Wehret den Auswüchsen: Die Stuttgarter Nachverdichtung

Die Bebauung des Gerber-Viertels neben der ungeliebten > Paulinenbrücke ist stadtarchitektonisch gesehen ein schwerer Fehler, der sich in dieser Stadt nicht wiederholen darf. Die einst darin flanierenden Kunden werden sich an den vielen schönen Vitrinen des > Einkaufszentrums sicher erfreuen können. Dort drinnen wird man von dem Schaden, das das Gerber im wahrsten Sinne des Wortes in Hinsicht auf die Sichtachsen in Stuttgart, die nun einmal zur Identität dieser topographisch so einmalig schöne gelegenen Stadt nichts mehr wissen und sehen. So im Vorbeigehen aufgenommen zeigen die beiden nächsten Fotos, den Horizont mit den Bergen um Stuttgart, die hinter dem Gerber so verschwinden werden, wie St. Maria hinter dem Caleido. Schade. Mit dem Bau dieser Komplexe und mit der Nachverdichtung dieser Stadtquartiere gibt die Stadt viel von ihrer Identität auf. Zubauen ist genauso schlimm wie unbedachtes Abreißen.

> Nachverdichtung in Stuttgart. Noch ist es nicht zu spät
> Nachverdichtung oder Stuttgart wächst zusammen
> Noch ein letzter Blick auf St. Maria
> Ein neues Stadtquartier entsteht
> Eine neues Stadtquartier oder eine Insellösung?

Frisch gestrichen

Alexander Calder
Alexander Calder: Crinkly avec disque rouge, 1973, aufgetsellt 1981

> Kunst im öffentlichen Raum – Website der Stadt Stuttgart

„Die Vielfalt im Werk von Alexander Calder reicht von seinen kleinen Zeichenanleitungen bis zu den wuchtigen Stabiles, die damals in La Défense auf den ersten Blick wie ein Bestandteil der Baustelle wirkten, neben der sie standen. Später, nach Beendigung der Bauarbeiten, blieben die gebogenen, roten und aneinander geschweißten Stahlflächen stehen und sind jetzt ein eindrucksvoller Blickfang, so wie die großen Mobiles, die meist, wie in der Stuttgarter Fußgängerzone an exponierten Stellen stehen. Auf einem großen bunten Stahlpodest ist eine große Stange befestigt. An ihren beiden Enden befinden sich bunte Scheiben, mit deren Hilfe der Wind das Mobile in Bewegung versetzt. Diese Bewegung wird dann selbst ein Bestandteil des Kunstwerkes.“ H. Wittmann, >Sartre und die Kunst. Die Porträtstudien von Tintoretto bis Flaubert, Tübingen 1996, S. 135.

> Sartre-Gesellschaft
> Groupe d’études Sartriennes

Festvortrag. Stefan Münker (Berlin): Wie kommt das Neue ins Netz?

Do, 29. November 2012 20:00

> Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Das Internet, Resultat der Verschmelzung von Digitalisierung und Telekommunikation, ist zum avanciertesten Symbol der global vernetzten Welt, ihren vielfachen Öffentlichkeiten und ihren unterschiedlichen sozialen, politischen und ökonomischen Kulturen geworden. Die Erfolgsgeschichte dieser neuen Technik ist dabei selber nur zum Teil technisch bedingt. Gerade im letzten Jahrzehnt zeigte sich, wie sehr Innovationen innerhalb der digitalen Netze vor allem auch durch die neuartigen sozialen Praktiken hervorgerufen werden, die selber wiederum erst durch das Internet möglich wurden.

Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart, gefördert von der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung.

PD Dr. Stefan Münker ist Fellow der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung am > IZKT der Universität Stuttgart.


Dazu auf diesem Blog > Web 2.0 27 Artikel
Auf dem Frankreich-Blog > Web 2.0 177 Artikel
> Literatur und Internet oder la littérature numérique. Bibliographie et sitographie.


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Kinderuni: „Warum macht eine Wunderkerze Sterne?“

Rechtzeitig vor dem 1. Advent erklärt Professor Dietrich Gudat, Institut für Anorganische Chemie der Universität Stuttgart, „Warum macht eine Wunderkerze Sterne?“.

Diese Vorlesung wird am 30. November ab 16.00 Uhr live > im Internet zu hoeren und zu sehen sein.

Bitte beachten Sie: Der Live-Stream wird im Windows Media Format ausgestrahlt. Zum Abrufen der Liveuebertragung ist eine Datenuebertragungsrate von mindestens 400 kbit/s erforderlich.

Das > gesamte Vorlesungsprogramm

Veranstaltungen des Institut Français des Stuttgart
im Dezember 2012 und Januar 2013

Die Ankündigungen der Veranstaltungen, die das Institut français in Stuttgart für die beiden nächsten Monate anbietet, würden für sich alleine schon einen ganzen Blog füllen. Gerade > jubelte ich hier über die vielen> musikalischen Highlights, die das Institut in den nächsten beiden Monaten in dieser Stadt begleitet, da kamen auch gleich die kommenden > Veranstaltungen des Instituts in den kommenden Monaten in den Blick.
Schauen Sie selbst:

> Veranstaltungen im Dezember 2012
> Veranstaltungen ab Januar 2013

Quel programme. Gleich die Plättchen leer machen und die Akkus laden.

Und wenn das alles nicht reicht, um Sie von der Notwendigkeit, Französisch zu lernen, zu überzeugen, dann gucken Sie mal auf den Frankreich-Blog mit den Argumenten für Französisch.

