14 Spuren sind zuviel

Ergänzung:

> www.masterplan-koeln.de/

> Regiebuch für ein schöneres Köln WDR

Beobachtet man den Verkehr auf Stuttgarts Stadtautobahn Hauptstätter Straße, dann fällt auf, dass ein großer Teil des Verkehrs aus Hinundherfahrern (ca. 40 %) besteht, die die Straße überqueren wollen, aber statt geradeaus zu fahren rechts abbiegen müssen, bis zur nächsten Abbiegemöglichkeit nach links fahren zu können und dann irgendwann wieder nach rechts abzubiegen. Der Traum von der autogerechten Stadt kann nur in zwei Richtungen geträumt oder gefahren werden.

Zählt man zu diesen geschätzten 40 % von Hinundherfahrern noch 20 %, die die Stadtautobahn aus Bequemlichkeit nutzen, die aber auch direkt zu ihrem Ziel in der Stadt fahren könnten, dann noch die 10 % Parkplatzsucher, dann noch die ca.15 %, die durch statt um Stuttgart fahren, wie der große Langholztransporter, den ich dort neulich gesehen habe, haben wir noch 15 % Verkehr, der weiterhin auf nur 4 Spuren dort rollen dürfte, wenn die Stadtautobahn endlich wieder zurückgebaut würde.

Ohne Stadtarchitekt zu sein, weiß man doch, dass das Hauptübel der Stadtautobahn darin besteht, Autos anzuziehen, statt zu ihrer Verteilung beizutragen. Der Stau an ihren beiden Enden im Berufsverkehr widerlegt das Gerede vom Sinn ihrer Existenz.

Immer wieder habe ich hier über dem Unnutz der 14 Spuren auf der > Hauptstätter Straße geschrieben, für die Professor Roland Ostertag schon letztes Jahr Pläne für eine Überbauung, für eine Reparatur dieser Kriesgswunde vorgelegt hat.

Jetzt hat der Architekt Albert Speer in Köln die Reparatur der Kölner Nord-Süd-Fahrt angeregt: Im Deutschlandfunk wird er mit diesen Worten zitiert: „Zum Teil hat die Nord-Süd-Fahrt acht oder neun Parallelspuren nebeneinander. Das sind Umfahrungen und Abbieger-Spuren und was weiß ich was: Dinge, die man alle nicht mehr braucht, die man heute auch so nicht mehr machen würde. Also, wir schlagen vor, die Nord-Süd-Fahrt zu einer normalen innerstädtischen, viel befahrenen Straße zu machen, aber nicht zu einer Autobahn, die quer durch Köln durchgeht.“

> Kölns Zukunft. Albert Speers „strategischer Masterplan“ für die Domstadt,
von Christine Heuer

Die Ulmer haben das auch geschafft: > Die neue Mitte Ulm.
DLF, 27.11.2008

Genauso wie es um das Gebiet und Projekt S21 nur wenige Überlegungen gibt, wie diese neue Stadtzentrum an die Stadt angeschlossen werden soll, so gibt es auch in bezug auf den unterirdischen oder tiefergelegten Hauptbahnhof keine publikumswirksamen Vorschläge, wie die neuen Ensembles sich an ihre Umgebung anpassen werden. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die Entwicklungspläne für die Stuttgarter Innenstadt oder das Stadtgebiet entweder nicht vorhanden sind oder keinen Zusammenhang untereinander aufweisen. Denn würde es so etwas in Stuttgart geben, käme man nicht auf die Idee, die > Kulturmeile in einem Tunnel zu verstecken. Es ist richtig, so stimmt das nicht, nur die Straße mit einem Teil des Verkehrs soll in den Tunnel kommen. Was zuviel ist wird versteckt? S. o.: Also zuerst den unnötigen Verkehr abschaffen, dann Möglichkeiten schaffen, dass der Verkehr von vorneherein die richtigen Parkhäuser ansteuern kann und nicht Umwege in Kauf nehmen müssen.

Man kann neue Architekturprojekte prima prüfen, wenn man fragt, passen sie in ihre Umgebung, wie sprechen sie zu ihrer Umgebung? Fördern sie die Bezüge zu ihrer Umgebung? Gibt es Bedenken bei diesen beiden Fragen, sollte man die Projekte sofort überdenken. In bezug auf die Hauptstätter Straße ist die Stadtreparatur-Notwendigkeit mehr als offenkundig.

