Vortrag von Professor Roland Ostertag: „Stuttgart- ohne Visionen, ohne Ideen, ohne Utopien“.

So charakterisiert Professor Roland Ostertag in seinem neuen Buch „Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung“ das Stuttgarter Rathaus. In dem Buch stellt er seine Gedanken zur Stadtentwicklung vor. Der Maulwurf, der den Einband ziert, steht gleichsam als Symbol für die Abrissmentalität in der Stadt. Das Buch kann über die Anstifter oder direkt bei Professor Ostertag, Gähkopf 3, Stuttgart-Nord bezogen werden.

Vielleicht sollte man das Stadtwappen dynamisch gestalten, um der Länge der aktuell entstehenden Tunnelbauten zu würdigen.

Professor Ostertag hat schon viele Vorschläge zur Stadtentwicklung gemacht, zum Verkehr, zum Wasser in der Stadt, erst neulich mit der Idee, den Cannstatter Wasen in ein ganzjährig nutzbares Naherholungsgebiet umzuwandeln. Er mischt sich auch streitbar zu den Abrissplänen der SWSG in der eher profanen Zuffenhausener Keltersiedlung ein.

> www.stuttgart-wohin.de – Website von Prof. Ostertag

Freitag, 21. April 2017 – 19:30 Uhr
Naturfreundehaus Steinbergle am Killesberg, Stresemannstr. 6, 70191 Stuttgart

Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger

Das ist natürlich übertrieben: wir könnten ebenso eine Fotoserie machen, die wunderschöne Spazierwege in Stuttgart zeigt.

Aber es gibt auch den riesigen Baustellenbereich Gebhard-Müller-Platz bis zum zerstörten Schlossgarten, den Fußgänger weiträumig umlaufen müssen: Hier gibt es also einen ganzen Stadtteil, wo Fußgänger nicht geduldet werden und auch keine Chance haben, die vielen Spuren zu überqueren. Früher konnte man hier durch den Schlossgarten zum Hauptbahnhof flanieren. Anstatt die Willy-Brandt-Straße bis hin zur Hauptstätter Straße zurückzubauen und den Vorschlägen von Roland Ostertag Gehör zu schenken, ließen sich die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung der Riesenbaustelle gefallen, die 10-12 Jahre lang die Lebensqualität erheblich rund um den Hauptbahnhof ganz erheblich einschränkt.

Mit einem Klick auf ein Foto wird das Fotoalbum auf schwarzem Hintergrund geöffnet. Mit einem Klick auf den rechten Bildrand kann geblättert werden. Mit F 11 wird das Album auf dem ganzen Bildschirm angezeigt. 70 Fotos, falls der Pfeil rechts zum Blättern nicht erscheint, bitte diese Beitrag mit einem Klick auf den Titel dieses Beitrags ein erneutes Mal aufrufen:

> Baustellenslalom fahren auf der Willy-Brandt-Straße

Kennen Sie das > Modell der Stadt Stuttgart, das im Büro von Professor Roland Ostertag steht? Haben Sie gesehen, dass dort die renovierte, restaurierte > Die Hauptstätter Straße schon dargestellt wird? Dort sind seine Pläne für die Stadtautobahn vom Österreichischen Platz bis zum Neckartor schon seit bald 10 Jahren zu bewundern.

https://twitter.com/stuttgartfotos/status/789923326852468736

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

Kaum jemand anders in dieser Stadt hat sich mit einer ähnlichen Energie dafür eingesetzt, diese Stadt immer wieder an eine bürgerfreundliche Stadtplanung zu erinnern. Niemand hat in ähnlicher Form seine Wissen und seine Erfahrung immer wieder in neuen Veröffentlichungen präsentiert: > NEU: Stuttgart. Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung – 28. Juli 2016 von Roland Ostertag.

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel

Nachdem die Willy-Brandt-Straße bis zur Hauptstätterstraße immer fußgängerfeindlicher wird, gibt es nun (endlich) den Verein > Aufbruch Stuttgart.

Baustellenslalom fahren auf der Willy-Brandt-Straße

> Gefährliches Slalomfahren in der Willy-Brandt-Straße – 22. Januar 2017

> Unfallgefahr! Slalomfahren in der Willy-Brandt-Straße – 20. April 2015

Wo geht es hier lang? Bei Regenwetter und schlechter Sicht wird diese Baustellendurchfahrt gänzlich unübersichtlich.

