„Unnützes Stuttgartwissen“

so lautet der Titel einer Facebookseite von Patrick M., über die Georg Plavec auf der Internet-Seite der Stuttgarter-Zeitung > „Unnützes Stuttgartwissen“ Er steckt hinter dem Hype berichtet. So unnütz finde ich sein Wissen überhaupt nicht. P. berichtet interessante Details über einige Stadtquartiere dieser Stadt, wo bestimmt auch die Stuttgarter selbst nicht regelmäßig hinkommen oder die bei Stadtführungen bestimmt ausgelassen werden.

> de-de.facebook.com/UnnutzesStuttgartwissen

Stadtplanung und Stadtreparatur in Stuttgart

Was könnte/musste man aus dem > Österreichischen Platz machen? Man könnte ihn den Fußgängern zurückgeben und die Stadtteile um ihn herum wieder miteinander verbinden. Aber zur Zeit wird die > Paulinenbrücke als Auffahrt für diesen eigentlich nicht vorhandenen Platz einbetoniert. Betrachtet man die aktuelle Situation beiderseits der Brücke, so zeichnet sich ab, dass man oberirdisch die Fußgänger vergessen hat. Die dürfen wohl künftig nur im Dunkeln unter der Brücke zwischen den Stadtteilen hin-und hergehen. Hat man da in Stuttgart in punkto Stadtplanung etwas verpasst? – Was könnte man mit dem für die Stadt nicht genutzten Raum der Hauptstätter Straße nicht alles anfangen? Denkt man an > Ulm könnte man echt ins Schwärmen kommen. Ein Kurfürsten-, nein, nicht gleich nach den Sternen greifen, pardon, ein Hauptstätterdamm zum Flanieren, das wärs. Und da kommt gleich der erste Einwurf: „Wo sollen denn dann die Autos fahren?“ Die ganz einfache Antwort steht hier: > Die Barriere Hauptstätter Straße.

Die > Hausptstätter Straße – rund 20 Artikel auf diesem Blog – ist der der größte Sanierungsfall in dieser Stadt.

Rechts und links könnten Fußgänger flanieren, in der Mitte könnte eine Straßenbahn Neckartor und Marienplatz elegant miteinander verbinden.

Ach, so wird das alles nicht kommen. Auch künftig werden die > 14 Spuren die schnellen Autos ansaugen, die an beiden Enden dieser Stadtautobahn im Stau stehen. Die > Neue Mitte Ulm, pardon, die Neue Mitte Stuttgart, das wärs gewesen. Wir haben auf diesem Blog schon mal ein bisschen mit dem Buddeln und Bauen angefangen.

>Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße

> Die Neue Stadtplanung

Noch ein letzter Blick auf die Bahnsteige des Stuttgarter Hauptbahnhofs

Und was fällt hier auf? Das ist ein Archivfoto! Richtig, die Gläser zwischen den Bahnsteigen sind in den Ferien verschwunden. So viele Glasscheiben, – 4-5000? – die hätte man ein bisschen putzen und dann in das neue Glasbahnhofsdach über dem neu renovierten Stuttgarter Hauptbahnhof einbauen können. Stuttgarts schönste Halle wäre das geworden. Deutschlands schönster Bahnhof. Ein richtiges Empfangstheater für alle Gäste die hier ankommen, aussteigen und in die Stadt weitergehen. Nun kommt alles anders, und wir freuen uns auf den Tiefbahnhof.

Noch ein letzter Blick auf St. Maria

Das Foto ist knapp zwei Wochen alt, jetzt schießt das neue Gebäude links der > Paulinenbrücke in die Höhe, rechts von ihr wird dass > Gerber-Viertel auch bald über den Bauzaun gucken. Schade, statt abgerissen zu werden, wird die Paulinenbrücke für lange Zeit buchstäblich in einer Häuserschlucht einbetoniert werden. Hier haben die Stadtplaner die Chance zur Reparatur dieses Stadtquartiers verpasst.

Die Gedenktafel hängt jetzt an der Außenwand des ehemaligen Hotels Silber

Archivbild. Bis vor kurzem hing die Gedenktafel neben der Drehtür im Foyer, ganz versteckt, so dass nur jemand sie finden konnte, der mit dem Schicksal dieses Ortes vertraut war. Nun ist die Gedenktafel an die Außenwand des ehemaligen Gebäudes der Gestapo-Zentrale umgezogen. Das wurde auch Zeit. Schade, dass in dieser Stadt um jedes Stück Erinnerung offensichtlich immer wieder gerungen werden muss. Zur Identität einer Stadt gehört auch das Gedächtnis, die Erinnerung an die Geschichte. Und naturgemäß wird die Geschichte einer Stadt auch von ihren Gebäuden geprägt.

> Gedenktafel an Außenwand des Hotels Silber Website von Nils Schmid, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, Minister für Finanzen und Wirtschaft

> Gedenktafel ist aus dem Inneren des ehemaligen Hotels Silber zur Außenfassade umgezogen – Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber

Noch ein letzter Blick auf die Stadtbibliothek

Noch ein letzter Blick auf die neue > Stadtbibliothek am Mailänder Platz, bevor das Einkaufszentrum aus dem Boden wächst, und den Blick auf das schöne Gebäude und überhaupt auf die Stuttgarter Berge ringsherum versperrt.

> Ein neues Stadtquartier entsteht

> Neue Einkaufszentren in Stuttgart oder wie entwickelt sich die Innenstadt?

> Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur – 16. Mai 2009

> Einkaufszentren: Die Hölle für den Bürger

Nicht mal der Denkmalschutz wird in Stuttgart geschützt.

Zur Lektüre empfohlen:

> Denkmalschutz. Vom Wert der alten Steine
von Thomas Faltin, Stuttgarter-Zeitung, 8.07.2012

Vielleicht hätte dieser Artikel eher geschrieben und gelesen werden müssen, bevor der Denkmalschutz in dieser Stadt umgangen und Schützenswertes abgerissen wird.

Auf diesem Blog: > Architektur im Stuttgarter Literaturhaus. Von der Missachtung des Denkmalschutzes unserer kulturellen Vergangenheit und Zukunft

Sommerfest mit Rose Babylone
14. Juli im Institut français de Stuttgart

14.07.2012, 19:30 Uhr – 22:30 Uhr

14. Juli: Am französischen Nationalfeiertags lädt das Institut français Stuttgart zu einem letzten Fest auf der Terrasse der Villa in der Diemershalde ein.

Photo: (c) Rose

Musikalisches Highlight: die Band Rose Babylone aus Straßburg tritt auf. Stéphane Jordan (Gitarre und Gesang) Jean Raymond Gélis (Piano, Gambe, Gesang) und Michel Ludwiczak (Akkordeon) nehmen mit ihrem Caravan und ihren „Chansons Nomades“ im Gepäck ihre Zuhörer auf eine poetisch-musikalische Reise mit.

Eintritt frei

> Institut français, Diemershaldenstr. 11, 70184 Stuttgart

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