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Archiv für die Kategorie 'Dies und das'

Die Teleteststrecke und der Merkur

Sonntag, 30. Dezember 2007

Der SchloßplatzDie Merkursäule

Das ist meine Teleteststrecke: Ein bestimmter Punkt auf dem Schloßplatz erlaubt diesen Blick auf den Merkur. Alle Fotos sind vom gleichen Punkt aus aufgenommen worden. Ende des 16. Jahrhunderts entstand die Säule als Wasserturm, im 19. Jahrhundert bekam sie den vergoldeten Merkur,wie > Michael Waltz auf seiner Website berichtet.

Die Merkursäule

Arnulf-Klett-Platz
oder Plätze sind in Stuttgart oft Straßen
oder warum hat Stuttgart keine Platzkultur?

Samstag, 11. August 2007

Arnulf-Klett-Platz

Als ich gestern unseren Gast pünktlich am Gleis 14 abholen konnte, und wir dann später auf der Suche nach einem Café den > Arnulf-Klett-Platz auf dem einzigen Fußgängerweg überquerten, wurde uns beiden sofort deutlich, daß dieser Platz nur so heißt, aber in Wirklichkeit eine sechsspurige Straße ist, die den Hauptbahnhof von der Innenstadt trennt.

Arnulf-Klett-Platz

Man kommt in diesem Kopfbahnhof mit dem Zug in der Stadt an, könnte dann den Bahnhofsvorplatz betreten, um dann weiter in die Stadt zu gehen. Dieser Empfang der Besucher unserer Stadt könnte stadtplanerisch wirkungsvoll inszeniert werden, Betonpfosten und Absperrkette wären da nicht die dicken Betonpoller, die Absperrketten und die schnell hin- und herbrausenden Autos. Aber jetzt wird ja demnächst alles besser, wenn der Bahnhof umgebaut wird, meinte unser angereister Gast. Ich habe dann erst einmal erklärt, wo der Straßburger Platz sich künftig über den neuen Beinah-Unterirdischen Bahnhof wölben wird. Stuttgart wird eine Stadt der > Kuppeln werden. Der hier bereits zitierte Prospekt der Bahn läßt de Wölbung des Straßburgher Platzes über dem neuen Bahnhof vorsichtigerweise nur erahnen. Und es entsteht der Verdacht, daß die eingesparte Zeit beim Aus- und Umsteigen im neuen Bahnhof zur Zeitersparnis bezüglich der Tunnelneubauten hinzugerechnet wird, um mit den gewonnenen Minuten Milliardenausgaben zu rechtfertigen.

Arnulf-Klett-Platz

Also statt den Bahnhof zu drehen und einzugraben könnte man auch darüber nachdenken, den heutigen Bahnhof, statt von der Seite her heimlich abzureißen, zeitgemäß zu renovieren, den Platz vor dem Bahnhof wirklich zu einem empfangsbereiten Platz machen. Die Reisenden würden willkommene Gästen der Stadt werden, die in der Stadt ankommen. Tatsächlich kann man die Städte beneiden, in denen Reisende so in der Stadt empfangen werden. Cafés am ersten Platz der Stadt, vielleicht wird die schnöde Fassade des großen Hotelsgegenübe vom Bahnhof geputzt und aufgewertet – , einfach einen wunderbaren urbanen Empfangsbereich bauen. Das wärs doch! Aber man möchte beim Stand der Dinge, daß die Reisenden nach Stuttgart unter der Erde ankommen, nichts von der Stadt sehen und am besten gleich weiterfahren.

Der Umbau des Arnulf-Klett-Platzes zu einem richtigen Patz würde bedeuten, den Autoverkehr von dort zu verbannen – warum muß der eigentlich hier fahren? – oder zumindest auf das absolut notwendige Maß zu verringern. Das hat man auf einem anderen Platz, nämlich dem > Rotebühlplatz, der auch vom Platz zur Straße wird und dann in die Königstraße übergeht, auch geschafft:

Rotebühlplatz

Das ginge nicht? Mit einer geschickten Verkehrsplanung, die den Individualverkehr zum Abholen der Liebsten auf den heutigen > Kurt-Georg-Kiesinger-Platz Kurt-Georg-Kiesinger-Platz (Ein Parkplatz für den Altbundeskanzler?) lenkt – > Bahnverspätungen erfordern oft Wartezeiten – , da helfen auch keine Tunnel und das Abliefern der Liebsten auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs ermöglicht, dann würde ein großer Prozentsatz des parkplatzsuchenden Verkehrs auf dem Arnulf-Klett-Platz wegfallen.