UNO ART SPACE UTE NOLL

UNO ART SPACEKürzlich kam ich zu der Finnissage von > Isabel Klett in der Galerie UNIS ART SPACE zu früh und wurde mit Tee und meinen Lieblingskeksen empfangen. Und die Galeristin Ute Noll lädt am nächsten Samstag, 9. November zu einer Vernissage ein: Cynthia Greig aus Detroit (USA) wird bis zum 8. Februar 2009, Di 17 – 19 h, ihre Photos zeigen. Da habe ich doch gleich mit dem Teeservice von Ute Noll geübt.
UNO ART SPACEUNO ART SPACE

UNO ART SPACE – Ute Noll
ON PHOTOGRAPHY & ILLUSTRATION
Liststr. 27
70180 Stuttgart
hello(at)on-photography.com
> www.on-photography.com

Kann man ein neues Stadtviertel aus sich heraus beleben?

Die > Stadtbibliothek soll das neue Europaviertel beleben schreibt die Stuttgarter Zeitung und berichtet, der Gemeinderat habe am letzten Donnerstag den Bau der > Bibliothek beschlossen. Sie ist ein Werk des aus Korea stammenden Architekten Eun Young Yi, der in Köln wohnt. 1999 hatte er mit seinem Entwurf den Wettbewerb gewonnen. Steht man jetzt am vorläufigen Ende der Bebauung des neuen > Europaviertels auf dem > Pariser Platz am Maschendrahtzaun darf man wohl gespannt sein, was da in den nächsten Monaten aus der Erde wachsen wird. Und das neue Gebäude soll das Europaviertel beleben. Betrachtet man die Lage des neuen Viertels, sieht man, dass es von zwei Seiten durch eine Straßen begrenzt sind, auf einer Seite durch die Schienen des Bahnhofs und an seiner Südseite befindet sich der Eingang zum Europaviertel. Der frühere Güterbahnhof, der sich auf diesem Gelände befand, brauchte naturgemäß keine Anbindung an sein unmittelbares Umfeld, versorgt wurde er über die Schiene und bedient wurde er von den LKWs, die meist an der Nordseite das Gelände verließen.

Wird das neue Europaviertel sich selbst beleben? Wie bei der Planung rund um den Bahnhof wird hier von einem Gesamtkonzept nur wenig gesprochen. Das erste Hochhaus auf dem Gelände wurde quer zum Tal gebaut, so als ob man das Grundgesetz Stuttgarts verbiegen wollte. Wird die Bibliothek einst auf einer > Enklave stehen, ein Gebiet, das mit den umliegenden Stadtvierteln keine Beziehung hat?

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (IV) sind mit einander vergleichbar.

S 21 oder ein modernisierter Kopfbahnhof ?

Damit der Abbruch der Seitengebäude des Stuttgarter Hauptbahnhofs

und eine Verwüstung des Schloßgartens vermieden wird, die Reisenden nach Stuttgart auch künftig mit dem Zug an die Innenstadt heranfahren können, um dort in einem renovierten Kopfbahnhof empfangen zu werden, anstatt im Dunkeln unter und an der Stadt vorbeizubrausen, ließen heute rund 2-3000 Demonstranten grüne Luftballons rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof zugunsten des von ihnen favorisierten > Kopfbahnhofs steigen.

Unter den Rednern der Kundgebung mahnte Professor Ostertag, die Planer von S21 sollten sich auf die Vernunft besinnen und an das Grundgesetz der Stadt Stuttgart denken, das durch die Neubaupläne in vielfacher Hinsicht beschädigt werde:


Zum Erhalt und zur Renovierung des Stuttgarter Hauptbahnhofs gehört auch eine Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Auf einer Reise nach > Metz kann man viel über eine Neuauflage des Empfangszenario für Bahnreisende in einer Stadt lernen. Auch in > Straßburg wurde der Bahnhofsplatz umegbaut und den Reisenden zurückgegeben. Der Arnulf-Klett-Platz verdient eine gründliche Renovierung, entweder eine Namensänderung in Arnulf-Klett-Boulevard, weil er eben kein Platz ist, sondern eine Schnellstraße mit 4 Spuren, die dort gar nicht hingehören, oder eine > richtige Inszenierung, damit man gerne in der Stadt ankommt. Am Bahnhof begrüßt die Stadt ihre Gäste und der Arnulf-Klett-Platz ist zur Zeit kein besonders schönes Empfangskomitee. Im Verlauf der Planungen zu S21 werden die Vorteile für den Fernverkehr immer wieder unterstrichen aber die Eingliederung in die Stadtlandschaft, die von einer durch das Tal bis zum Neckar gehende Linie geprägt wird, und die das Grundgesetz der Stadt genannt wird, wird von den Befürwortern nur selten genannt. Die Zerstörung des Schloßgartens ist ein Skandal, der auch mit dem Hinweis darauf, dass die Planung schon 10 Jahre alt ist, nicht kleiner. Statt die > Schillerstraße als Fremdkörper im Schloßgarten verschwinden zu lassen, wird ein weiteres Bollwerk zwischen Innenstadt und dem wunderbaren Schloßgarten gebaut. Heimlich begann damals im Morgengrauen der Abriß der Häuser an der > Willy-Brandt-Straße. Auf dem schmalen Streifen zwischen der Straße und dem Schlo´ßgarten sollen ein Ministerium entstehen. Und das Lusthaus hinter dem Zaun? Auch wenn sich jetzt Dank des Engagements des Vereins von Professor Ostertag villeicht doch eine Verbesserung in Sicht ist, so zeigt gerade sein Engagement um die Ruine des > Lusthauses, dass dei Stuttgarter Bürger in ihrer Stadt viel wachsamer sein müssen, denn Geschichte und Tradition gehören in dieser Stadt bald nicht mehr zu den wesentlichen Baustoffen.

Alle Fotos und Collagen: © Heiner Wittmann, 2008. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

Auftaktveranstaltung der Französischen Woche in Stuttgart

Die Auftaktveranstaltung der Französischen Woche am 9. Oktober 2008 im Stuttgarter Theaterhaus war ein Riesenerfolg:

Französische Woche

Der Hip Hop als Tanzform der gleichnamigen Musikrichtung stammt aus den amerikanischen Ghettos. Auch Frankreichs Vororte, die „banlieues“, haben herausragende Tänzer hervorgebracht, wie die „Pockemon Crew“, von einige Videos auf youtube kursieren. Sie kamen aus der Vorstadt von Lyon und trainierten ab 1996 unter den Arkaden der Nationaloper. Die Gruppe wurde im offiziellen Wettkampf Weltmeister (Hannover 2003) und Europameister (London 2004). Inzwischen tanzen sie auf den großen Bühnen der Welt und entwickeln die Tanzsprache des Hip Hop weiter in einer Synthese aus Kunst und Straße, kollektiver Energie und Individualität. Der Zuschauer wird in eine Welt der Bewegung und Rhythmen mitgerissen. (Aus der Ankündigung des Institut français)

Barcamp Stuttgart

Barcamp StuttgartEinige Barcamps habe ich ich schon mitgemacht, eine Auswahl: > digital-album. Aber das Barcamp in Stuttgart am 27. und 28. September 2008 war Spitze, Dank des Orga-Teams, das mit > Jan Theofel eine perfekte Organisation der zweitägigen Unkonferenz veranstaltet hat. Ein Barcamp vereinigt viele Interessenten für Web 2.0 und überhaupt alle Fragen rund um E-Commerce, Internet usw.,

Es gibt ein eingeübtes und bewährtes Ritual: Die Teilnehmer stellen sich vor, Name, Organisation, 3 Tags und dann werden in einer 2. Runde die Sessions angekündigt und gleich auf einer Pinnwand einem Raum und der Zeit zugeordnet. Nach 35 Minuten standen dort 30 Sessions. Und dann ging’s los. Austausch neuer Ideen, Überprüfen von Bekanntem, Wiedersehen alter Bekanntner, Kennenlernen der Neuen, diesmal waren rund 70 % der Teilnehmer Barcampneulinge.

