Immer enger: Nachverdichtung in der Innenstadt (III)

Die Klagen über die misslungene oder fehlende Stadtplanung häufen sich auf unserem Blog. Hier ein Beispiel, wie die Nachverdichtung in der Stuttgart City irreparablen Schaden anrichtet. Es geht um die Rosenstraße, auf dem folgenden Foto sich in der Mitte im unteren Teil des Fotos befindet und auf die Hauptstätterstraße zuläuft. Früher ging sie in die Sporerstraße über, jetzt wird aber das Gebäude des Dorotheenviertel in ihren Straßenverlauf hineingestellt. Nachverdichtet! Und die > Barriere Hauptstätterstraße wird so zumindest indirekt und nachhaltig betont:

Vergrößern mit einem Klick.

Schade, aber so wird immer in Stuttgart gebaut. Sichtachsen, die für die Identität einer Stadt so wichtig sind, werden ignoriert.

Das Thema Nachverdichtung ist ein Dauerbrenner auf unerem Blog:

> Nachverdichtung in der Innenstadt (II)
> Um jeden Preis: Nachverdichtung in Stuttgart
> Stuttgarter Nachverdichtung
> Stuttgarter Riegelbebauung und Nachverdichtung
> Wehret den Auswüchsen: Die Stuttgarter Nachverdichtung
> Nachverdichtung in Stuttgart. Noch ist es nicht zu spät
> Die Stuttgarter Nachverdichtung
> Nachverdichtung in der Innenstadt
> Nachverdichtung in Stuttgart
> Der Stuttgarter Talkessel wird abgeriegelt

Das Zubauen des Blicks vom Österreichischen Platz aus auf St.Maria haben wir hier auf unserem Blog beklagt. Steigt man auf die Halbhöhe ist noch ein kleiner Blick auf die Kirche frei:

Bundesverdienstkreuz für Professor Roland Ostertag

Für seine herausragende Verdienste im Bereich der Architektur und für das Allgemeinwohl hat Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck am Dienstag, 15. September 2015 Professor Roland Ostertag aus Stuttgart den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – 1. Klasse verliehen.

„Durch Ihr vielfältiges Wirken haben Sie Zeichen gesetzt, Spuren hinterlassen und neue Wege geöffnet. Die Wechselbeziehung zwischen Architektur, Mensch und Stadt als Lebensort stand für Sie in Ihrer Arbeit immer im Vordergrund“, sagte Schmid anlässlich der Übergabe des Bundesverdienstordens im Neuen Schloss in Stuttgart. „Sie haben sich um die Landeshauptstadt Stuttgart und die Architektur in Deutschland insgesamt verdient gemacht“, so Schmid weiter.

> Bundesverdienstkreuz für Professor Roland Ostertag

> Die Rede von Professor Roland Ostertag

Unser Photograph war dabei:

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese Seite ganz geladen ist, sich der Kreis oben im Reiter nicht mehr dreht.

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Der Blog von Prof. Ostertag: > www.stuttgart-wohin.de

Einkaufen in Stuttgart

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Man könnte glauben, das Gerber sei immer noch nicht eröffnet. Auch am 1. September 2015 sind die Fensterhöhlen immer noch zu und blind. Noch oder noch immer darf niemand hineingucken. Es soll schon eröffnet sein? Dann darf wohl auch niemand hinausgucken. Der Einkaufstempel schottet sich vom gegenüberliegenden Quartier ab, das ihn durch der > Paulinenbrücke von den westlichen Stadtteilen trennt, hermetisch ab. Drei dünne senkrechte Reklametafeln, wie an Bushaltestellen, nur dafür überdimensioniert, kündigen von einer Warenwelt, die man nicht unbedingt hinter diesen Blindfenstern vermuten darf. Und wenn das Zentrum wirklich schon eröffnet sein sollte, ist es an einem Kontakt zu den umliegenden Stadtteilen gar nicht interessiert. Allenfalls in Sachen Kundenfang. Aber bitteschön, die sollen dann möglichst lange im Zentrum kreisen, ohne hinauszugucken. Für die Stadtentwicklung sind diese > Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Gehen wir heute in die City oder in ein Einkaufszentrum? fragen sich die Stuttgarter und weil die Zentren fast alle Kettenläden unter einem Dach bieten, weil es da drinnen nicht regnet und man mit dem Auto bis fast in die Ladentheke fahren kann, schätzen sie dieses Einkaufen, so als ob es irgendwo in der Republik wäre, in Passau…

… oder in Gelsenkirchen, Hannover oder Hamburg.

Woher kommt der Drang zum Einkaufen in Ladenzentren? Kurze trockene Wege für Auto und Kunde? Dynamik für die Drehständer? Kauft der Kunde hier erst einmal ein, dann sitzt das Geld lockerer, als wenn er erst zum nächsten Laden gehen müsste. Trickreich sind die Wege, wie in diesem > Ladenzentrum, wo Kunden, wenn sie auf die Idee kommen, eine der oberen Etagen besuchen zu wollen, zuerst an möglichst vielen Geschäften vorbeilaufen müssen, weil die Rolltreppe, natürlich auf der anderen Seite nach oben führt. Nur diese Dynamik macht die Waren wirklich zu Regaldrehern.

Ohne Zweifel, war es ein immenser städtebaulicher Kardinal-Fehler diese beiden großen Ladenzentren an beiden Seiten der Stuttgarter Innenstadt zu bauen. Man hat sich die Stadtplanung aus der Hand nehmen lassen. Das sei übertrieben, dies so zu behaupten? Nun, die Stadt lässt ihre Innenstadt verwahrlosen und hat offensichtlich kein großes Interesse dran, z. B. die > Kronprinzenstraße endlich mal zu renovieren.