S 21 will einen > Stadtteil, eine Art zweites Zentrum der Stadt hinter dem Bahnhof auf den heutigen Gleisanlagen bauen. Künstliche Stadtviertel gehören zu hoher Architekturkunst und müssen zielgerichtet in das bestehende Umfeld eingepaßt werden. Berlin hat auch zwei Zentren und die Einweihung des Neuen Hauptbahnhofs hat eine unglaubliche Vernachlässigung des Viertels um den Bahnhof Zoo zur Folge gehabt. Schon heute fühlt man sich nachts unwohl, wenn man in Stuttgart durch die > Kronprinzstraße geht, die schon heute einen Vorgeschmack auf eine vielleicht künftige Verwahrlosung der alten City geben kann.

Stuttgart soll schöner werden

Samstag, 21. Juli 2007

oder “Warum muß vieles so häßlich sein?” lautete der Untertitel des Wettbewerbs der Stiftung Architekturforum Baden-Württemberg. Gestern stellte das Preisgericht die Ergenisse des Wettbewerbs in 1. Stock des > Stuttgarter Literaturhauses vor.

Wettbewerb

Der Vorsitzende des Preisgerichts, Professor Roland Ostertag, erläuterte den Wettbewerb, die Annonymität des Verfahrens und die Maßstäbe des Preisgerichts. Zu ihm gehören Petra Bewer, Antiquarin, Peter Grohmann, Kabaretist, Dipl.Ing (FH) Gustav Marohn, Architekt, Dr. Wolfganag Milow, Kulturmanager und Professor Ostertag.

Die Ausstellung der 350 eingereichten Motive ist in der Woche vom 23.-27. Juli jeweils von 16 h 30 bis 20 Uhr im 1. Stock des Stuttgarter Literaturhauses zu besichtigen.

Wettbewerb

Die Weinstube Adler in Untertürkheim

Montag, 2. Juli 2007

Ein Ausflug nach Untertürkheim in den Adler. Gestern abend zum Rostbraten und anschließendem karamelisierten Kasierschmarrn. Hatte nur mein Handy dabei, aber dessen Fotos geben das wunderbare Erlebnis von gestern abend auch ganz gut wieder. Perfekter Empfang mit dem netten Gruß aus der Küche. Und ein Riesenweinkeller auch mit Weinen aus Österreich gut bestückt. Und dann der Rostbraten. Wie sagte ein Freund neulich beim Essen statt Guten Appetit ? Bis später und machte sich an seinen Teller. Genauso wars auch hier, richtig gut angebraten. Und dann der Kaiserschmarrn, richtig rütteln und im richtigen Moment vom Feuer nehmen, erklärte uns Sebastian Ludwig, der hier seit einiger Zeit erfolgreich den Adler führt.

> Weinstube Adler
Großglocknerstr.25
70327 St.-Untertürkheim
Tel.: +49(0) 711-88 85 995
Fax: +49(0) 711-88 85 996

Kann man ein Stadtviertel planen und bauen?

Samstag, 20. Januar 2007

Kann man wirklich, wenn einmal die Gleise hinter dem Hauptbahnhof verschwunden sind, ein ganzes Stadtviertel auf dem Reißbrett planen und bauen? Ein erster Blick von der Halbhöhe auf das Viertel hinter dem Bahnhof läßt ahnen, was uns erwartet.

Stutgart 21

Zum Vergleich ein Blick auf einen Ausschnitt der City.

Stuttgart

Winter

Samstag, 20. Januar 2007

Wie war das noch früher? Als der Winter kam?

Stuttgart, Feuersee

3. Webmontag in Stuttgart

Freitag, 20. Oktober 2006

Diesmal kein Fotobeitrag, aber etwas, das mittelbar auch mit Blogs zu tun hat.

Am Montrag, den 23. 10. findet in der Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, der
> 3. Stuttgarter Webmontag statt. Beim Stand der Dinge wird die Veranstaltung möglicherweise per Video in SecondLife übertragen. Mehr dazu auf der Wiki-Seite des Webmontags.

Und jetzt?

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Aufgeräumt:

30. April 2004, 8.00 Uhr:

30. April 2004, 18.00 Uhr:

Der Sommer in Stuttgart

Mittwoch, 13. September 2006

Es ist ja erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit der Schloßplatz wieder renoviert worden ist. Gerade war noch die Weltmeisterschaft,

Hoppenlaufriedhof

Mittwoch, 13. September 2006

Eigentlich interessiere ich mich für die Architektur und die Verkehrsplanung in Stuttgart. Aber auf den vielen CDs ist auch die Fotoserie aus dem Hoppenlaufriedhof.

Die Merkursäule

Dienstag, 12. September 2006

Alle kennen den > Jüngling aus Gold, der als > Merkur seit 1862 auf die Säule zwischen Schillerplatz und Planie gestellt wurde. Steigt man auf den > Turm der Stadtkirche sieht man den Merkur von oben, der sonst zwischen den > beiden Türmen steht. Die Säule wurde 1598 errichtet und diente als Wasserturm für die Brunnenwerke des Lustgartens

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