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Archiv für die Kategorie 'Stuttgart 21'

Ortsbesichtigung: S-21 – Bauabschnitt A 1

Sonntag, 25. Januar 2015

> Stuttgart 21 A 1 und die Bibliothek 21 – 14. Juni 2009
> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (IV) – 25. November 2007
> Stuttgart 21 – Der neue Stadtteil – Fotos von Thomas Fütterer -21. Juli 2007
> Stuttgart 21 – Ein neuer Stadtteil – 21. Juli 2007. Wir schrieben im Juli 2007: ” Da wird ein Stadtteil gebaut, der keine Anbindung an die bestehenden Stadtteile um ihn herum hat. Es entsteht eine echte Insellösung von der Brache aus gedacht und nicht von den umliegenden Stadtteilen aus konzipiert. Und ohne Not wird auf der heutigen Brache wieder genauso eng gebaut als wärs ein Stuttgarter Hinterhof.”

Und so ist es auch geschehen. Die Stadtbibliothek, die nach Ihrer Fertigstellung wie ein Solitär stand, ist leider, leider hinter dem Bau für die Sparkasse verschwunden. Mittlerweile sind hinter der Bibliothek > mehrere Gebäude mit Einkaufsläden entstanden, auf denen jetzt auch noch ein Hotelturm gebaut wird, ohne das man > die Windbewegungen in Richtung des Talbessels berücksichtigt.

Welche Bilanz für den Bauabschnitt kann man ziehen? Die Führung von Professor Roland Ostertag, die am Sonntag, 25. Januar 2015, 60 Interessenten vereinte – Fotos folgen demnächst auf seiner Website > www.stuttgart-wohin.de – unterstrich die phantasielose Bebauung von A 1. Wenn die vielen Besucher bei seiner Führung heute nicht dabei gewesen wären, wäre A 1, das heute Europaviertel genannt wird, an diesem Sonntag nahezu menschenleer gewesen. Eine Stadtwüste. Schade. Die Stadtbibliothek ist sonntags geschlossen. Schade. Ein rechteckiger Platz ist vor dem Gebäude der Sparkasse erkennbar, auf dem ein verlassener Mercedes parkte. Von Urbanität ist hier nichts zu spüren. Eine kahle Bürolandschaft.

Keine Art von Verbindung oder gar Anbindung dieses neuen Stadtviertels mit seinen unmittelbar benachbarten Stadtteilen ist erkennbar. A 1 ist eine Insellösung, eine verunglückte Insellösung zudem. Ergänzen wir hier die oben zitierten Fotos von 2007 und 2009 mit denen von heute:

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst dann, wenn diese Seite ganz geladen ist:

(c) Heiner Wittmann, 2015.

Stuttgart. Wie es einmal war (I)
Der Schloßgarten

Dienstag, 18. November 2014

Erinnern Sie sich noch, wie schön es im Schlossgarten war? Von drei Straßen eingerahmt, von denen man dort weg der Größe des Parks fast nichts hörte? Wie gerne bin ich dort mit dem Fahrrad durchgefahren. Der Park war einer der schönsten Orte in Stuttgart, echt zum Vorzeigen die großen Bäume, die grüne Lunge der Stadt. Abseits von der Alltagshektik, der ungebremsten> Mobilität. Heute ist er in eine riesige Baustelle verwandelt worden, und später wird er von einer gewölbten Betonfläche, unter der sich der unterirdische Bahnhof verbirgt, durchzogen werden.

Bitte öffnen Sie dieses Fotoalbum erst dann mit einem Klick auf eines der Fotos, wenn diese Website ganz geladen ist. Sonst funktioniert das Album nicht 20 Fotos.

> Noch zwei letzte Blicke in den Schlossgarten

> Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof (I)

Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof (I)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Am 4.10.2014: Kommen Sie mit? Gehen wir mal um den Hauptbahnhof herum:

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Klick auf eines der Fotos erst, wenn die ganze Seite geladen ist:

> Stuttgart. Wie es einmal war (I). Der Schloßgarten

Baustelle Stuttgart 21

Mittwoch, 27. August 2014

Das Gedächtnis einer Stadt ruht zuweilen auch im Boden, manchmal auch metertief. Es gehört selbstverständlich zu der Verantwortung eines jeden Bauherrn, darüber zu wachen, dass bei Ausschachtungsarbetien jeder Art, nie Zeugnisse der Vergangenheit zerstört werden. Wie bitte? Dem Vernehmen ist bei den Trogarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof keine ständige archäologische fachwissenschaftliche Begleitung vorgesehen? Der Bauherr sollte eine solche Entscheidung sehr dringend überdenken und modifizieren. Oben werden denkmalgeschützte Gebäude abgebrochen, unten wird schnell gebuddelt, um ja keine Verzögerung zuzulassen. Der Bauherr würde dringend notwendige Pluspunkte sammeln, wenn er die archäologische Begleitung als Teil seiner Verantwortung gegenüber dem Bauwerk und der Stadt zulassen, ja einfordern würde.

