Winfried Nerdinger: Das NS-Dokumentationszentrum München

> Literaturhaus Stuttgart, 9. November 2013, 20 h

Veranstaltungsreihe: Architektur
Vortrag und Gespräch
Moderation: Roland Ostertag

München war der Ausgangspunkt der NS-Bewegung. »Hauptstadt der Bewegung« und »Hauptstadt der Deutschen Kunst«. Deshalb war dort auch die Parteizentrale der NSDAP im »Braunen Haus«, nahebei die Gestapo-Zentrale im Wittelsbacher Palais und die Ehrentempel für die »Gefallenen der Bewegung«. Die meisten dieser Orte, ihre Reste, wurden nach Kriegsende ‚entsorgt’. Auf Drängen von Bürgerinitiativen fasste 2001 die Landeshauptstadt München den Grundsatzbeschluss, am historischen Standort des »Braunen Hauses« einen Neubau für € 30 Mio, einer Nutzfläche von 3000 qm und ca. 20 Personalstellen für eine Gedenkstätte und ein NS-Dokumentationszentrum zu realisieren. Eröffnet wird das Ensemble Ende 2014. In München stehen alle Parteien, die Kirchen, die kulturellen Institutionen, die Universitäten, die Bürgerschaft, die Medien voll hinter dem Projekt. Wesentliche Personen des öffentlichen Lebens – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Zeitzeugen, der Politik, der Kirchen und der Wissenschaft – sind Mitglieder der begleitenden Gremien. Damit entsteht in München ein zentraler Lern- und Erinnerungsort für die kritische Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur, ihren Ursachen und ihren Folgen bis in die Gegenwart. Winfried Nerdinger verantwortet als Gründungsdirektor die Konzeption des Hauses, die Dauer- und Wechselausstellungen. Als Architekt und Kunsthistoriker leitete er drei Jahrzehnte das Architekturmuseum der TU München und hat mit seinen Forschungen und Ausstellungen international höchste Anerkennung erfahren.

In Zusammenarbeit mit dem Architekturforum
Eintritt frei

> NS-Dokumentationszentrum München

> Hotel Silber in Stuttgart. SPD will großes Konzept umsetzen – Stuttgarter Zeitung – 2. 10. 2013
> /www.hotel-silber.de/
> http://www.geschichtsort-hotel-silber.de/

Verkehrsentwicklungskonzept 2030

Am Dienstag, 3. Dezember 2013 hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn neue „Verkehrsentwicklungskonzept 2030“ im Ausschuss für Umwelt und Technik vorgestellt.

> Verkehrsentwicklungskonzept 2030: Intelligent und umweltverträglich mobil

> Verkehrsentwicklungskonzept 2030 (PDF – 8,1 MB)

In seinem Vorwort steht ein Ziel, das Oberbürgermeister Kuhn nicht gegen, sondern mit der Autoindustrie erreichen will: „Ein wichtiger Ansatzpunkt für mehr Lebensqualität in unserer Stadt ist die Reduzierung des mit konventionellen Antrieben ausgestatteten Autoverkehrs im Talkessel um 20 Prozent.“

Denis Scheck und Andreas Fröhlich stellen den HOBBIT vor

Auf dem Weg zu > Smaugs Enöde stellen Denis Scheck und Andreas Fröhlich am Dienstag 3.12.2013 um 20 Uhr im Rahmen der > Stuttgarter Buchwochen im Haus der Wirtschaft (Willi-Bleicher-Straße 19, Berta Benz Saal) J.R.R. Tolkiens einzigartigen Roman »Der Hobbit« vor.

Für Denis Scheck, bekannt aus seiner Literatursendung »Druckfrisch«,hat die Synchronstimme für Gollum. Seit ihrem ersten gemeinsamen Auftritt für eine Hobbit-Lesung im vergangenen Jahr sind die beiden für Lesungen zusammen unterwegs: Publikumsmagnete mit Garantie für hohe Unterhaltung rund um den »Hobbit«.

Lesung mit Gespräch
»Der Hobbit«
03.12.2013, 20:00,Bertha-Benz-Saal

> Nachgefragt: Stephan Askani beantwortet Fragen zu Der Hobbit

> Überblicksseite zu Der Hobbit
J.R.R. Tolkien
Der Hobbit oder Hin und zurück
Aus dem Engl. von Wolfgang Krege (Orig.: The Hobbit or There and Back Again)
20. Aufl. 2012, 382 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, zwei Vorsatzkarten
ISBN: 978-3-608-93818-0

Auch heuer eröffnet der Rabe Socke wieder die Weihnachtszeit

Stuttgart ist gar nicht der Nabel von Baden-Württemberg. In Esslingen wird Rabe Socke die Weihnachtszeit ankündigen.


Liebe Kinder, aufgepasst!

Wie in den letzten Jahren kommt auch dieses Jahr wieder der kleine Rabe Socke auf den Esslinger Weihnachtsmarkt.

Los geht es am 5. Dezember um 15.00 Uhr auf der Weihnachtsmarktbühne auf dem Marktplatz.

Neben einer rabenstarken Vorlesegeschichte hat er auch einen ganzen Sack voller Geschenke mit dabei!

Eine Kooperationsveranstaltung von SWE, der Kinderbiennale und dem Esslinger Verlag.

> Hier ist Rabe Socke zu Hause.

Die Stuttgarter Innenstadt

Stuttgart, an einem Samstagmorgen in der Innenstadt. Schade, die > Kronprinzstraße verödet immer mehr, weil sie von den Stadtplanern vergessen oder vielleicht auch schon aufgegeben wurde. Was könnte das für eine Prachtstraße werden, breit angelegt, zum Flanieren und zur Eröffnung von Straßencafes, für ein urbanes Leben wie geschaffen.

Eigentlich sollte sich die Fotogalerie mit 17 Fotos vor einem schwarzen Hintergrund öffnen, mit dem IE gehts, Firefox braucht manchmal einen neuen Anlauf.

Aber leider konzentriert sich die Schaffung von neuen Verkaufszonen auf Einkaufszentren, die an beiden Seiten der Stuttgarter City immer mehr aus dem Boden wachsen. Arme Kronprinzstraße.

MERKUR-Podiumsdiskussion: Hat Qualität eine Zukunft? Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum

Hat Qualität eine Zukunft? Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum
Es diskutieren: Lothar Müller, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, > Ralph Bollmann, Wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und Thomas E. Schmidt, Kulturkorrespondent der Zeit.
Das Gespräch wird moderiert von Christian Demand, dem Herausgeber der Zeitschrift MERKUR.

Dienstag, 5. November 2013, 20 Uhr
Akademie Schloss Solitude, Solitude 3,70197 Stuttgart
Eintritt frei

KlettCotta_Merkureinladung

Aus dem Text der Einladung von Jean-Baptiste Joly, Vorstand der Stiftung Akademie Schloss Solitude, und Michael Klett, Vorstand der Ernst H. Klett Stiftung Merkur:

Zeitungen und Zeitschriften haben bei der Formierung der modernen Demokratien in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle gespielt und sie sind nach wie vor zentrale Instrumente der gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildung. Sie moderieren, generieren, animieren, kanalisieren und gewichten das öffentliche Gespräch über alle nur denkbaren Themenfelder und bieten so einen Reflexionsraum für eine vielstimmige politische, kulturelle und weltanschauliche Selbstverständigung der Gesellschaft. Die bürgerliche Presse war aber von Beginn an auch, und vielfach sogar in erster Linie, ein Geschäftsmodell. Eine über Generationen bewährte Faustregel für Verleger besagte, dass Zeitungen und Zeitschriften rentabel arbeiten, solange sie zu zwei Dritteln werbefinanziert sind. Diese Kalkulation geht in Zeiten des Internets immer seltener auf. Das Internet bringt die konventionelle Presse aber nicht nur wirtschaftlich in Bedrängnis.

Die Themen der Diskussion:

• Welche Bedeutung bleibt Zeitungen und Zeitschriften angesichts der Konkurrenz durch die digitalen Medien – oder gewinnen sie neue Funktionen?
• Welche Folgen hat diese Konkurrenzsituation für den Qualitätsjournalismus?
• Schrumpft der Raum für ambitionierte Reflexion und muss man über neue Modelle der Finanzierung nachdenken?
• Welchen konkreten Einfluss hat der wirtschaftliche Druck, dem die Verlage ausgesetzt sind, auf die Arbeit der Redaktionen?
• Gibt es nur äußere Gründe für den Auflagenrückgang – oder schreiben Zeitungen und Zeitschriften an den Interessen ihrer potentiellen Leser vorbei?
• Ist vielleicht insbesondere das klassische Feuilleton ein Auslaufmodell?

Veranstalter:
Akademie Schloss Solitude, Solitude 3, 70197 Stuttgart, > www.akademie-solitude.de
Ernst H. Klett Stiftung MERKUR, Rotebühlstr. 77, 70178 Stuttgart
In Kooperation mit: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Kontakt: Friederike Kamann, > f.kamann@klett-cotta.de

Lesung: Massimo Carlotto, »Die Marseille-Connection«

Ein Pflichttermin für Krimifreunde. Massimo Carlotto ist auf Lesereise in Deutschland mit seinem neuen Thriller > Die Marseille-Connection. Der Thriller zur neuen, globalen Kriminalität Eine Gang aus vier brillanten Verbrechern macht Marseille unsicher. Ihre Gier nach Reichtum und Macht ist grenzenlos. Nur eine durchschaut ihr Spiel: Kommissarin Bernadette Bourdet, kurz B.?B. Massimo Carlotto beschreibt die dunkle Seite der globalen Finanzkrise: die neue Kriminalität in Nadelstreifen ? ohne Moral und ohne Grenzen. In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet – knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen – tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechensbekämpfung.

Eine Zugfahrt ist der perfekte Ort, um diesen Krimi zu lesen, Sie werden die lauten Zugmitfahrer und die lauten Verspätungsentschuldigen per Lautsprecher nicht mehr hören und sehr wahrscheinlich den Ausstieg verpassen.

25.10.2013 | 19 h 30 Uhr
Travertinkeller, Sulzerrainstraße 24, Stuttgart
Moderation: Simonetta Puleio, deutsche Lesung: Barbara Stoll In Kooperation mit dem Stuttgarter Kriminächte Verein, Buchhaus Wittwer und dem Italienischen Kulturinstitut Stuttgart

> Leseprobe

Rückschau. Das Interview: > Das Interview: Die dunkle Unermesslichkeit des Todes

> Lesebericht: Massimo Carlotto, Der Flüchtling – 25. Juli 2010 von Heiner Wittmann

Massimo Carlotto
> Die Marseille-Connection
Krimi, aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel (Orig.: Respiro Corto)
1. Aufl. 2013, 239 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50134-6

Die Neugestaltung des Stadtgartens

… auf > www.stuttgart.de
> Bürgerinformation zur Neugestaltung des Stadtgartens

Wir zitieren (Hervorhebung. H.W:): „15.10.2013 Stadtplanung
Im Rahmen der Neugestaltung des Stadtgartens in Stuttgart-Mitte informiert das Garten-, Friedhofs- und Forstamt am Dienstag, 22. Oktober, von 16 bis 19 Uhr die Bürger.
Bei gutem Wetter ist die Bürgerinformation im Stadtgarten vor der Uni-Bibliothek, bei schlechtem Wetter im Bereich des Foyers (Seminarraum) der Uni-Bibliothek. Bürgerinnen und Bürger, Studierende, Vereine und Anlieger sind eingeladen, sich zu informieren und Anregungen in die weitere Planung einzubringen. Jeweils um 16, 17 und 18 Uhr wird das Planungsbüro g2-Landschaftsarchitekten Gauder+Gehring den Entwurf des Planungswettbewerbs und den aktuellen Stand der Planungen erläutern. Darüber hinaus stehen Fachleute der Stadtverwaltung und des Landes Baden-Württemberg für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Unterstützt werden sie durch Vertreter des Bezirksbeirats Stuttgart-Mitte.“

Lesung: Brigitte Kronauer, Gewäsch und Gewimmel

Am 24. 10. ist es soweit. An diesem Tag erscheint der neue Roman von Brigitte Kronauer, > Gewäsch und Gewimmel und am gleichen Tag kommt sie zu einer Lesung um 20 h in das > Stuttgarter Literaturhaus.

Es geht um Elsa Gundlach. Sie ist Therapeutin, kann nachts nicht schlafen und erinnert sich an ihre Patienten, die ihr förmlich durch den Kopf marschieren. Viele einzelne Erzählstränge werden in diesem meisterhaft komponierten Roman allmählöich zusammengeführt. Auf der Buchmesse hat Brigtte Kronauer kürzlich auf unsere Fragen geantwortet:

Miniaturen, Anekdoten formen Geschichten. Ernst und Komik liegen eng nebeneinander. Und Brigitte Kronauer kann Menschen beobachten. Mir gefällt es sehr, wie sie von ihrem Buch berichtet, so als wenn sie die Ereignisse im Buch beobachtet und kommentiert, so als ob sie selbst zuschauen würde, wie sich die Figuren in ihrem Roman entwickeln. Diese Distanz spürt man im Interview. Sowie ein Buch gedruckt und erschienen ist, hat es der Autor losgelassen, und es macht seinen eigenen Weg. Das dies so ist, beweist Gewäsch und Gewimmel.

Donnerstag, 24. 10.2013, 20 h
Brigitte Kronauer, Gewäsch und Gewimmel
Stuttgart | Lesung – Literaturhaus Stuttgart – Breitscheidstraße 4 – 70174 Stuttgart

Brigitte Kronauer, > Gewäsch und Gewimmel
Roman
1. Aufl. 2013, 615 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98006-6

Auf dem Blog von Klett-Cotta:

> Brigitte Kronauer: Paraphrasen auf alte Graubündner Sagen – 24. August 2011
> Nachgefragt: Brigitte Kronauer, Zwei schwarze Jäger
> Brigitte Kronauer auf dem Stand von Klett-Cotta

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