Winter
Wie war das noch früher? Als der Winter kam?

Wie war das noch früher? Als der Winter kam?

Hier ist es sehr gut gelungen, die hohen Bahnsteigmauern hinterm Gebüsch zu verstecken.

Auch beim Durchfahren sieht man sie kaum.

Man muß schon in die Straßenbahn einsteigen, umd das Betonbauwerk so richtig bewundern zu können.

Wie die Betonbauten an der Haltestelle Eugensplatz wohl mittlerweile aussehen? Nächste Woche gehe ich da mal gucken.
Mir schrieb eine Leserin, ich sollte doch mal in meinen Baustellenbildern nachgucken:



Die Rückseite finde ich interessanter, weil sie in den PLatz eingefügt ist. Ich finde ja immer noch, daß der ganze Bau zu nah am Schloßpatz steht. Treppen vor dem Haupteingang hätten einladender gewirkt.

Aber im Stradtbild hat das Museum einen beeindruckenden Platz gefunden:

Interessante Kombination oder man wird sich schon daran gewöhnen:

Eine Perspektive auf die Halbhöhe hat sich auf der Königsstraße aufgetan, solange bis die Lücke wieder zugebaut wird:

Das > Literaturhaus Stuttgart hat am 18. November seinen fünften Geburtstag gefeiert. Zum Gratulieren kamen Oberbürgermeister Wolfgang Schuster und Sigrid Löffler, die einen Vortrag über W.G. Sebald hielt und damit an dessen letzten öffentlichen Auftritt bei der Eröffnung des Literaturhauses am 18. November 2001 erinnerte. Sebald kam vier Wochen später bei einem Verkehrsunfall in England ums Leben. Andreas Langen, Kai Loges (?die arge lola?) stellten ihre Fotos im Foyer vor, die jeden Monat auf dem Programm des Literaturhauses zu bewundern sind. Die Ausstellung „5 Jahre Fotos“ wird bis zum 31. Januar im Literaturhaus gezeigt. Die Gruppe FÖN mit Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini, Tilman Rammstedt, Florian Werner stellten neue Lieder vor. Peter Härtling, Heinrich Steinfest, José F.A. Oliver lasen Gedichte vor, Naomi Fearn las Comics. und unter dem Titel COWBOYS UND COWGIRLS stellten die Schüler der Schreibwerkstatt Drama Szenen einer Entführung vor.

Das könnte ein U-Bahn-Teilstück sein. Ist es aber nicht. Eher eine Betonmauer, die in ihren Dimensionen gerade so in den Platz hineinpaßt, ihn der Länge nach teilt. Eine zweite Mauer wird auch noch gebaut. Dann ist es eben kein Platz mehr, sondern nur noch eine Haltestelle. Der Namen Eugensplatz ist dann verschwunden, wird dann nur noch auf den Haltestellenschildern als Erinnerung fortleben.

Ich habe noch nicht verstanden, warum dieses Autobahnteilstück gebaut worden ist:

Vielleicht , um den Parkplatz zu überdachen?

Oben brausen die Autos – dürfen sie nicht – tun sie aber doch -, um an beiden Enden dann vor den Ampeln zu warten. In jedem Fall ist das eine Bausünde:


Was behält der Autofahrer, wenn er hier vorbeifährt? Dem Hinweis zum P Österreichischer Platz kann nicht gefolgt werden, weil die Abbiegespur gesperrt und Ortsunkundige müssen die Tü- und die Fangelsbachachstr. kennen, damit sie wissen wie’s weitergeht. Das einzige interessante Schild fehlt auf diesem Platz: Österreichischer Platz.
Was ist das?

Heute abend auf dem Nachhauseweg kam ich an vielen großen Betonblöcken vorbei. Sauber aufgereicht lagen die da mitten auf der Straße. Vielleicht muß hier die Kanalisation grundlegend und tiefgehend erneuert werden? Vielleicht wird hier etwas zur Verkehrsberuhigung gebaut? Oder eine neue Staffel? Also mal um die Betonblöcke herumgehen? Vielleicht doch schon heimliche Vorarbeiten bei Nacht und Nebel für S 21, um einen Duchgangsbahnhof zu bauen? Auf der Betonverpackung steht ja auch schon vorsorglich Railbeton:

Eine kleine Ortsbegehung läßt keinen Zweifel am Bauvorhaben. Vorbilder gibt es schon in der ganzen Stadt wie die Haltestation Russische Kirche.

Es geht beim neuen Eugensplatz nicht darum, ob Hochbahnsteige für die großen Bahnen sinnvoll sind oder nicht, es geht hier nur darum, daß wieder einmal feste zubetoniert wird – und mit welchem Aufwand. Früher konnte man beim Eiscafé, dem besten in der Stadt die Abendportion Eis -manchmal gar auch mit Sahne – holen und dann zur Aussicht rüber schlendern. Ist demnächst auch hier Beton im Weg?

Früher als man hier noch auf das Bähnchen warten konnte…

und das dann auch zu ebener Erde kam, ach das waren noch Zeiten.

Da war die Welt noch in Ordnung. Und so wird der Stuttgart-Fotos-Blog zum Erinnerungsfotoblog. So ist das eben.