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Archiv für die Kategorie 'Stuttgart 21'

S21 – 15.8.2017

Mittwoch, 16. August 2017

Der Schlossgarten ist zerstört, die Umgebung des neuen eingegrabenen Hauptbahnhofs, pardon, Haltepunkts ist völlig ungewiss. Die um liegenden Stadtquartiere sind gar nicht gefragt worden, wie sie auf das S21-Desaser reagieren sollen. Ganz selten liest man fröhliche und erwartungsvolle > Berichte über S21 , meistens geht es nur um Neuen Ärger, Kostensteigerungen und Terminprobleme:

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Der Schlossgarten in Stuttgart

Mittwoch, 16. August 2017

Der Blick in den Schloßgarten Richtung Neckar erinnert daran, wie schön es war, als man dort unbeschwert Richtung City spazieren, laufen und radeln konnte. Man braucht schon sehr viel Überzeugungskraft, um den Bürgern die Notwendigkeit der lang andauernden Zerstörung des Schlossgartens verständlich zu machen. Große Räume in der Stadt, wo Fußgänger ausgeschlossen werden, dürften keine Dauereinrichtung werden, aber sie sind es, wenn sie 12-20 Jahre lang den Fußgängern verschlossen bleiben.

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> Der Stuttgarter Schlossgarten – 29. August 2016

> Der Schlossgarten neben dem Hauptbahnhof – 19. Dezember 2015

> Stuttgarts neuer Schlossgarten – 13. September 2015

> Der Schlossgarten und wie er sich verändert – 30. August 2015

> Noch zwei letzte Blicke in den Schlossgarten – 16. April 2009

Vortrag von Professor Roland Ostertag: „Stuttgart- ohne Visionen, ohne Ideen, ohne Utopien“.

Mittwoch, 19. April 2017

So charakterisiert Professor Roland Ostertag in seinem neuen Buch „Stuttgart – Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung“ das Stuttgarter Rathaus. In dem Buch stellt er seine Gedanken zur Stadtentwicklung vor. Der Maulwurf, der den Einband ziert, steht gleichsam als Symbol für die Abrissmentalität in der Stadt. Das Buch kann über die Anstifter oder direkt bei Professor Ostertag, Gähkopf 3, Stuttgart-Nord bezogen werden.

Vielleicht sollte man das Stadtwappen dynamisch gestalten, um der Länge der aktuell entstehenden Tunnelbauten zu würdigen.

Professor Ostertag hat schon viele Vorschläge zur Stadtentwicklung gemacht, zum Verkehr, zum Wasser in der Stadt, erst neulich mit der Idee, den Cannstatter Wasen in ein ganzjährig nutzbares Naherholungsgebiet umzuwandeln. Er mischt sich auch streitbar zu den Abrissplänen der SWSG in der eher profanen Zuffenhausener Keltersiedlung ein.

> www.stuttgart-wohin.de – Website von Prof. Ostertag

Freitag, 21. April 2017 – 19:30 Uhr
Naturfreundehaus Steinbergle am Killesberg, Stresemannstr. 6, 70191 Stuttgart

Stuttgart – Stadt ohne Fußgänger

Samstag, 8. April 2017

Das ist natürlich übertrieben: wir könnten ebenso eine Fotoserie machen, die wunderschöne Spazierwege in Stuttgart zeigt.

Aber es gibt auch den riesigen Baustellenbereich Gebhard-Müller-Platz bis zum zerstörten Schlossgarten, den Fußgänger weiträumig umlaufen müssen: Hier gibt es also einen ganzen Stadtteil, wo Fußgänger nicht geduldet werden und auch keine Chance haben, die vielen Spuren zu überqueren. Früher konnte man hier durch den Schlossgarten zum Hauptbahnhof flanieren. Anstatt die Willy-Brandt-Straße bis hin zur Hauptstätter Straße zurückzubauen und den Vorschlägen von Roland Ostertag Gehör zu schenken, ließen sich die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung der Riesenbaustelle gefallen, die 10-12 Jahre lang die Lebensqualität erheblich rund um den Hauptbahnhof ganz erheblich einschränkt.

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> Baustellenslalom fahren auf der Willy-Brandt-Straße

Kennen Sie das > Modell der Stadt Stuttgart, das im Büro von Professor Roland Ostertag steht? Haben Sie gesehen, dass dort die renovierte, restaurierte > Die Hauptstätter Straße schon dargestellt wird? Dort sind seine Pläne für die Stadtautobahn vom Österreichischen Platz bis zum Neckartor schon seit bald 10 Jahren zu bewundern.