> Stuttgart – Region & Land >Stuttgart 21 – S-21-Bauarbeiten im Schlossgarten Experten sollen nur bei Funden kommen
Thomas Durchdenwald, Stuttgarter-Zeitung, 27.08.2014

Der Stuttgarter Talkessel wird abgeriegelt

Samstag, 19. April 2014

Im Januar 2013 haben wir an die > Stuttgarter Riegelbebauung und Nachverdichtung mit einem Foto erinnert, das wir an der Ecke Wolframstraße / Heilbronner Straße im Oktober 2010 aufgenommen haben:

> Klimatische Aspekte bei der Stadtentwicklung von Stuttgart hieß die Überschrift des dazugehörigen Artikels. “Sicher, es ist ein beeindruckender Bau, ohne Zweifel gelungen. Es steht vielleicht nicht ganz richtig, müsste es aus Klimagründen und des Luftaustauschs nicht endlich um 90 Grad gedreht werden?” Warum wurde damals dieses Hochhaus als Barriere für den Klimaaustausch gebaut? Damals dachten wir noch, wehret den Anfängen. Der Stuttgarter Talkessel hat seine topographischen Reize und seine klimatischen Probleme. Er ist dringend auf Luftkorridore zum Austausch von Luft angewiesen. Versperrt man den einzigen Zugang zum Talkessel mit einem Betonriegel, dann dürften selbst Laien ins Grübeln kommen, ob hier alles mit rechten Dingen zugeht. Fährt man jetzt durch die Wolframstraße:

… und biegt auf die Heilbronner Straße ein, dann mag die Freude über die 200 Geschäfte, die hier bald in Konkurrenz zum Gerber am anderen Ende der City eröffnet werden, nicht so recht aufkommen. Es ist ja so, als ob die Betreiber der beiden Einkaufszentren sich wegen der Genehmigung ihrer Projekte an unterschiedliche Behörden der Stadt gewendet haben, die voneinander nichts wissen. Ansonsten kann man die großzügige Genehmigungspraxis nicht nachvollziehen. Aber biegen wir doch wirklich mal in die Heilbronner Straße Richtung Stadtmitte ein. Das von uns schon 2010 beklagte Hochhaus, verschwindet hinter dem Betonriegel, auf dem Wohnungen für über 1000 Bewohner gebaut werden:

Stadtplaner nennen solchen Taten Nachverdichtung:

Immerhin, der Blick auf den TV-Turm bleibt und das Europa-Viertel wächst weiter zu:

Auch von der Neuen Stadbibliothek ist noch ein bisschen was zu sehen:

Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof – März 2014

Sonntag, 23. März 2014

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Alle Fotos auf diesem Blog, soweit ncht ausdrückli
ch anders angemerkt © Heiner Wittmann.

Stuttgart muss (noch) schöner werden (I)

Donnerstag, 4. Juli 2013

Wenn S 21 fertig ist, d.h. wenn der Bahngleise im Untergrund verschwunden sind, wird der Zugang in die Stadt sicher auch renoviert worden sein, denn jetzt ist es gar nicht schön, was unsere Besucher beim Verlassen des Bahnhofs sehen:

Ein freier Platz vor dem Bahnhof, als Einladung, in die Stadt zu gehen, das wärs.

> Arnulf-Klett-Platz oder Plätze sind in Stuttgart oft Straßen oder warum hat Stuttgart keine Platzkultur?

Wo bleiben die Vorteile von S 21?

Dienstag, 5. Februar 2013

Im Bundesverkehrsministerium wird ein 15-seitiges Papier (DER SPIEGEL, 5.2.2013) verfasst, das bohrende Fragen zu Stuttgart 21 enthält, das aber gar nicht so recht die Meinung von Bundesminister Ramsauer darstellen soll? Erleben wir jetzt den Anfang vom Ende? Es scheint so, als wenn die Verantwortlichen schon Wege und Möglichkeiten suchen, um gesichtswahrend aus dem Projekt herauszukommen. Rückzugsgefechte scheinen das zu sein, ohne dass > “21 wirklich gute Gründe für S21” (Aufgerufen am 5. Februar 2013, 23 h) noch genügend Fakten pro S21 liefern können.

Heißt es doch in dem Faltblatt (Herausgeber: Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e. V. Kommunikationsbüro, Oktober 2011, 5. Auflage) > “21 wirklich gute Gründe für S21” (Aufgerufen am 5. Februar 2013, 23 h) : “Der Finanzierungsrahmen liegt bei 4,526 Mrd. Euro. Dieser umfasst Baukosten (3,216 Mrd. Euro), Planungskosten (550 Mio. Euro) und die Absicherung potentieller Risiken (760 Mio. Euro) über einen Nominalisierungsund Risikopuffer. Drei Wirtschaftsprüfer haben während der Faktenschlichtung im Herbst 2010 bestätigt, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die in den Finanzierungsverträgen angesetzte Gesamtfinanzierung nicht ausreichend bemessen ist.”

