Nachverdichtung oder Stuttgart wächst zusammen

Im Stuttgarter Talkessel ist nicht viel Platz. Die Stadt kann sich zwischen den Hügeln nicht ausdehnen. Also müssen alle eben ein wenig näher zusammenrücken, weil man nicht auf den Hügeln oder gar hinter den Hügeln wohnen. In der Stadtarchitektur gibt es den Ausdruck Nachverdichtung für die Art des Bauens, wie sie in Stuttgart betrieben wird. Haus an Haus, große Abstände wären doch nur purer Luxus. Also nennt man das in der Werbung: „Stuttgart wächst zusammen“.

Das neue Gerber-Viertel wird bald mit acht Stockwerken neben der > Paulinenbrücke aus der Baugrube emporwachsen. Vielleicht wird es innen auch so aussehen, wie das Shoppingcenter gegenüber vom Saarbrücker-Hauptbahnhof, wo es nirgends einen Hinweis auf den Ausgang gibt. Das Gerber-Viertel (YouTube). 1000 m Schaufesterfensterflächen, 75 Läden und 750 Parkplätze verrät das Video: > Das Gerber-Viertel (YouTube). Aber drinnen gibt es nichts mehr, was besonders spezifisch für diese Stadt ist. Einmal drin, soll man freudig ausdauernd flanieren und möglichst dauernd shoppen, das Kaufen steht im Mittelpunkt, und der Kunde soll möglichst lange drinbleiben, nicht mehr an Stuttgart oder sonst etwas denken, nur ans Kaufen. Innen wird ihn ja auch nichts davon ablenken. Ein > Einkaufszentrum wie in Herne, in Gelsenkirchen oder in Passau. > Nachverdichtung ist nichts Neues in Stuttgart.

Aufgenommen vom Fernsehturm aus. Mit einem Klick kann dieses Foto vergrößert werden. (c) Heiner Wittmann, 2012.

> Alles für das Auto: Die Paulinenbrücke

Und dann ist da noch das Caleido auf der anderen Seite der > Paulinenbrücke. Dort ist in den letzten Wochen der Blick auf St. Maria zugebaut worden.

Das Zubauen der Paulinenbrücke – anstatt sie abzureissen und das Quartier grundlegend zu überholen – ist ein großer städtebaulicher Fehler.

Geht man einige Schritte die Immenhoferstraße hinauf, kann man noch die Turmspitze erblicken:

Das ungehemmte Zubauen, das > Fehlen einer wirklichen Platzkultur in dieser Stadt, die respektlose Vernichtung von wichtigen Blickperspektiven, die Nachverdichtung ohne ein wirklich gutes Stadtentwicklungskonzept, der gleichzeitige Bau von zwei Shoppingcenter in Citynähe, die Verwahrlosung der Kronprinzenstrasse, das Zubauen des Quartiers um die neue > Stadtbibliothek zeigen, dass Stuttgart ein echtes Problem mit der Stadtplanung hat. Natürlich war alles offengelegt, die Bürger hatten bestimmt Möglichkeiten, hier und da Einspruch zu erheben, aber die Vielfalt der Bauprojekte erfordert einen Vollzeitjob, um ständig mit Protest bereit stehen zu können.

Warum zwei Shopping-Center? Um die Käufer direkt vor den Toren der City abzufangen? Neue Erlebniswelten bieten? Einkaufszentren sind > die Hölle für die Bürger. Gar nicht mal, weil sie da so viel kaufen dürfen, das soll jeder halten wie er will. Der Film über das Gerber zeigt, wie die Bauherrn ein ganzes Quartier nach ihrem Gusto formieren wollen, und die Stadt lässt das zu. Die > Neue Mitte Ulm ist ein perfektes Beispiel dafür, wie mit einer sachgerechten Bürgerbeteiligung die Stadt repariert worden ist. In Stuttgart beschränkt sich diese Mitarbeit auf Artikel im Amtsblättle. Bürgerforen gab es bisher nur, wenn es gar nicht mehr anders ging. Suchen wir einen anderen Weg für die Stadt.

