Stuttgart: Jean-Paul Sartre, Das Spiel ist aus

Im Schauspielhaus Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart, wird zwischen dem 2.03.2012 und 30.03.2012 Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre aufgeführt.

„Das Spiel ist aus“ erzählt von einer tragischen Liebesgeschichte und ist ein faszinierendes Gedankenspiel: Pierre, ein junger Revolutionär, wird von einem Polizeispitzel ermordet. Zur gleichen Zeit wird Eve, Gattin eines hohen Polizeibeamten, von ihrem Mann vergiftet. Erst im Totenreich lernen Pierre und Eve sich kennen – und verlieben sich ineinander. Eine Verordnung – Artikel 86, sie beiden waren für einander vorgesehen – erlaubt es ihnen, noch einmal an die Oberfläche zurückzukehren, eine zweite Chance, von der wir immer träumen. Man werde die Zeit einfach anhalten, an dem Zeitpunkt, als beide vom Tod überrascht wurden. Keiner werde sie für Phantome halten, wird Ihnen von der alten Dame am Eingang zum Totenreich versprochen. Und sie müssen sich innerhalb von 24 Stunden als Liebespaar finden. Funktioniert das nicht, kehren sie in das Reich der Toten zurück. Aber oben bei den Lebenden sind beide so sehr in ihre Umgebung eingebunden, dass Pierre nicht über seinen Schatten springen kann und im entscheidenden Moment doch zu seinen Mitverschwörern hält – halten muss: „Ich kann einfach nicht anders,“ sagt Pierre.

In Stuttgart: > Jean-Paul Sartre, Das Spiel ist aus

Schuspielhaus, Stuttgart: Sartre, Das Spiel ist aus

> Gespräch zwischen dem Dramaturgen Christian Holtzhauer und dem Regisseur Sebastian Baumgarten


Das Spiel ist aus
Auf dem Bild: Boris Koneczny, Rainer Philippi, Bijan Zamani, Florian von Manteuffel, Michel Brandt, Katharina Ortmayr, Matthias Kelle, Till Wonka
Foto: Matthias Dreher

H. Wittmann: > Sartre und die Kunst

Roller Derby:
Schweden gewinnt mit 115 : 98 gegen Stuttgart

Die Scharrena in Stuttgart-Bad Cannstatt war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Die Stuttgart Valley Rollergirlz traten gegen die Stockholm Roller Derby Girls an. Schnell führt die Stockholmer. Nach der Halbzeit wechselte die Führung immer wieder zwischen den Stockholmerinnen und den Heimspielerinnen. Dann aber ging es ins Finale und die Stockholm Roller Derby Girls siegten mit 17 Punkten Vorsprung. Das Anfeuern der Fans auf den Rängen waren noch lauter als Geschwindigkeit auf dem Hallenboden. So ein irrer Auftritt. Ende April gibt es den nächsten Wettbewerb in der Scharrena. – Der Film zum Ereignis folgt morgen.

> Stockholm Roller Derby Girls
> Stuttgart Valley Rollergirlz

“Stadtentwicklung und Integration Jugendlicher”
Podiumsdiskussion in Ludwigsburg am 16. 12. 2011

Das Deutsch-französische Institut in DFI in Ludwigsburg lädt zu einer Podiumsdiskussion am 16. 12. 2011:
„Stadtentwicklung und Integration Jugendlicher“ –

Die kulturelle und wirtschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland und in Frankreich ist eine zentrale Aufgaben. Beide Länder sind zur Sicherung ihrer langfristigen Zukunftschancen darauf angewiesen, eine bessere Teilhabe vor allem der jungen Generationen aus Zuwandererfamilien zu sichernn. Der kommunalen Ebene kommt dabei in beiden Ländern eine herausragende Bedeutung zu. Sie muss die jeweilige Integrationspolitik umgesetzen

Aus Anlass der Veröffentlichung einer vergleichenden Untersuchung des Deutsch-Französischen Instituts und der Wüstenrot Stiftung diskutieren Fachleute aus Wissenschaft und Praxis.

Datum: 16. Dezember 2011
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: > Deutsch-Französisches Institut Ludwigsburg, Asperger Straße 34, 71634 Ludwigsburg

> Einladung.pdf

Engagierte Architektur – Bauen zur Veränderung der Gesellschaft

Winfried Nerdinger
Veranstaltungsreihe: Architektur
Vortrag und Gespräch
Moderation: Roland Ostertag
Ort: Literaturhaus Zeit: Donnerstag, 08.12.11, 20.00 Uhr

Aus dem Programm: „Während das Thema »l’art engagé« bei bildenden Künstlern und Literaten ganz geläufig ist, finden sich nur relativ wenige Beispiele für Architekten, die nicht nur Umwelt und Wohnform der Menschen verbessern, sondern mit ihren Manifesten und Bauten auch eine Veränderung gesellschaftlicher Lebensformen bewirken wollen. Vorgestellt werden das gesellschafts- und wirtschaftspolitische Engagement von Architekten und Theoretikern wie Robert Owen, Charles Fourier, Ebenezer Howard, Bruno Taut, Frank Lloyd Wright oder Frei Otto sowie die Versuche zur Erziehung eines neuen Menschen in Kommunehäusern und Bandstädten. Der Blick auf Bemühungen zur Verbesserung oder Veränderung der Gesellschaft kann und soll die gegenwärtigen Diskussionen um die Bedeutung der gebauten Umwelt für die Gesellschaft unterstützen und historisch vertiefen. Prof. Nerdinger lehrt an der Technischen Universität München Architekturgeschichte und ist Direktor des international renommierten Architekturmuseums der TUM sowie der Pinakothek der Moderne.“

In Zusammenarbeit mit dem Architekturforum Baden-Württemberg

Zeichen der Erinnerung
Die Gedenkstunde am 1. Dezember 2011 um 20.00 Uhr

Im Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen der Juden. Auf Anordnung aus Berlin mussten 16 Städte Tausende ihrer jüdischen Mitbürgerinnen ud Mitbürger in Todeslager im Osten deportieren. Am 1.Dezember 1941 wurden an diesem Ort, der heute > Zeichen der Erinnerung heißt, 1000 Menschen jüdischen Glaubens, Deutsche, Bürgerinnen und Bürger der Stadt Stuttgart, zermürbt durch jahrelange Demütigung und Drangsalierung, Kinder, Frauen, Männer, nachdem sie in Hallen der Reichsgartenschau auf dem Killesberg zusammen getrieben worden waren, hier in Waggons gepfercht. Hier standen die Deportationszüge am Abend des 1. Dezember 1941, um die Reise in den Tod anzutreten. Nach 3 eiskalten Tagen kamen diese Menschen nach Riga, um dort innerhalb von 3 Monaten ermordet zu werden. Nur wenige überlebten. Die Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung ist auf Anregung von Professor Roland Ostertag entstanden.

Nordbahnhofstraße, Eckartstraße und dann rechts in die Otto-Umfrid-Straße einbiegen:


Größere Kartenansicht

An der Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ wird am 1. Dezember 2011 um 20.00 Uhr in Anwesenheit von Professor Ostertag, Minister Nils Schmid, Oberbürgermeister Schuster, Bürgermeister Martin Schairer und Landesrabbiner Netanel Wurmser eine Gedenkstunde statfinden.

Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ in der Otto-Umfrid-Straße in Stuttgart zwischen Pragfriedhof und Nordbahnhofstraße ist rund um die Uhr zugänglich. Anfahrt zur Gedenkstätte mit der Straßenbahnlinie 15, Haltestelle Mittnachtstraße.