> Der Rückbau der Hauptstätter Straße – 16. Dezember 2016

Kaum jemand anders in dieser Stadt hat sich mit einer ähnlichen Energie dafür eingesetzt, diese Stadt immer wieder an eine bürgerfreundliche Stadtplanung zu erinnern. Niemand hat in ähnlicher Form seine Wissen und seine Erfahrung immer wieder in neuen Veröffentlichungen präsentiert: > NEU: Stuttgart. Zauber der Topographie und Elend der Stadtplanung – 28. Juli 2016 von Roland Ostertag.

> Eine Vision für Stuttgart: Von der PS-Meile zum lebendigen Kulturviertel

Nachdem die Willy-Brandt-Straße bis zur Hauptstätterstraße immer fußgängerfeindlicher wird, gibt es nun (endlich) den Verein > Aufbruch Stuttgart.

#S21 – Baustellenbesichtigung am 7. Januar 2017

Samstag, 7. Januar 2017

À propos Feinstaub, blicken wir nach Frankreich:

> Gegen den Feinstaub – für eine l(i)ebenswerte Stadt – 9. Januar 2017 von H. Wittmann


S21-Baustelle Hauptbahnhof im Dezember 2016

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> K21 oder S21?

S21-Baustelle Hauptbahnhof im Dezember 2016

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Bahn baut in Stuttgart, hat den Mittleren Schloßgarten (N. B. Die Stadt Stuttgart erwähnt S21 gar nicht) zerstört, ein totales Verkehrschaos mit > Slalomspuren angerichtet, die Reisenden müssen immer durch den langen Tunnel zu den Zügen laufen, und jetzt die Bahn wird bei Land und Stadt, der Region Stuttgart sowie dem Flughafen vorstellig und will mehr Geld für ihr Bauwerk haben. Hat man uns nicht vorher versprochen, bei 4,8 Mrd. sei Schluss? Und bei der Volksbefragung zum Ausstiegssgesetz stand diese Summme auch im Raum. Also ist die ganze Debatte mit der Befragung und dem Ablehnung des Ausstiegsgestzes jetzt Makulatur, ganz einfach, weil die Tatsachen und die Entscheidungsgrundlagen nicht stimmten? Ende nach oben offen? Auf dass das Land hart bleibt, es gibt ja noch nicht mal eine Abschlussrechnung. Will die Bahn jetzt einen Vorschuss bekommen? Auf die unendlichen Kostensteigerungen?

Gehen wir mal um die Baustelle herum. Einstmals sprachen 21 Gründe für den Bau, aber diese Schilder sind aus dem Bahnhofsbereich verschwunden. Wie war das noch mit der > Volksbefragung? Schneller fahren, lautete das Hauptargument der Befürworter von S21. Das gilt aber nur für die Reisenden, die im Dunkeln unter der > wunderbaren Topographie dieser Stadt durchsausen. Wenn sie nach Stuttgart reisen wollen oder von dieser Stadt aus losfahren wollen, ist es total egal, ob es einen Durchgangshaltepunkt mit einer > Neigung von 6 Metern auf 400 m oder einen Sackbahnhof wie heute gibt. Nein, ganz egal ist es nicht. Kaffeetrinken im Hauptbahnhof und dann zum Zug schlendern, der schon bereit steht, zusammen mit 10 oder 12 oder noch mehr anderen Zügen, die auf ihre Reisenden warten, damit ist es mit S21 vorbei. 2026 oder später muss man sich in die Tiefe quälen, den richtigen Bahnsteig suchen, alles wird enger, besonders wenn ihnen die Pendler von unten entgegenströmen, und die Zeitersparnis geht gegen Null, dann die Tunnelfahrt raus aus der Stadt. Nach Ulm über die Neubaustrecke durch die Alb geht es dann ein bisschen schneller als heute, dadurch steigt natürlich die Reisequalität ganz erheblich.

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Fotos: © Heiner Wittmann, 2016.

> Chronologie der Kosten-Explosion bei S21 – SWR-Fernsehen

Stuttgarter Nachverdichtung (VI): immer dichter immer enger

Montag, 21. November 2016

Da gibt es nichts zu beschönigen, gut, dass das Quartier A1 hinter dem Hauptbahnhof ein wenig versteckt ist. Die Kastengebäude sind keine stadtarchitektonische Glanzleistung. Schade, dass hier Chancen, eine städtebauliches Vorzeigequartier zu bauen, so schrecklich vertan worden sind. Es werden Gebäude an Gebäude gereicht, und die Bürger, die Flaneure haben dort nichts zu besehen. Kalte Betonwüste. Es soll da ein > Einkaufszentrum geben, aber nichts im Quartier A1 öffnet eine Perspektive hin zum Eingang des Milaneo, wie es heißen soll. Es steht einfach nur da, neben der Stadbibliothek, die von allen Seiten zugebaut wird. Urbanität, etwas, was die Bürger empfängt, fehlt in diesem Quartier.