Ein Gesamtkonzept für die Stadt! Am besten mit dem Beginn einer großen Ausstellung zur Stadtentwicklung, ihren Geschichte und ihren Perspektiven. Das wärs. Und im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht das Modell der Stadt Stuttgart, das Professor Roland Ostertag hat anfertigen lassen. Erst wenn eine solche Ausstellung einige Monate lang gezeigt worden ist, wird das Bewusstein für die Fehler und dann auch für die künftigen Chancen der Stadtplanung in Stuttgart geschärft worden sein. In einer solchen Ausstellung wird man auch einige in und für Stuttgart sehr vorzeigbare stadtplanerische Lösungen zeigen können. Nur eben muss man zur Zeit etwas suchen, um diese in Stuttgart zu finden. Aber der Mut zu einer großen Stadtplanungsausstellung, am besten im Kunstmuseum am Schloßplatz wäre sicher auch ein bundespolitisches Ereignis. Diese Ausstellung könnte von einem internationalen Symposium zur Stadtplanung begleitet werden.

> Ein neues Museum für die Bürger Eine Lehrschau für die Stadtplaner

Alle Fotos auf diesem Blog, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet: (c) Heiner Wittmann.

Benefizkonzert im Stuttgarter Theaterhaus

Der Verein der Lions-Freunde Stuttgart Literaturhaus e.V. veranstaltet am 3. November 2012, 19 Uhr ein Benefizkonzert im Theaterhaus Stuttgart gemeinsam mit dem Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart unter der Leitung von Wolfgang G. Hofmann. Als Solist konnte der 26-jährige bereits höchstrangig ausgezeichnete Cellist Maximilian Hornung (Stipendiat der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung und Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs sowie ECHO-Klassik Preisträger 2011 und 2012) gewonnen werden. Die Spende aus Überschüssen der Einnahmen geht an die im Jahr 1914 gegründete Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen auf den Fildern. Auf dem Programm stehen Werke von Dvorák, Wagner und Saint-Saëns. Uns ist es gelungen, für das Konzert wohl den jungen Cellisten Deutschlands, Maximilian Hornung, zu engagieren. Er gewann 2011 und 2012 den Echo-Klassik-Preis, in diesem Jahr mit der besten Konzerteinspielung des Jahres für das Instrument Cello. Preisträgerin Violine ist Anne-Sophie-Mutter, Preisträger Klavier Maurizio Pollini. Aus den Überschüssen, auf welche wir hoffen, unterstützen wir die Kinder- und Jugendhilfe Neuhausen auf den Fildern.

Die Luftzirkulation im Stuttgarter Talkessel

Die Gebäude hinter dem Bahnhof auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs einschließlich der Stadtbibliothek sind schon oder wachsen nach oben. Auch von einem etwas erhöhten Standpunkt aus, kann man erkennen, dass hier ein Riegel in die einzige Talöffnung gesetzt wird, der sich für die Luftaustausch im Stuttgarter Talkessel als ungünstig erweisen dürfte:

> Klimatische Aspekte bei der Stadtentwicklung von Stuttgart

Das neue > Einkaufszentrum Milaneo, das jetzt gerade aus der Baugrube emporzuwachsen beginnt > Noch ein letzter Blick auf die Stadtbibliothek, dürfte die Riegelwirkung noch verstärken.

Neckarpark-Neckarstadt – Symposium zum Thema Stadtgestaltung im deutsch-französischen Vergleich

Im Haus der Architekten Danneckerstr. 54 70182 Stuttgart, findet am 9.10.2012, 14:00 Uhr – 21:00 Uhr ein Symposium zum Thema Stadtgestaltung im deutsch-französischen Vergleich

Wasser stellt ein stets wiederkehrendes wichtiges Element der Stadtplanung dar, bedeutet es doch Leben und Bewegung und verbindet so als Brückenelement verschiedene Teile der Stadt. Bisher wurden die Möglichkeiten des nassen Elements im Neckartal jedoch noch bei weitem nicht ausgeschöpft.