Diese Seite muss erst vollständig geladen sein. Das Fotoalbum öffnet sich per Klick auf ein Foto auf schwarzem Hintergrund, rechts erscheint ein Pfeil zum Weiterklicken. Schließen mit Klick auf ClOSE rechts unten. Tipp: F 11 vergrößert den Bildschirm:

Gefährliches Slalomfahren in der Willy-Brandt-Straße

Wir müssen uns zum zweiten Mal wiederholen. Wenn man bei mieser Beleuchtung aus dem Tunnel unter dem Gebhard-Müller-Platz Richtung Neckar mit 40 km h herausfährt, bei regennasser Fahrbahn morgens um 2 Uhr und dann auch noch überholt wird, ergeben sich nicht nur für Ortsunkundige lebensgefährliche Situationen.

> Die Verlegung der Fahrbahnen in der Willy-Brandt-Straße – 3. April 2016 von H. Wittmann – Die Schilder 40 km/h vor und nach dieser Slalompassage sind viel zu klein, bei der Tunnelausfahrt hinter dem Blitzer stadtauswärts kaum erkennbar und stadteinwärts hängen sie viel zu hoch… bei starkem Regen und beinträchtigter Sicht werden bestimmt Autos aus dem Tunnel geradeaus rasen mit entsetzlichen Folgen. Noch nie ist hier ein Fahrzeug mit 40 km/h hinter mir hergefahren, die Regel ist das schnelle Überholen oder die Lichthupe hinter mir, wenn mein Auto 40 km/h rollt und das ist eigentlich auch zu schnell, besonders wenn die Straßenverhältnisse zum Herbst hin schlechter werden.

Lesen wir nach- ob dieses Dokument noch gültig ist?

Hat das Eisenbahn-Bundesamt nicht eine räumliche Trennung der Fahrbahnen gefordert?

> Betreff: Projekt Stuttgart 21, PFA 1.1 (Talquerung): 4. Planänderung im Zuge der Verlegung Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie in der Willy-Brandt-Straße, 25.3.2009, S. 3:

„5. Während der Bauzeit sind auf beiden Richtungsfahrbahnen grundsätzlich 3 Fahrstreifen aufrecht zu erhalten.
6. Die Richtungsfahrbahnen sind baulich zu trennen (z.B. Betongleitwand, Leitplanken).
7. Fahrstreifenverschwenkungen sind entsprechend den fahrdynamischen Erfordernissen auszubilden. Die in den Baustufen 2, 3 und 4 dargestellten Verschwenkungen sind in dieser Hinsicht im Zuge der Ausführungsplanung zu überarbeiten.“

Ob das als Forderung noch zutrifft?

Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I-IV)

french german 

Der Rückbau der Hauptstätter Straße

Vor zwei Tagen schrieb Wieland Backes als Gastautor in der Stuttgarter Zeitung über Stadtentwicklung > Think big Stuttgart!, 14. Dezember 2016.

Unser Vorbild könnte Ulm sein. Dort wurde die mehrspurige Straße in die > Neue Mitte Ulm umgewandelt. Und Lyon wird die Stadtautobahn, die durch die Stadtmitte führt auch zurückbauen > Die Autobahn kommt weg: Vorbild Stadtreparatur in Lyon – 14. Juni 2016.

Den Kritikern, die gleich fragen, wo sollen dann die vielen Autos fahren? sei gesagt, woanders: „Um es nochmal zu wiederholen: 30 % de Autos auf der Hauptstädter Strasse sind nur Hin-und Herfahrer, die U-Turns umrunden müssen, um die Straße zu überqueren. 30 % biegen im rechten Winkel zum Ziel ab, anstatt es direkt anzufahren. 30 % nutzen eine der vielen Auffahrten und bald wieder ein Abfahrt, weils bequem ist, und auch gar nicht anders geht. 20 % nutzen die Straße vom Marienplatz bis zum Neckartor, sind also nur Durchreisende. Für wieviel % ist diese Stadtautobahn eigentlich wirklich nötig? Ob diese Zahlen stimmen? Würden sonst die Auf- und Abfahrten so intensiv genutzt werden? Der Verkehr auf dieser Straße wäre doch mal ein tolles Studienobjekt! Fragt jemand, wo sollen den die Autos fahren, wenn es die Stadtautobahn nicht mehr gibt? Die Antwort ist ganz leicht: Woanders,“ > > Die Barriere Hauptstätter Straße – 16. April 2012

Hier folgt eine Liste der Beiträge zum Rückbau der Hauptstätter Straße auf diesem Blog:

> Wie viele Spuren hat die Hauptstätter Straße? – 25. Juli 2014

> Stadtreparatur in Stuttgart (III): Die Hauptstätter Strasse – 8. Juni 2011

> Stadtreparatur in Stuttgart (II): Die Hauptstätter Straße – 6. Juni 2011

> Stadtreparatur: Die Hauptstätter Straße in Stuttgart – 12. April 2009

> Warum (will) / wollte ! man die Kulturmeile untertunneln? – 25. Februar 2009

> Vorrang für die Autos auf 10 Spuren – 2. Juli 2008

Professor Roland Ostertag und Dipl.-Ing. Gunter Kölz haben 2007 ein detailliertes Konzept zum Rückbau der Hauptstätter Straße vorgelegt:

