestaltet, an dessen Grund die mal zynische, mal lustvolle reine Lebensgier liegt.

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