Die Architektenkammer Baden-Württemberg veranstaltet am 09. Oktober daher ein Symposion im Haus der Architekten, das sich mit eben diesem Thema beschäftigt. Ideen und Konzepte finden sich beispielsweise auf der anderen Seite des Rheins. In Lyon nutzen Stadt und Region mit ambitionierten Programmen das Potential der Flussufer für die urbane Entwicklung. In Größe, wirtschaftlicher und politischer Bedeutung weist Lyon viel Ähnlichkeit mit Stuttgart auf, zudem ist es mit Stuttgart über die Region Rhone-Alpes partnerschaftlich verbunden. Das Beispiel Lyon steht aber auch stellvertretend für vergleichbare Projekte in zahlreichen europäischen Großstädten. Im Gespräch mit zwei Vertretern der Stadtplanung Lyon möchten wir verschiedene Ansätze diskutieren und neue Anregungen sammeln.

Die aktuellen politischen Veränderungen und das gestiegene öffentliche Bewusstsein für Fragen der Stadtentwicklung lassen uns dabei auf eine neue Offenheit hoffen. Auf Grund dessen wendet sich das Symposium sowohl and die Fachöffentlichkeit, an Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft sowie an Alle, die an der städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt interessiert sind. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

> Neckarpark – Neckarstadt

Ein bisschen Theorie für den täglichen Sprachkurs

Beim Durchblättern der letzten Ausgaben der DUZ findet man einen Artikel von Benjamin Lahusen > „Hän Sie koi Luschd?“ DUZ, 20. Juli 2012, der einige wichtige Erkenntnisse über das Schwäbische vermittelt.

„Schwäbisch fördert die Karriere an der Hochschule eher weniger. Bestenfalls noch als sogenannter Honoratiorenschwabe aus dem Raum Stuttgart kommt man gut durch. In der Wissenschaft wird eben nicht geschwäbelt und wenn, dann bitteschön mit schlechtem Gewissen,“ so fängt Lahusen seinen Artikel an.

„Aber der Honoratiorenschwabe weiß, dass er mit seiner Mischsprache außerhalb der Heimat kaum als gesellschaftsfähig gilt. Was zuhause den feinen Ton der gehobenen Stadtbevölkerung mit gemütlicher Bodenständigkeit verbindet, klingt in der Fremde lediglich kleinbürgerlich und provinziell.“ Stimmt das wirklich? Sieht und hört man bestimmte bodenständige Politik im TV, achtet man unweigerlich schnell mehr auf ihre Herkunft, als das was sie zu sagen haben. Lahusen kennt sich aus: „Ein kehliges R in gerne, ein breites Sch in Ballaschd, ein nasales A in Andere, und schon sitzt der Honoratiorenschwabe wieder in seinem Niemandsland zwischen Natur- und Kultursprache,…“ Oft fehlt bei Verben ein „n“. Buchstaben werden weggelassen…


Johann Christoph von Schmid, > Schwäbisches Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen, Stuttgart 1831, S. VIII.

„Höckschdleischdungen“ gibt es hier. Fleiß, Finten, Ordnungssinn und die Erfundung des Autos. Und die Kehrwoche, die hier schon ein lange Tradition hat:

Karl Pfaff, Geschichte der Stadt Stuttgart. Teil 2, Stuttgart 1846, S. 202.

„Neugier und Entdeckerlust, Disziplin und Strebsamkeit, dazu Umsicht und maßvolle Risikobereitschaft,“ nennt Lahusen als günstig für das Schwabenland. Stimmt, damit bin ich bisher hier gut gefahren.