> Ulm Neue Mitte – Die Rückeroberung des Stadtraums oder was geschieht mit der Hauptstätter Straße in Stuttgart? – 7. November 2007

> Die Hauptstätter Strasse und das neue Mobilitätskonzept – 13. Juni 2007

> Die Bebauung der Hauptstätter Straße – 27. Mai 2007

Nachverdichtung (V). Stadtbibliothek und das Elend von A1: In Stuttgart wird alles zugebaut

Der Buchtitel des neuen Buches von Roland Ostertag lautet: > Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung. Und dieser Titel ist durch den Blick auf die Hänge, auf die Spitzenlage der Stadt und das Elend inspiriert, was die Stadtplaner dieser Stadt daraus machen.

Es gab mal eine Brache hinter dem Hauptbahnhof… bis die Stadtplaner kamen:

brache

in: > Stuttgart 21 – Ein neuer Stadtteil – 21. Juli 2007 von H. Wittmann: „Kann man einen Stadtteil auf dem Reißbrett entwerfen und auf diese Brache bauen?“ Anscheinend können die Stuttgarter das nicht.

b-5

Ende 2011 jubelten wir in Stuttgart mit Recht über die neue Stadtbibliothek, > Die neue Stadtbibliothek am Mailänder Platz – 28. Oktober 2011 von H. Wittmann – der Kubus mit seinen nachts blau leuchtenden Augen, ein neuer Büchertempel,

der innen zwar hübsch aber unpraktisch ist, jedoch außen drumherum in sich eine ständig weithin sichtbare Einladung ist, nein war, einzutreten und zu lesen.

Und was haben die Stadtplaner mit / aus der Umgebung des Bücherkubus gemacht? Eingebaut zwischen anderen Bauten haben sie ihn, so als ob die Schwaben die Bücher und die Literatur verstecken wollten. Wenn man von den Hängen herunterfährt, sieht man noch eine Seite des Kubus, bevor sie dem Vernehmen nach auch demnächst zugebaut werden wird.

> Die neue Stadtbibliothek in Stuttgart wird zugebaut – 27. Mai 2013

> Die Abriegelung der Stuttgarter Talmulde – 30. März 2016

> Nachverdichtung in der Innenstadt IV. Das Dorotheen-Quartier in Stuttgart

> Ortsbesichtigung (II): Das Europaviertel – 22. April 2014

> Stuttgarter Riegelbebauung und Nachverdichtung – 31. Januar 2013, erstmals, 15. Oktober 2010

> Ortsbesichtigung: S-21 – Bauabschnitt A 1 – 25. Januar 2015

Der Stuttgarter Schlossgarten

Wenn man die Baugeräusche und den Bauzaun hinter sich lässt…

kann man heute erahnen, welchen Schaden die Zerstörung des Mittleren Schlossgartens für Stuttgart bedeutet. Ein Ort der Ruhe und der Erholung ist seit drei Jahren und wohl noch für 10 Jahre verloren:

> S21 – Was sieht man rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof? – 29. August 2016

> Stuttgarts neuer Schlossgarten – 13. September 2015

> Stuttgart. Wie es einmal war (I) Der Schloßgarten 18. November 2014

Am 27. August 2016 rund um den Stuttgarter Hautbahnhof


Das urbane Leben, das Flanieren der Fußgänger rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof gibt es nicht mehr. Der alten Bonatz-Bau ist eine Insel inmitten einer Baustelle geworden, die die Fußgänger und damit das urbane Leben verdrängt hat. Breite Autostraßen mit Slalolmspurenn durch die Baustellen sind zu unüberwindlichen Hindernissen geworden, die Fußgänger werden ins Abseits gedrängt, sie müssen in den Untergrund verschwinden. Urbane Stadtplanung sieht anders aus. Hier in Stuttgart fahren nur Autos, die Bewegung von Fußgängern rund um den Bahnhof stört nur:

Bitte öffnen Sie die folgende Fotoalben mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist – also der kleine blaue Kreis im Reiter oben verschwunden ist:

Die Passagen unter dem Hauptbahnhof sind nicht attraktiv:

Im Schlossgarten gibt es einen aufwendigen Zugang zum Bahnhof, in einem vergitterten Lauftunnel dürfen die Passanten auf die Baustelle gucken:

1 2 3 4 5 12