Für die Kunst im öffentlichen Raum
Der Artikel > Frisch gestrichen inspirierte mich zu dem folgenden Beitrag:
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Alexander Calder
Alexander Calder: Crinkly avec disque rouge, 1973, aufgetsellt 1981
> Kunst im öffentlichen Raum – Website der Stadt Stuttgart
„Die Vielfalt im Werk von Alexander Calder reicht von seinen kleinen Zeichenanleitungen bis zu den wuchtigen Stabiles, die damals in La Défense auf den ersten Blick wie ein Bestandteil der Baustelle wirkten, neben der sie standen. Später, nach Beendigung der Bauarbeiten, blieben die gebogenen, roten und aneinander geschweißten Stahlflächen stehen und sind jetzt ein eindrucksvoller Blickfang, so wie die großen Mobiles, die meist, wie in der Stuttgarter Fußgängerzone an exponierten Stellen stehen. Auf einem großen bunten Stahlpodest ist eine große Stange befestigt. An ihren beiden Enden befinden sich bunte Scheiben, mit deren Hilfe der Wind das Mobile in Bewegung versetzt. Diese Bewegung wird dann selbst ein Bestandteil des Kunstwerkes.“ H. Wittmann, >Sartre und die Kunst. Die Porträtstudien von Tintoretto bis Flaubert, Tübingen 1996, S. 135.
Do, 29. November 2012 20:00
> Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Das Internet, Resultat der Verschmelzung von Digitalisierung und Telekommunikation, ist zum avanciertesten Symbol der global vernetzten Welt, ihren vielfachen Öffentlichkeiten und ihren unterschiedlichen sozialen, politischen und ökonomischen Kulturen geworden. Die Erfolgsgeschichte dieser neuen Technik ist dabei selber nur zum Teil technisch bedingt. Gerade im letzten Jahrzehnt zeigte sich, wie sehr Innovationen innerhalb der digitalen Netze vor allem auch durch die neuartigen sozialen Praktiken hervorgerufen werden, die selber wiederum erst durch das Internet möglich wurden.
Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Stadtbibliothek Stuttgart, gefördert von der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung.
PD Dr. Stefan Münker ist Fellow der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung am > IZKT der Universität Stuttgart.
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Rechtzeitig vor dem 1. Advent erklärt Professor Dietrich Gudat, Institut für Anorganische Chemie der Universität Stuttgart, „Warum macht eine Wunderkerze Sterne?“.
Diese Vorlesung wird am 30. November ab 16.00 Uhr live > im Internet zu hoeren und zu sehen sein.
Bitte beachten Sie: Der Live-Stream wird im Windows Media Format ausgestrahlt. Zum Abrufen der Liveuebertragung ist eine Datenuebertragungsrate von mindestens 400 kbit/s erforderlich.
Die Ankündigungen der Veranstaltungen, die das Institut français in Stuttgart für die beiden nächsten Monate anbietet, würden für sich alleine schon einen ganzen Blog füllen. Gerade > jubelte ich hier über die vielen> musikalischen Highlights, die das Institut in den nächsten beiden Monaten in dieser Stadt begleitet, da kamen auch gleich die kommenden > Veranstaltungen des Instituts in den kommenden Monaten in den Blick.
Schauen Sie selbst:
> Veranstaltungen im Dezember 2012
> Veranstaltungen ab Januar 2013
Quel programme. Gleich die Plättchen leer machen und die Akkus laden.
Und wenn das alles nicht reicht, um Sie von der Notwendigkeit, Französisch zu lernen, zu überzeugen, dann gucken Sie mal auf den Frankreich-Blog mit den Argumenten für Französisch.
Und dann werden Sie sich sicherlich im Institut français zu einem Französich-Sprachkurs anmelden.
PONS hilft dabei:
Wie gut, dass ich in Stuttgart wohne. Gibt es in anderen deutschen Städten auch diese große Anzahl von Veranstaltungen mit französischer Musik?
Oper Stuttgart, Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart
L’Écume des jours – Der Schaum der Tage
Edison Denisov adaptierte für seine Oper L’Écume des jours den gleichnamigen Roman des skandalumwitterten französischen Autors Boris Vian aus dem Jahr
Vom 1.12.2012 bis 11.12.2012
> Mehr Infos
Oper Stuttgart, Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart
Iphigénie en Aulide
Die Oper Stuttgart zeigt eine Neuproduktion von „Iphigénie en Aulide“ von Christoph Willibald Gluck. Die 1774 uraufgeführte Oper ist ein musikalisch und dramatisch berührendes (…)
> Mehr Infos
Vom 5.12.2012 bis 19.01.2013
Theaterhaus Stuttgart, Siemensstraße 12, 70469 Stuttgart
APRÈS TOUT – MUSIKTHEATER
Ein gemeinsames Konzert der Neuen Vocalsolisten Stuttgart und des Ensemble 2e2m mit Musik von Fabien Lévy und im Rahmen des Deutsch-französischen Jahres (…)
> Mehr Infos
BÜHNE 22.01.2013 – 20 Uhr
Mi. 28.11 20 h 15
Stuttgarter Buchwochen
Haus der Wirtschaft, Buchcafé
70174 Stuttgart
Urs Augstburger, Als der Regen kam
Das Buch wird als Seh- und Hörspiel vorgestellt: Live dargeboten in der neuen Form eines Seh- und Hörspiels. Mit Monika Schärer, Sven Furrer, Urs Augstburger und der Band Hendrix Ackle (voc, key), Roberto Caruso (git) und HP Stamm (Horns).
> Infos zur Show: www.ursaugstburger.ch
Urs Augstburger Roman ist ein besonders gelungenes Beispiel, wie ein sehr bedrängendes Problem in literarischer Form vorgestellt und untersucht werden kann. Das Buch ist auch ein Essay über Demenzerkrankungen. Helen ist an Alzheimer erkrankt. Doch eines Tages, anlässlich des alljährlich stattfindenden Jugendfestes, ist sie plötzlich für einen Moment wieder ganz sie selbst. Sie nimmt einen imaginären Tanzpartner in den Arm und tanzt. Mauro, ihr Sohn, wundert sich und versteht allmählich, dass es wohl irgendjemanden im Leben seiner Mutter gegeben haben muss. Und es entsteht die Geschichte einer Liebe, die nie richtig stattgefunden hat – sie wird aber so überzeugend in Roman eingewebt, so dass sie zum eigentlichen Erzählstrang des Buches wird.
Auf der Frankfurter Buchmesse hat Urs Augstburger einige Fragen zu seinem Buch beantwortet:
> Nachgefragt. Als der Regen kam.
> www.als-der-regen-kam.com – Die Website zum Buch
Urs Augstburger
> Als der Regen kam
Roman
2. Aufl. 2012, 288 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-93974-3
Cana Yilmaz richtet in ihren Bildern die Perspektive auf die Menschen, die sich auf Stuttgarts Straßen und öffentlichen Räumen bewegen und die unterschiedlichen Orte mit Leben füllen. Aber auch auf architektonische Details von Gebäuden, die die Atmosphäre Stuttgarts ausmachen und den Orten eine individuelle Identität geben. Die Fotos von Gründerzeitgebäuden im Kontrast zu Industriebrachen oder Großbaustellen zeugen so vom Wandel des urbanen Lebensraums, der zeitlos und ubiquitär oder ganz individuell gedeutet werden kann.
Ausstellungsort: Universitä Stuttgart – Keplerstr.11 – 70174 Stuttgart – Im Foyer des KI, der
Fakultaät für Architektur – 12.12. – 21.12.2012
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 12.12.2012, 19 Uhr
Veranstalter: Kunstkreis der Universität Stuttgart
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Architektur und Stadtplanung