„… die Geischdeswissenschaften?“ passen mit der hier üblichen Mundart nicht so recht zusammen: „Man stelle sich nur vor, Hegel, selbst ein Stuttgarter, hätte permanent einen Weltgeischd beschworen. Oder sein Zimmernachbar im Tübinger Stift, Friedrich Schelling, hätte den Lesern aufgegeben, dem Menschhen soi Wille als oi Band von lebendigen Kräfthen anzomsehen. Oder der dritte berühmte Wohnungsgenosse, Friedrich Hölderlin, hätte es für ôglaublich gehalten, dass der Mensch sich vor dem Schönschden fürchthen soll, aber zugleich bedauernd geseufzt: Aber es ischt so.“ Gottseidank. Sie haben sich alle Schirftdeutsch geschrieben.

Und dann untersucht Lahusen, ob nicht doch im mündlichen Diskutrs ein wenig geschwäbelt wird: „Der Diskurs selbst findet in hochdeutscher Schrift statt, aber die Diskursbedingungen werden mündlich ausgetragen.“

Die Analyse wird richtig wissenschaftlich: „Also teilen sich die Forscherschwaben in drei Gruppen. Man könnte sie als Echtschwaben, Tarnschwaben und Weltschwaben bezeichnen (eine vierte Gruppe, die der Urschwaben, ist mangels intersubjektiver Verständlichkeit ohnehin von wissenschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen).“ Man kennt und erkennt sich untereinander, und das hilft beim Networking.

Lahusens Schlußfolgerung: „Schwaben genießen kein Dialektprivileg.“ Müssen sie wirlich „ihre linguistischen Besonderheiten besonders ängstlich“ verbergen? „…Weil sie in vielen Nachbarländern als Synonym für alle schlechten Eigenschaften der Deutschen überhaupt verwendet werden. Oder weil Schwaben zwar als fleißig, aber auch als geizig und engstirnig gelten.“

Lahusen kann auch alles von oben betrachten: „Seit ein paar Semestern diene ich an der Universität Rostock und bin dort durch größtmögliche Distanz von meiner Heimat getrennt. Ein sonniges schwäbisches Gemüt trifft auf maulfaule und unterkühlte Norddeutsche.“ Seiner Überzeugung: „Dialekt geht immer,“ AUsdruck verleihend: „Hen Sie koi Luschd?, frage ich dann in die gelangweilte Stille hinein und kann mir sicher sein, dass für die nächsten zehn Minuten Aufmerksamkeit herrscht.“

Anton Birlinger, > Schwäbisch-augsburgisches Wörterbuch, München 1864

Johann Christoph von Schmid, > Schwäbisches Wörterbuch mit etymologischen und historischen Anmerkungen, Stuttgart 1831.

Über diese Bücher spricht man im Oktober in Stuttgart

12.10. / 20 Uhr
Theaterpremiere „Schlag auf Schlag“ nach dem Buch von Ingrid Müller-Münch > „Die geprügelte Generation“ Klett-Cotta, Stuttgart, 2. Aufl. 2012, 284 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. ISBN: 978-3-608-94680-2.
„Erst nachdem bekannt wurde, dass in Heimen und Privatschulen Misshandlungen an der Tagesordnung waren, dass Geistliche Kinder mit Stöcken schlugen – erst seitdem wird offen über die damals an Kindern verübte alltägliche Gewalt geredet. Fragen nach dem WARUM kommen auf: War es der Zeitgeist, der zu Watsch’n und einer Tracht Prügel verleitete?“
Weitere Vorstellungen bis zum 3.11., www.theaterrampe.de/Stuecke.php?From=Spielplan&Id=406

22.10. / 20 Uhr
Ingrid Müller-Münch, „Die geprügelte Generation“
Theater Rampe zu Gast im Literaturhaus
Moderation: Eva Hosemann, Szenische Lesung: Ensemble „Schlag auf Schlag“
www.literaturhaus-stuttgart.de/event/2450-1-die-gepruegelte-generation/


20.10. / 19.30 Uhr
Ines Geipel, „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“
„Ist der Amoklauf Teil unserer westlichen Gesellschaft und was verbindet die Taten der jungen Todesschützen weltweit? Ines Geipel stellt fünf exemplarische Orte ins Zentrum ihrer vielschichtigen Recherchen – darunter auch die drei Amokläufe in Deutschland: Erfurt, Emsdetten, Winnenden…. Was treibt junge Amokläufer an? Warum sind Waffen noch immer so mühelos verfügbar? Wie schützt die Polizei, was klärt die Politik, wer ist für die Hinterbliebenen da? Unveröffentlichte Akten und Materialien, Gespräche mit Augenzeugen, Angehörigen und Experten geben tiefe Einblicke in den Amok­Komplex. “
Vaihinger Lesefest, Kinderhaus Büsnau, Stuttgart-Vaihingen


22.10. / 20.30 Uhr
Roger Smith, „Stiller Tod“
„Nick Exley ist mit Frau und Kind in die Stadt seiner Kindheit zurückgekehrt, das gepflegte Kapstadt der reichen Weißen. Doch sein luxuriöses Leben wird zum Albtraum, als seine vierjährige Tochter stirbt und Expolizist Vernon Saul teuflischen Nutzen aus der Tragödie zieht. Bald läuft Exley Gefahr, nicht nur seine Familie, sondern auch sich selbst zu verlieren.“
Club Wurst & Fleisch, Rotebühlplatz 9

„Unnützes Stuttgartwissen“

so lautet der Titel einer Facebookseite von Patrick M., über die Georg Plavec auf der Internet-Seite der Stuttgarter-Zeitung > „Unnützes Stuttgartwissen“ Er steckt hinter dem Hype berichtet. So unnütz finde ich sein Wissen überhaupt nicht. P. berichtet interessante Details über einige Stadtquartiere dieser Stadt, wo bestimmt auch die Stuttgarter selbst nicht regelmäßig hinkommen oder die bei Stadtführungen bestimmt ausgelassen werden.

> de-de.facebook.com/UnnutzesStuttgartwissen

Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart

Was könnte/musste man aus dem > Österreichischen Platz machen? Man könnte ihn den Fußgängern zurückgeben und die Stadtteile um ihn herum wieder miteinander verbinden. Aber zur Zeit wird die > Paulinenbrücke als Auffahrt für diesen eigentlich nicht vorhandenen Platz einbetoniert. Betrachtet man die aktuelle Situation beiderseits der Brücke, so zeichnet sich ab, dass man oberirdisch die Fußgänger vergessen hat. Die dürfen wohl künftig nur im Dunkeln unter der Brücke zwischen den Stadtteilen hin-und hergehen. Hat man da in Stuttgart in punkto Stadtplanung etwas verpasst? – Was könnte man mit dem für die Stadt nicht genutzten Raum der Hauptstätter Straße nicht alles anfangen? Denkt man an > Ulm könnte man echt ins Schwärmen kommen. Ein Kurfürsten-, nein, nicht gleich nach den Sternen greifen, pardon, ein Hauptstätterdamm zum Flanieren, das wärs. Und da kommt gleich der erste Einwurf: „Wo sollen denn dann die Autos fahren?“ Die ganz einfache Antwort steht hier: > Die Barriere Hauptstätter Straße.

Die > Hausptstätter Straße – rund 20 Artikel auf diesem Blog – ist der der größte Sanierungsfall in dieser Stadt.

Rechts und links könnten Fußgänger flanieren, in der Mitte könnte eine Straßenbahn Neckartor und Marienplatz elegant miteinander verbinden.

Ach, so wird das alles nicht kommen. Auch künftig werden die > 14 Spuren die schnellen Autos ansaugen, die an beiden Enden dieser Stadtautobahn im Stau stehen. Die > Neue Mitte Ulm, pardon, die Neue Mitte Stuttgart, das wärs gewesen. Wir haben auf diesem Blog schon mal ein bisschen mit dem Buddeln und Bauen angefangen.

>Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße

> Die Neue Stadtplanung

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