> Zeichen der Erinnerung

> Zeichen der Erinnerung. Verfolgung Vernichtung württembergischer Juden. Der Innere Nordbahnhof Stuttgart als Tatort

Nicolas Offenstadt (IEP Paris): Die Soldaten im Grabenkrieg des Ersten Weltkrieges

Mi, 30. November 2011 19:30
Eine Veranstaltung des > IZKT in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Nicolas Offenstadt (IEP Paris): Die Soldaten im Grabenkrieg des Ersten Weltkrieges: Überlebens- und Durchhaltestrategien

(Einladungstext:)Entgegen einer weit verbreiteten Vorstellung waren die Soldaten des Ersten Weltkriegs keineswegs durchgängig von patriotischer Emphase motiviert. Wie aber lässt sich dann erklären, dass sie das Grauen des Krieges über Jahre ertrugen? Der Vortrag wird anhand bisher unedierter Quellen neue Erkenntnisse über das Verhalten der Soldaten an der Front, ihre Solidarität untereinander, ihre Versuche des Widerstands und ihre Durchhalte- und Vermeidungsstrategien vorstellen.

In deutscher Sprache. Vortrag auf Einladung von Prof. Dr. Wolfram Pyta.
Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Abschiedsvortrag von Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld

Die Bibliothek für Zeitgeschichte Württembergische Landesbibliothek lädt zum Abschiedsvortrag von Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld (Stuttgart) ein:

Ursächlich und wegweisend: Das historische Erbe des Ersten Weltkriegs

(Einladungstext) Bereits die Zeitgenossen sprachen vom „Großen Krieg“ (la Grande Guerre, the Great War, Velikaja Vojna). Was aber ließ diesen Krieg wirklich „groß“ werden – die entsetzlichen Verluste, der Einsatz immer neuer und schrecklicher Waffen, eine zunehmend totale Kriegführung? Oder war es das von den Soldaten auf allen Seiten scheinbar bereitwillig entrichtete Opfer des eigenen Lebens? Der Vortrag erörtert den Charakter dieses ersten industrialisierten Massenkrieges und seine Bedeutung für das nachfolgende „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm). Zugleich fragt er nach dem Stellenwert des Ersten Weltkriegs in Hitlers Ideologie und Politik und erörtert die nationalsozialistische Instrumentalisierung des deutschen Weltkriegsgedächtnisses im Kontext des Zweiten Weltkriegs.

Gerhard Hirschfeld ist seit 1997 Professor am Historischen Institut der Universität Stuttgart. Von 1989 bis 2011 leitete er die Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württembergischen Landesbibliothek. Seine Forschungsinteressen gelten u. a. der Kultur- und Erinnerungsgeschichte der beiden Weltkriege sowie der Geschichte der Niederlande im 20. Jahrhundert. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und westeuropäischen Zeitgeschichte; er ist (gemeinsam mit Gerd Krumeich und Irina Renz) Herausgeber der „Enzyklopädie Erster Weltkrieg“ (Schöningh-UTB, 3. überarbeitete Aufl. 2009).

Ort: Vortragsraum der Württembergischen Landesbibliothek
Zeit: Donnerstag, 15. Dezember 2011, 18 Uhr

Tad Williams liest in Stuttgart

Tad Williams ist nach langer Zeit wieder in Stuttgart zu erleben.
Der Amerikaner stellt den lang ersehnten Abschlussband seines großen Fantasyepos vor:
Der Südmarksfeste droht Gefahr von zwei unerbittlichen Feinden, den uralten Quar der Nebellande und dem verrückten Gottkönig von Xis. Mittendrin kämpfen die königlichen Zwillinge Briony und Barrick um ihr Erbe und Leben.
Prinz Barrick hat sich der dunklen Macht der Quar verschrieben, jener gefährlichen Bewohner der Welt hinter der Schattengrenze. Geht er für seine Schwester, für sein Land und die Menschheit für immer verloren?
Unterdessen wird offenbar, dass der grausame Herrscher und Gottkönig des Südens mit Hilfe von König Olins Blut grenzenlose Macht gewinnen will. Wird seine finstere Rechnung aufgehen?
Und der jungen Briony obliegt die schwerste aller denkbaren Entscheidungen: Soll sie das Leben ihres Vaters, des Königs, retten oder die Südmarksfeste aus der Hand ihrer Feinde befreien?
Erleben Sie das spannende Finale von Shadowmarch, Tad Williams‘ jüngstem Meisterwerk.

Buchhandlung Wittwer, Donnerstag, 27. Oktober 2011, 20 h 15

Eintritt: 8,- €

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