Noch steht das Baustellenschild. Der Umbau der Tübingerstraße ist fast fertig.

Und Stuttgart hat auf einmal einen richtigen urbanen Raum dazubekommen. Gehen wir durch die Tübingerstraße, denken wir gleich an die > Kronprinzstraße, die wahrlich auch ein Straßenlifting so gut gebrauchen könnte, oder bekommt die Tübingerstraße nur die Aufhübschung, weil das „Gerber“ ganz in der Nähe dort wächst?

Wie auch immer, es ist ein Vergnügen, durch die Tübingerstraße zu schlendern. Ein urbaner Stadtraum, in dem es den Autofahrern richtig peinlich werden kann, langsam um die Fußgänger herumzufahren.

Der Aufenthalt in dieser Straße ist richtig wohltuend, hell mit einer Sichtachse, nicht besonders laut, hier wurde stadtplanerisch kreativ und erfolgreich ans Werk gegangen.
Freuen wir uns alle auf das neue „Gerber“. Dort künden die Bauzäune davon, dass an dieser Stelle Stuttgart zusammenwachse. Haben die Planer wirklich darüber nachgedacht, ob es sinnvoll ist, wichtige Sichtachsen die den Charakter Stuttgarts entscheidend prägen, mit Beton zuzubauen? Der Artikel von Dieter Bartetzko in der FAZ (17.11.2012) „Vor dem Gewinn sind alle gleich“ berichtet über bedenkliche Bautätigkeiten quer durch die Republik, die die Stadtplaner „Nachverdichtung“ nennen.
In Stuttgart wachsen an beiden Seiten der > Paulinenbrücke große Gebäude in den Himmel. Statt abgerissen zu werden, wird die Paulinenbrücke zur Talsohle einer Straßenschlucht. Auf diesem Blog steht noch mehr zum Schandfleck > Paulinenbrücke.
Oder sollen wir uns doch auf das „Gerber“ freuen?

Über neue Einkaufszentren wurde auf diesem Blog auch schon alles gesagt: > Eine neues Stadtquartier oder eine Insellösung? Müssen wir das nochmal wiederholen: > Einkaufzentren sind kein Beitrag zu einer Stadtkultur. Neue Shoppingmöglichkeiten werden uns offeriert. An der Wolframstraße entsteht ein Einkaufsparadies und an der anderen Seite der City entsteht das „Gerber“. Ortsbesichtigung:

Und was verspricht die Werbung auf dem Bauzaun?
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Wenn das „Gerber “ teilweise 8-stöckig aus der Baugrube wächst, wird der für Stuttgart charakteristische Ausblick auf die Hänge verschwinden. Manche mögen das leichtfertig nicht schlimm finden, dennoch hat diese Nachverdichtung der Innenstadt erhebliche Probleme auch für die Luftzirkulation im > Stuttgarter Talkessel. Man konnte bisher im Stuttgarter Stadtgebiet erkennen, dass Bauwerke nicht zu hoch gebaut werden dürfen. Damit scheint Schluss zu sein, die Bauherren scheinen sich duchzusetzen zu können, und es bedarf einer lebhaften Debatte in dieser Stadt, um festzustellen, ob die Nachverdichtung wirklich so ungebremst weiter gehen darf.
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