Baustellen als Unfallgefahren (I) Willy-Brandt-Straße

Update: 9.9.2015:

Mittlerweile sind die Spuren fast wieder begradigt worden, aber wer anderen eine Grube gräbt…

Mi einem Klick auf das Foto wird es vergrößert.

Update: Mittlerweile sind die Spuren, die stadtauswärts führen, wieder begradigt worden. 7.9.2015

> Unfallgefahr! Slalomfahren in der Willy-Brandt-Straße – 20. April 2015

Abenteuerliches Slalomfahren auf der Willy-Brandt-Straße. 40 km/h? Man wird bedrängt, genötigt und großzügig mit Surwechsel ohne Blinken überholt. Und nachts, und besonders bei Regen sind die gelben Streifen kaum zu erkennen, umso besser leuchten dann die weißen schönen Streifen im Scheinwerferlicht:

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Stadtführung in Stuttgart

Wenn Sie nicht auf Anhieb wissen, wo sich dieses Wappen, dieser Herr und diese Skulptur befinden,

dann sollten Sie bald eine Stadtführung mit > Andrea Welz > Kunst und Reisen buchen:

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<<<< > www.twitter.com/kunstundreisen

Selbst nach so langer Zeit in Stuttgart und über 400 Artikeln auf diesem Blog war ihre Führung gestern drei Stunden durch Stuttgart ein großer Gewinn. Kompetent, engagiert und fröhlich hat sie unsere Gruppe durch Stuttgart geführt und Orte gezeigt, die viele von uns noch nie gesehen haben. Geschickt hat Sie uns gezeigt, wie die Stadt sich im Lauf der Jahrhunderte verändert hat.

Und ihre Website enthält einen Blog > Kunst und Reisen: Aktuelles. Andrea Welz bietet > Stadtführungen aller Art in Stuttgart an: „Wilde Weiber. Frauengeschichten aus Stuttgart“ oder „Auf der Spur der Eisenbahn: Vom Schlossplatz zum Pariser Platz“, dabei bekommen Sie dann das Portal vom 1. Bahnhof in Stuttgart zu sehen.

Und sie veranstaltet > Gruppenreisen.

Einen > Reiseblog schreibt sie auch.

Und die Kinder mögen ihre > Hutzlemännle-Tour.

> KR 51 Kunstreise Paris/Giverny (KR310715)

https://twitter.com/kunstundreisen/status/619733908473683968

Bachchor Stuttgart
Benefizkonzert zugunsten der Orgelrenovierung

13. 07. 2015 20:00 Uhr in der Lutherkirche – Bad Cannstatt

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Herr Gott, dich loben wir
»Laß, oh Herr, mich Hilfe finden« – Hymne op. 96
Lauda Sion op. 73
Isabelle Müller-Cant, Sopran
Margret Hauser, Alt
Johannes Kaleschke, Tenor
Matthias Baur, Baß

Bachchor Stuttgart
Daimler-Sinfonie-Orchester Stuttgart
Jörg-Hannes Hahn, Leitung

Eintritt frei

Alle drei Werke entstanden in den 1840er Jahren, als sich Chorvereinigungen aus ganz Europa mit Kompositionsaufträgen an Mendelssohn wandten. Alle drei Werke standen auch lange Zeit im Schatten der großen oratorischen Werke Mendelssohns; dies beginnen Konzerte wie dieses nun zu ändern.

Weiteres Konzert: Sonntag, 11. Juli 2015, 19.30 Uhr, Stadtkirche Schorndorf

> Das Jahresprogramm von MUSIK AM 13. herunterladen. *.pdf

Daimler Sinfonieorchester und Bachchor Stuttgart zu Gast in St. Eberhard am 16. Juli 2015

Benefizkonzert für die Katholische Hospizstiftung Stuttgart

Zu ihrem traditionellen Benefizkonzert lädt die Katholische Hospizstiftung im zehnten Jahr ihres Bestehens in die Domkirche St. Eberhard ein. Im Mittelpunkt des Programms steht das geistliche Repertoire von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das Daimler Sinfonieorchester wurde vor über 30 Jahren als Daimler-Benz-Orchester Stuttgart gegründet und ist heute mit über 70 Mitgliedern ein renommiertes Unternehmensorchester.

Der Bachchor Stuttgart mit seinen heute 70 Mitgliedern wurde im Bachjahr 2000 von Prof. Jörg-Hannes Hahn ins Leben gerufen, der ihn seitdem auch künstlerisch leitet.

Das Konzert findet statt am
Donnerstag, 16. Juli 2015 um 20.00 Uhr
in der Domkirche St. Eberhard, Königstraße 7

Der Eintritt ist frei. Die Spenden werden für das Hospiz St. Martin verwendet.

> Bachchor Stuttgart

Wann bekommen wir unseren Fahrradtag in Stuttgart?

Noch ist es nicht sicher, ob alle Autos an diesem Tag, mit dem die Bürgermeisterin von Paris Anne Hidalgo die Klimakonferenz in ihrer Stadt grüßt, in Paris stehenbleiben müssen.

Für Stuttgart wäre der 27. September 2015 ein schlechter Termin, denn an diesem Tag könnten wir das autofreie Paris radeln, aber für Stuttgart gibt es doch bestimmt einen anderen Termin, das wäre cool. Wahrscheinlich käme ich mit dem Rad schneller als sonst mit dem Auto ins Büro.

> Une journée sans voitures mais 100% vélo à Paris

Übrigens. > Zur Mobilität in Stuttgart hat Roland Ostertag ein lesenswertes Buch verfasst.

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