> Nachverdichtung auf unserem Blog

> Nachverdichtung (V). Stadtbibliothek und das Elend von A1: In Stuttgart wird alles zugebaut

> Die Abriegelung der Stuttgarter Talmulde

> Ortsbesichtigung (I) – Die Stuttgarter Stadtbibliothek

> Ortsbesichtigung: S-21 – Bauabschnitt A 1

K21 oder S21?

Montag, 29. August 2016

Ein Foto genügt als Argument für den Kopfbahnhof:

Hier fehlen sogar die Nummern 1, 15 und 16.

Morgens eine Zeitung kaufen, meinetwegen einen to-go-Kaffee und eine Brezel erwerben, zum Gleis schlendern, einsteigen, und dann geht es los. Das habe ich immer genossen. Heute wird das Vergnügen durch die langen Anmarschwege zu den Gleisen getrübt.

Aber wenn der schicke, neue Untergrundbahnhof Bratislava und Paris geschickt und schnell verbindet, wird man sich unten auf den Bahnsteigen drängeln, besonders bei Verspätungen, was für ein Gedränge und Geschiebe. Guckt man hinauf oder hinunter? Etwa 400 m werden die Bahnsteige da unten lang sein, und das eine Ende wird je nach Blickrichtung sechs Meter höher oder tieferliegen. Also rauf- oder runterrennen, wenn der einfahrende Zug mit umgekehrter Wagenreihung ankommt. Das ist heute auch so, aber gemütlicher, weil sich die Reisende auf 16 Gleise verteilen.

> Gutachter warnt vor Unfallrisiken im geplanten Tiefbahnhof – SZ

Der Stuttgarter Schlossgarten

Montag, 29. August 2016

Wenn man die Baugeräusche und den Bauzaun hinter sich lässt…

kann man heute erahnen, welchen Schaden die Zerstörung des Mittleren Schlossgartens für Stuttgart bedeutet. Ein Ort der Ruhe und der Erholung ist seit drei Jahren und wohl noch für 10 Jahre verloren:

> S21 – Was sieht man rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof? – 29. August 2016

> Stuttgarts neuer Schlossgarten – 13. September 2015

> Stuttgart. Wie es einmal war (I) Der Schloßgarten 18. November 2014

S21 – Was sieht man rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof?

Montag, 29. August 2016

S21. Das ist zuerst die Zerstörung des Oberen Schloßgartens, lange Wege für die Reisenden der Bahn, nur sehr wenige Parkplätze am HBF, um die Lieben abzuhoen oder zum Zug zu begleiten, die Vernichtuung des urbanen Lebens zumindest bis zru fertigstellung von S21 2021 oder 2025. Freude über das Reisenprojekt will nicht so recht aufkommen. Und die Kosten? Die Bahn verspricht im Plan – 6,5 Mrd. Euro – zu sein, will dann aber doch eine Kostenanalyse in Auftrag geben, sicher scheint sie sich nicht zu sein. Schon winkt der Bundesrechnungshof mit seiner Kostenrechunng. Bis zur Fertigstellung schleppen oder ziehen wir unsere Koffer weiter auf umständlichen und langen Wegen zu den Zügen, Wege, die die Verantwortlichen für dieses Chaos nie gehen werden.

Bitte öffnen Sie das folgende Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erste, wenn diese Seite ganz geladen ist:

Am 27. August 2016 rund um den Stuttgarter Hautbahnhof

Sonntag, 28. August 2016


Das urbane Leben, das Flanieren der Fußgänger rund um den Stuttgarter Hauptbahnhof gibt es nicht mehr. Der alten Bonatz-Bau ist eine Insel inmitten einer Baustelle geworden, die die Fußgänger und damit das urbane Leben verdrängt hat. Breite Autostraßen mit Slalolmspurenn durch die Baustellen sind zu unüberwindlichen Hindernissen geworden, die Fußgänger werden ins Abseits gedrängt, sie müssen in den Untergrund verschwinden. Urbane Stadtplanung sieht anders aus. Hier in Stuttgart fahren nur Autos, die Bewegung von Fußgängern rund um den Bahnhof stört nur:

Bitte öffnen Sie die folgende Fotoalben mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist – also der kleine blaue Kreis im Reiter oben verschwunden ist:

Die Passagen unter dem Hauptbahnhof sind nicht attraktiv:

Im Schlossgarten gibt es einen aufwendigen Zugang zum Bahnhof, in einem vergitterten Lauftunnel dürfen die Passanten auf die Baustelle gucken: