Über diese Bücher spricht man im Oktober in Stuttgart

12.10. / 20 Uhr
Theaterpremiere „Schlag auf Schlag“ nach dem Buch von Ingrid Müller-Münch > „Die geprügelte Generation“ Klett-Cotta, Stuttgart, 2. Aufl. 2012, 284 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. ISBN: 978-3-608-94680-2.
„Erst nachdem bekannt wurde, dass in Heimen und Privatschulen Misshandlungen an der Tagesordnung waren, dass Geistliche Kinder mit Stöcken schlugen – erst seitdem wird offen über die damals an Kindern verübte alltägliche Gewalt geredet. Fragen nach dem WARUM kommen auf: War es der Zeitgeist, der zu Watsch’n und einer Tracht Prügel verleitete?“
Weitere Vorstellungen bis zum 3.11., www.theaterrampe.de/Stuecke.php?From=Spielplan&Id=406

22.10. / 20 Uhr
Ingrid Müller-Münch, „Die geprügelte Generation“
Theater Rampe zu Gast im Literaturhaus
Moderation: Eva Hosemann, Szenische Lesung: Ensemble „Schlag auf Schlag“
www.literaturhaus-stuttgart.de/event/2450-1-die-gepruegelte-generation/


20.10. / 19.30 Uhr
Ines Geipel, „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“
„Ist der Amoklauf Teil unserer westlichen Gesellschaft und was verbindet die Taten der jungen Todesschützen weltweit? Ines Geipel stellt fünf exemplarische Orte ins Zentrum ihrer vielschichtigen Recherchen – darunter auch die drei Amokläufe in Deutschland: Erfurt, Emsdetten, Winnenden…. Was treibt junge Amokläufer an? Warum sind Waffen noch immer so mühelos verfügbar? Wie schützt die Polizei, was klärt die Politik, wer ist für die Hinterbliebenen da? Unveröffentlichte Akten und Materialien, Gespräche mit Augenzeugen, Angehörigen und Experten geben tiefe Einblicke in den Amok­Komplex. “
Vaihinger Lesefest, Kinderhaus Büsnau, Stuttgart-Vaihingen


22.10. / 20.30 Uhr
Roger Smith, „Stiller Tod“
„Nick Exley ist mit Frau und Kind in die Stadt seiner Kindheit zurückgekehrt, das gepflegte Kapstadt der reichen Weißen. Doch sein luxuriöses Leben wird zum Albtraum, als seine vierjährige Tochter stirbt und Expolizist Vernon Saul teuflischen Nutzen aus der Tragödie zieht. Bald läuft Exley Gefahr, nicht nur seine Familie, sondern auch sich selbst zu verlieren.“
Club Wurst & Fleisch, Rotebühlplatz 9

„Unnützes Stuttgartwissen“

so lautet der Titel einer Facebookseite von Patrick M., über die Georg Plavec auf der Internet-Seite der Stuttgarter-Zeitung > „Unnützes Stuttgartwissen“ Er steckt hinter dem Hype berichtet. So unnütz finde ich sein Wissen überhaupt nicht. P. berichtet interessante Details über einige Stadtquartiere dieser Stadt, wo bestimmt auch die Stuttgarter selbst nicht regelmäßig hinkommen oder die bei Stadtführungen bestimmt ausgelassen werden.

> de-de.facebook.com/UnnutzesStuttgartwissen

Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart

Was könnte/musste man aus dem > Österreichischen Platz machen? Man könnte ihn den Fußgängern zurückgeben und die Stadtteile um ihn herum wieder miteinander verbinden. Aber zur Zeit wird die > Paulinenbrücke als Auffahrt für diesen eigentlich nicht vorhandenen Platz einbetoniert. Betrachtet man die aktuelle Situation beiderseits der Brücke, so zeichnet sich ab, dass man oberirdisch die Fußgänger vergessen hat. Die dürfen wohl künftig nur im Dunkeln unter der Brücke zwischen den Stadtteilen hin-und hergehen. Hat man da in Stuttgart in punkto Stadtplanung etwas verpasst? – Was könnte man mit dem für die Stadt nicht genutzten Raum der Hauptstätter Straße nicht alles anfangen? Denkt man an > Ulm könnte man echt ins Schwärmen kommen. Ein Kurfürsten-, nein, nicht gleich nach den Sternen greifen, pardon, ein Hauptstätterdamm zum Flanieren, das wärs. Und da kommt gleich der erste Einwurf: „Wo sollen denn dann die Autos fahren?“ Die ganz einfache Antwort steht hier: > Die Barriere Hauptstätter Straße.

Die > Hausptstätter Straße – rund 20 Artikel auf diesem Blog – ist der der größte Sanierungsfall in dieser Stadt.

Rechts und links könnten Fußgänger flanieren, in der Mitte könnte eine Straßenbahn Neckartor und Marienplatz elegant miteinander verbinden.

Ach, so wird das alles nicht kommen. Auch künftig werden die > 14 Spuren die schnellen Autos ansaugen, die an beiden Enden dieser Stadtautobahn im Stau stehen. Die > Neue Mitte Ulm, pardon, die Neue Mitte Stuttgart, das wärs gewesen. Wir haben auf diesem Blog schon mal ein bisschen mit dem Buddeln und Bauen angefangen.

>Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße

> Die Neue Stadtplanung

Noch ein letzter Blick auf die Bahnsteige des Stuttgarter Hauptbahnhofs

Und was fällt hier auf? Das ist ein Archivfoto! Richtig, die Gläser zwischen den Bahnsteigen sind in den Ferien verschwunden. So viele Glasscheiben, – 4-5000? – die hätte man ein bisschen putzen und dann in das neue Glasbahnhofsdach über dem neu renovierten Stuttgarter Hauptbahnhof einbauen können. Stuttgarts schönste Halle wäre das geworden. Deutschlands schönster Bahnhof. Ein richtiges Empfangstheater für alle Gäste die hier ankommen, aussteigen und in die Stadt weitergehen. Nun kommt alles anders, und wir freuen uns auf den Tiefbahnhof.

Noch ein letzter Blick auf St. Maria

Das Foto ist knapp zwei Wochen alt, jetzt schießt das neue Gebäude links der > Paulinenbrücke in die Höhe, rechts von ihr wird dass > Gerber-Viertel auch bald über den Bauzaun gucken. Schade, statt abgerissen zu werden, wird die Paulinenbrücke für lange Zeit buchstäblich in einer Häuserschlucht einbetoniert werden. Hier haben die Stadtplaner die Chance zur Reparatur dieses Stadtquartiers verpasst.

Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber

Archivbild. Bis vor kurzem hing die Gedenktafel neben der Drehtür im Foyer, ganz versteckt, so dass nur jemand sie finden konnte, der mit dem Schicksal dieses Ortes vertraut war. Nun ist die Gedenktafel an die Außenwand des ehemaligen Gebäudes der Gestapo-Zentrale umgezogen. Das wurde auch Zeit. Schade, dass in dieser Stadt um jedes Stück Erinnerung offensichtlich immer wieder gerungen werden muss. Zur Identität einer Stadt gehört auch das Gedächtnis, die Erinnerung an die Geschichte. Und naturgemäß wird die Geschichte einer Stadt auch von ihren Gebäuden geprägt.

> Gedenktafel an Außenwand des Hotels Silber Website von Nils Schmid, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Minister für Finanzen und Wirtschaft

> Gedenktafel ist aus dem Inneren des ehemaligen Hotels Silber zur Außenfassade umgezogen – Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber

Noch ein letzter Blick auf die Stadtbibliothek

Noch ein letzter Blick auf die neue > Stadtbibliothek am Mailänder Platz, bevor das Einkaufszentrum aus dem Boden wächst, und den Blick auf das schöne Gebäude und überhaupt auf die Stuttgarter Berge ringsherum versperrt.

> Ein neues Stadtquartier entsteht

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur – 16. Mai 2009

> Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

Nicht mal der Denkmalschutz wird in Stuttgart geschützt.

Zur Lektüre empfohlen:

> Denkmalschutz. Vom Wert der alten Steine
von Thomas Faltin, Stuttgarter-Zeitung, 8.07.2012

Vielleicht hätte dieser Artikel eher geschrieben und gelesen werden müssen, bevor der Denkmalschutz in dieser Stadt umgangen und Schützenswertes abgerissen wird.

Auf diesem Blog: > Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft

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