Und die Volksabstimmung am 27.Novmber 2012 (> Die Wutbürger und die Macht der Medien. Thymian Bussemer, Die erregte Republik) beantwortete den Gesetzesentwurf zum Ausstieg mit Nein, aber unter dem Eindruck des Versprechens, dass die Kosten und die Termine nicht überschritten werden, zumindest ist das immer wieder von den Befürwortern versprochen worden. Im übrigen war bei der Volksabstimmung nicht nach der Qualität des neuen unterirdischen Bahnhofs gefragt worden. Ein Überschreiten der Baukosten ist ja nichts Verwerfliches, das ist bei Großbauprojekten dieser Art überhaupt nicht ungewöhnlich. Aber wenn die Projektverantwortlichen dies in den letzten 10-20 Jahren ganz einfach offen ausgeprochen hätten, wäre doch alles ok? Warum haben Sie die Einhaltung der Kosten zum entscheidenden Faktor des Projekts gemacht? War das das beste aller Argumente?

Noch ein letzter Blick auf die Stadtbibliothek

Mittwoch, 11. Juli 2012

Noch ein letzter Blick auf die neue > Stadtbibliothek am Mailänder Platz, bevor das Einkaufszentrum aus dem Boden wächst, und den Blick auf das schöne Gebäude und überhaupt auf die Stuttgarter Berge ringsherum versperrt.

> Ein neues Stadtquartier entsteht

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur – 16. Mai 2009

> Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

Ein neues Stadtquartier entsteht

Donnerstag, 14. Juni 2012

Gucken wir mal vom Fernsehtum auf das neue Stadtquartier hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof: Die > neue Stadtbibliothek am Mailänder Platz steht schon. Die Pariser Höfe gegenüber wachsen und präsentieren sich schon als ein weiterer rechteckiger Bau, der jeden vorhandenen cm auf dem Baugelände richtig gut ausnutzt.

Mit einem Klick kann das Bild vergrößert werden. Mit ALT-Links geht es dann zurück.

[wp-cumulus]
                  Themen auf diesem Blog

Stuttgart hat keine Platzkultur. Und öffentliche Räume werden schnell mit gut eingepassten großen Gebäuden zugebaut. So wie das neue Stadtquartier bis jetzt aus dem Boden wächst, ist keine rechte Phantasie oder irgendetwas Besonderes erkennbar. Doch da gibt es was: Die Bohrungen auf dem Grundstück des künftigen > Einkaufszentrums habe schon begonnen. Statt echter Grünflächengewinn, wird eine Schoppingmall entstehen, in der man nicht mehr wissen muss, ob man in Herne, Gelsenkirchen oder sonstwo ist. So entsteht ein Netz aus Einkaufszentren, das die Stadtplaner fest im Griff hat. Auf der einen Seite das > Gerber (“Hier wächst Stuttgart zusammen”) steht dort auf dem Bauzaun.

In der Stadtmitte gibt es auch ein Einkaufszentrum – wir sind immer noch auf dem Fernsehturm:

Mit einem Klick kann das Bild vergrößert werden. Mit ALT-Links geht es dann zurück.

Wie sagen die Königsbau-Passagen zum Königsbau, dessen Namen sie schon usurpiert haben? “Du kommst auch noch weg.”

Und dabei gibt so viel in der Innenstadt, wo Gutes gedeihen könnte. Zum Beispiel die Kronprinzstrasse, die jeden Tag demonstriert, was passiert, wenn Einkaufszentren in und an den Rändern der CIty vernunftwidrig wachsen:

Auf diesem Blog:

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (IV)

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur

Parken am Stuttgarter Hauptbahnhof

Freitag, 18. Mai 2012

Nur wenn am Hauptbahnhof nichts los ist, kann man auf dem Parkplatz an der Nordseite eventuell einen Parkplatz finden. Zu allen anderen Zeiten ist das auf diesem Parkplatz unmöglich. Auf keinem anderen Parkplatz der Republik gibt es so viele Halte- und Parkverbotsschilder. Und beim Herausfahren lässt die Ampel nur zwei oder drei Autos durch. Und wenn man wirklich einen Platz bekommen hat, merken besonders Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie lang der Weg in den Bahnhof geworden ist. Das Begleiten oder Abholen von Verwandten, Freunden und Geschäftspartnern am Bahnhof ist vielen sehr wichtig und gehört auch zum sozialen und urbanen Miteinander. Schade, das geht jetzt kaum noch. Die Parksituation am HBF muss dringend neu überdacht werden. Die aktuellen Zustände sind unzumutbar.