Jetzt gibt’s ausser den Fotos auf dieser Seite hier auch ein > Fotoalbum zum Blättern.

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Zuerst die Ankündigungen für die Organisation des Barcamps, Die Raumverteilung und der Dank an die > Sponsoren. Die > Medien- und Filmgesellschaft (MFG) und das Literaturhaus Stuttgart haben das Barcamp beherbergt

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Dann wurden die Beiträge für die Sessions vorgestellt: > Henning Schürig.

Barcamp Stuttgart

> Stefan Roos.

Barcamp Stuttgart

Nach der Vorstellungsrunde – in der Mitte: > Patrick Schnabel – und einer 2. Runde, bei der die Sessions vorgestellt wurden, war die > Übersichtstafel (*.jpg, 1024*768) komplett:

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Oliver Gassner stellte am Sonntag ein Doppelsession zusammen mit Robert Basic vor.

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Und am Sonntagmorgen gab es wieder eine Runde für die Vorstellung der Sessions, die auf einer > Übersichtstafel (*.jpg, 1024*768) notiert wurden:

Barcamp Stuttgart

Barcamp Stuttgart

Robert Basic: > www.basicthinking.de/blog/

Wie gesagt, die Organisation war perfekt und Jan Theofel paßte auf, dass keine Sessions ausuferte und der Zeitplan perfekt eingehalten wurde: Rund 60 Sessions in zwei Tagen:

Barcamp Stuttgart

Und weil mein Passwort für die bekannte Fotowebsite weg ist, steht das Abum zum Blättern jetzt hier:

Dank der > Sponsoren ist die Teilnahme am Barcamp kostenlos. Und die > Berichte der Teilnehmer belegen, wie erfolgreich die Veranstaltung war.

Die Linkliste zu meinem Beitrag > Politik in der französischen Blogsophäre

Im Rahmen der französischen Woche in Stuttgart, am 10. Oktober: > Ecrire un blog. Ein Workshop für Schüler

Backlist: > Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I)

Der letzte Sommersamstag 2008

Kunstmuseum

Das Kunstmuseum am Schloßplatz,

Rathausplatz

und der Rathausplatz mit dem Markt am Samstag.

Kunstmuseum

Links das Kunstmuseum, dahinter guckt das Stilwerk hervor, das zum Königsbau sagt, > Dich krieg ich auch noch weg.

Markthalle

Einkaufen in der Markthalle.

Schillerplatz

Noch nen Blumenstrauß für Daheim.

Gebhard-Müller-Platz

Über den > Gebhard-Müller-Platz habe ich hier schon einiges geschrieben. Die Stuttgarter Stadtautobahn ist ein echter Fall für eine wichtige, dringende und lohenswerte > Stadtreparatur.

Gebhard-Müller-Platz

Französische Woche in Stuttgart

Französische Woche 2008Es ist wieder soweit. Die > Programm-broschüre für die französische Woche ist erschienen. Vom 9.-19.10.2008 werden über 100 Veranstaltungen die enge Beziehungen zwischen der Landeshauptstadt und Frankreich unterstreichen.Französische Woche 2008



„Wir sind ein harmonisches Paar“, stellte der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy kürzlich über sich und Bundeskanzlerin Angela Merkel fest. Was für die zwei Staatsoberhäupter gilt, lässt sich auch über die Beziehungen zwischen Stuttgart und Frankreich sagen. Die neunte Französische Woche zeigt einmal mehr die Vielfalt der deutsch-französischen Aktivitäten im Großraum Stuttgart: Rund hundert Veranstaltungen locken ins Museum, Theater, Kino… oder ins Freie und bereichern den Stuttgarter Kulturherbst an zehn Tagen mit Konzerten, Ausstellungen, Vorträgen, Tanzdarbietungen, Filmen, Lesungen, Workshops, Führungen, Kinder und Jugendangeboten sowie Kulinarischem. Auch Projekte im Rahmen der Städtepartnerschaften sind ein fester Bestandteil des Programms. …“ aus dem Grußwort, das Dr. Wolfgang Schuster Oberbürgermeister vonr Stuttgart, Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung und Christian Dumon, Französischer Generalkonsul, zusammen unterzeichnet haben.

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