Und dann werden Sie sich sicherlich im Institut français zu einem Französich-Sprachkurs anmelden.

PONS hilft dabei:

Französische Musik in Stuttgart

Wie gut, dass ich in Stuttgart wohne. Gibt es in anderen deutschen Städten auch diese große Anzahl von Veranstaltungen mit französischer Musik?

Oper Stuttgart, Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart
L’Écume des jours – Der Schaum der Tage
Edison Denisov adaptierte für seine Oper L’Écume des jours den gleichnamigen Roman des skandalumwitterten französischen Autors Boris Vian aus dem Jahr
Vom 1.12.2012 bis 11.12.2012
> Mehr Infos

Oper Stuttgart, Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart
Iphigénie en Aulide
Die Oper Stuttgart zeigt eine Neuproduktion von „Iphigénie en Aulide“ von Christoph Willibald Gluck. Die 1774 uraufgeführte Oper ist ein musikalisch und dramatisch berührendes (…)
> Mehr Infos
Vom 5.12.2012 bis 19.01.2013

Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 12, 70469 Stuttgart
APRÈS TOUT – MUSIKTHEATER
Ein gemeinsames Konzert der Neuen Vocalsolisten Stuttgart und des Ensemble 2e2m mit Musik von Fabien Lévy und im Rahmen des Deutsch-französischen Jahres (…)
> Mehr Infos
BÜHNE 22.01.2013 – 20 Uhr

> Institut français de Stuttgart

Seh- und Hörspiel: Urs Augstburger, Als der Regen kam

Mi. 28.11 20 h 15
Stuttgarter Buchwochen
Haus der Wirtschaft, Buchcafé
70174 Stuttgart

Urs Augstburger, Als der Regen kam
Das Buch wird als Seh- und Hörspiel vorgestellt: Live dargeboten in der neuen Form eines Seh- und Hörspiels. Mit Monika Schärer, Sven Furrer, Urs Augstburger und der Band Hendrix Ackle (voc, key), Roberto Caruso (git) und HP Stamm (Horns).

> Infos zur Show: www.ursaugstburger.ch

Urs Augstburger Roman ist ein besonders gelungenes Beispiel, wie ein sehr bedrängendes Problem in literarischer Form vorgestellt und untersucht werden kann. Das Buch ist auch ein Essay über Demenzerkrankungen. Helen ist an Alzheimer erkrankt. Doch eines Tages, anlässlich des alljährlich stattfindenden Jugendfestes, ist sie plötzlich für einen Moment wieder ganz sie selbst. Sie nimmt einen imaginären Tanzpartner in den Arm und tanzt. Mauro, ihr Sohn, wundert sich und versteht allmählich, dass es wohl irgendjemanden im Leben seiner Mutter gegeben haben muss. Und es entsteht die Geschichte einer Liebe, die nie richtig stattgefunden hat – sie wird aber so überzeugend in Roman eingewebt, so dass sie zum eigentlichen Erzählstrang des Buches wird.

Auf der Frankfurter Buchmesse hat Urs Augstburger einige Fragen zu seinem Buch beantwortet:

> Nachgefragt. Als der Regen kam.

> www.als-der-regen-kam.com – Die Website zum Buch

Urs Augstburger
> Als der Regen kam
Roman
2. Aufl. 2012, 288 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-93974-3

Ausstellung: ‚Ort / Identität / Transformation – Dokumentiert durch Fotografie‘

Cana Yilmaz richtet in ihren Bildern die Perspektive auf die Menschen, die sich auf Stuttgarts Straßen und öffentlichen Räumen bewegen und die unterschiedlichen Orte mit Leben füllen. Aber auch auf architektonische Details von Gebäuden, die die Atmosphäre Stuttgarts ausmachen und den Orten eine individuelle Identität geben. Die Fotos von Gründerzeitgebäuden im Kontrast zu Industriebrachen oder Großbaustellen zeugen so vom Wandel des urbanen Lebensraums, der zeitlos und ubiquitär oder ganz individuell gedeutet werden kann.

Ausstellungsort: Universitä Stuttgart – Keplerstr.11 – 70174 Stuttgart – Im Foyer des KI, der
Fakultaät für Architektur – 12.12. – 21.12.2012

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 12.12.2012, 19 Uhr

Veranstalter: Kunstkreis der Universität Stuttgart
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur und Stadtplanung

> www.canayilmaz.com
> www.cana-yilmaz.blogspot.com

Die Umgestaltung der Tübingerstraße ist gelungen

Noch steht das Baustellenschild. Der Umbau der Tübingerstraße ist fast fertig.

Und Stuttgart hat auf einmal einen richtigen urbanen Raum dazubekommen. Gehen wir durch die Tübingerstraße, denken wir gleich an die > Kronprinzstraße, die wahrlich auch ein Straßenlifting so gut gebrauchen könnte, oder bekommt die Tübingerstraße nur die Aufhübschung, weil das „Gerber“ ganz in der Nähe dort wächst?

Wie auch immer, es ist ein Vergnügen, durch die Tübingerstraße zu schlendern. Ein urbaner Stadtraum, in dem es den Autofahrern richtig peinlich werden kann, langsam um die Fußgänger herumzufahren.

Der Aufenthalt in dieser Straße ist richtig wohltuend, hell mit einer Sichtachse, nicht besonders laut, hier wurde stadtplanerisch kreativ und erfolgreich ans Werk gegangen.

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