Hingehen, mitfiebern und anfeuern:
Roller-Derby am 23.6.2012 in der Scharrena in Stuttgart

Am 23. Juni 2012 gibt es bei Stuttgart Valley Rollergirlz eine echte Premiere: Dieses Mal gibt es Bodychecks im Doppelpack. Die Rolling Rebels aus München und Österreichs erste Roller Derby Mannschaft, die Vienna Rollergirls kommen um sich mit den Stuttgarter Rollergirlz zu messen. Die Münchner und Östereicher sind sehr junge Teams, doch sind diese nicht minder ambitioniert.
Beim Double Header gibt es zwei Bouts hintereinander. Das heisst dann doppelten Spaß und blaue Flecken fürs gleiche Geld. Da der Abend beginnt um 19 Uhr Die zwei Bouts werden jeweils leicht verkürzt gespielt. Jedes Spiel dauert 40 statt 60 Minuten. Danach wird bei der After-Bout-Party wie gewohnt im Goldmark’s gefeiert.

> Website der Stuttgart Valley Rollergirlz

Archiv:

> Roller Derby: Schweden gewinnt mit 115 : 98 gegen Stuttgart

Ein neues Stadtquartier entsteht

Gucken wir mal vom Fernsehtum auf das neue Stadtquartier hinter dem Stuttgarter Hauptbahnhof: Die > neue Stadtbibliothek am Mailänder Platz steht schon. Die Pariser Höfe gegenüber wachsen und präsentieren sich schon als ein weiterer rechteckiger Bau, der jeden vorhandenen cm auf dem Baugelände richtig gut ausnutzt.

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                  Themen auf diesem Blog

Stuttgart hat keine Platzkultur. Und öffentliche Räume werden schnell mit gut eingepassten großen Gebäuden zugebaut. So wie das neue Stadtquartier bis jetzt aus dem Boden wächst, ist keine rechte Phantasie oder irgendetwas Besonderes erkennbar. Doch da gibt es was: Die Bohrungen auf dem Grundstück des künftigen > Einkaufszentrums habe schon begonnen. Statt echter Grünflächengewinn, wird eine Schoppingmall entstehen, in der man nicht mehr wissen muss, ob man in Herne, Gelsenkirchen oder sonstwo ist. So entsteht ein Netz aus Einkaufszentren, das die Stadtplaner fest im Griff hat. Auf der einen Seite das > Gerber („Hier wächst Stuttgart zusammen“) steht dort auf dem Bauzaun.

In der Stadtmitte gibt es auch ein Einkaufszentrum – wir sind immer noch auf dem Fernsehturm:

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Wie sagen die Königsbau-Passagen zum Königsbau, dessen Namen sie schon usurpiert haben? „Du kommst auch noch weg.“

Und dabei gibt so viel in der Innenstadt, wo Gutes gedeihen könnte. Zum Beispiel die Kronprinzstrasse, die jeden Tag demonstriert, was passiert, wenn Einkaufszentren in und an den Rändern der CIty vernunftwidrig wachsen:

Auf diesem Blog:

> Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (IV)

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur

Ein Krieg nach dem Krieg? Die französische Besatzung Deutschlands 1918-1930
Festvortrag. Nicolas Beaupré (UFR Clermont-Ferrand)

Professor Nicolas Baupré (UFR Clermont-Ferrand) wird am Do., 24. Mai 2012 um 19:30 in der > Stadtbibliothek am Mailänder Platz einen Vortrag über die französische Besatzung Deutschlands 1918-1930 halten. Die französische Präsenz in Deutschland nach 1918 wird seit zehn Jahren von den Historikern neu bewertet. Der Erste Weltkriegs, die internationalen und transnationalen Beziehungen sowie die Postcolonial- oder Gender Studies werden mit neuen methodische Ansätzen untersucht.

Der Vortrag bietet wird einen Überblick über das Thema und den Forschungsstand . Manche Episoden dieser komplexen Geschichte – vor allem die sogenannte „schwarze Schmach“ und die Ruhrbesetzung – werden intensiv erforscht. Andere Aspekte und Ereignisse bleiben dagegen weithin unerforscht. Abschließend wird diskutiert, inwiefern die verschiedenen Episoden dieser Geschichte mit der Geschichte des Ersten Weltkrieges insgesamt verknüpft sind.

Vortrag in deutscher Sprache.
Der Festvortrag findet im Rahmen der von der DVA-Stiftung geförderten Gastprofessur statt.

Ort: Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Albert Camus, die Gerechten: Premiere in Stuttgart

2013 jährt sich der Geburtstag Albert Camus‘ (1913-1960) zum hundersten Mal.

Das Stuttgarter Schuaspielhaus zeigt ab Samstagabend das Stück Die Gerechten von Albert Camus unter dem Titel Die Gerechten / Occupy
von Albert Camus unter der Regie von Volker Lösch.

Die Inhaltsangabe des Schauspielhauses: „1949 erschien Albert Camus’ DIE GERECHTEN nach einem realen Geschehen aus dem Jahr 1905: eine Gruppe russischer Sozialrevolutionäre hatte einen Anschlag auf den Onkel des Zaren verübt und diesen getötet. Camus fragt fast ein halbes Jahrhundert später nach den Möglichkeiten und den Grenzen politisch motivierter Gewalt. Fünfzig Jahre nach der Entstehung des Textes wiederum befragt die Inszenierung von Volker Lösch die aktuellen Versuche von Minderheiten, sich politisch zu artikulieren.“

Die Besprechung der Premierenaufführung steht auf dem Frankreich-Blog:
> Albert Camus: Die Gerechten / (+Lösch:) Occupy

Premiere: Samstag, 19.05.2012, 19:30 Uhr

> Schauspielhaus Stuttgart

> Die Gerechten / Occupy

Offensichtlich verbindet der Regisseur Volker Lösch die Aufführung des Stücks mit einer behutsamen Modernisierung des Stücks. Man darf gespannt sein. Es gibt noch Restkarten.

H. Wittmann, > Albert Camus. Kunst und Moral, Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002. EUR 19.90 ISBN: 3-632-39525-6

Parken am Stuttgarter Hauptbahnhof

Nur wenn am Hauptbahnhof nichts los ist, kann man auf dem Parkplatz an der Nordseite eventuell einen Parkplatz finden. Zu allen anderen Zeiten ist das auf diesem Parkplatz unmöglich. Auf keinem anderen Parkplatz der Republik gibt es so viele Halte- und Parkverbotsschilder. Und beim Herausfahren lässt die Ampel nur zwei oder drei Autos durch. Und wenn man wirklich einen Platz bekommen hat, merken besonders Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie lang der Weg in den Bahnhof geworden ist. Das Begleiten oder Abholen von Verwandten, Freunden und Geschäftspartnern am Bahnhof ist vielen sehr wichtig und gehört auch zum sozialen und urbanen Miteinander. Schade, das geht jetzt kaum noch. Die Parksituation am HBF muss dringend neu überdacht werden. Die aktuellen Zustände sind unzumutbar.

Alles für das Auto: Die Paulinenbrücke

Wie bereits mehrmals auf diesem Blog angemerkt, ist es doch bedauerlich, dass dort wo am Bauzaun steht „Stuttgart wächst zusammen,“ genau das Gegenteil geschieht. Von oben wird offenkundig, dass die > Paulinenbrücke auch künftig als großes Bollwerk das neue Geber vom neuen Caleido trennen wird. > Einkaufszentren scheren sich nicht um ihre Umgebung, sie wollen nur die Käufer anlocken und möglichst lange bei sich behalten. Da ist eine gute Anbindung an das umgebende Stadtviertel nur hinderlich.

Aufgenommen vom Fernsehturm aus. Mit einem Klick kann dieses Foto vergrößert werden. (c) Heiner Wittmann, 2012.

> Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

> Eine neues Stadtquartier oder eine Insellösung?
> Stadtreparatur (IV): Die Paulinenbrücke: Eine Brücke als Parkhausdach?
> Stadtreparatur (V): Der Österreichische Platz

Professor Robert Spaemann:
Podiumsgespräch über Rousseau

Podiumsgespräch. Robert Spaemann (Stuttgart): Rousseau und die Paradoxien der Moderne. Gespräch über einen Klassiker

Zeit: Mi, 25. April 2012 19:30 Uhr

Jean-Jacques Rousseaus 300. Geburtstag am 28. Juni 2012 rückt einen widerspenstigen Klassiker ins Licht der Aufmerksamkeit. Sein Werk lässt sich weder auf eindeutige Thesen – auch nicht auf > eine einfache Rückkehr zur Natur reduzieren.

Robert Spaemann hat im Laufe seines philosophischen Weges immer wieder die Auseinandersetzung mit diesem Klassiker der Moderne gesucht und seine Sicht in einschlägigen Büchern zur Diskussion gestellt. Rousseau hat demnach nicht nur den spezifisch modernen Individualismus exemplarisch vorgelebt, sondern zugleich dessen Scheitern vor Augen geführt. Was können wir durch die Wiederbegegnung mit Rousseau lernen – über Rousseau, über Robert Spaemann, aber auch über uns selbst?

< Die Statue steht rechts neben Pantheon inmitten der vielen parkenden Autos, über die > Rousseau hinwegschaut.

Podiumsgespräch mit Felix Heidenreich und Françoise Joly – Im Rahmen der Reihe „Lire et relire les classiques“.
Vortrag in deutscher Sprache. – Das Gespräch wird von der DVA-Stiftung gefördert.
Ort: Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Zeit: Mi, 25. April 2012 19:30 Uhr

Wir haben Jean-Jaques Rousseau schon mal vorher besucht und ihn über sein Buch Emile et de l’éducation interviewt. > Devons-nous retourner à la nature? Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau.

Im Juni 2011 waren wir mit unserem > transportablen TV-Studio bei Professor Spaemann und haben ihn nach den Problemen der Kernenergie gefragt:

La fête: 60 Jahre Institut français de Stuttgart

Das Institut français feierte am Freitag, 20. APRIL ab 17 Uhr seinen 60. Geburtstag.

> Das Fotoalbum der Freunde des Institut français.

Das Fest beginnt um 17 Uhr mit einer Versteigerung von Büchern aus der Mediathek. Anschließend können die Besucher ab 18 Uhr die Archivausstellung besichtigen, welche die vielfältige Arbeit des Institut français Stuttgart seit dem 20. April 1951 vorstellt.

De beiden Französinnen Marie-Pierre Roy (Sopranistin) und Delphine Henriett (Cellistin) begleiten durch das Programm.

Die Begrüßung der Besucher durch den Generalkonsul und Leiter des Institut français, Herr Michel Charbonnier, und Herr Dr. Michael Klett, stellvertretender Vorsitzende des Vereins der Freunde des Institut français, beginnt um 18:30 Uhr. Ab 19:30 Uhr interpretiert die Sängerin Carole Simon aus Paris zusammen mit dem deutsch-französischen William Lecomte Trio Klassiker der französischen Chansons als auch eigene Kompositionen.

Remy Martin legt ab 22 Uhr Klassiker der französischen Popmusik von den 60ern bis heute auf.

Bewirtung in Zusammenarbeit mit Monsieur Baguette und der Weinhandlung Kreis & Krämer

Das ganze Programm:

Institut français Stuttgart, Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart

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