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Archiv für die Kategorie 'Denkmal'

Vortrag von Professor Roland Ostertag: „Stuttgart- ohne Visionen, ohne Ideen, ohne Utopien“.

Mittwoch, 19. April 2017

So charakterisiert Professor Roland Ostertag in seinem neuen Buch „Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung“ das Stuttgarter Rathaus. In dem Buch stellt er seine Gedanken zur Stadtentwicklung vor. Der Maulwurf, der den Einband ziert, steht gleichsam als Symbol für die Abrissmentalität in der Stadt. Das Buch kann über die Anstifter oder direkt bei Professor Ostertag, Gähkopf 3, Stuttgart-Nord bezogen werden.

Vielleicht sollte man das Stadtwappen dynamisch gestalten, um der Länge der aktuell entstehenden Tunnelbauten zu würdigen.

Professor Ostertag hat schon viele Vorschläge zur Stadtentwicklung gemacht, zum Verkehr, zum Wasser in der Stadt, erst neulich mit der Idee, den Cannstatter Wasen in ein ganzjährig nutzbares Naherholungsgebiet umzuwandeln. Er mischt sich auch streitbar zu den Abrissplänen der SWSG in der eher profanen Zuffenhausener Keltersiedlung ein.

> www.stuttgart-wohin.de – Website von Prof. Ostertag

Freitag, 21. April 2017 – 19:30 Uhr
Naturfreundehaus Steinbergle am Killesberg, Stresemannstr. 6, 70191 Stuttgart

Stadtspaziergang mit Professor Roland Ostertag rund um den Stuttgarter Marktplatz

Sonntag, 9. Oktober 2016

Die Teilnehmer am 7. Oktober am Stadtspaziergang mit Professor Roland Ostertag rund um den Stuttgarter Marktplatz werden demnächst mit geschärftem Blick für die historischen noch ein wenig sichtbaren Spuren den Marktplatz umrunden oder überqueren.

Besonders haben sich die Stadt und ihre Stadtplaner nicht angestrengt, um das Grundgesetz der Stadt, zu dem u. a. ihre Achsen zählen, einzuhalten. Das Steinerne Haus aus dem 15. Jh.wurde zugunsten von 5 Parkplätzen abgerissen, das Kaufhaus Schocken fiel der Spitzhacke zum Opfer und heute wird das neue Breuninger-Shoppng Center in die Blickachse gebaut. Echte Freude kann an dieser Stadtgestaltung nicht aufkommen. > Stuttgart. Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanungg lautet der Titel von Roland Ostertags neuestem Buch.

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NEU: Roland Ostertag, Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung

Montag, 18. Juli 2016

Ostertag-Stuttgart-Zauber-der-Topogaphie-und-Elend-der-Stadtplanung

Das jüngste Buch von > Professor Roland Ostertag ist erschienen:
> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung. „Stuttgart ist eine von der Natur und der Topographie bevorzugte schöne Stadt. … Aber Stuttgart verändert sich. Jetzt rächt sich das Fehlen eines Gesamtkonzepts für die Stadtentwicklung,“ heißt es in der Verlagsbeschreibung In diesem Band hat Roland Ostertag seine Aufsätze, Interventionen, Vorträge und Artikel zur Stadtplanung zusammengetragen.

> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung

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Inhalt
1. Vorwort, zur Einführung 5
2. Zur Einstimmung: Hansmartin Decker-Hauff und Otto Borst 9

Das Grundgesetz der Stadt
3. Grundgesetz der Stadt. Fundamentalien, Konstanten 45
4. Die Stadt als Lesebuch 49
5. Die Europäische Stadt 55
6. Was zeichnet eine lebenswerte Stadt aus? 63
7. Wem gehört die Stadt? Hat Stuttgart eine Seele? 73
8. Welchen Fortschritt? Welche Stadt wollen wir? 83
9. Es geht vorwärts. Sinnbild statt Abbild. 91

> Stuttgart woher- wohin – Ausstellung zur Stadtentwicklung im > Gähkopf 3:
Sa. 11 bis 15 h u. n. Vb.: > Auskunft

Zum Thema Stadt
10. Hat das Bürgertum abgedankt? 97
11. Hat die Politik abgedankt? 105
12. Die halbierte, die entzauberte Welt/Stadt 109
13. Wo bleibt die Baukunst, die Baukultur? 115
14. Stadt-Maschine oder Lebensraum? Die entzauberte Stadt 121
15. Alternativlos – Unumkehrbar 129

Und Stuttgart…?
16. Stuttgart – Quo vadis? 133
17. Stuttgart. Eine Stadt ohne Visionen 145
18. Stuttgarts Schichten der Geschichte. 151
19. Stuttgart – Landschaft – Ankünfte und Abschiede 157
20. Stuttgart – Deine Parks. 171
21. Vom Dach, den Dächern 181
22. Die Königstraße, meine Wonne 187

Denkmal… nach
23. Das Neue Lusthaus im Schlossgarten Stuttgart 193
24. Denkmalpflege – Verschiebemasse? 201
25. Vom Umgang mit Denkmälern. Du kommst auch noch dran. 207
26. Präventive Archäologie 215

Zerstörung
27. Brache: Verlust – Gewinn – Chance? 219
28. Tabula rasa 227
29. Stuttgart 21: Die vierte Zerstörung der Stadt 233
30. Stuttgart 21, Anzeige 241
31. Protest: Gegen die Verstümmelung des Stuttgarter Hauptbahnhofs 243
32. Stuttgart – Die Röhrenstadt 247
33. Protest gegen Stuttgart 21 – Stuttgarter wehrt Euch! 251
34. Vom Schwinden des Ortes. Was ist uns Stuttgart? 255

Parklandschaft
35. Wachsen, Pflegen, Schonen 263
36. Die Platane, der heilige Baum. 269
37. Bäume sind Lebewesen 273
38. Park und Villa Berg. Ein Elend. 277
39. Der Rosenstein ist im Gespräch 285
40. Neckar, Bundeswasserstraße oder Heimatfluss? 293

Einzelthemen
41. Weißenhof-Siedlung 299
42. Sei wahrhaftig gegenüber der Vergangenheit. 307
43. Über den Umgang mit der NS-Zeit, Erinnerungsorte in Stuttgart. 317
44. Trauer um die alte Tante SPD 323
45. Stellungnahme zum „Verkehrsentwicklungskonzept 2030“ 329
46. Wie werden wir regiert? Wie geht es weiter? 337

Ostertag-Stuttgart-Zauber-der-Topogaphie-und-Elend-der-Stadtplanung

Roland Ostertag
> Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung
350 Seiten Hardcover, 148 x 210 mm
Peter-Grohmann-Verlag
ISBN 978-3-944137-1

Italica Romanica – Romanisches Umbrien

Montag, 17. November 2014

Vortrag in deutscher Sprache mit Prof. Eckart Ruff

Dienstag, den 18. November 2014 um 18.00 -19.30
Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz VHS – Raum siehe Anzeigetafel

Karten sind an der Abendkasse im EG erhältlich.
Für Mitglieder der Stuttgarter Dante Gesellschaft e.V. ist der Eintritt frei!

Umbrien ist die Herzlandschaft Italiens. Seit geschichtlicher Zeit ist es ein Durchgangs- und Straßenland, wodurch sich die zahlreichen Umbrüche seiner wechselvollen Geschichte erklären. Im Frühmittelalter entstand hier das langobardische Herzogtum Spoleto, von dem sich bedeutende Baudenkmäler erhalten haben. Die Bautradition fortführend, entwickelten sich in der Hochromanik die an dem antiken Straßennetz liegenden Siedlungen zu bedeutenden Städten mit jenen Sakralzentren, die die umbrische Romanik repräsentieren.

In Zusammenarbeit mit der VHS Stuttgart

Stuttgart und seine Geschichte (II)
Im Eiermann Saal der Villa Berg

Dienstag, 28. Oktober 2014

Ohne hier auf die Diskussionen um die Zukunft der Villa Berg einzugehen, bleibt einfach festzustellen, wie schade es ist, dass diese Stadt wahnsinnige Probleme hat, ihr kulturelles und historisches Erbe von sich instand zuhalten. Erhalten und pflegen? Denkmalschutz ist ein Fremdwort in dieser Stadt.


Denk mal nach über Denkmalschutz. Dazu auf unserem Blog:

> Stuttgart und seine Geschichte (I) – 30 April 2004: Die Bagger in der Willy-Brandt-Straße

> Architektur im Stuttgarter Literaturhaus – Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft

> Nicht mal der Denkmalschutz wird in Stuttgart geschützt.

Die Stadt Stuttgart hat kein Konzept für den Denkmalschutz, kein Konzept für den Umgang mit ihrer Vergangenheit. Nur private Initiativen kämpfen in dieser Stadt gegen den Verfall der Denkmäler > Stuttgart und seine Geschichte – Die Ruine des ehemaligen Lusthauses

Gegen Bagger mit ihren Abrisskrallen sind die Bürger machtlos:

> Der Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs – 13.10.2010

> Der Stuttgarter Hauptbahnhof im August 2010


Montag 27.10.14 19.00 Uhr
Im Eiermann Saal der Villa Berg
Franz Pesch, Martin Körner, Christian Dosch, Andreas Baur
Veranstaltungsreihe: Architektur – Podiumsdiskussion

Programmankündigung: „Seit dem Auszug des SWR aus der Villa Berg sind die Versuche der kulturhistorisch bedeutsamen Villa und dem Park eine neue Nutzung zu geben bisher ergebnislos verlaufen. In Vorträgen und Gesprächen soll die Bedeutung von Villa und Park neu in den Blick gerückt, der derzeitige Diskussionsstand dargestellt und Ausblicke auf mögliche Nutzungskonzepte und -perspektiven für die Villa Berg skizziert werden. Über Ideen und Visionen sprechen Prof. Franz Pesch, Professor für Stadtplanung und Architektur an der Universität Stuttgart, Christian Dosch, Mit-Initiator von „Geschichte trifft Zukunft – Occupy Villa Berg“, Andreas Baur, Leiter der Villa Merkel in Esslingen, Mathias Düsterdick, CEO der PDI Düsseldorf, Eigentümerin der Villa Berg, Martin Körner, Fraktionsvorsitzender der Stuttgarter SPD, sowie Michael Föll, erster Bürgermeister der Stadt Stuttgart für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen.“

Unterstützt durch: Nimbus Group, FSB, Proline und Beton Marketing Süd GmbH

Eine Veranstaltung der Stiftung Architektur-Forum Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Stuttgart

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Rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof (I)

Sonntag, 5. Oktober 2014

Am 4.10.2014: Kommen Sie mit? Gehen wir mal um den Hauptbahnhof herum:

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Klick auf eines der Fotos erst, wenn die ganze Seite geladen ist:

> Stuttgart. Wie es einmal war (I). Der Schloßgarten

Stuttgart und seine Geschichte (I)
30 April 2004: Die Bagger in der Willy-Brandt-Straße

Freitag, 25. Juli 2014

Thomas Faltin, > Architekturgeschichte in Stuttgart Niedergang einer Prachtstraße in der Stuttgarter Zeitung am 20.07.2014, berichtet von fünf Architekturstudentinnen der Universität Stuttgart, Hanna Arens, Susanne Tietz, Silke Mittnacht, Sara Petrova und Mariella Schlüter berichtet, die nach langem Aktenstudium eine zehn Meter lange Karte der alten Neckarstaße erstellt haben. Faltin erinnert in seinem Beitrag auch an die letzten Häuser dieser Prachtmeile, die am 30. April 2004 abgerissen, ja plattgemacht wurden, um einem Neubau zu weichen, der als Riegel zwischen die Wille-Brandt-Straße und dem Stadtpark gebaut wurde. Gucken wir mal in unser Archiv und erinnern an die Abrissaktion:

Bitte klappen Sie das Album per Klick auf ein Foto erst auf, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Im Morgengrauen ging es eines Tages plötzlich. Gleich mehrere Bagger nagten nicht an den Häuser, hauten drauf und zerrten und rissen an den Wänden, die schnell in sich zusammenstürzten. Das alte Zeug muss weg dachte sich so mancher Autopassant an dem Morgen. Wieder wird ein bisschen Geschichte in Stuttgart zerstört, damit auf der übrigebliebenen Rasenfläche schnell ein mehrstöckiges Ministerium gebaut werden kann. Das zeigen wir hier nicht, zu groß ist der Kontrast zwischen den liebevollen und wertvollen Einzelheiten der abgerissenen Häusern und der glatten, langen Fassade des Neubaus, der wie so viele Neubauten (von denen bei uns auch Ausnahmen gibt) in jeder Stadt stehen könnte.

Alle Fotos: © Heiner Wittmann.

Kulturführungen in Stuttgart und drumherum: Sehen – erleben – verstehen

Dienstag, 14. Januar 2014

amos

Kulturführungen in Stuttgart

> Silke Amos ist Historikerin und Achäologin: „Geschichte, Kunst und Kultur sind meine Leidenschaft, meine Profession.“ Hier können Sie Stadtführungen in Stuttgart, Esslingen, Tübingen und Ludwigsburg buchen. Oder wie wär’s mit einer > Stäffelestour? Wenn nicht dann > Kinderführungen oder > Gruppenausflüge. Eine > Fotogalerie gibt Ihnen Ausblicke auf Ihren Ausflug.

Rund um Stuttgart (I): Der Rotenberg

Donnerstag, 11. April 2013

Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber

Donnerstag, 19. Juli 2012

Archivbild. Bis vor kurzem hing die Gedenktafel neben der Drehtür im Foyer, ganz versteckt, so dass nur jemand sie finden konnte, der mit dem Schicksal dieses Ortes vertraut war. Nun ist die Gedenktafel an die Außenwand des ehemaligen Gebäudes der Gestapo-Zentrale umgezogen. Das wurde auch Zeit. Schade, dass in dieser Stadt um jedes Stück Erinnerung offensichtlich immer wieder gerungen werden muss. Zur Identität einer Stadt gehört auch das Gedächtnis, die Erinnerung an die Geschichte. Und naturgemäß wird die Geschichte einer Stadt auch von ihren Gebäuden geprägt.

> Gedenktafel an Außenwand des Hotels Silber Website von Nils Schmid, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Minister für Finanzen und Wirtschaft

> Gedenktafel ist aus dem Inneren des ehemaligen Hotels Silber zur Außenfassade umgezogen – Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber

Nicht mal der Denkmalschutz wird in Stuttgart geschützt.

Sonntag, 8. Juli 2012

Zur Lektüre empfohlen:

> Denkmalschutz. Vom Wert der alten Steine
von Thomas Faltin, Stuttgarter-Zeitung, 8.07.2012

Vielleicht hätte dieser Artikel eher geschrieben und gelesen werden müssen, bevor der Denkmalschutz in dieser Stadt umgangen und Schützenswertes abgerissen wird.

Auf diesem Blog: > Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft